Männer - 1. Bundesliga

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Spielplan

zur Situation

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Feldsaison 2007

13-05-07:

Ahlhorner SV - TK Hannover 0:3 (18:20, 16:20, 10:20) Ohne der verletzten Spielertrainer Till Meiners musste der Ahlhorner SV gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister aus der Leinestadt noch mehr auf seinen Nachwuchs bauen. Das gelang in den beiden ersten Durchgängen bei widrigen Witterungsverhältnissen mit einem starken Nils-Christoffer Carl im Angriff überraschend gut. Das nötige Quäntchen Glück zum Satzgewinn fehlte allerdings. Erst im Dritten Satz war die Ahlhorner Gegenwehr gebrochen. "Das klare Ergebnis täuscht über unsere durchaus ansprechenden Leistungen", erklärte Abwehrspieler Michael Ahlers.

.Der Ahlhorner Bundesligaangriff (Foto: Kurt Peters)

06-05-07: Ahlhorn. Zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga der Männer siegte der Ahlhorner SV nur einmal auswärts in Wuppertal. Das Heimspiel gegen den starken VfK Berlin ging verloren.

ESV Wuppertal - Ahlhorner SV 1:3 (17:20, 13:20, 24:22, 8:20) Gegen den Aufsteiger hatte der Ahlhorner SV bei böigem Wind den besseren Start. Im umkämpften dritten Durchgang vergab Ahlhorn zwei Matchbälle. Doch die Satzniederlage brachte das Team um Angreifer Nils-Christoffer Carl nicht aus dem Konzept. Anschließend machte man den Sack eindeutig zu.
Ahlhorner SV - VfK Berlin 1:3 (18:20, 9:20, 21:19, 11:20) Vorentscheidend verlief der erste Satz, als der Ahlhorner SV eine 15:13 Führung leichtfertig aus der Hand gab. Davon erholte man sich im 2. Satz nicht mehr. Nach einem dramatischen Sieg im dritten Durchgang fehlte beim Ahlhorner SV anschließend die Substanz, um das starke Berliner Team in der Defensive zu halten. Das gelang nur bis zum 9:10.

02-05-07:

Vorschau auf die Bundesliga-Feldsaison der Herren
Im Sommer 2008 jährt sich zum 25. Male der erste Deutsche Meistertitel des ASV im Leistungsbereich: Nur Grauhaarige oder Glatzige erinnern sich noch, als wär's gestern gewesen, an jenen Julisonntag 1983 in Bocholt am schönen Niederrhein, als unsere Männer (Fritzi, Fiddi, Ulli, Dieter, Max und Co.) für die Fachwelt völlig überraschend zum Champion anvancierten und die versammelte Crême des inländischen Faustballs teils sensationell deutlich distanzierten. Das waren damals neben dem TSV Pfungstadt, der längst im sportlichen Mittelmaß der 2. Liga Süd dümpelt, eben auch der TSV Bayer 04 Leverkusen (genauer gesagt: damals noch letztmalig TuS 04, Endspielsieg mit 31:24) und Westfalia Hamm. Beide Vereine haben, wie auch der ASV, die wechselvollen 2,5 Jahrzehnte im Oberhaus ohne größere Ramponierung überstanden und stürzen sich auch in diesem Jahre wieder in das sommerliche Feuer der Freiluftsaison.
Doch herrschen für diese drei Traditionsteams heuer recht unterschiedliche Bedingungen: Auf der einen Seite wird der TV Westfalia Hamm - im Team mit Niels und Jann Pannewig die beiden Söhne des damals schon Legende gewordenen langjährigen Hammer Leinentricksers Fritz - es sich auch 2008 nicht nehmen lassen, an der Spitze einsam seine Kreise zu ziehen. Immerhin ist die Truppe amtierender Deutscher Freiluft- und Hallenmeister und noch immer das Nonplusultra des Gegenwartsfaustballs. Als zweimal deutlich unterlegenes, sonst aber meist dominierendes Team könnte den Westfalen in erster Linie der TK Hannover das Wasser reichen, ein weiterer Traditions- und Großturnverein.
Um die dritte DM-Karte aber wird vielleicht auch Bayer Leverkusen mitspielen, der ASV-Endspielgegner von 1983. Schwer zu sagen, ob MTV Diepenau oder vielleicht auch der erstaunlich starke und homogene Aufsteiger VfK Berlin - immerhin Teilnehmer der Hallen-DM 2007 - die Hauptkonkurrenten sein werden.
Bleiben noch der Aufsteiger ESV Wuppertal West, unser Nachbar TV Brettorf und eben der Deutsche Meister von 83, der ASV. Unser neuformiertes Team wird vorrangig diese beiden Mannschaften hinter sich lassen und den einen oder anderen Gegner zusätzlich schlagen müssen, wenn der Klassenerhalt oder vielleicht etwas mehr in trockene Tücher gebracht werden soll. Und damit dürfte auch das ASV-Saisonziel bereits umrissen sein: eine ruhige Saison im Tabellenmittelfeld! Dabei wird in Abwesenheit des abgewanderten Nachwuchstalents Christoph Johannes die Hauptlast der Verantwortung an der Leine auf den Schultern des jungen Sören Dahms und in den Fäusten des Routiniers Nils-Christoffer Carl ruhen. Es ist aber auch geplant, den (nicht nur) aus alten 83-er Zeiten vorbelasteten Hendrik Wilke behutsam in das Angriffsgefüge zu integrieren.
In den anderen Mannschaftsteilen baut der ASV auf eine bunte Mischung aus Alt und Jung, aus Erfahrung und frischem Elan: Neben den Meiners-Zwillingen und André Poguntke werden die Nachwuchskräfte Malte Abel und Michael Ahlers zum Einsatz kommen, und auch Youngster Mats Albrecht soll bereits die eine oder andere Bewährungschance erhalten.
Wichtig wird sein, ohne Druck und frei von (Abstiegs)Sorgen aufspielen zu können. Wenn wir - wie seit über 25 Jahren - fest auf unseren Faustballnachwuchs setzen, sollte die Bundesliga unserem traditionsreichen Club ein weiteres Jahr erhalten bleiben! Also haut rein, Jungs! (Horst Strömer)

24-03-07:

Große Ungewissheit über die eigene Leistungsstärke herrscht im Ahlhorner Lager vor der Feldsaison.

Der Klassenerhalt sollte das erste Ziel sein.

Wenn es aber gut läuft, könnte eventuell auch mehr drin sein.

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Hallensaison 2006/07

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24-02-07: Hamm, Moslesfehn, Leverkusen. Keinen Sieg gab es für die drei Oldenburger Teams zum Saisonfinale der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Der Ahlhorner SV unterlag gegen den Spitzenreiter äußerst knapp, während Moslesfehn und Brettorf keinen Satzgewinn verbuchten.

TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 3:2 (20:18, 20:10, 17:20, 17:20, 20:14) Gegen den Tabellenführer und hohen Ligafavoriten wollte der Ahlhorner SV nach einer nicht zufriedenstellenden Rückrunde möglichst gut aussehen. Dieses Vorhaben gelang fast vollständig, leider fehlten am Ende nur noch die zwei Pluspunkte. Mit Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff sowie den immer besser werdenden Malte Abel, Michael Ahlers und Till Meiners in der Abwehrreihe brachte Ahlhorn das Kunststück fertig, den Hammer 2:0 Vorsprung zu egalisieren.
Der entscheidende fünfte Satz stand bis zum 12:12 auf des Messers Schneide. Als Hamm drei Angriffe in Folge erfolgreich abschloss, war der Ahlhorner Widerstand gebrochen. "Das war trotzdem ein Saisonabschluss, der in Ordnung geht !", analysierte Spielertrainer Till Meiners. In der kommenden Saison will der ASV mit seinen jungen Talenten wieder angreifen.
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Nachdem sich im lezten Jahr noch zwei Oldenburger Teams für die DM qualifiziert hatten (TV Brettorf - Vizemeister, Ahlhorner SV - Vierter) gehen die Oldenburger Vereine in diesem Jahr leer aus. Nach drastischen Verjüngungen des Kaders muss der TV Brettorf sogar die bittere Pille des Abstiegs schlucken. Doch insgesamt steckt - auch aufgrund der starken Nachwuchsarbeit - so viel Potential in den drei Bundesligisten, dass man hoffnungsvoll auf die nächsten Jahre blicken kann.

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11-02-07: Ahlhorn. Moslesfehn. Brettorf. Der SV Moslesfehn sorgt weiterhin für Furore in der Hallenfaustball-Bundesliga der Männer. Nach dem Sieg gegen Ahlhorn im Freitagabendspiel schrammte Moslesfehn beim Spitzenreiter am Samstag in Hamm nur knapp an einer Sensation vorbei. Ahlhorn spielt in der Rückrunde weiterhin glücklos und verliert am Wochenende zweimal, während Brettorf nach der Niederalge in Berlin das Match gegen den Tabellenletzten für sich entschied.

TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 3:1 (14:20, 20:15, 20:12, 20:18 ) Gegen die Farbenstädter legte der Ahlhorner SV los wie die Feuerwehr. Philip Meiners mit starken Angaben und Nils-Christoffer Carl mit überlegten Angriffen fegten die Einheimischen zum Erstaunen der Zuschauer aus der Halle. Danach war es erst einmal mit der Ahlhorner Herrlichkeit vorbei. Im vierten Satz stand das Match wieder auf der Kippe. Beim 17:17 schien sich das Blatt zu Gunsten des Ahlhorner SV zu wenden. Doch ein leichter Annahmefehler im vorderen Bereich brachte Leverkusen wieder auf die Siegesstrasse. "Heute haben wir wenigstens wieder eine ansprechenden Leistung gezeigt !" , gewann Spielertrainer Till Meiners der Niederlage die positive Seite ab.
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28-01-07: Ahlhorn. Moslesfehn. Brettorf. Der große Gewinner des Wochenendes in der Faustball Hallen-Bundesliga der Männer war mit zwei Siegen der SV Moslesfehn. Ahlhorn schaffte zumindest einen Sieg und bleibt ebenso wie Moslesfehn auf Tuchfühlung zum dritten Tabellenplatz, während Brettorf nach zwei weiteren, knappen Niederlagen den Abstieg nur noch theoretisch abwenden kann.
VfK Berlin - Ahlhorner SV 3:1 (20:10, 15:20, 20:8, 20:7 ) Nichts zu holen war für den Ahlhorner SV in der Bundeshauptstadt. Alle Mannschaftsteile waren weit von der Form der Hinrunde entfernt, so dass man mit dieser Niederlage die guten Chancen auf einen dritten Tabellenplatz erst einmal vertagen muss.
Ahlhorner SV - MTV Diepenau 3:0 (20:16, 20:10, 20:14 ) Gegen den Tabellenletzten leistete Ahlhorn Wiedergutmachung. Den nur in der Anfangsphase gefährdeten klaren Erfolg setzte der gelungene Einstand von Nachwuchstalent Mats Albrecht in der Abwehr die Krone auf. "Noch können wir aus eigener Kraft nach oben kommen! Aber das nächste Spiel ist immer das Wichtigste!", kommentierte Ahlhorns Spielertrainer Till Meiners - und das führt den Ahlhorner SV gegen den SV Moslesfehn.

19-01-07: Ahlhorn. Durch eine nicht erwartete Niederlage gegen den abstiegsbedrohten Kreisrivalen aus Brettorf büßte der Ahlhorner SV am Freitagabend in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer seinen dritten Tabellenplatz, der zur DM Qualifikation berechtigen würde, ein.

Ahlhorner SV - TV Brettorf 1:3 (17:20, 16:20, 25:23, 14:20) Nichts für schwache Nerven war das über zweistündige Kreisderby am Freitagabend. Vor einer stimmungsvollen Kulisse zeigte sich der abstiegsbedrohte TV Brettorf von seiner Schokoladenseite. Ein stark aufgelegter Angreifer Jens von Seggern, eine starke Abwehr mit den herausragenden Tim Lemke und Christian Kläner sowie ein kaum zu bezwingender Kai Nordbrock auf der Vorne-rechts Position zogen dem favorisierten Ahlhorner SV in den beiden ersten Durchgängen jeweils in der Schlussphase den Nerv. Dabei sah die ASV-Abwehr teilweise sehr instabil aus, Michael Ahlers und André Poguntke standen völlig neben sich und auch der Aufbau ließ in dieser Phase sehr zu wünschen übrig.
Spannung pur dann in Satz Nummer drei. Der ASV, nun mit Christoph Johannes und Nils Christoffer Carl im Angriff, ging mit 7:1 in Führung, um anschließend wieder mit 11:12 zurück zu liegen. Beim 19:18 für Ahlhorn berührte Andre´ Poguntke einen "Aus"-Ball, Ausgleich. In der Satzverlängerung stand die Halle Kopf, nervenstark verkürzte Ahlhorn auf 1:2. Doch im entscheidenden vierten Durchgang spielte wieder nur der TV Brettorf. Weder Christoph Johannes noch Philip Meiners fanden mit ihren Angaben ein Mittel, Brettorf ausreichend unter Druck zu setzen.
Brettorfs Trainer Ralf Kreye war nach dem Sieg aus dem Häuschen:" So geht es jetzt weiter, so schaffen wir den Klassenerhalt!"
Demgegenüber ärgerte sich Ahlhorns Spielertrainer Till Meiners: "Brettorf hat heute verdient gewonnen. Mit unserer heutigen Leistung haben wir keine DM Chance! Aber es kommen noch andere Tage!"
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16-12-06: Hannover. Nur der SV Moslesfehn siegte in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Im Lokalderby am Freitagabend (die NWZ berichtete), während der Ahlhorner SV im wichtigen Spiel in Hannover gegen den Verfolger um Rang drei, dem DM Qualifikationsplatz, klar unterlag.
TK Hannover - Ahlhorner SV 3:0 (20:17, 20:10, 20:13) Mit seiner bisher schlechtesten Saisonsleistung unterlag der Ahlhorner SV eindeutig gegen die Leinestädter. Bis auf Andre´ Poguntke präsentierten sich fast alle Mannschaftsteile weit unter Form. Philip Meiners erwischte mit seinen Angaben einen rabenschwarzen Tag. Bis zu sechs Fehlangaben in einem Satz waren völlig indiskutabel. Trotzdem erwischte der Ahlhorner SV einen guten Start, ging mit 7:4 in Führung und schien das Match zu beherrschen. Unaufmerksamkeiten brachten Hannover wieder ins Spiel. Ein 13:17 glich Ahlhorn zum 17:17 aus. Die folgenden drei Angriffschancen wurden aber nicht genutzt, Hannover sicherte sich den ersten Satz. Statt eines Aufbäumens des ASV wurde nun der TK Hannover stärker und fegte Ahlhorn förmlich aus der Halle.
Im dritten Durchgang brachte Sören Dahms mehr Schwung in den Ahlhorner Angriff.
Doch auf Hannoveraner Seite spielte nun Björn Hoff einen überragenden Angriffspart. Jede Ahlhorner Aufholjagd machte er prompt mit einem Angabenass zunichte. "Das war vor Weihnachten eine äußerst enttäuschende Leistung. Nun werden wir über die Festtage einige Sonderschichten schieben müssen!" ärgerte sich Mannschaftsführer Till Meiners über die missratene Partie in der Leinestadt.

09-12-06: Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 1:3 (16:20, 20:16, 19:21, 20:22) Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und hohen Ligafavoriten wollte der Ahlhorner SV vor eigenem Publikum möglichst gut aussehen. Dabei mussten die Ahlhorner noch immer auf den verletzten Angreifer Christoph Johannes und berufsbedigt auf Nils-Christoffer Carl verzichten. So lag die Hauptverantwortung der Offensive auf den Schultern von Nachwuchstalent Sören Dahms und Philip Meiners.
Nach einer durchwachsenen Anfangsphase, Rückstand 4:9, kam der Ahlhorner SV langsam besser ins Spiel. Trotzdem wurde der erste Durchgang nach einem 12:12 Gleichstand verloren. Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Satz. Ahlhorn, mit einem starken Geburtstagskind Andre´Poguntke in der Abwehr, dominierte das Spiel und erkämpfte unter dem Jubel der Zuschauer den Satzausgleich.
11:5 führte Ahlhorn anschließend im dritten Satz. Doch dann zog Nationalangreifer Nils Pannewig alle Register seines Könnens und erzwang in der Verlängerung noch die Führung für Hamm. Der Ahlhorner SV schien geschlagen. Angreifer Sören Dahms ließ sichtlich den Kopf hängen und Hamm führte im vierten Satz mit 17:11. In einer fulminanten Aufholjagd, vorangepeitscht von dem begeisterten Publikum, erzwang Ahlhorn nicht nur den Ausgleich, sondern ging sogar noch mit 20:19 in Front. In unnachahmlicher Manier antwortete Pannewig in dieser entscheidenden Phase eiskalt und ließ dem Ahlhorner SV wieder hauchdünn das Nachsehen. "Das war heute ein echtes Spitzenspiel, leider nicht mit dem glücklichen Ende für uns !" , ärgerte sich Kapitän Till Meiners nach der knappen Niederlage. Damit rutschte der Ahlhorner SV auf den dritten Tabellenplatz ab und steht am kommenden Samstag in Hannover vor einem richtungsweisendem Spiel .

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02-12-06: Ahlhorn. Brettorf. Moslesfehn. Ein übervolles Programm für die drei Oldenburger Teams in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Der Ahlhorner SV kletterte nach zwei nicht erwarteten Erfolgen auf den zweiten Tabellenplatz. Moslesfehn blieb ohne Sieg, während Brettorf seinen ersten Saisonerfolg verbuchte.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:3 (14:20, 16:20, 15:20) Nichts zu holen gab es für die junge Mannschaft vom Küstenkanal im Landkreisderby gegen den Ahlhorner SV. Nur bis zum 14:14 im ersten Satz konnten Manuel Bierfischer und Co. dem Landkreisnachbarn Paroli bieten. Anschließend dominierte nur der ASV, der im Angriff ganz auf das Nachwuchstalent Sören Dahms setzte. Auch einen 5:9 Rückstand im dritten Durchgang steckte Ahlhorn routiniert weg und fuhr nach erfolgreicher Aufholjagd die entscheidenden Angriffe zum doppelten Punktgewinn.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:2 (13:20, 20:11, 14:20, 20:14, 20:17) Gegen den Tabellenzweiten aus der Farbenstadt ging es für den Ahlhorner SV einen Tag später vor heimischem Publikum um eine vordere Platzierung. Anfangs lief beim ASV wenig zusammen. Viele Eigenfehler des am Vortag noch überzeugenden Sören Dahms brachte Leverkusen auf die Siegesstraße. Nach einem Hoch im zweiten Durchgang setzte sich das gleiche Bild im dritten Satz fort. Erst die Hereinnahme von Angreifer Nils-Christoffer Carl brachte anschließend die Wende. Routiniert ereichte der ASV den Satzausgleich, indem man einen 1:7 Rückstand locker wieder wettmachte. 4:8 lag Ahlhorn im Entscheidungssatz zurück, führte nach starken Leistungen von Michael Ahlers und Andre´Poguntke mit 18:14. Leverkusen verkürzte auf 17:18. Der Entscheidungssatz schien zu kippen, bevor Nils-Christoffer Carl das erlösende 19:17 gelang und er anschließend den ersten Matchball verwandelte. "Das war heute ein wichtiger Sieg für unser Selbstbewusstsein!" freute sich Kapitän Till Meiners nach dem umkämpften Erfolg.
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Vorschau auf die Dezemberheimspiele der Männer-Bundesliga
Was den Ladies recht ist, ist den Gentlemen billig, wenn auch mit völlig anderen Vorzeichen: An den beiden ersten Dezemberwochenenden brennt in der Halle am Lemsen der Adventskranz, und zwar lichterloh und durchgängig! Auch bei den Herren der Schöpfung nur Topspiele!
Gut, wir beginnen etwas unspektakulär beim Aufsteiger, und auswärts. Aber der Weg ist nicht weit und nicht ungefährlich zum Querkanal, wo der ASV am
1.12. um 20.00 Uhr auf den SV Moslesfehn trifft - ein Lokalderby und schon daher von hoher Brisanz, in dem wir uns durchsetzen müssen, von uns aus wieder mit 3:2!
Denn immerhin hat unsere arg und stark veränderte Truppe bisher geradezu sensationell eingeschlagen. Knapp, aber verdient wurden im November zunächst der heiße Favorit TKH, anschließend auch in der Hexenküche am Bareler Weg der TV Brettorf in die Schranken gewiesen, ehe VfK Berlin in einem spektakulären Drei-Stunden-Match den Fünfsätze-Spieß umdrehte. Unser 3:0 beim Torso gewordenen MTV Diepenau fiel dagegen aus der Reihe, war aber entsprechend standesgemäß und ungefährdet.
Da steht man also plötzlich auf einem DM-Platz - und will dort vielleicht sogar überwintern und länger aushalten! Was haben sich unsere Christophs und Sörens dabei eigentlich gedacht, gleich so überzeugend "einzuschlagen"? Und dann die Blockverletzung von Christoph Johannes, ohne die sicherlich auch ein Sieg gegen die überraschend starken Berliner drin gewesen wäre! Wir wissen jetzt: Die Hand ist gebrochen! Und Blödsinn zu sagen: Ein Handbruch ist kein Beinbruch!
In dieser Situation aber kommt es zu den brennend heißen Vorweihnachtsmatches - "match" bedeutet Streichholz! - gegen die Creme der Nordliga!
Bayer Leverkusen (2.12., 15.00 Uhr) ist der erste Hammervertreter mit DM-Niveau. Westfalia Hamm - kein Hammervertreter, sondern der wahrlich echte Hammer - als das ungeschlagene aktuelle Nonplusultra des deutschen Faustballsports (9.12., 15.00 Uhr) übernimmt von den Chemiesportlern gleich die Türklinke und die Hallenhoheit am Lemsen, wahrscheinlich auch die Punkte!
Aber es sollte unsere "jungen Gipfelstürmer" nicht anfechten, dass sie mit Pannewig und Co. sicher noch nicht mithalten können, denn keiner erwartet das. Locker als Außenseiter in beide Begegnungen gehen, sich nicht unter Druck setzen (lassen), auf die Routine der Meiners-Zwillinge oder eines André Poguntke setzen - das sollte die Marschroute sein. Denkt daran: Wir hatten uns am Anfang der Hallensaison den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. Da muss ein DM-Platz nicht plötzlich gehalten werden auf Deubel komm raus.
Gegen Leverkusen und Hamm, die Goliaths aus dem Westen, bleiben, wenn wir befreit und unverkrampft aufspielen, lediglich Außenseiterchancen. Wenn wir mit dieser Einstellung den Kampf aufnehmen, haben wir Chancen - und sei es über ein 3:2!


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18-11-06: Diepenau. Als einzige Oldenburger Mannschaft verbuchte der Ahlhorner SV am Wochenende in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer einen Sieg und sprang damit auf den dritten Tabellenplatz.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 0:3 (12:20, 11:20, 10:20) Gegen den stark abstiegsgefährdeten Verein aus Ostwestfalen machte der Ahlhorner SV mit dem Nachwuchstalent Sören Dahms im Angriff von Beginn an viel Druck und führte schnell 7:1. Auch durch die Diepenauer Drangphase zum 8:11 ließ sich der Ahlhorner SV nicht aus dem Konzept bringen. In entscheidenden Phasen wusste Philip Meiners, der an diesem Tag äußerst gefährliche Angaben schlug, jeweils die passende Antwort zum ungefährdeten Satzgewinn. Ein ähnliches Bild im zweiten Satz. Diepenau wechselte den Hauptangreifer und versuchte, Sören Dahms aus dem Spiel zu nehmen. André Poguntke antwortete mit trockenen Angriffen, so dass der ASV weiter ungefährdet seine Kreise zog. Mit spektakulären Abwehrparaden sorgte Michael Ahlers für die Highlights des dritten Durchganges. "Dieser Sieg war gut für unser Satzverhältnis!", analysierte Kapitän Till Meiners. "Nun stehen wir auf einem hervorragenden 3. Tabellenplatz!"
Am Freitag, 1. Dezember, wartet der SV Moslesfehn auf den Ahlhorner SV, bevor beim nächsten Heimspiel am 2. Dezember Leverkusen in Ahlhorn zu Gast sein wird. "Das wird das wichtigste Punktspielwochenende der Hinrunde!" so Till Meiners weiter.

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12-11-06:

TV Brettorf - Ahlhorner SV 2:3 (20:18, 14:20, 13:20, 20:14, 12:20) Nichts für schwache Nerven war das dreistündige Kreisderby am Freitagabend. Als der Ahlhorner SV nach der 2:1 Satzführung wie der sichere Sieger aussah, kam TV Brettorf mit Jens von Seggern im Angriff noch einmal zurück. Nach dem Satzausgleich riskierte Spielertrainer Till Meiners viel und gewann alles. Für den bisher überzeugenden Christoph Johannes brachte er mit Sören Dahms einen ausgeruhten Angreifer. Mit frischem Elan wurde Brettorf nun - erst in der Schlussphase deutlich - besiegt. Anschließend gab es "Standing Ovations" für beide Teams.

Ahlhorner SV - VfK Berlin 2:3 (20:22, 20:18,13:20, 20:15, 20:22) Gegen das stark eingeschätzte Team aus der Bundeshauptstadt machte der Ahlhorner SV mit dem Nachwuchstalent Christoph Johannes im Angriff viel Druck und führte 13:7. Nach der Verletzung des Angreifers sprang Sören Dahms in die Bresche. Doch eine 19:16 Führung vergab man durch zwei Fehlangaben. Als Ahlhorn anschließend 11:14 zurücklag, kam das Team durch die Einwechselung von Nils-Christoffer Carl noch zum Satzausgleich. In einem auf sehr hohem Niveau stehendem Match ging es in den Entscheidungssatz. Hier spielt bis zum 18:12 nur der ASV und vergaß den Sack zuzumachen. In der dramatischen Schlussphase hatte Berlin das glückliche Ende für sich und brachte Ahlhorn die erste Saisonniederlage bei. "Diesen Sieg haben wir verschenkt. Zum Schluss fehlte im Angriff die Killermentalität!", ärgerte sich Abwehrspieler Andre´Poguntke.

10-11-06: TV Brettorf - Ahlhorner SV 2:3 (20:18, 13:20, 14:20, 20:14, 12:20) Ein Bericht des TV Brettorf: Auch das zweite Kreis-Derby binnen einer Woche haben Brettorfs Bundesliga-Faustballer verloren: Dem Ahlhorner SV mussten sie sich in eigener Halle am Freitagabend mit 2:3 geschlagen geben. Nachdem die Gastgeber im ersten Satz einen Rückstand noch zum 20:18 umbiegen konnten, waren sie in der folgenden Stunde klar unterlegen (14:20, 13:20), fanden im vierten Durchgang in die Erfolgsspur zurück (20:13) und hatten im Entscheidungssatz dann doch nichts mehr zuzusetzen - der ging mit 20:12 klar an die Gäste.
Trotz der zum Teil sehr deutlichen Satzergebnisse dauerte das Spiel fast drei Stunden - das lag an den oft langen Ballwechseln, denn die Angreifer auf beiden Seiten brauchten meistens mehrere Versuche, ehe sie zum Punkt kamen. TVB-Schlagmann Jens von Seggern schleppte eine Grippe mit übers Spielfeld und konnte seine Qualitäten deshalb kaum entfalten. Nur im vierten Satz spielte er stark auf, was auch daran lag, dass er sich zuvor ein bisschen schonen konnte. Aron Sommer übernahm im dritten Durchgang die Offensive, ihm gelang an diesem Abend aber auch nicht viel.
Ahlhorns ebenfalls noch junger Angreifer Christoph Johannes bewies diesmal mehr Durchschlagskraft, und auch Zweitangreifer Andre´ Poguntke richtete allerhand Schaden in der TVB-Abwehr an. Als im fünften Satz auch noch der frische Sören Dahms dazukam und Philipp Meiners seine Angaben- Stärke wiederfand, war für die Brettorfer nicht mehr viel zu holen. Im Offensivbereich hatten die Ahlhorner einfach mehr zu bieten als der TVB, bei dem Lutz Meyer als Zweitangreifer auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Der Rückstand im Schluss-Satz war schnell so groß, dass auch auf den gut gefüllten Rängen bald die Hoffnungen auf einen Heimsieg schwanden.

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4-11-06: Zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga der Männer siegten SV Moslesfehn und der Ahlhorner SV, während der TV Brettorf nur einen Satzgewinn verbuchen konnte.
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Ahlhorner SV - TK Hannover 3:2 (15:20, 20:18,11:20, 20:13, 20:8) Gegen das stark eingeschätzte Team aus der Leinestadt versuchte sich der Ahlhorner SV mit dem Nachwuchstalent Christoph Johannes im Angriff. Nach einer anfänglichen Führung gab der Ahlhorner SV den Satz doch noch deutlich ab. 18:15 führte Ahlhorn in Durchgang Nummer zwei, bevor Hannover zum 18:18 ausglich. Mit einer außergewöhnlichen Abwehrparade brachte der stark spielende Andre´ Poguntke sein Team wieder auf die Siegesstraße. Nach der Hannoveraner 2:1 Führung wettete niemand mehr auf den ASV. Doch Philip Meiners mit platzierten Angaben sowie ein stärker werdender Christoph Johannes hielten die Leinestädter bis zum Satzausgleich deutlich auf Distanz.
Im Entscheidungsdurchgang brachte Kapitän Till Meiners mit Sören Dahms einen frischen Angreifer. Ein Glücksgriff: 7:0 führte der ASV und spielte den nun kapitulierenden Gegner gnadenlos an die Wand. "Mit diesem Sieg haben wir nicht ernsthaft gerechnet!", verriet Andre´Poguntke. "So ist dieser Erfolg doppelt schön!"

Auf den Nachwuchs bauen
Vorschau auf die Hallensaison 2006/2007 der Männer
Vermeintlich gibt es gar keine Neuigkeiten im Team der ASV-Bundesligamänner: Nils-Christoffer Carl, André Poguntke und die Meiners-Zwillinge gehören seit geraumer Zeit zu den erfahrenen Stützen der Truppe und waren auch im Sommer 2006 die Garanten eines sicheren Mittelfeldplatzes in der Oberhaustabelle. Aber das war's auch schon mit dem gewohnten Bild; denn wer gesellt sich zu diesen vier Haudegen, die ja allein keinen Bundesliga-Kader bilden können, zumal Angreifer Carl in Prüfungen gebunden ist und daher nicht regelmäßig trainieren kann?
Nun, es hat in Ahlhorn eine lange Tradition, in Notsituationen - etwas verfrüht - auf den Nachwuchs zu bauen, eine Praxis, die wir uns dank der überragenden Jugendarbeit des Vereins immer wieder erlauben konnten. Auch ein Nils Carl wurde einmal "ins kalte Wasser geworfen" und schwamm sich schnell frei.
So verlassen sich Trainer Till Meiners und "Ulli der schreckliche Betreuer" einmal mehr auf junge Männer wie Sören Dahms, Christoph Johannes, Malte Abel sowie - zumindest nach Bedarf - Hendrik Wilke, alle noch weit unter 20 Jahre alt, und auch Michael Ahlers ist mit seinen 25 Lenzen zwar etwas älter, passt ansonsten jedoch in diese Kategorie wie die Faust aufs Auge.
Gut, der ASV wird gegen gegen starke Teams wie Westfalia Hamm, TK Hannover oder Bayer Leverkusen sicherlich Lehrgeld zu zahlen haben. Aber mit den Kreisrivalen aus Moslesfehn und Brettorf sowie dem VfK Berlin mitzuhalten und die notwendigen Punkte gegen den Abstieg zu holen, ist unseren "jungen Wilden" durchaus zuzutrauen, die vor Motivation nur so sprühen!


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Gegner von ganz unterschiedlichem Kaliber
Blick auf die ersten ASV-Matches in der Herrenbundesliga
Während der Erstligaspielplan unseren Damen vor ihrem ersten Heimauftritt in vier Wochen lange Expeditionen nach Hamm, Güstrow und Voerde beschert, können die Männer Kilometergeld und Anreisezeiten zunächst auf ein Mininmum reduzieren. Auch für die blau-weißen Fans bedeutet das: Es ist ein Leichtes, den ersten drei Begegnungen unserer Truppe beizuwohnen!
Dabei hätten wir uns sicherlich einen einfacher zu spielenden Auftaktgegner gewünscht! Mit dem TK Hannover gibt am
4. November (Anpfiff: 16.00 Uhr) kein geringerer als der amtierende Deutsche Freiluftvizemeister seine Visitenkarte in Ahlhorn ab, gleichzeitig das Aushängeschild eines der ganz großen Traditionsturnvereine Deutschlands. Wenn auch kaum einer der Spieler das Faustballhandwerk wirklich beim TKH gelernt hat, so handelt es sich dennoch - oder leider gerade deswegen? - um eine der leistungsstärksten Mannschaften Deutschlands. Unsere Eigengewächse dürften gegen diesen Gegner nur Außenseiterchancen haben.
Am Freitag danach rauschen wir ein knappes Dutzend Kilometer über die Autobahn, verlassen diese über Schleichwege und streben der Brettorfer Halle am Bareler Weg zu
(10.11., 20.00 Uhr). Im Gegensatz zum Saisonauftakt treffen wir im ewig spannenden Match gegen unseren Nachbarn auf einen Verein, der zur wahren Faustballphilosophie zurückgefunden hat: Der eigene Nachwuchs dominiert in Brettorf wie in Ahlhorn so eindeutig, dass praktisch der gesamte Kader beider Teams aus der eigenen Jugend erwuchs. Nach dem Motto "Heranbilden statt Einkaufen" nämlich sollte der Faustballsport auch heute praktiziert werden, sonst könnten wir ja gleich Basketball spielen. Hoffentlich wird auch nach dem Karriereende des TVB-Hauptangreifers Kolbi die Brettorfer Halle in gewohnter Weise brodeln!
Ein wieder anderes Kaliber stellt der VfK Berlin dar. Die Fahrstuhlmannschaft aus der Bundeshauptstadt kämpfte auch in der letzten Hallensaison praktisch bis zum letzten Atemzug um den Klassenerhalt - das allerdings ebenso verbissen wie erfolgreich. Es handelt sich daher um einen Gegner, den unser ASV am
12.11. um 11.00 Uhr (am faustballfeindlichen Sonntagvormittag) in eigener Halle unbedingt besiegen muss, wenn wir die Erstligazugehörigkeit ohne Abstiegssorgen erhalten wollen. Aber gerade deswegen sind die Gäste von der Spree auch als extrem unangenehmer Widersacher einzuschätzen: ausgeglichen besetzt, zäh und kampfstark!
Drei äußerst unterschiedliche Auftaktgegner also, mit denen wir nach dem Startschuss zur Wintersaison 2006/2007 die Klingen kreuzen werden. Spätestens aber nach unserem Gastspiel in Diepenau, das am 18.11. folgen wird, werden wir wissen, wie unser verjüngtes Team wirklich einzuschätzen ist. Warten wir's ab!

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Feldsaison 2006

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3-09-06: Essel.
Der Ahlhorner SV und der TV Brettorf beendeten ihre Feldsaison jeweils mit einem Sieg gegen die Absteiger. Zusätzlich verlor Brettorf gegen den DM Teilnehmer MTV Diepenau. In der Endabrechnung landete der Ahlhorner SV auf Rang 5 und ist damit um einen Platz besser als der TV Brettorf platziert. Beide Teams erreichten ihr Saisonziel: Klassenerhalt.

TSV Essel - Ahlhorner SV 2:3 (20:17, 22:24, 20:17, 18:20, 11:20) Im letzten Spiel der Saison vertraute der Ahlhorner SV weiterhin auf die Nachwuchstalente Sören Dahms und Christoph Johannes im Angriff. In der Abwehr erhielten Malte Abel und Michael Ahlers ihre Chance, während Till Meiners auf der Mittelposition der einzige Routinier auf dem Feld war. Spielertrainer Philip Meiners beobachtete von außen für die Hallensaison. In einem umkämpften, fast 2 1/2stündigen Match siegte nur im letzten Satz eindeutig der Ahlhorner SV. Zuvor hatte man im dritten Durchgang leichtfertige eine 11:6 Führung abgegeben. Dann bewies die junge Mannschaft aber Moral, als sie den 1:2 Satzrückstand doch noch kippte. "Unsere Nachwuchstalente haben mir gut gefallen. Besonders Christoph Johannes zeigte sehr gute Ansätze!" kommentierte Spielertrainer Philip Meiners den Sieg, die kommende Hallensaison schon im Auge.

Schiri unterm Regenschirm lässt TVB Chance zum Sieg
Faustball: Mit 3:2 gegen Ahlhorn Ligaverbleib gesichert

Bei dieser Abwehraktion des Brettorfers Lutz Meyer herrscht noch Trockenheit. Später, im vierten Satz, zwang ein Dauerregen selbst den Schiedsrichter unter den Schim (kl. Foto) FOTOs: Rolf Tobis
Als der Regen kommt und der ASV im Wasser steht, drehen die Brettorfer das Spiel. Beim Tabellenführer gibt es aber nichts zu holen.
Brettorf (gb). Die Faustballmänner des TV Brettorf haben den Abstieg aus der ersten Bundesliga vermieden, weil sie – wie bereits gemeldet – am Freitag den Ahlhorner SV 3:2 bezwangen und der TSV Essel am Wochenende gegen den MTV Diepenau 0:3 verlor. „Und jetzt wollen wir am letzten Spieltag durch Siege gegen Diepenau und Vormwald am Ahlhorner SV vorbei ziehen“, blickt TVB-Trainer Ralf Kreye voraus.
Dass die Brettorfer erfolgreicher als Ahlhorn sein können, bewiesen sie im Nachbarschaftsderby: Zwar lagen sie bereits 1:2 zurück, doch als beim Stande von 10:4 im vierten Satz Dauerregen einsetzte, spielten nur noch sie. „Petrus hat ein Einsehen mit uns gehabt“, freute sich Ralf Kreye, da Ahlhorn in der Anfangsphase besser gewesen sei und Chancen zu einem Sieg gehabt hätte.
9:10 lagen die Brettorfer im entscheidenden fünften Satz zurück und gewannen nach dem Seitenwechsel mit 20:16. „Das führe ich auf die 20 Quadratmeter große Wasserlache zurück, die sich auf unserer Seite gebildet hatte“, fluchte der Ahlhorner Betreuer Ulrich Meiners. „Eigentlich irreguläre Bedingungen, der Schiedsrichter hätte abbrechen müssen.“
Doch der Schiedsrichter, der sich unter einem Schirm vor dem Regen schützte, ließ weiter spielen und die Brettorfer spielten den Ball immer wieder in Richtung Lache, wo der Ball liegen blieb.
Keine Chance hatten die Brettorfer dagegen am Sonnabend beim 0:3 (8:20, 15:20, 12:20) bei Tabellenführer TK Hannover. „Jens von Seggern spielte leicht verletzt, mein Zweitangreifer Aron Sommer war verhindert“, ärgerte sich Kreye, der auch auf Abwehrspieler Christian Kläner verzichten musste. „Meine jugendlichen Nachwuchsspieler Timo und Tobias Kläner konnten diese Lücken nicht füllen.“

© Delmenhorster Kreisblatt 2006

25-08-06: Brettorf. Das Derby in Brettorf hatte es diesmal wieder in sich. Ahlhorn sah schon wie der sichere Sieger aus, musste sich aber dann doch noch geschlagen geben.

TV Brettorf - Ahlhorner SV 3:2 (17:20, 20:18, 17:20, 20:13, 20:16) Im Landkreisderby vor ansehnlicher Zuschauerkulisse am Freitagabend setzen beide Teams auf ihre Nachwuchskräfte. Trainer Kreye baute auf seine Angreifer Jens von Seggern und Aaron Sommer, während in den Reihen des Ahlhorner SV Sören Dahms und der frischgebackene Jugendeuropameister Christoph Johannes die Schlagpositionen besetzten. In den ersten Sätzen dominierte der Ahlhorner SV. Nur durch leichte Nachlässigkeiten in der Abwehr verpasste man nach einer 18:16 Führung die Satzgewinn im zweiten Durchgang. "Dann wäre bestimmt ein 3:0 Sieg perfekt gewesen!" trauerte Kapitän Till Meiners der vergebenen Chance nach.

Einsetzender strömender Dauerregen sorgte auf einmal für die Wende. Brettorf kam mit diesen Bedingungen besser zurecht und schaffte durch großem Kampfgeist, gestützt auf einen überragenden Christian Kläner den Satzausgleich. 10:9 führte Ahlhorn im Entscheidungssatz, als eine sich nun bildende 20 Quadratmeter große Wasserlache auf der Ahlhorner Feldseite, die die Brettorfer Angreifer immer wieder ausnutzten, für die Entscheidung der geschickt agierenden Brettorfer Mannschaft sorgte. "Eigentlich irreguläre Bedingungen. Der Schiedsrichter hätte abbrechen müssen!" ärgerte sich Angreifer Sören Dahms. Brettorfs Trainer Kreye hielt dagegen: "Wir haben uns besser auf die schlechten Platzverhältnisse eingestellt. Das ist auch eine Leistung und deshalb haben wir verdient gewonnen!"

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15/16-07-06: Vormwald. Diepenau. Der Ahlhorner SV gewann das wichtige Auswärtsspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Vormwald in der Faustball Bundesliga der Männer nach hartem Kampf, nachdem man am Samstag in Diepenau verloren hatte.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 3:0 (20:11, 20:17, 20:11) Gegen den potentiellen DM Teilnehmer schlug sich der Ahlhorner SV durchaus achtbar. Nachwuchstalent Malte Abel bot eine solide Abwehrleistung. Auch Sören Dahms wusste im Angriff durchaus positive Akzente zu setzen. Doch insgesamt brachte der Ahlhorner SV zu wenig Durchschlagskraft auf das Feld, um den Favoriten ernsthaft zu gefährden. Bezeichnenderweise konnte der ASV im zweiten Durchgang eine 13:6 Führung nicht in das Ziel bringen.
TUS Vormwald - Ahlhorner SV 2:3 (18:20, 17:20, 20:14, 20:18, 13:20) Am Sonntag sicherte sich der Ahlhorner SV im einem dreistündigen Marathonmatch den vorzeitigen Klassenerhalt. Nun mit Nils-Christoffer Carl und Sören Dahms im Angriff sicherte sich der ASV die beiden ersten Durchgänge nach hartem Kampf. Anschließend wurde Vormwald von den eigenen Fans nach vorne gepeitscht, bei Ahlhorn schwanden zunehmend die Kräfte. Auch eine 18:14 Führung reichte im vierten Satz nicht zum vorzeitigen Matchgewinn. Im Entscheidungssatz stellte Ahlhorn um. Malte Abel kam in die Abwehr, Philip Meiners besetzte die vorne rechte Position. Mit frischem Elan wurde nun Vormwald nach einer 10:1 Führung im Endeffekt sicher besiegt. "Nun können im in den restlichen Saisonspielen noch mal auf Rang vier schauen!" freute sich Abwehrspieler Andre´ Poguntke nach dem wichtigen Erfolg.
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09-07-06: Ahlhorn. Der Ahlhorner SV verlor sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Hannover in der Faustball Bundesliga der Männer eindeutig.

Ahlhorner SV - TK Hannover 0:3 (6:20, 19:21, 8:20) Gegen das stark aufspielende, mit vielen Alternativen besetzte Team aus der Leinestadt versuchte sich der Ahlhorner SV mit den Nachwuchstalenten Sören Dahms und Christoph Johannes im Angriff. Nach einem desolaten ersten Durchgang sorgte vor allem Christoph Johannes mit starken Angaben für eine deutliche Ahlhorner 18:13 Führung. Dann versagten allerdings die Nerven beim jungen Angriff. Hannover holte Punkt um Punkt auf, die eigenen Chancen wurden nicht verwertet. In der Verlängerung musste Ahlhorn den schon gewonnen geglaubten Satz noch abgeben. Anschließend trumpften die Leinestädter unwiderstehlich auf und sicherten sich den klaren Sieg. "Uns fehlen momentan im Angriff die Alternativen!" analysierte Kapitän Till Meiners die Gründe für die überdeutliche Niederlage.
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25-06-06: Ahlhorn . Der Ahlhorner SV verlor am Samstag in Hamm in der Faustball Bundesliga der Männer deutlich, rehabilitierte sich aber eindrucksvoll vor eigenem Publikum gegen TSV Bayer 04 Leverkusen.

TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 3:0 (20:8, 20:13, 20:9) Das Match gegen den amtierenden Deutschen Meister sah der Ahlhorner SV ohne Chance. Mit Sören Dahms im Angriff sowie den Neulingen Michael Ahlers und Christian Otten hielt der ASV höchstens im zweiten Durchgang akzeptabel mit.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:1 (20:14, 20:17, 9:20, 20:16) Gegen die favorisierten Farbenstädter wuchs der Ahlhorner SV mit Sören Dahms und Nils-Christoffer Carl im Angriff über sich hinaus. Die starke Abwehr mit Till Meiners und Andre´Poguntke kaufte den Leverkusener Angreifern deutlich den Schneid ab. Nils Christoffer Carl glänzte trotz Trainingsrückstandes mit platzierten Angaben und Zuspieler Philip Meiners dirigierte sein Team aus der Mittelposition mehr als geschickt. Dem Einbruch im dritten Satz folgte wieder eine konstante Leistung im entscheidenden vierten Durchgang. "Der Sieg gegen Leverkusen motiviert uns besonders! Jetzt schauen wir wieder nach oben!" freute sich Zuspieler Philip Meiners nach dem unerwarteten doppelten Punktgewinn.
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11-06-06: Ahlhorn. Hannover. Der Ahlhorner SV gewann das wichtige Landkreisderby gegen TV Brettorf in der Faustball Bundesliga der Männer. Beide Teams verloren die beiden weiteren Wochenendspiele und bleiben damit nach Beendigung der Hinrunde im unteren Tabellendrittel.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 3:0 (20:18, 20:14, 20:17) Das ewig interessante Landkreisderby sah diesmal den Ahlhorner SV als klaren Sieger. Jungtalent Jens von Seggern bestimmte in der Anfangsphase das Spielgeschehen eindeutig. Brettorf führte mit 15:9. Doch dann hatten Philip Meiners als Zuspieler und Thomas Neuefeind als "Vollstrecker" ihre Abstimmungsschwierigkeiten beseitigt. Neuefeind zog alle Register seines Könnens und entriss Brettorf den schon sicher geglaubten Satzgewinn. Aufbauend auf eine sichere Abwehr mit einem überragenden Till Meiners sowie einem stabilen Andre´ Poguntke war der zweite Durchgang eine reine Formsache für den Ahlhorner SV. Anschließend probierte Trainer Ralf Kreye auf Brettorfer Seite alles. Aaron Sommer übernahm nun den Hauptangriff. Brettorf hatte aber nur bis zum 8:8 damit Erfolg, bis Ahlhorn sich durch die Umstellung ihres Zuspielers in die vorgezogene Mittelposition auf die Siegerstraße kämpfte. Als Neuefeind taktisch ausgeschaltet wurde, zeigte auch Ahlhorns Zweitangreifer Sören Dahms mit gelungenen Angriffen sein Können.
TK Hannover - Ahlhorner SV 3:0 (20:13, 20:18, 20:13) Gegen das stark aufspielende, mit vielen Alternativen besetzte Team aus der Leinestadt versuchte sich der Ahlhorner SV am Sonntagmorgen mit einer völlig anderen Angriffsformation. Nils-Christoffer Carl und Thorge Dahms sollten gegen den Spitzenreiter stechen. Doch das gelang nur phasenweise. Bei beiden Angreifern fehlte die Konstanz in den Leistungen, um Hannover ernsthaft zu gefährden. Besonders im zweiten Satz egalisierte nach Abwehrparaden von Andre´ Poguntke und Till Meiners der ASV einen 9:13 Rückstand zu einer 17:16 Führung. Trotzdem langte es nach eigenen Fehlern nicht zum Satzgewinn. Auch der dritte Durchgang war bis zum 9:9 völlig offen, bevor zwei Fehlangaben in Serie Hannover stark machten.

Landkreisderby: Ahlhorner SV - TV Brettorf, Samstag, 10. Juni, 17 Uhr

No comment!.

28-05-06: Ahlhorn. Der Ahlhorner SV gewann das wichtige Duell im Abstiegskampf der Faustball Bundesliga der Männer.


Ahlhorner SV - TSV Essel 3:1 (20:17, 11:20, 20:12, 23:21) Ohne den verletzten Angreifer Thorge Dahms, dafür aber mit Sören Dahms, Nils-Christoffer Carl und Thomas Neuefeind im Angriff wollte der Ahlhorner SV in diesem wichtigen Match seinen zweiten Saisonsieg einfahren. Auf regentiefen Boden entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Mit gekonnten Angriffen drehte Nils-Christoffer Carl in der Schlussphase einen 13:15 Rückstand zum Erfolg. Acht Eigenfehler im Angriff machten anschließend den Satzgewinn für Essel leicht. In Durchgang Nummer drei reaktivierte der Ahlhorner SV Ex-Bundesliga-spieler Thomas Neuefeind, mit Erfolg. Gestützt auf die starken Abwehrparaden von Andre´Poguntke siegte Ahlhorn unangefochten. !9:17 führte der ASV schon im entscheidenden Satz und musste doch noch den Ausgleich hinnehmen. In einem hart umkämpften Finale behielt Neuefeind und führte sein Team zum umjubelten Sieg. "Das war heute schon ein Vier-Punkte-Spiel! Mit etwas Glück haben wir doch verdient gewonnen!" freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms über den Erfolg.

20-05-06: Ahlhorner SV - MTV Diepenau 0:3 (12:20, 14:20, 9:20) Ohne reelle Siegchance kämpfte der Ahlhorner SV bei strömenden Regen gegen den letztjährigen DM Teilnehmer aus Diepenau. Die Ostwestfalen legten los wie die Feuerwehr und führten schon mit 7:2, ehe sich der Ahlhorner SV langsam herantastete. Doch ich der Satzschlussphase unterliefen Thorge Dahms nach mehreren gelungen Angriffsaktionen einige Eigenfehler zum Satzverlust. Ein ähnliches Bild bot der zweite Durchgang. Nach druckvollen Angaben von Thorge Dahms brachte der ASV zu viele Angriffe, um gegen die in Höchstform spielende Diepenauer Abwehr zu punkten. Auch der Wechsel von Jungtalent Sören Dahms in den Hauptangriff brachte auf Ahlhorner Seite nicht den erhofften Erfolg.
Im letzten Durchgang legte Diepenau noch einen Gang zu. Gleichzeitig schwand beim ASV der Glaube an einen möglichen Sieg. "Diepenau war für uns heute nicht in Reichweite. Jetzt müssen wir klar gegen den Abstieg kämpfen!" erklärte Abwehrspieler Andre´ Poguntke.

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14-05-06: Ahlhorn. Nach einer derben Niederlage in Leverkusen holte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga der Männer bei seinem Heimspiel am Sonntag die ersten Punkte.

TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 3:0 (20:13, 20:11, 20:22) Ohne reelle Siegchance kämpfte der Ahlhorner SV bei strömenden Regen in der Farbenstadt. Die jungen Bundesligadebütanten Sören Dahms und Malte Abel zeigten gute Ansätze. Insgesamt bot der Ahlhorner SV zu wenig, um dem Mitfavoriten der Liga gefährlich zu werden.
Ahlhorner SV - TuS Vormwald 3:1 (20:9, 20:10, 18:20. 21:19) Gegen den Aufsteiger mussten am Sonntag die ersten Punkte her. In den beiden ersten Durchgängen spielte der Ahlhorner SV wie am Schnürchen. Doch dann kam im Gefühl des sicheren Sieges Sand in das ASV-Getriebe. Eine 13:11 Führung ließ man sich leichtfertig aus der Hand nehmen. Der vierte Durchgang war nun hart umkämpft. Vormwald witterte seine Chance und wurde immer stärker. Ein 19:16 reichte Ahlhorn nicht zum Sieg. Beim 19:19 brachte Thorge Dahms sein Team mit einem Ass auf die Siegerstraße. "Ein Wichtiger Sieg. Nun wollen wir weiter angreifen!" blickte Kapitän Till Meiners auf das kommende Heimspiel gegen Diepenau voraus.

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6-5-06: Ahlhorn. In einem heiß umkämpften Spiel verlor der Ahlhorner SV zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga der Männer sein Heimspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister Westfalia Hamm äußerst unglücklich, während der TV Brettorf sich gegen den Aufsteiger TuS Vormwald vor eigenem Publikum schadlos hielt.

Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 2:3 (20:17, 15:20, 18:20, 20:11, 20:22) Nach einem 2:8 Rückstand drehten Thorge Dahms, Andre Poguntke, Hauke Dahms und Co. erst richtig auf. Der amtierende Deutsche Meister aus Hamm wurde teilweise vorgeführt und im ersten Durchgang besiegt. Anschließend sorgten Unstimmigkeiten bei der Abwehr kurz geschlagener Angriffe für einen Verlust der 7:4 Führung und für die Satzniederlage. Ein 12:17 verkürzte Ahlhorn im dritten Satz noch zum 18:19, für mehr reichte es aber nicht. Erst in Durchgang vier - nun mit Nils Carl im Angriffszentrum - schaffte der ASV überlegen den 2:2 Satzausgleich. Der Entscheidungssatz war nichts für schwache Nerven. Ahlhorn führte 13:9, Hamm erkämpfte bei 15 den Ausgleich. Ahlhorn konterte zur 18:15 und 19:16 Führung, doch Nationalangreifer Nils Pannewig setzte die entscheidenden Schläge zum Ausgleich und in der Satzverlängerung zum Gewinn des Matches. "Heute hatten wir die Chance zur großen Überraschung, leider ist uns dieser Coup nicht gelungen!" ärgerte sich Kapitän Till Meiners trotz der guten Leistungen

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Hammerharter Heimspielauftakt
Deutscher Meister am 6. Mai in Ahlhorn zu Gast

Mit Hammern und Hammerinnen haben unsere Bundesligateams es zur Eröffnung der Feldsaison gleich im Doppelpack zu tun: Während unsere Damen am Sonntag (7.5., 10.00 Uhr) nach Westfalen reisen und gegen die beiden Aufsteiger Westfalia Hamm und SV Düdenbüttel mit guten Gewinnchancen antreten werden, empfangen unsere Männer tags zuvor (Sonnabend, 6.5., 16.00 Uhr) im Stadion an der Katharinenstraße einen TV Westfalia Hamm, der momentan als Maß aller Dinge im deutschen Faustball gilt und sich auch im Sommer 2006 anschickt, die Bundesliga zu dominieren. Im Jahre 2005 haben die Akteure des grün-weißen Traditionsvereins nahezu alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Unserem umformierten Team wird daher gegen die Pannewigs, Machelets, gegen Dreisbusch, Vowinkel und Co. nur die Chance des Underdogs bleiben: frei aufspielen und über sich selbst hinauswachsen! Vielleicht können die Blauen den Grünen dann doch ein wenig den milden Mai verhageln! Ein Hammer wäre das schon!

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The times they are changin'
(Vorschau auf die Feldsaison 2006 der Männer)
Kaum etwas bleibt beim Alten im Team unserer Männer und in der Bundesligastaffel Nord!
Gut, der TV Westfalia Hamm, seit einigen Jahren das Maß aller Dinge im deutschen Männerfaustball und amtierender Titelverteidiger in Feld und Halle, wird wohl auch heuer wieder einsam seine Kreise an der Tabellenspitze ziehen und sich bereits die DM-Betten in Oldenburg reservieren lassen dürfen. Aber wird der ASV-Nachbar aus Brettorf wieder den zweiten Hecht im Karpfenteich spielen können, obwohl sein Ausnahme-Hauptangreifer Jens Kolb die Stollenschuhe des Leistungssports an den berühmten Nagel gehängt hat? Ganz überraschend wäre es allerding andererseits nicht, wenn der TVB wieder einen Clou klänern würde, mit dem noch keiner rechnet.
Im Schatten der beiden Großen bastelt vor allem der MTV Diepenau eine immer stärkere Truppe zusammen, die vor Jahresfrist immerhin bereits DM-Vierter wurde und sich mit der Zeit stets weiter aufwärts zu pirschen scheint. Mitfavorit Bayer Leverkusen dagegen hadert an der Leine noch immer mit dem sprichwörtlichen Verletzungspech, während der TKH immer für einen Platz an der Sonne gut ist, wie die Vorbereitungsturniere Ende April zeigten. Spannende Kopf-an-Kopf-Duelle lassen sich da durchaus erwarten, zumal auch TSV Essel und TuS Vormwald nicht zu unterschätzen sein werden.
Unsere Blau-Weißen stapeln diesmal etwas tiefer, haben einen sicheren Mittelplatz zum Saisonziel erhoben und bauen derweil den Angriff um: Die Last an der Leine hat Thorge Dahms vom beruflich arg eingespannten Nils Carl übernommen, Paule opfert sich wieder einmal als Notnagel. Mit der Rückkehr von Hauke Dahms aus dem heißen Süden Afrikas besteht dagegen in der Abwehr nahezu ein Überangebot an spielstarken Akteuren!
Lassen wir uns angesichts der zahlreichen Veränderungen im Team wie in der Liga überraschen, tun wir unser Bestes, und nehmen wir den Rest mit Gelassenheit!

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29./30. April - TKH - Turnier
Hannover. Die Generalprobe für die Feldfaustballsaison 2006 verlief für die Oldenburger Bundesligisten bei dem hochkarätigen, zweitägigen 14. Hannoveraner TKH-Turnier insgesamt zufriedenstellend.
In dem mit 20 Spitzenteams stark besetzten Turnier gelang dem Ahlhorner SV in der Frauenklasse wiederum der Turniersieg, während SV Moslesfehn in der Endabrechnung auf Rang vier landete.
Bei den
Männern, in einem 36er Feld mit Teams aus der Schweiz, Dänemark und Deutschland, überraschte der TV Brettorf mit seinem im Angriff neuformierten Team durch den nie erwarteten Rang vier, während der Ahlhorner SV hier einen guten achten Platz erkämpfte. Dabei spielte erstmals Thorge Dahms in Angriff ein gesamtes Turnier durch, während in der Abwehr neben Länderspielneuling Andre´ Poguntke, Hauke Dahms weiterhin Christian Otten zum Einsatz kam. In der Mittel- und Vorne Rechts-Position wechselten Till und Philip Meiners. Allerdings bekam man im Viertelfinale gegen den TV Westfalia Hamm nach einer überdeutlichen Niederlage zu spüren, was das Team beim 1. Bundesligaspieltag am Samstag in Ahlhorn gegen diesen gegner erwartet. "Hamm ist nicht unser Maß! Wir müssen gegen die anderen teams punkten!" erklärt Kapitän Till Meiners.

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Als Gastgeber des Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn scheut der Ahlhorner SV in der Frauenklasse in dieser Saison keine Mühen, um durch eine optimale Vorbereitung bei diesem Top-Ereignis erfolgreich zu sein.
In einem packendem Endspiel wurde in Hannover der ewige Rivale TV Jahn Schneverdingen knapp mit 21:19 in die Schranken verwiesen. In den 11 Spielen des Wochenendes gab sich der Ahlhorner SV nicht einmal eine Blöße und unterstrich damit seine blendende Frühform. "Das darf uns aber nicht zu selbstsicher werden lassen!" warnt die Trainerin Edda Meiners vor zu großer Euphorie. "Die Saison ist noch lang und Einbrüche gibt es mit großer Sicherheit!" In Hannover spielte der Ahlhorner SV in folgender Aufstellung: Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Janna Meiners, Alexa Pabst, Annika Lohse, Sabine Ansel und Andrea Besser.
Neben dem Ahlhorner SV überzeugte bei den Frauen durchaus auch der SV Moslesfehn. Ohne die etatmäßige Hauptangreiferin Sandra Mundt am Finaltag muss der vierte Platz als gutes Ergebnis angesehen werden. Entsprechend kämpferisch gab sich Trainer Frank Kannegießer: "Wir sind noch einen Tick stärker als im letzten Jahr! Wir wollen endlich in der Saison auf einem DM Platz landen!"
Endstand bei den Frauen: 1. Ahlhorner Sv, 2. TV Jahn Schneverdingen, 3. TSV Eldagsen, 4. SV Moslesfehn, 5. EV Schwerin, 6. TV Stuttgart-Stammheim
Endstand bei den Männern: 1. TV Hannover, 2. TV Westfalia Hamm, 3. Schweiz Team B, 4. TV Brettorf, 5. Schweiz Team A, 6. MTV Diepenau, 7. TSV Hagen, 8. Ahlhorner SV

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Vor einer schwierigen Saison steht die 1. Männermannschaft des Ahlhorner SV:

Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl wird in der Feldrunde aufgrund einer starken beruflichen Einbindung nur sporadisch zur Verfügung stehen. Deshalb wird die Angriffsreihe umgestellt und ergänzt werden müssen.

Thorge Dahms muss erstmals die Hauptverantwortung übernehmen. Ihm wird der reaktivierte Thomas Neuefeind zur Seite stehen, um vielleicht in entschiedenden Situationen für Entlastung zu sorgen. Außerdem befindet sich der eine oder andere Nachwuchsspieler auf den Sprung, vielleicht jetzt schon in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen.

Abwehrmäßig scheint der Ahlhorner SV nach der Rückkehr von Hauke Dahms von seinem Namibia Aufenthalt, der Berufung in den Nationalkader von André Poguntke und der Zusage von Eugen Pflaum für eine weitere Saison keine Probleme zu haben. "Vieles wird von unserem Angriff abhängen! Wir müssen sehen, was geht!" blickte Mannschaftskapitän Till Meiners auf eine ungewisse Saison voraus.

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Hallensaison 2005/06

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DEUTSCHE MEISTERSCHAFT Männer
(Hamm, 11./12. März)


Es kommt auch für die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins noch einer kleinen Sensation gleich, dass sich das Herrenteam die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sichern konnte. Galten seit eh und je die Ahlhorner Männermannschaften eher als Freiluftspezialisten, so stellten Nils-Christoffer Carl und Co. in diesem Winter wiederum eindrucksvoll unter Beweis, dass auch unter dem Hallendach mit ihnen zu rechnen ist.

Mit einer eindrucksvollen Vorrunde sowie einer durchwachsenen Rückrunde kletterte das Team auf den dritten Tabellenplatz der Bundesliga Nord und fährt am 11. und 12. März ins westfälische Hamm, um der durchaus erfolgreichen Saison eventuell noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen. "Wir sind bereits jetzt mit dem Winter voll und ganz zufrieden. Was in Hamm noch kommt, ist Zubrot, und daher können wir befreit aufspielen. Die DM-Favoriten sind andere." gibt sich Till Meiners, Zuspieler im Gefüge der Ahlhorner, bescheiden zuversichtlich. "Aber um nur zu verlieren, fahren wir natürlich auch nicht zur DM."

Die Qualifikation für das Halbfinale haben sie sich auf die Fahnen geschrieben und müssten dazu zumindest ein Spiel der Vorrunde gewinnen. Das dürfte gegen den Traditionsverein und wiedererstarkten TV Waibstadt, der in der Südliga den zweiten Platz belegte, leichter fallen als gegen den Nordersten und hohen Favoriten TV Westfalia Hamm. Beide Traditionsvereine und gelten als harte Brocken.

Sollten die Ahlhorner die Vorschlussrunde erreichen können, so ist damit zu rechnen, dass sie sich mit dem TV Brettorf messen müssen, die in der Parallelgruppe auf den schwächer eingeschätzten Südersten TV Weil der Stadt und den Süddritten TV Vaihingen/Enz treffen. Realistisch gesehen, sind die Chancen auf einen Erfolg dann eher gering, handelt es sich doch immerhin um den Finalisten des Vorjahres. "Doch auf Deutschen Meisterschaften ist alles möglich." so Till Meiners. "Und wenn wir die Vorrunde überstehen, wünsche ich mir als Gegner den TV Brettorf!"

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18-02-2006: Ahlhorn. Saisonabschluss in der Faustball Bundesliga der Männer: Der Ahlhorner SV verliert vor eigenem Publikum nach einer mäßigen Leistung, verteidigt aber den dritten Tabellenplatz.

Ahlhorner SV - TK Hannover 0:3 (17:20, 16:20, 13:20) Gegen einen stark aufgelegten TK Hannover blamierte sich der Ahlhorner SV vor eigenem Publikum. Im ersten Satz führte der Ahlhorner SV nach guten Leistungen bis zum 15:12. Doch dann verpassten es die Blau-Weißen, den Sack zuzumachen. Hannover konterte und schnappte dem ASV glücklich den Satz weg. Dies schien wie ein Signal für die abstiegsbedrohten Leinestädter zu sein. Dem Ahlhorner SV, bei dem Christian Otten für den erkrankten Eugen Pflaum in der Abwehr eingesetzt wurde, gelang nun nur noch phasenweise ein überzeugendes Spiel. Philip Meiners übte zu wenig Druck mit der Angabe aus; die "big points" verbuchte Hannover zur 2:0 Führung. Wer nun an ein Aufbäumen der Heimmannschaft geglaubt hatte, sah sich bitter enttäuscht. Hannover spielte wie im Rausch und Ahlhorn fand kein Gegenmittel! "Eine völlig misslungene Vorbereitung für die DM in Hamm!" schimpfte ein frustrierter Angreifer Nils-Christoffer Carl nach der enttäuschenden Leistung.
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Insgesamt spielte der Ahlhorner SV besonders in der Hinrunde eine überraschend gute Saison. Erst nach der Weihnachtspause kam nach den beiden unnötigen Niederlagen in Berlin etwas Sand in das ASV-Getriebe.
"Bis zur DM in Hamm bleiben uns nun noch genau drei Wochen. Die werden wir zur intensiven Vorbereitung nutzen!" stellte Spielertrainer Philip Meiners seinem Team ein umfangreiches Programm in Aussicht.

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Auch die Teams der 3er Vorrundengruppe A der DM in Hamm stehen inzwischen fest: TV Westfalia Hamm (Deutscher Meister, 1. Bundesliga Nord) , (TV Waibstadt (2. Bundesliga Süd) und Ahlhorner SV (3. Bundesliga Nord). In der Vorrunden Gruppe B werden Spvgg. Weil der Stadt (1. Bundesliga Süd), TV Brettorf (2. Bundesliga Nord) und TV Vaihingen/Enz antreten.
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12-02-2006: Hamm. Leverkusen. Der Ahlhorner SV hat es geschafft: Nach dem Sieg gegen TSV Bayer 04 Leverkusen in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer qualifizierte sich das Team nach TV Brettorf ebenfalls für die Deutsche Meisterschaft am 11. und 12. März in Hamm.

TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 3:0 (20:12, 20:11, 20:6) Gegen eine stark aufgelegte Hammer Mannschaft, die nun schon seit über 50 Pflichtspielen ungeschlagen ist, war für den Ahlhorner SV am Samstagnachmittag nichts zu holen. Nach dem 0:2 Satzrückstand schaltete Ahlhorn einen Gang zurück. Spielertrainer Philip Meiners brachte Youngster Christoph Johannes sowie Christian Otten, um sich und Eugen Pflaum für die wichtige Partie am Sonntag zu schonen.
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 0:3 (12:20, 17:20, 15:20) In dem "Endspiel" um den begehrten 3. Tabellenplatz legte Ahlhorn einen Superstart hin. Nils-Christoffer Carl glänzte im Angriffszentrum mit überragender Spiellaune. Da auch die Zuspiele von Till Meiners und Andre´ Poguntke gut kamen, ging der ASV ungefährdet in Führung. Der zweite Durchgang sah ganz anders aus. Leverkusen um den Altinternationalen Udo Mehle konterte eiskalt und zog auf 8:3 davon. Nun war es an Philip Meiners, den Abstand mit platzierten Angaben sowie überlegten Zweitangriffen langsam aber sicher zu verkürzen. Nach dem 15:15 Ausgleich machte Ahlhorn in der umkämpften Schlussphase den Sack zur 2:0 Führung zu. Mit 15:6 zog Ahlhorn anschließend davon. Als Leverkusen unbeeindruckt auf 14:16 verkürzte, begann das Zittern. Mit einem Angriffsass sorgte Nils-Christoffer Carl für den umjubelten Sieg. "Hier haben wir in den letzten 10 Jahren nur einmal gewonnen. Umso höher ist der heutige Sieg einzuschätzen!" bejubelte ein überglücklicher Eugen Pflaum die DM Qualifikation. Jetzt könnte sich der Ahlhorner SV beim kommenden heimspiel (Samstag, 15 Uhr, gegen TK Hannover) sogar einen Ausrutscher erlauben. Der dritte Platz wäre nicht mehr gefährdet.
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Ahlhorner SV gleich zweimal gefordert
(Nordwest-Zeitung - Donnerstag, 09. Februar 2006)
FAUSTBALL In Hamm und Leverkusen entscheidet sich DM-Teilnahme

AHLHORN/BRETTORF/ING - Das Wochenende der Wahrheit steht den Ahlhorner Bundesliga-Faustballern bevor: Am Sonnabend (16 Uhr) treten sie beim ungeschlagenen Spitzenreiter Westfalia Hamm an, am Sonntag (10 Uhr) folgt das Duell beim Verfolger Bayer Leverkusen – danach werden die Ahlhorner ziemlich gut abschätzen können, wie groß ihre Chancen sind, Hamm und den TV Brettorf als Tabellendritter der Bundesliga Nord zur Deutschen Meisterschaft zu begleiten.

Noch haben die Ahlhorner zwei Spiele weniger verloren als Leverkusen, doch nach dem Gastspiel in Hamm könnte der Vorsprung auf zwei Punkte zusammenschrumpfen. „Da gewinnen wir wahrscheinlich nicht“, glaubt Spielertrainer Philipp Meiners. „Aber jeder Satz ist wichtig“, denkt er auch schon an einen möglichen Punktegleichstand. Dazu würde es kommen, wenn Ahlhorn auch in Leverkusen die Punkte lässt. „Da haben wir irgendwann mal gewonnen“, kann er sich dunkel erinnern. Meistens kassierte der ASV aber Niederlagen, denn die Rheinländer haben mit ihrer ungewohnt großen Halle einen zusätzlichen Vorteil. „So haben die Abwehrspieler viel Auslauf, entsprechend schwierig ist es für die Angreifer zu punkten“, weiß Meiners.

.3-2-06: Ahlhorn. In einem heiß umkämpften Spitzenspiel am Freitagabend verlor der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer sein Heimspiel gegen den Lokalrivalen und muss nun um den dritten Tabellenplatz zittern.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 1:3 (19:21, 20:15, 12:20, 17:20) In der überfüllten Ahlhorner Halle wollten Nils-Christoffer Carl, Andre Pokuntke, Eugen Pflaum und Co. möglichst die entscheidenden Punkte zur DM Qualifikation holen. Im ersten Satz führte Ahlhorn nach starken Leistungen mit 16:11. Die Brettorfer Auszeit brachte das ASV Team aber völlig und unnötig aus dem Konzept. Philip Meiners gelang in dieser Phase kein Angabenpunkt, während Brettorf acht Mal in Folge erfolgreich war. Nach dem 19:19 Ausgleich siegte Brettorf mit dem "cool" aufspielenden Jens Kolb in der Satzverlängerung. Im Durchgang zwei spielte Ahlhorn wieder auf hohem Niveau und verteidigte seine Führung diesmal souverän. Nach dem Durchhänger in Satz drei, auch Thorge Dahms konnte beim ASV keine Wende erreichen, bot der vierte Satz wieder Dramatik pur. Die Brettorfer 8:13 Führung egalisierte Ahlhorn bei 14. Die Halle bebte. Spektakuläre Abwehrleistungen von Lutz Meyer und Christian Kläner brachten Brettorf wieder in Führung, die in der umkämpften Schlussphase durch zwei Leichtsinnsfehler der ASV Abwehr zum Matchgewinn ausgebaut wurde. "Wenn wir weiter auf diesem Niveau spielen, schlagen wir Leverkusen!" blickte Nils-Christoffer Carl optimistisch auf das entscheidende Spiel im Zweikampf um den begehrten dritten Tabellenplatz voraus.
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29-01-06: Ahlhorn. Der Ahlhorner SV zeigt sich mit dem Sieg in dem Heimspiel gegen MTV Diepenau von der Pleite des Vorwochenendes gut erholt.

Ahlhorner SV - MTV Diepenau 3:0 (20:15, 20:17, 20:12) An die guten Leistungen aus der Hinrunde knüpfte der Ahlhorner SV im ersten Heimspiel des Jahres gegen den Tabellennachbarn MTV Diepenau an. Trotz eines 8:11 Rückstandes im ersten Satz ließ sich der Ahlhorner SV nicht verunsichern. Philip Meiners, nun wieder mit druckvollen Angaben, sowie Nils-Christoffer Carl sorgten mit viel Dampf im Angriff für die Führung. In Durchgang zwei bereitete Diepenaus Angreifer Björn Schubert dem ASV mit seinen platzierten Angaben zunächst große Probleme. Aber auch das 1:6 und das 10:13 brachte Ahlhorn nicht aus dem Konzept. Auch im dritten Durchgang baute man auf die guten Abwehrleistungen von Eugen Pflaum sowie Till Meiners und ließ nichts mehr anbrennen. "Dieser Sieg war auch enorm wichtig für unser Selbstvertrauen!" freute sich Abwehrspieler Andre´ Poguntke über die Verteidigung des dritten Tabellenplatzes. Am kommenden Freitag im nächsten Match gegen TV Brettorf möchte der Ahlhorner SV möglichst seine Heimerfolgsserie fortsetzen.
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22-1-06: Berlin. Der Ahlhorner SV erwischte ein rabenschwarzes Wochenende in Berlin und verlor beide Partien gegen die Hauptstadtvereine.
VfK 01 Berlin - Ahlhorner SV 3:2 (17:20, 16:20, 20:10, 20:12, 20:16) Das erste Match des Jahres 2006 sah einen konzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Doch nach den beiden ersten gewonnenen Sätzen kam der Einbruch. Philip Meiners gelang kein Druck mehr mit seinen Angaben, so dass Berlin sich zum Satzausgleich kämpfte. Im Entscheidungssatz lag Ahlhorn mit 0:7 zurück. Die Einwechselung von Thorge Dahms brachte zwischenzeitlich sogar den 9:9 Ausgleich und die 13:10 Führung. Doch die junge Berliner Mannschaft - mit drei frischgebackenen Jugendweltmeistern in ihren Reihen - hielt vor eigenem Publikum in der Schlussphase dagegen und brachte dem Ahlhorner SV eine empfindliche Niederlage bei.
TiB Berlin - Ahlhorner SV 3:1 (20:12, 20:18, 10:20, 20:14) Ohne den am Vortag nicht so überzeugend agierenden Philip Meiners, dafür mit Thorge Dahms und Nils-Christoffer Carl im Angriff, versuchte der Ahlhorner SV gegen den bisher sieglosen TiB Berlin sein Glück. Doch das schwere Samstagsmatch steckte dem gesamten Team noch in den Knochen. Weder die Abwehr noch der Angriff fanden zu ihrer eigentlichen Leistungsstärke. Damit musste der Ahlhorner SV auch diese vorher eigentlich als Sieg eingeplante begegnung verloren geben. "Jetzt müssen wir uns in der Woche erst einmal von diesem Schock erholen, um am nächsten Sonntag in dem Heimspiel wieder unsere Form zu finden!" war Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl momentan ratlos. Trotzdem hält der Ahlhorner SV noch den dritten Tabellenplatz, da die direkte Konkurrenz ebenfalls Federn lassen musste.

17-12-05: Ahlhorn. Mit einem souveränen Heimsieg startete der Ahlhorner SV in die Rückrunde der Hallenfaustball Bundesliga der Männer.
Ahlhorner SV - TSV Essel 3:0 (20:17, 20:13, 20:14) Am Freitagabend scherte sich der Ahlhorner SV ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk. Mit einem glatten Sieg startete der Tabellendritte in die Rückrunde. Dabei sah es im ersten Durchgang bei weitem nicht nach einem klaren Ahlhorner Erfolg aus. Einem guten Start zur 10:6 Führung folgte eine Esseler Drangperiode mit einem starken Angreifer Jan Lütjen. Ahlhorn geriet 10:11 ins Hintertreffen und musste auch nach der 17:15 Führung noch den 17:17 Ausgleich hinnehmen. Ein Angriffsass von Philip Meiners und zwei knallharte Schmetterschläge des an diesem Abend hervorragend aufgelegten Angreifers Nils-Christoffer Carl sorgten für die Satzführung. Anschließend ließen Eugen Pflaum und Till Meiners in der Abwehr kaum mehr einen Ball passieren, während Andre´Poguntke nach Anfangsschwierigkeiten als Zweitschläger die entscheidenden Angriffe zum deutlichen Satzgewinn fuhr. Bis zum 15:6 lief der 3. Satz beim Ahlhorner SV hochklassig. Nach starker Defensive harmonierten Till Meiners und Nils-Christoffer Carl im Zuspiel und Angriff fast optimal, so dass Essel beinahe aus der Halle gefegt wurde. Die folgenden Nachlässigkeiten wurden umgehend bestraft. Essel verkürzte mehr und mehr und brachte Ahlhorn beim 13:16 mächtig ins Zittern. Erst in der Schlussphase fand der ASV wieder seinen Rhythmus und siegte schließlich unangefochten. "Ein wichtiger Sieg, aber noch wichtiger war für mich die starke Leistung des gesamten Teams!" freute sich Ergänzungsspieler Karsten Bilger über die Festigung des dritten Tabellenplatzes.

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11-12-05: Ahlhorn. Der TV Brettorf erobert in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer durch den Sieg am Freitagabend gegen den Ahlhorner SV den zweiten Tabellenplatz. Der Ahlhorner SV behält durch einen anschließend am Samstag schwer erkämpften Erfolg in Hannover Anschluss an die Tabellenspitze.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 3:1 (20:10, 20:10, 17:20, 20:11) Das Landkreis-Derby wurde zu einer ziemlich einseitigen Angelegenheit. Das lag vor allem an den Ahlhornern, denen - abgesehen vom dritten Satz - viel zu viele Fehler unterliefen: Philip Meiners schlug pro Satz vier bis fünf Angaben ins Aus, seinem Bruder Till in der ASV-Abwehr rollten mehrfach "einfache" Bälle über den Arm, und Karsten Bilger hatte einen ganz schlechten Tag erwischt. Lediglich Eugen Pflaum und Nils-Christoffer Carl boten Normalform, auch der im dritten Satz eingewechselte Christian Otten machte seine Sache recht ordentlich.
Viel besser die Gastgeber: Sehr konzentriert und sichtlich motiviert ging er ans Werk. Vor allem die vordere Reihe bekam immer wieder Szenenapplaus: Jens Kolb überzeugte durch variables - und nahezu fehlerfreies - Angriffsspiel, das Schläge fast parallel zur Leine in die Drei-Meter-Zone ebenso zu bieten hatte wie Kracher auf die Grundlinie, wo die Ahlhorner Abwehr oft große Lücken aufwies. Und Kai Nordbrock hatte ebenfalls einen sehr guten Tag erwischt: Die Angaben von Meiners auf vorne rechts nahm er souverän an, außerdem erlief er fast jeden "Kurzen" der Ahlhorner.
Der entscheidende Unterschied an diesem Abend: Der TVB vermied Fehler, der ASV produzierte sie. Damit machten sich die Ahlhorner immer wieder ihre Führungen kaputt - so im zweiten Satz, als es 4:0 für den ASV stand und kurz darauf, auch wegen zwei Aus-Angaben von Philipp Meiners, 4:5. Den vierten Satz eröffneten die Ahlhorner gleich mit drei Ausbällen - spätestens da hatte Brettorf die Punkte im Sack.
(nach Hergen Schelling)
TK Hannover - Ahlhorner SV 2:3 (17:20, 20:18, 11:20, 20:12, 14:20) Nach der enttäuschenden Begegnung gegen Brettorf musste der Ahlhorner SV 18 Stunden säter in Hannover wieder ran. Die bisher unter Wert aufspielenden Leinestädter hatten sich gegen den angeschlagenen ASV Einiges vorgenommen, zumal den Ahlhorner Spielern deutlich die mentale Frische fehlte. Nach dem mühsamen Satzgewinn lag man sogar in Durchgang zwei mit 17:15 vorne - und verlor trotzdem. Sätestens ab diesem Zeitpunkt wurde die Begegnung zu einer Zitterpartie. Der Hannoveraner Angreifer Willm Engelke brachte mit seinen raffinierten Schlägen - vor allem auf die Vorderpositionen - den Ahlhorner SV wiederholt zur Verzweifelung. Auch die Einwechselung von Thorge Dahms im vierten Satz brachte nicht den erhofften Erfolg. Dass es denn doch noch zum Sieg reichte, lag an einer deutlichen Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen im Entscheidungssatz und an Andre´ Poguntke. Hatte der Abwehrspieler am Freitag noch wegen seiner Hochzeit gefehlt, so entwickelte er sich Samstag zum Motivator und damit zum Matchwinner. "Ein ganz wichtiger Sieg für uns!" freute sich Abwehrspieler Eugen Pflaum. Durch die gleichzeitige Leverkusener Niederlage rutscht der Ahlhorner SV jetzt auf den umkämpften dritten Tabellenplatz.
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4-12-05: Ahlhorn. Der Ahlhorner SV behält in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer gegen den Tabellenzweiten aus Leverkusen noch tollen Fight knapp die Oberhand und rückt damit kurzfristig wieder auf die zweite Tabellenposition vor.

Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:2 (20:18, 20:9, 17:20, 16:20, 20:14) Das nächste Schlagerspiel gegen den Tabellenzweiten aus der Farbenstadt sah einen souverän aufspielenden Ahlhorner SV, der die beiden ersten Sätze aufgrund herausragender Leistungen seines Angriffsduos Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners beherrschte. Als Leverkusen anschließend seinen Altinternationalen Udo Mehle in den zentralen Angriff stellte und der ASV mit 14:11 führte, schien der Gesamtsieg nur noch eine Formsache zu sein. Doch Udo Mehle griff wiederholt in seine Trickkiste und sorgte gegen die nun ratlos scheinenden Ahlhorner für den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz kam der ASV wieder zurück. Stabile Aktionen der Abwehrkette Eugen Pflaum, Andre´ Poguntke und Till Meiners waren die Grundlage für die 15:5 Führung. Als Leverkusen auf 12:16 verkürzte, setzte Philip Meiners mit einer gelungenen Blockaktion dem Zittern ein Ende und brachte sein Team wieder auf die Siegesstraße. "Ein ganz wichtiger Sieg!" freute sich Angreifer Nils-Christoffer Carl über den doppelten Punktgewinn und den momentanen zweiten Tabellenplatz.

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Am kommenden Freitag (20 Uhr)kommt es zum nächsten Spitzenspiel. In Brettorf möchte der Ahlhorner SV seine ausgezeichnete Tabellenposition verteidigen. Am anschließenden Samstag wartet in Hannover mit TK Hannover die nächste unangenehme Aufgabe.


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26-11-05: Ahlhorn. Der Ahlhorner SV muss nach tollem Fight gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Hamm die erste Saisonniederlage in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer einstecken, während der TV Brettorf sich mit einem weiteren Heimsieg langsam nach ganz oben arbeitet.

Ahlhorner SV - TV Westalia Hamm 2:3 (20:17, 22:20, 19:21, 12:20, 17:20) Das Schlagerspiel der beiden bisher ungeschlagenen Teams fand in Ahlhorn statt. In den ersten beiden Durchgängen trauten die Zuschauer kaum ihren Augen. Nicht der amtierende Deutsche Meister aus Hamm, sondern der Außenseiter aus Ahlhorn diktierte das Geschehen. In dem auf hohem Niveau stehendem Match ragte Eugen Pflaum mit glänzenden Abwehrparaden sowie Nils-Christoffer Carl mit starker Angriffsarbeit heraus. Unbändiger Ahlhorner Kampfgeist egalisierte im zweiten Durchgang einen 14:17 Rückstand zum Satzgewinn in der Verlängerung. Beim 19:18 in Satz Nummer drei hatte Ahlhorn seinen Matchball. Hamm wehrte mit Glück und Routine ab, sorgte für den Ausgleich und den knappen Satzgewinn. Nach einem kleinen Einbruch kam Ahlhorn im Entscheidungssatz wieder zurück. Die 6:3 Führung bildete jedoch kein ausreichendes Polster für den weiteren Spielverlauf. Hamm konterte eiskalt und entschied das Match knapp zu seinen Gunsten. "Wir haben das beste Saisonspiel gezeigt, aber trotzdem knapp verloren!" ärgerte sich Abwehrspieler Andre´ Poguntke. Die folgende Heimpartie am kommenden Sonntag gegen Leverkusen wird über den weiteren Ahlhorner Weg in der Tabelle eine kleine Vorentscheidung bringen.

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20-11-05: Ahlhorn. Nach langer Zeit erkämpfte der Ahlhorner SV mal wieder die Tabellenspitze der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. "Wir werden die Tabelle aber nicht als einmalige Aktion einrahmen lassen, sondern wollen möglichst lange den Platz halten!" kommentiert Abwehrspieler Eugen Pflaum selbstbewusst die beiden Auswärtserfolge.

TSV Essel - Ahlhorner SV 0:3 (17:20, 10:20, 16:20) Das erste Auswärtsspiel der Saison sah am Samstagnachmittag einen hochkonzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Nach dem 12:12 im ersten Durchgang waren Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im ASV-Angriff nicht mehr zu halten. Ihr druckvolles Spiel setzte sich auch im Anschluss fort. Nur beim 14:7 im dritten Satz ließ Ahlhorn die Zügel schleifen. Essel fand in sein Spiel und gleich zum 14:14 aus. Tolle Abwehrleistungen von Eugen Pflaum und Andre Poguntke waren nun der Garant für den glatten Ahlhorner Erfolg.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 1:3 (20:13, 16:20, 12:20, 10:20) Von stärkerem Kaliber war der Gegner am Sonntagmorgen in Diepenau. Nach dem deutlich verlorenem ersten Durchgang diskutierte der ASV intensiv die Einwechselung der Ergänzungsspieler Andreas Kirchgeorg und Karsten Bilger. Doch die ersten "Fünf" bekamen noch einmal eine Chance und nutzen sie. Bis zum 15:15 gestaltete sich der zweite Satz nach spannenden und hochklassigen Ballwechseln völlig offen. In dieser Phase schickte Zuspieler Till Meiners seine Angreifer mit flachen, schnellen Zuspielen zu entscheidenden Angriffen. Auch in Durchgang Nummer drei und vier stand der Ahlhorner SV auf allen Positionen konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen. Vor allen Nils-Christoffer Carl biss nach einer Fußverletzung zu Beginn des zweiten Satzes die Zähne aufeinander und gehörte zu den Garanten des Sieges.

"Nun freuen wir uns am kommenden Samstag auf den ebenfalls ungeschlagenen amtierenden Deutschen Meister Westfalia Hamm!" blickte Abwehrspieler Andre´ Poguntke auf das kommende Spitzenspiel vor eigenem Publikum voraus.

Samstag, 26. November, 15 Uhr, Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule: Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm.
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13-11-05: Ahlhorn. Brettorf. Beide Landkreisvereine - sowohl der Ahlhorner SV als auch der TV Brettorf - verbuchten bei ihren Heimspielen in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer ungefährdete Siege.
Ahlhorner SV - TG in Berlin 3:0 (20:09, 20:12, 20:09) Das zweite Match der Saison 2005/06 sah wieder einen konzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Bis zum 8:8 im ersten Satz kam so etwas wie Spannung auf. Dann geriet die Aufgabe gegen den Aufsteiger vor allem auch deshalb zu einer leichten Übung, weil sich alle Mannschaftsteile des Ahlhorner SV in hervorragender Verfassung präsentierten. Eugen Pflaum und Andre Poguntke ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren. Die konstanten Vorlagen von Till Meiners machten es Nils-Christoffer Carl nach einem Start von drei Eigenfehlern leicht, fast nach Belieben die Lücken beim Gegner zu finden. "Das war erst das Aufgalopp. Am nächsten Wochenende wird es bei den Auswärtspartien gegen Essel und Diepenau richtig ernst!" blickte Spieltrainer Philip Meiners auf die kommenden Prüfsteine voraus.

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5-11-05: Saisosnstart in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer: Dem Ahlhorner SV gelang ein makelloser Auftakt im Heimspiel gegen VfK Berlin. Der TV Brettorf besiegte in seinen Auswärtspartien MTV Diepenau und TSV Bayer 04 Leverkusen
Ahlhorner SV - VfK 01 Berlin 3:0 (20:10, 20:12, 20:15) Das erste Match der Saison 2005/06 sah einen konzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Die "Pflichtaufgabe" gegen den Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt erfüllte der ASV mit Bravour. In kaum einen Satz hatten die zahlreichen Zuschauer das Gefühl, dass das Heimteam irgendwie gefährdet sei. Hatte man noch in der Feldsaison gegen die junge Berliner Mannschaft knapp verloren, dominierte Ahlhorn nun fast nach Belieben. In der Abwehr boten Eugen Pflaum, Andre Poguntke sowie Till Meiners eine fehlerfreie Leistung. Angreifer Nils-Christoffer Carl punktete nach einigen Abstimmungsproblemen fast nach Belieben. Garant für die Wende nach einem 7:9 Rückstand im dritten Satz war Philip Meiners mit seinen druckvollen Angaben. "Der Auftaktsieg ist erst einmal sehr wichtig! Der Feinschliff kommt in den nächsten Partien!" blickte Eugen Pflaum optimistisch auf die kommenden Aufgaben.
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Wieder ein Platz im Mittelfeld?
Vorschau auf die Hallenserie in der Männer-Bundesliga
Wenn man die Chance hat, seine Ausbildung mit einem Praktikum im Süden des afrikanischen Kontinents fortzusetzen und dort auch noch namibische Faustballluft zu schnuppern, dann nix wie hin. So oder ähnlich muss Hauke Dahms, unser mit der Zeit herangereifter Abwehrspezialist, gedacht haben - und keiner wird es ihm ernsthaft verübeln! Für unseren Kader bedeutet das in der ersten Saisonhälfte jedoch, dass eine schwer zu schließende Lücke aufgerissen wird. "Mal sehen, wie wir damit umgehen!", klingt es uni sono vom neuen Trainerduett Philip Meiners und André Poguntke, die ihren Optimismus deswegen aber nicht gleich auf dem Müllplatz der Rückschlagsportarten entsorgen, sondern mit frischem Mut ans Werk gehen wollen. In ihnen hat Ulli der Schreckliche, der seinen Verpflichtungen in der Deutschen Faustballliga Priorität gegenüber dem Coaching einräumen muss, endlich engagierte Nachfolger gefunden.
Sicherlich wird es aus mehreren Gründen sehr schwierig werden, eine der DM-Fahrkarten zu ergattern. Denn abgesehen von Haukes längerer Abwesenheit sind wir ja einerseits nie ein echtes Hallenteam gewesen, obwohl in der letzten Saison etwas überraschend die Qualifikation für die Endrunde in Coburg erspielt werden konnte. Andererseits vor allem gibt es im Faustball-Oberhaus der Männer seit geraumer Zeit eine Entwicklung, die der alte Bundes-Berti der kickenden Zunft einmal als "Tendenz zu größerer Breite in der Spitze" bezeichnet hat.
Dem TV Westfalia Hamm mit den Geschwistern Pannewig - bekanntermaßen aus ältestem Faustballadel - wird freilich niemand das Wasser reichen können. Beide haben eine so starke Truppe um sich geschart, dass dem amtierenden Hallen- wie Feldchampion die Punkte fast im Briefkuvert nach NRW geschickt werden könnten. Zumindest ist ein erneuter Durchmarsch zur DM anzunehmen.
Diesen kann in erster Linie wohl unser Nachbar aus Brettorf verhindern. Meyer, Kolbi, Kläner und Co. samt ihren hochmotivierten Mitstreitern und den knallbunten, lärmerprobten Fans, die ihre Ideen Woche für Woche aus dem Weserstadion und der Schalke-Arena beziehen und am Bareler Weg Heimspiel für Heimspiel gemeingefährliche vulkanische Eruptionen erzeugen, sind immer noch der zweite Hecht im Karpfenteich des Männerfaustballs.
Doch im Schatten dieser Punkte- und Gegnerfresser ist etliches geschehen, was für den ASV nicht unbedingt als angenehm zu verbuchen sein dürfte. Mit dem MTV Diepenau, der Hamm bei der Feld-DM in Waibstadt mehr als am Rande einer Niederlage hatte, dem TSV Essel, der neben den Gebrüdern Engelke vor allem auf den starken Schlagmann Björn Hoff aus direkter hanseatischer Faustballlinie hofft, sind dem TK Hannover zwei ganz ernste Konkurrenten um die Plätze an der Sonne erwachsen, die auch dem Rückschlag- und Chemiegiganten aus Leverkusen und unserem ASV das (Über-)Leben im oberen Mittelfeld der Tabelle mehr als schwer machen könnten. Zumindest prognostizieren die meisten Fachleute einen ganz heißen Tanz um den dritten Platz der Nordbundesliga und damit um das letzte DM-Ticket.
Und wer wagt denn schlussendlich schon zu behaupten, dass die beiden Neulinge aus der Bundeshauptstadt nur als Punktelieferanten und Kellerkinder in Erscheinung treten werden? Dazu sind die Berliner seit eh und je zu stolz, zu gewichtig und zu schlagfertig gewesen!
Da ist es für Nils, Philip, Till, André und die anderen Blauweißen von ungeheurer Bedeutung, den Saisonauftakt gegen die beiden Teams von der Spree positiv zu gestalten. In eigener Halle kann man sich angesichts der Stärke und Ausgeglichenheit der "Ligamitte" keine Durchhänger erlauben. Denn immerhin bleibt es dabei: Am 5. und 13. November geben in der altehrwürdigen Halle am Lemsen die Aufsteiger ihre Visitenkarten ab, und da gehören die Punkte an die Lethe, koste es, was es wolle. Erst im Anschluss wird sich zeigen, was für uns in diesem Jahr drin ist: In Essel und in Diepenau müssen unsere Jungs unter Beweis stellen, ob es um den Klassenerhalt oder einen Platz im oberen Mittelfeld, vielleicht gar erneut um DM-Fahrkarten gehen kann...
Hauke Dahms allerdings dürfte zunächst aus ruhiger, riesiger Entfernung, aber dennoch oder deswegen um so gespannter beobachten, wie sein ASV sich in der kalten norddeutschen Faustballlandschaft schlagen wird. Hoffen wir, dass noch gute Chancen bestehen, im heißen Kampf um die DM-Fahrkarten mitzumischen, wenn er aus dem nicht weniger heißen Süden Afrikas zurückkehrt.

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Feldsaison 2005

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Klassenerhalt geschafft !!!

Ahlhorner SV - VfK Berlin 1:2 (19:21, 20:17, 18:20) Gegen den Tabellenvorletzten aus der Bundeshauptstadt musste der Ahlhorner SV unbedingt gewinnen, wollte man nicht auf den Abstiegsplatz rutschen. Mit einem herben Rückschlag hatte man in der Anfangsphase zu kämpfen, als sich Till Meiners im zentralen Abwehrbereich so schwer verletzte, dass er für 4-6 Wochen ausfällt. Trotz der notwendigen Umstellung, Hauke Dahms rückte nun in die Mitte, machte Ahlhorn einen 11:15 Rückstand wett und führte sogar mit 19:17. Der Satzgewinn wollte aber nicht glücken. Im nächsten Durchgang gewann man relativ sicher mit 20:17. Eine 7:3 Führung ließ den Ahlhorner SV aber auch im Entscheidungssatz nicht die nötige Sicherheit im Spielaufbau finden. Berlin egalisierte und erkämpfte sich durch seine erfrischende Spielweise nach einem 18:18 den knappen Spielerfolg.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 2:0 (20:16, 20:15) Nun kam alles auf die Partie gegen Leverkusen an. Berlin hatte zwischenzeitlich 0:2 gegen die Farbenstädter verloren, so dass Ahlhorn zum Klassenerhalt nur einen Satz gewinnen musste. Nach einem 6:9 gelangen dem Angriffsduo Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners immer bessere Angriffe. Ahlhorn fand unter dem Jubel der Zuschauer zu seinem Spiel und siegte deutlich. Die gleiche Leistung konnte das Team mit den glänzend aufgelegten Hauke Dahms und Andre Poguntke und einem sich immer mehr steigernden Karsten Bilger auch im zweiten Satz zum überraschenden Sieg abrufen.
"Diese Leistung in der gesamten Saison und wir wären nie in Abstiegsgefahr geraten. Aber Hauptsache, die Liga ist gehalten!", freute sich Hauke Dahms nach dem versöhnlichen Abschluss

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28-07-05: "Dass müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir diesen Vorsprung noch verspielen", meint Zuspieler Lutz Meyer, der die Euphorie von den World Games am vergangenen Wochenende möglichst mitnehmen möchte in die Bundesliga-Partien gegen Leverkusen und TSV Essel (Sonnabend/13 Uhr in Leverkusen). Zusammen mit TVB-Abwehrspieler Christian Kläner errang Meyer im Trikot der Nationalmannschaft die Bronzemedaille bei den Weltspielen der nicht-olympischen Sportarten in Duisburg.
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Zum deutschen Team gehörte auch der Ahlhorner Philipp Meiners, der allerdings den Rest der Punktspielsai-son nicht so gelassen angehen kann wie die Brettorfer. Nur zwei Punkte trennen den ASV von einem Abstiegs-platz, und am Sonnabend in Hannover (14 Uhr) stehen Meiners und seine Mitspieler erneut vor zwei schweren Aufgaben: Hallenmeister Westfalia Hamm dürfte wie im Hinspiel vor zwei Wochen eine Nummer zu groß sein, gegen Gastgeber TK Hannover indes hoffen die Ahlhorner auf einen ähnlich guten Lauf wie im Hinspiel, das sie glatt in zwei Sätzen gewannen.
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Schützenhilfe für Ahlhorn könnte der SV Moslesfehn leisten, denn er empfängt am Sonnabend (14 Uhr) auf eigenem Platz den derzeit noch hinter dem ASV platzierten VfK Berlin. Allerdings ist das Angriffs-Handicap der "Mossis" noch größer geworden: Neben dem verletzten Manuel Bierfischer fehlt dem sieglosen Schlusslicht in Tim Hinrichs der zweite Offensivspieler. "Altmeister" Sven Würdemann aus der 2. Mannschaft wird noch einmal sein Glück im Angriff versuchen - er dürfte es schwer haben gegen die motivierten Berliner und erst recht gegen den stabilen Tabellen-Dritten MTV Diepenau.1. Bundesliga Männer

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16-7-05: Ahlhorn. Mit einem erhofften aber nicht erwarteten Sieg an dem Nachholspieltag verschaffte sich der Ahlhorner SV etwas Luft im Abstiegskampf der Faustball Bundesliga der Männer.
Ahlhorner SV - TK Hannover 2:0 (20:13, 20:15) In dem wichtigen Duell gegen den Viertplatzierten der Liga zeigte sich der Ahlhorner SV vor eigenem Publikum von seiner Schokoladenseite. Einen 4:6 Rückstand konterte Ahlhorn mit einen Serie zur 13:7 Führung. Dabei ließ die Abwehr mit Hauke Dahms, Andre´ Poguntke und Till Meiners keinen Ball passieren. Im Angriff harmonierten Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners ausgezeichnet, so dass Nils Carl fast jedes Vorspiel zu einem Punkt verwerten konnte. Auch im zweiten Satz nahm Ahlhorn mit einem Angabenass sofort das Zepter in seine Hand. Der TK Hannover um Nationalspieler Ole Hermanns wehrte sich verbissen, aber Ahlhorn war in diesem Match einfach zu stark. "Dieser Sieg hat uns längst nicht gerettet, aber er verschafft Luft nach unten!", freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms über den Erfolg.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 0:2 (14:20, 15:20) Die gute Leistung aus dem ersten Match wollte Ahlhorn auch für die Begegnung gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter konservieren. Dies gelang jeweils nur zur Hälfte. Im ersten Satz führte Ahlhorn mit 5:2, hielt dann noch bis zum 9:9 den Ausgleich, um anschließend die Überlegenheit Hamms anerkennen zu müssen. "Aber wir waren insgesamt auch fehlerhafter in der Spielanlage!", kritisierte Hauke Dahms. Ein ähnliches Bild im zweiten Durchgang. Sogar auf 10:5 zog Ahlhorn davon. Spätestens nach dem 12:9 kam der Einbruch. Unterstützt von Ahlhorner Eigenfehlern ließ der Favorit um den Hauptangreifer der Nationalmannschaft, Nils Pannewig, nichts anbrennen und entschied auch diesen Satz eindeutig für sich. "Nun stehen wir zwei Punkte vor Berlin, aber die Bundeshauptstädter haben das leichtere Restprogramm!", analysierte Hauke Dahms die schwierige Ahlhorner Situation.
Nach einer Pause wegen der Spiele der Nationalmannschaft bei den World Games - unter anderen mit Lutz Meyer, Christian Kläner (TV Brettorf) sowie Philip Meiners (Ahlhorner SV) - geht es in der Liga mit dem vorletzten und sicher schon vorentscheidenden Spieltag am 30. Juli weiter
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09-07-05: Brettorf. Essel. Hamm. Mit einer überraschenden Niederlage gegen einen potentiellen Abstiegskandidaten sowie einem Sieg gegen einen Verfolger festigte der TV Brettorf seine führende Position in der Faustball Bundesliga der Männer vor eigenem Publikum. Der Ahlhonrer SV blieb in den wichtigen Duellen in Essel sieglos und rutschte nach dem Brettorfer Ausrutscher weiter in die Abstiegszone. Auch SV Moslesfehn konnte kein Erfolgserlebnis vermelden.

TSV Essel - Ahlhorner SV 2:0 (20:15, 22:20) In dem wichtigen Duell gegen die nur um zwei Punkte besser postierten Stader Vorstädter musste der Ahlhorner SV unbedingt gewinnen, um etwas Luft im Abstiegskampf zu bekommen. Trotz verbissener Gegenwehr ging der erste Durchgang verloren. Anschließend machten Nils Carl, Philip Meiners und Co. einen 13:18 Rückstand wett. Beim 19:19 und 20:20 konnte Ahlhorn jeweils seine Angriffschancen nicht verwerten. Das gelang auf der Gegenseite dem überragenden Björn Hoff zur unglücklichen Ahlhorner Niederlage.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 2:1 (20:10, 13:20, 20:17) Konsterniert von dieser Niederlage gab Ahlhorn den ersten Satz gegen Diepenau fast kampflos ab. Anschließend spielte der Traditionsverein wie ausgewechselt. Die Abwehr mit Hauke Dahms und Andre´ Poguntke stand hervorragend und Nils Carl punktete nach Belieben. Im auf hohem Niveau gespielten Entscheidungssatz fehlte dem Ahlhorner SV beim 17:18 das nötige Quäntchen Glück zum doppelten Punktgewinn. "Nun wird es unten ganz eng! Aber nach den gegen Diepenau gezeigten Leistungen bin ich wieder optimistisch!", resümierte Abwehrspieler Andre´ Puguntke.

25-06-05 Berlin:

TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 2:0 (20:12, 21:19) In der Bundeshauptstadt traf der Ahlhorner SV auf den amtierenden Deutschen Vizemeister. Bei gewittrigem Regen führte der Ahlhorner SV zwar mit 8:7, um dann aber klassisch einzubrechen. Im zweiten Satz war Ahlhorn immer am Drücker und bestimmte das Spiel. A-Juniorenspieler Malte Abel, der sein Bundesligadebüt gab, wusste in der Abwehr ebenso zu überzeugen wie der erstmals für Ahlhorn im Feld spielberechtigte Andre´ Poguntke. 19:17 führte Ahlhorn, ein Angriffsass von Nils-Christoffer Carl wurde "Aus" gegeben. Nach der folgenden Fehlangabe führten drei umkämpfte Ballwechsel zu glücklichen Leverkusener Punkt. "Wenn man erst einmal unten steht, dann verliert man solche Spiele!", haderte Kapitän Till Meiners mit der unnötigen Niederlage.
VFK Berlin - Ahlhorner SV 1:2 (20:15, 14:20, 15:20) Die Nachwirkungen der vorangegangenen Niederlage machten sich anschließend mehr als deutlich bemerkbar. Beinahe ohne Gegenwehr ergab Ahlhorn sich den starken Aufsteigern aus der Bundeshauptstadt. Angetrieben vom Angriffsduo Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners wendete sich anschließend das Blatt. Im Entscheidungssatz war bis zum 13:14 alles offen. Zwei knallharte Angriffe sorgten für den entscheidenden Vorsprung, den Ahlhorn mit einer Energieleistung bei gewittrigem Regen über die Ziellinie rettete. "Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die Zukunft!", freute sich der Kapitän.

Bundesligastart mit 4:8 Punkten!

Philip Meiners beim Zuspiel für Nils-Christoffer Carl - Foto:Faustball-Sport

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11-06-05: Brettorf. Ohne Satzverlust zieht der TV Brettorf ungefährdet seine Kreise an der Spitze der Faustball Bundesliga der Männer. Der Ahlhorner SV gewann im Duell der Kellerkinder gegen SV Moslesfehn, der weiterhin sieglos blieb.

Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:16, 20:18) Im Match der beiden Kellerkinder zeigte der Ahlhorner SV die konstantere Leistung. Nur durch einige Ahlhorner Angabenfehler konnte Moslesfehn Anschluss halten. Der zweite Durchgang war bis zum Schluss umkämpft. Der Ahlhorner SV, nun nicht mehr ganz so konzentriert wie zu Anfang, siegte durch ein Angabenass von Nils-Christoffer Carl denkbar knapp. "Dieses Spiel musste auch erst einmal gewonnen werden!", freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms über die zwei Punkte.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 2:0 (20:18, 20:12) Ohne die verletzten Eugen Pflaum und Thorge Dahms, ohne den noch gesperrten Andre Poguntke baute der ASV weiterhin auf Hauke Dahme, Till Meiners und Karsten Bilger in der Abwehr sowie auf Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff. Das Spiel machte im ersten Durchgang eigentlich der Ahlhorner SV. Mit der Gelassenheit eines souveränen Tabellenführers verbuchte Brettorf jedoch die entscheidenden Punkte in der Endphase und sorgte für eine Vorentscheidung. In Durchgang zwei verkürzte Ahlhorn furios einen 7:14 Rückstand zum 12:14. Bei eigenem Angriff versprang das Vorspiel, Brettorf war wieder am Zug und besiegte die nun resignierenden Ahlhorner deutlich. "Mein Team ist in einer tollen Form!", zollte Trainer Ralf Kreye seiner Mannschaft ein berechtigtes Lob.

4./5-06-05: Ahlhorn. Moslesfehn. Zwei bittere Niederlagen für den Ahlhorner SV am Samstag, zumindest ein Erfolg am Sonntag in Moslesfehn waren die etwas magere Ausbeute des Wochenendes.

Ahlhorner SV - MTV Diepenau 0:2 (14:20, 20:22) Ohne die verletzten Eugen Pflaum und Thorge Dahms, ohne den noch gesperrten Andre Poguntke baute der ASV vor eigenem Publikum auf Hauke Dahme, Till Meiners und Karsten Bilger in der Abwehr sowie auf Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff. In entscheidenden Phasen schwächelte vor allem die Abwehr und brachte Ahlhorn um den Lohn einer durchaus guten Leistung.
Ahlhorner SV - TSV Essel 1:2 (21:19, 17:20, 12:20) Fast das gleiche Bild gegen die Stader Vorstädter. Nach der Satzführung und beim 17:17 im zweiten Durchgang gingen auf der linken Abwehrseite zwei leichte Bälle in Folge durch. Statt des möglichen Gesamtsieges musste man den Ausgleich hinnehmen und war im dritten Durchgang mental nicht mehr in der Lage, das Blatt noch zu wenden.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (17:20, 16:20) Mit 3:7 lag der Ahlhorner SV am Sonntag in Moslesfehn im ersten Satz zurück. Dann besannen sich die Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners auf ihre Stärken und sicherten den Satzgewinn. Beim 13:7 im zweiten Durchgang hatte Ahlhorn das Spiel schon gewonnen. Moslesfehn verkürzte auch auf Grund der Ahlhorner Konzentrationsfehler auf 12:13. Ein Angabenass von Nils-Christoffer Carl leitete die Wende zum ersten Saisonerfolg ein.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 0:2 (16:20, 13:20) Eine Ahlhorner 10:6 Führung konnte den TV Brettorf nicht beeindrucken. Bei 11 war der Ausgleich erreicht. Brettorf baute die Führung zum 18:14 aus, bevor Ahlhorn noch einmal zurück kam. Beim 16:18 hatte man drei gute Angriffsmöglichkeiten, die nicht genutzt wurden. Brettorf konnterte postwendend zum Satzerfolg. Bis zum 5:5 hielt der Ahlhorner SV anschließend noch mit, dann gab es trotz starker Angaben von Nils Carl nichts mehr zu holen.
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30-05-05: Zwei Spieltage sind für die meisten Teams der Liga schon gelaufen, aber der Ahlhorner Sportverein steht in der Männer Bundesliga noch immer ohne Spiel dar. Das lag zum einen an den Witterungsverhältnissen des 1. Spieltages sowie zum anderen an der Terminüberschneidung mit den German Open in Berlin am 2. Spieltag.
Doch am kommenden Wochenende wird der Ahlhorner SV endgültig in das Geschehen eingreifen, und das gleich doppelt:
Am Samstag in Ahlhorn, 15 Uhr, Sportplatz Stadion Katharinenstraße, trifft der Ahlhorner SV in seinen ersten Saisonspielen auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer MTV Diepenau und auf den aufstrebenden TSV Essel. "Diepenau wird mit breiter Brust bei uns auftreten, aber gegen Essel muss unbedingt ein Sieg her!", fordert Spielertrainer Philip Meiners sein Team.
Am Sonntag, 14 Uhr, Moslesfehn wird der ausgefallene 1.Spieltag nachgeholt. Gegen Moslesfehn möchte der Ahlhorner SV auch hier unbedingt gewinnen, während man sich gegen TV Brettorf nur Außenseiterchancen ausrechnet!


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7-05-05: Die Männer des Ahlhorner SV mussten vom angesetzten Saisonauftakt in Moslesfehn unverrichteter Dinge wieder abreisen. Der Dauerregen hatte den weichen Moslesfehner Rasen völlig unbespielbar gemacht. Die angesetzten Spiele werden am Sonntag, dem 5. Juni nachgeholt.
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In der kommenden Woche (vom 14. bis zum 20. Mai) werden die Bundesligateams des Ahlhorner Sportvereins an den 1. German Open im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin teilnehmen. Über 500 Mannschaften haben zu diesem internationalen einwöchigen Faustballturnier gemeldet. Dabei wird die Ahlhorner Frauenmannschaft fast in Bestbesetzung (bis auf Ilka Theesfeld) in Berlin antreten, während die Männer auf die Crew Sören Dahms, Karsten Bilger, Hauke Dahms sowie Till und Philip Meiners vertrauen. "In dieser Besetzung haben wir schon auf Vorbereitungsturnieren nicht schlecht ausgesehen!" sieht Kapitän Till Meiners dem internationalem Mammutturnier in Berlin durchaus optimistisch entgegen.

Unsere Frauen haben es leichter
Vorschau auf die Bundesligasaison 2005
Sie sind der Titelverteidiger von Brettorf und haben in den letzten Jahren alle nationalen und internationalen Trophäen abgeräumt, die es zu gewinnen gibt. Ergo: Die
Frauen des ASV werden auch in der Freiluftserie 2005 durch die Bundesliga marschieren und können die DM-Hotelbetten in Waibstadt eigentlich schon jetzt fest buchen! So denken und empfinden doch die meisten Faustballer in der Republik.
Na gut, mit der Geschlossenheit einer immer noch jungen, aber bereits erfahrenen, erneut unveränderten und homogenen Truppe sowie mit der Vielzahl an Erfolgen bis hin zum Weltpokal spricht vieles für die Berechtigung dieser optimistischen Einschätzung. Doch zumindest zwei Mannschaften - so hat auch die Hallenserie gezeigt - könnten den Mädels von Edda Meiners gehörig die Suppe versalzen: der TV Voerde und Jahn Schneverdingen. Sicherlich werden diese beiden Überteams und der ASV wieder die Liga dominieren. Aber warum sollte nicht aus der Gruppe der anderen auch einmal ein Phönix aus der Asche aufsteigen und den begehrten dritten Platz erobern, Blumenthal oder Moslesfehn unterstellt man solche Ambitionen schon seit längerer Zeit.

Bei den
Männern ist diese Situation sogar längst Wirklichkeit. Brettorf und Hamm wird man die Qualifikation kaum nehmen können, doch ob der TKH - wie im letzten Jahr - oder der Deutsche Vizemeister aus der Stadt des Chemiegiganten Bayer oder der bis in die Eingeweide motivierte MTV Diepenau oder evtl. wieder der ASV die letzte Fahrkarte wird lösen können? Wer wagt es zu sagen?
Für hinreichend Spannung dürfte also allemal gesorgt sein, wenn am 7./8. Mai die Saison im Faustballoberhaus beginnt, übrigens ausschließlich mit krachenden Lokalderbies in Moslesfehn bzw. Blumenthal.
Zu Heimspielen wird es dann erst zum Monatswechsel Ende Mai/Anfang Juni kommen, wenn das Berliner Großereignis bereits Geschichte ist.
Sicher werden es Eddas Ladies in diesem Sommer insgesamt etwas leichter haben als die wackeren Streiter von Uli dem Schrecklichen. Aber ein gehöriges Wort mitsprechen bei der Vergabe der DM-Tickets für Waibstadt wollen beide ASV-Teams! Und da sollten wir uns einfach fest an die vorletzte Endrunde 2003 in Heinsberg erinnern! Muss man mehr sagen?

Hallensaison 2004/05

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Unser Team erreicht bei der DM einen unter den Umständen sehr guten 4. Platz.

Die zweitbeste Platzierung einer Ahlhorner Mannschaft bei Männermeisterschaften in der Halle !!!

(ausführliche Infos und Fotos auf der DFBL Seite !)

DEUTSCHE MEISTERSCHAFT Männer
(COBURG, 26./27. FEBRUAR)


Es kommt auch für die erfolgsverwöhnten Faustballer des Ahlhorner Sportvereins noch einer Sensation gleich, dass sich das Herrenteam die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sichern konnte. Galten seit eh und je die Ahlhorner Männermannschaften eher als Freiluftspezialisten, so stellten Nils-Christoffer Carl und Co. in diesem Winter eindrucksvoll unter Beweis, dass auch unter dem Hallendach mit ihnen zu rechnen ist.

Mit eindrucksvollen Spielen vor allem gegen den Nachbarn aus Brettorf und einer durchweg geschlossenen Gesamtleistung stürmte das Team auf den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga Nord und fährt am Wochenende ins fränkische Coburg, um der erfolgreichen Saison das Sahnehäubchen aufzusetzen. "Wir sind bereits jetzt mit dem Winter voll und ganz zufrieden. Was in Coburg noch kommt, ist Zubrot, und daher können wir befreit aufspielen. Die DM-Favoriten sind andere." gibt sich Till Meiners, Zuspieler im Gefüge der Ahlhorner, bescheiden zuversichtlich. "Aber um nur zu verlieren, fahren wir natürlich auch nicht nach Süddeutschland."

Die Qualifikation für das Halbfinale haben sie sich auf die Fahnen geschrieben und müssten dazu zumindest ein Spiel der Vorrunde gewinnen. Das dürfte gegen den Stuttgarter Vorortclub NLV Vaihingen, der in der Südliga den dritten Platz belegte, leichter fallen als gegen den Südersten FFW Offenburg. Beide Traditionsvereine stellen seit Jahren schlagkräftige Mannschaften und gelten als harte Brocken.

Sollten die Ahlhorner die Vorschlussrunde erreichen können, so ist damit zu rechnen, dass sie sich mit dem Deutschen Meister Westfalia Hamm oder gar dem TV Brettorf messen müssen, die in der Parallelgruppe auf den schwächer eingeschätzten Südzweiten TV Vaihingen/Enz treffen. Realistisch gesehen, sind die Chancen auf einen Erfolg dann eher gering, handelt es sich doch immerhin um die Finalisten des Vorjahres. "Doch auf Deutschen Meisterschaften ist alles möglich." so Till Meiners. "Und wenn wir die Vorrunde überstehen, wünsche ich mir als Gegner den TV Brettorf!"

Nils-Christoffer Carl bei der DM (Foto: Oliver Schönwälder)

DOPPELQUALIFIKATION DER ASV-FAUSTBALLER

Zum ersten Male in der an Erfolgen reichen Geschichte der Ahlhorner Faustballer qualifizierten sich am Wochenende das Frauen- wie das Männerteam für die Deutschen Hallenmeisterschaften 2005. Was unter freiem Himmel ab und an bereits gelang, ist mit diesem überraschenden Doppelschlag nun auch unter dem Dach erstmals möglich geworden.
Hatte man der Frauenmannschaft, die immerhin den Deutschen Meistertitel verteidigt, einen solchen Erfolg sicherlich zugetraut, so erscheint es fast als Sensation, dass auch die Herren den Sprung zur Endrunde in Coburg geschafft haben. Mit einem unangefochtenen 3:0 (20:10, 20:6, 20:13) gegen den schwachen Absteiger SV Großenaspe wurde am Freitag nicht mehr als eine Pflicht erfüllt. Einen ungleich dickeren Brocken hatten Nils-Christoffer Carl, Philip und Till Meiners, André Poguntke, Hauke und Thorge Dahms, Karsten Bilger und Eugen Pflaum am Sonnabend aus dem Weg zu räumen. Beim ambitionierten TK Hannover sah es zunächst nach einer bitteren Enttäuschung und derben Klatsche aus, die die DM-Teilnahme zumindest in Frage gestellt hätte, gerieten die Jungs von der Lethe doch schnell mit 10:20 und 13:20 ins Hintertreffen, und auch im dritten Satz führte der TKH bereits schier uneinholbar mit 18:13. Doch als keiner mehr einen Pfifferling auf den ASV gab, zog die Truppe sich mit bravorösem Kampf am eigenen Schopfe aus dem Sumpf, wehrte dank der aufopferungsvoll kämpfenden Abwehrspezialisten Hauke Dahms, Till Meiners und André Poguntke zwei Matchbälle ab und riss den Satz noch aus dem Feuer (22:20). Der vierte Durchgang war erst recht nichts für schwache Nerven, doch mit einem knappen 20:18 glich der ASV zum 2:2 aus. Jetzt allerdings war der Widerstand der Hannoveraner gebrochen, sodass der Gastgeber im Entscheidungssatz mit sage und schreibe 20:9 aus der eigenen Halle gefegt wurde.
Unbändiger Jubel über den Husarenstreich von Hannover und Stolz auf eine ausgezeichnete Saisonleistung, die letztlich im zweiten Tabellenplatz und in der DM-Teilnahme gipfelte, begleitete die Akteure nach Hause zurück, wo auch das Frauen-Team gerade die erneute DM-Qualifikation in trockene Tücher gebracht hatte. Allerdings ging es bei den Damen in der Halle am Lemsen weniger spektakulär zu. Mit einem souveränen 2:0 gegen den ehemaligen Widersacher TV Blumenthal (20:11, 20:16) gelang es den Akteurinnen von Trainerin Edda Meiners recht sicher, die theoretisch zur endgültigen Endrundenteilnahme noch nötigen letzten beiden Punkte einzufahren. Für Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Janna Meiners, Alexa Pabst, Sabine Ansel und Annika Lohse gab es anschließend gegen Jahn Schneverdingen allerdings einen kleinen 1:2-Dämpfer. Trotz guter Abwehrleistungen ging das Topspiel gegen den Tabellenzweiten knapp mit 16:20, 20:13 und 17:20 verloren.
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Während die Herren nun am 26./27. Februar um den Titel des Deutschen Hallenmeisters spielen und in Coburg eher als Außenseiter an den Start gehen, müssen die ASV-Frauen eine Woche später in Stuttgart-Stammheim ihren Titel verteidigen. Gegen die starken Nordteams aus Voerde und Schneverdingen und den Feldvizemeister aus Bretten dürfte das allerdings ein schwieriges Unterfangen werden. "Schon die Doppelteilnahme, die erste in der Vereinsgeschichte, ist ein Mordserfolg!", freut sich der ASV-Vorsitzende Siegfried Kamp. "Wenn dann noch eine Medaille herausspringen sollte, wäre das der Gipfel!"


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Ahlhorn. In einem Herzschlagfinale in der Faustball Bundesliga der Männer erkämpften sich sowohl der Ahlhorner SV als auch der TV Brettorf die Fahrkarten zur Deutschen Meisterschaft in Neustadt/Coburg am 26./27. Februar. Beide Teams blieben am Wochenende siegreich und schafften damit die Qualifikation aus eigener Kraft.
SV Großenaspe - Ahlhorner SV 0:3 (10:20, 6:20, 13:20) Das Freitagabendmatch gegen den Absteiger aus Schleswig-Holstein geriet für den Ahlhorner SV zu einer besseren Trainingseinheit. Überzeugend fügte sich Thorge Dahms im zweiten und dritten Satz in den ASV-Angriff ein. Auch Karsten Bilger feierte seinen ersten Bundesligaeinsatz in dieser Saison.
TK Hannover - Ahlhorner SV 2:3 (20:10, 20:13, 20:22, 18:20, 9:20) Vor der Partie waren die Karten klar verteilt: Hannover konnte vor eigenem Publikum befreit aufspielen, der Ahlhorner SV benötigte unbedingt einen Sieg. Die Dramaturgie des Spielverlaufs hätte dann kein Krimiautor spannender gestalten können. Die Ahlhorner Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners begannen verkrampft und ängstlich, so dass Hannover in den beiden ersten Sätzen souverän das Match bestimmte. Auch die Einwechselung von Thorge Dahms ins Angriffszentrum brachte nicht die erhoffte Wende. Mit 13:18 lag Ahlhorn im dritten Durchgang im Hintertreffen, doch unbändiger Kampfgeist vor allen der Abwehr mit Hauke Dahms, Andre´ Poguntke und Till Meiners sorgte noch für die Wende. Plötzlich trafen Carl und Meiners erfolgreicher. Zwei Matchbälle wurden nervenstark abgewehrt, bevor der Ahlhorner SV in der Verlängerung das Ruder herumriss. Auch einen 12:15 Rückstand im vierten Satz konterte Ahlhorn zum knappen Erfolg. Im Entscheidungsdurchgang spielt nur noch ein Team. Nils-Christoffer Carl knallte einen Schmetterschlag nach dem anderen erfolgreich in die Hannoverschen Abwehrreihen zum umjubelten Gesamtsieg. "Mit diesem Erfolg hatten wir eigentlich nicht mehr gerechnet. Nun sind wir erstmals bei einer Hallen DM!", strahlte ein zufriedener Abwehrspieler Eugen Pflaum.

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4-2-05: Ahlhorn. Mit einem heißumkämpften Erfolg am Freitagabend im Landkreisderby der Faustball Bundesliga der Männer wahrte der Ahlhorner SV seine Chancen auf den dritten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 3:2 (10:20, 20:18, 9:20, 21:19, 20:18) Es war eines der spannendsten und packendsten Lokalderbys, die es zwischen Ahlhorn und Brettorf je gegeben hat. Das Match der beiden Landkreisrivalen hatte alles, was man sich als Faustball-Fan wünschen kann: Fünf Sätze, drei Stunden Spielzeit, eine vollbesetzte Halle, spektakuläre Ballwechsel, Emotionen auf dem Spielfeld wie auf der Tribüne. Nur: Einen Sieger hatte dieses Duell nicht verdient, am Ende war jedoch zur Überraschung vieler der Ahlhorner SV die glückliche Mannschaft.
Der TV Brettorf mit einem hervorragend aufgelegten Jens Kolb fegte den Ahlhorner SV im ersten Durchgang praktisch aus der Halle. Im zweiten Satz wandelte Ahlhorn einen 11:14 Rückstand zum knappen Gewinn. Anschießend war wieder kein Kraut gegen Jens Kolb, Lutz Meyer, Christian Kläner und Co. gewachsen. Die Ahlhorner Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners fanden einfach nicht die Lücke. Vor allem Kai Nordbrock fischte fast alle der gefürchteten Angaben von Philip Meiners weg. Auch die Einwechselung von Thorge Dahms brachte für Ahlhorn nicht die erhoffte Wende. Als man anschließend mit 17:19 in Rückstand lag, gab niemand mehr einen Pfifferling auf die Einheimischen. Doch mit vier nervenstark verwandelten Angriffen in Folge sorgte Nils Carl für den Satzausgleich. Im Entscheidungsdurchgang glänzte auf Ahlhorner Seite vor allem Eugen Pflaum mit starken Abwehrparaden, Till Meiners bestach durch konstante Vorlagen. Trotzdem war der TV Brettorf einen Tick besser und zog auf 17:11 davon. Warum es dann doch zur hochdramatischen Wende kam und dem Ahlhorner SV plötzlich 9:1 Punkte in Folge gelangen, dafür gab es keine plausible Erklärung. Am Ende lagen acht Ahlhorner Spieler überglücklich auf dem Hallenboden und konnten in dem Hexenkessel ihren Sieg noch nicht fassen. "Beide Mannschaften haben tollen Faustball geboten, Ahlhorn war heute einfach etwas glücklicher!", analysierte ein enttäuschter Brettorfer Trainer Ralf Kreye.
Damit ist im Rennen um die beiden Fahrkarten zur Deutschen Meisterschaft, die hinter Hamm noch zu bekommen sind, wieder alles offen. Neben Brettorf und Ahlhorn hat auch Diepenau gute Chancen, in Neustadt/Coburg am 26./27. Februar dabei zu sein.

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Ahlhorner SV - TV Brettorf (4. Februar 2005)

Einen heißen Tanz möchten die Bundesligafaustballer des Ahlhorner Sportvereins ihren Brettorfer Nachbarn am Freitag bereiten! Um 20.00 Uhr kommt es in der Halle am Lemsen zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Landkreisrivalen, und diesmal brennt der Favorit auf Revanche.
In einem denkwürdigen Hinspiel nämlich hatte der ASV im vergangenen November das verrückteste Faustballdorf Deutschlands im Sturmlauf erobert und den Gastgeber völlig unerwartet mit 3:0 aus seiner eigenen Halle gefegt. Nun will der TVB, seines Zeichens Deutscher Freiluftchampion und Hallenvizemeister, den Spieß umdrehen und die Verhältnisse im Oldenburger Land wieder zurechtrücken.
Aber es geht um mehr als ein prestigeträchtiges Kreisderby. Mit einem Sieg nämlich könnte auch der ASV seine Chancen auf eine DM-Teilnahme beträchtlich steigern und Tuchfühlung zu den Konkurrenten aus Brettorf und Diepenau halten. Immerhin mussten Nils-Christoffer Carl, André Poguntke und Co. am Wochenende tatenlos, weil spielfrei, zusehen, wie sie vom MTV Diepenau zumindest vorläufig aus den DM-Rängen gekickt wurden.
Eindeutiger Favorit des Lokalderbys ist natürlich der Tabellenzweite TVB, dessen Hauptangreifer Jens Kolb seine leichte Verletzung auskuriert haben dürfte und der sich in den letzten Jahren meist mehr oder weniger deutlich gegen den ASV durchsetzen konnte. Zahlreiche Fans werden den kurzen Weg nach Ahlhorn privat oder per Omnibus zurücklegen, um auf der Tribüne das gewohnte Feuer zu entfachen und den ASV-Anhängern Paroli zu bieten.
"Wir erwarten eine tolle Stimmung auf den Rängen und wollen den Zuschauern ein entsprechend packendes Faustballspiel präsentieren!", so Ahlhorns Zuspieler Till Meiners. "Aber sicherlich werden wir den Husarenstreich vom November 2004 in dieser Form nicht wiederholen können. Eins allerdings ist klar: Die Punkte bleiben im Landkreis!"


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21-01-05: Ahlhorn. Ein makeloser Sieg gelang dem Ahlhorner SV am Freitagabend im Heimspiel in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer gegen den Stader Vorortverein TSV Essel. Damit hielt der Ahlhorner SV vorläufig den dritten Tabellenplatz in der Liga.
Ahlhorner SV - TSV Essel 3:0 (20:18, 20:15, 20:11) Vor einer insgesamt zufriedenen Zuschauerkulisse erfüllte der Ahlhorner SV seine Pflichtaufgabe gegen den Tabellensiebten zum Schluss mit Bravour. Doch vor allem im ersten Satz musste das Team um Angreifer Nils-Christoffer Carl wesentlich mehr zittern, als es ihm lieb war. Gegen hervorragend aufgelegte Marco Bartsch und Jan Lütgen im Esseler Angriff gerieten die Einheimischen mit 15:18 in Rückstand. Essel war die spielbestimmende Mannschaft und schien den Satz im Sack zu haben. Durch die Unterstützung von den Rängen zu energischer Chancenauswertung getrieben drehte der ASV in einer umkämpften Satzschlussphase noch einmal den Spieß zu seinen Gunsten. Auch der zweite Durchgang war bis zum 9:9 kein Selbstgänger. Erst jetzt kamen Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Ahlhorner Angriff effektiver zum Zuge. Der 2:0 Satzführung folgte im dritten Durchgang gleich ein 1:5 Rückstand. Doch Ahlhorn fing sich durch die guten Abwehrleistungen von Hauke Dahms, Andre´ Poguntke und Till Meiners schnell und bestimmte nach dem 7:7 Ausgleich eindeutig das Geschehen. "Nun warten wir auf den TV Brettorf, der am 4. Februar bei uns antreten muss!" weist Abwehrspieler Eugen Pflaum auf die für den Ahlhorner SV wohl vorentscheidende Saisonpartie hin in knapp zwei Wochen hin.
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Heimspiel am Freitag, 21. Jan., 20 Uhr, gegen TSV Essel

Einen Doppelpack an Heimspielen gibt es für die Ahlhorner Faustballfans am Wochenende: Am Freitagabend wollen die Männer ihren dritten Platz verteidigen, während die Frauen am Sonntagmorgen zu zwei Spitzenspielen auflaufen.
Trotz der ärgerlichen Niederlage am vergangenem Samstag gegen den ärgsten Rivalen um den begehrten dritten Tabellenplatz, MTV Diepenau, haben die Bundesliga Männer des Ahlhorner SV noch alle Trümpfe in ihrer Hand. "Wir müssen einfach die restlichen Spiele gewinnen, dann bleiben wir auf DM Kurs!", setzt Abwehrspieler Andre´Poguntke die Marschroute seines Teams fest.
Dass dieses Vorhaben alles andere als einfach werden wird, zeigte sich schon am vergangenen Sonntag im Match gegen den Tabellenvorletzten TV Leichlingen. Im zweiten Satz musste der Ahlhorner SV erst drei Satzbälle des Gegners abwehren, um auf die Siegesstraße zu gelangen.
Die Aufgabe gegen die junge und ambitionierte Mannschaft des TSV Essel wird keinesfalls einfacher. Nur durch eine konzentrierte Leistung in allen Mannschaftsteilen wird der ASV seinen Heimvorteil nutzen können. Vor allem der früher einmal in Ahlhorner Farben spielende Jung Nationalspieler Willm Engelke brennt darauf, seinen ehemaligen Mannschaftskameraden zu zeigen, was er zu leisten imstande ist. "Wir hoffen, mit Unterstützung des Publikums zu unserem Spiel zu finden. Dann müsste die Aufgabe gegen Essel zu lösen sein!", warnt Poguntke davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. (Freitag, 21. Januar, 20 Uhr, Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule).
Der Ahlhorner SV wird in folgender Aufstellung antreten: Nils-Christoffer Carl, Thorge Dahms, Philip Meiners (Angriff) Andre´Poguntke, Till Meiners , Hauke Dahms, Eugen Pflaum, Karsten Bilger (Abwehr und Zuspiel).


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16-1-05: Ahlhorn. Seinen dritten Tabellenplatz verspielte der Ahlhorner Sportverein in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer gegen den direkten Konkurrenten MTV Diepenau.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 3:1 (20:13, 20:5, 10:20, 20:15) Vor einer großen Kulisse hatte der Ahlhorner Sportverein beim einheimischen MTV Diepenau zunächst wenig Chancen. Die Aussicht, bei einem Sieg vorzeitig den dritten Tabellenplatz zu sichern, ließ die ASV-Akteure eher verkrampfen. Der eigene Angriff und die Angaben waren zu brav, Diepenau schaltete fast nach Belieben. Auch die Einwechselung von Thorge Dahme und Eugen Pflaum in der Mitte des zweiten Durchganges brachte nicht die erhoffte Wende. Erst im dritten Satz zeigte der Ahlhorner SV Normalform und schlug Diepenau deutlich. 11:9 lag man anschließend vorne, doch dieser Vorsprung konnte nicht gehalten werden. Über 15:13 sicherte sich Diepenau den wichtigen Sieg. "Noch ist nichts verloren, aber heute hätten wir viel klar machen können!", ärgerte sich Abwehrspieler Hauke Dahms über den doppelten Punktverlust.
TV Leichlingen - Ahlhorner SV 0:3 (15:20, 19:21, 14:20) Mit einem Sieg im Sonntagsspiel gegen den Tabellenvorletzten aus dem Leverkusener Vorort holte sich der Ahlhorner SV aufgrund des zusätzlichen Spiels den dritten Platz zurück. In der Abwehr glänzte Hauke Dahms sowie Till Meiners mit sauberen Vorlagen. Nils-Christoffer Carl kam im Angriff besser zum Zuge als am Vortag und auch Philip Meiners punktete mit der Angabe wesentlich effektiver. Im zweiten Durchgang drehte der Ahlhorner SV mit guter Kampfmoral einen 9:15 und 16:19 Rückstand noch zu seinen Gunsten. Thorge Dahms fügte sich im letzten Satz nahtlos in das Ahlhorner Spiel ein.

18-12-04: Ohne reelle Siegchance war der Ahlhorner Sportverein im Spitzenspiel der Hallenfaustball Bundesliga der Männer gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Westfalia Hamm.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 0:3 (15:20, 11:20, 21:23) Vor einer prächtigen Kulisse hatte sich der Ahlhorner Sportverein gegen den amtierenden Deutschen Meister viel vorgenommen. Davon merkten die Zuschauer in den beiden ersten Sätzen sehr wenig. Die eigenen hohen Ansprüche ließen den Ahlhorner SV eher verkrampfen. Die Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners präsentierten sich weit von ihrer wahren Leistungsstärke entfernt und entfalteten zu wenig Durchschlagskraft. Auch Andre´ Poguntke hatte mit seinem Zweitschlag wenig Erfolg. Auf der anderen Seite zog Hamms Nationalangreifer Nils Pannewig routiniert sein starkes Spiel auf, so dass die Rollen klar verteilt waren. Erst im dritten Durchgang fand Ahlhorn zu seiner Kampfkraft zurück. Nun mit André Poguntke in der Mittelposition und Eugen Pflaum auf der linken Abwehrseite folgte ein offener Schlagabtausch. Bis zum 13:13 setzte sich kein Team ab. Beim 13:17 schien das Spiel gelaufen. Ein Angabenass von Philip Meiners und zwei verwandelte Angriffe von Nils Carl ließen Ahlhorn noch einmal zurück kommen. In der dramatischen Schlussphase wehrte Ahlhorn beim Stand von 17:19 zwei Matchbälle ab. Die Chance zum Ahlhorner Satzgewinn wurde beim 20:19 und 21:20 jeweils von Hamm abgewehrt, bevor Pannewig in gnadenloser Manier das 21:23 und damit den Gesamtsieg verbuchte. "In den beiden ersten Sätzen hätte ich mir weniger Verkrampfung und mehr Spielfluss gewünscht!", ärgerte sich Abwehrspieler Hauke Dahms nach der Niederlage. Nun wird das kommende Match nach der Weihnachtspause (am 15. Januar in Diepenau) gegen den viertplatzierten MTV Diepenau äußerst wichtig, wenn nicht vorentscheidend, zur Festigung des dritten Tabellenplatzes werden.
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VORSCHAU: ASV - WESTFALIA HAMM (18.12., 16.00 UHR, HALLE AM LEMSEN)

Mit einem neuerlichen Erfolg sind die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins verheißungsvoll in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Vor eigenem Publikum schlugen sie Bayer 04 Leverkusen knapp mit 3:2 und belegen vor dem letzten Heimspiel des Jahres den zweiten Tabellenplatz. So kommt es am Sonnabend gegen Spitzenreiter Westfalia Hamm zu einem echten Knüller!
Das Match gegen Leverkusen ließ sich allerdings für Nils-Christoffer Carl, Hauke Dahms, André Poguntke sowie Philip und Till Meiners am Samstag alles andere als vielversprechend an. Vielleicht hatte man den Gegner vom Rhein doch unterbewusst unterschätzt, der wegen einer Ellenbogenverletzung auf seinen Hauptangreifer und Nationalspieler Jörg Müller verzichten musste. Zumindest ging der erste Satz überraschend mit 20:17 an die Gäste, die auch im zweiten Durchgang wie aus einem Guss agierten und mit knallharten Granaten ihres Schlagmannes Rainer Knappertz auf 2:0 davonzogen (20:14). Erst jetzt rappelten sich die Ahlhorner auf, ergriffen mehr und mehr die Initiative und zogen damit das gesamte Match an sich. Mit einer kämpferischen Meisterleistung auf allen Positionen drehten sie den Spieß noch um und wendeten mit drei souveränen Sätzen die drohende Niederlage noch ab. Der Chemiegigant blieb beim Ahlhorner 20:11, 20:14 und 20:12 chancenlos und musste letztlich verdientermaßen die Segel streichen.
"Es sieht jetzt ziemlich gut für uns aus." gibt sich ASV-Neuzugang André Poguntke angesichts von nunmehr 14:4 Punkten vorsichtig optimistisch. Und in der Tat wird seine Truppe auf einem Tabellenplatz überwintern, der die Teilnahme an der DM in Coburg bedeuten würde. Ob dies der zweite oder der dritte Rang sein wird, entscheidet sich im letzten Match des Jahres am Sonnabend um 16.00 Uhr, wenn der ungeschlagene Spitzenreiter TV Westfalia Hamm seine weiße Weste in der Halle am Lemsen verteidigen will. Das Team ist deutscher Titelträger, hat auch in der aktuellen Hallenserie bereits wieder ein Punktekonto von 18:0 angehäuft und wurde dabei eigentlich nur vom TV Brettorf ernsthaft gefordert.
"Wir brauchen gegen den übermächtigen Favoriten nicht unbedingt zu gewinnen." so Poguntke. "Wichtig ist, dass wir völlig befreit aufspielen können. Denn unsere Punkte müssen wir sowieso gegen andere Mannschaften holen." Die Ahlhorner Halle mit ihrer extrem engen Wandseite kommt dem Hammer Angreifer und Nationalspieler Niels Pannewig ohnehin entgegen, der mit "schnell gemachten" Bällen seine Rundschläge zelebriert und schwer zu beherrschen sein dürfte. Dennoch deutete der ASV im Hinspiel an, dass er gegen das Topteam aus Westfalen durchaus bestehern kann: Zwar ging das Match 0:3 verloren, aber alle drei Sätze waren lange offen und endeten äußerst knapp zugunsten des Spitzenreiters. André Poguntke zeigt sich denn auch kämpferisch: "Gerade aus der engen Kiste in Hamm ziehen wir unsere Motivation! Und wir hoffen auf die Zuschauer!"

12-12-04: Ahlhorn. Mit einem schwer erkämpften Heimsieg gegen TSV Bayer 04 Leverkusen festigte der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer seinen dritten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:2 (17:20, 14:20, 20:11, 20:14, 20:12) Gegen die ohne Nationalspieler Jörg Müller angetretenen Farbenstädter begann der Ahlhorner SV mit einem klassischen Fehlstart: 0:4. Auch anschließend lief in der Heimmannschaft nicht viel zusammen. Philip Meiners entfaltete wenig Druck mit der Angabe, das Abwehrverhalten der Angreifer zeigte ungewohnte Schwächen. Im Kopf schien der Ahlhorner SV das Match gegen die ersatzgeschwächten Leverkusener schon abgehakt zu haben. Trotzdem gelang eine 15:13 Führung im ersten Satz, die man allerdings nicht verwerten konnte. Leverkusen lieferte im folgenden Durchgang eine ganz starke Leistung und führte plötzlich 2:0! Ahlhorn schien ratlos. Mit kämpferischen Qualitäten zog man sich nach der Satzpause aus dem Tief. Die Angabe kam verbessert, Nils Carl agierte am Band zunehmend effektiver. Je mehr sich der Ahlhorner SV steigerte, umso mehr ließ Leverkusen nach. Im Entscheidungssatz nach knapp drei Stunden Spielzeit hielt der Chemiegigant nur bis zum 5:7 mit. Eine 5 - bzw. eine 4-Punkteserie sicherten Ahlhorn den Sieg in dem fast schon verloren geglaubten Spiel. "Heute lief es überhaupt nicht rund! Aber so eine Partie muss man auch erst einmal gewinnen!", gewann Angreifer Thorge Dahms dem durchwachsenen Ahlhorner Spiel seine positiven Seiten ab.
Am kommenden Samstag (16 Uhr) empfängt der Ahlhorner SV den Spitzenreiter aus Hamm.

4-12-04 Ahlhorn: Mit einem klaren Heimsieg gegen den härtesten Verfolger TK Hannover festigte der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer seinen dritten Tabellenplatz. TV Brettorf katapultierte sich mit zwei Auswärtssiegen auf Rang zwei der Tabelle.
Ahlhorner SV - TK Hannover 3:0 (20:11, 20:15, 21:19) Gegen den Tabellennachbarn aus der Leinestadt erwischte der Ahlhorner SV einen Superstart. Nils-Christopher Carl sorgte mit fast 100prozentiger Angriffsausbeute sowie Andre´Poguntke und Hauke Dahms mit souveränen Abwehrleistungen gleich für einen beruhigen Vorsprung, den Ahlhorn selbstbewusst nach Hause spielte. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, nur wehrte Hannover sich jetzt verbissener. Einen Krimi erlebten die Zuschauer im dritten Satz. Mit 5:1 ging TK Hannover in Führung. Bei Ahlhorn lief nicht mehr viel zusammen, lediglich Philip Meiners hielt das Team mit seinen Angabepunkten im Spiel. Mitte des Satzes hatte sich die Heimmannschaft wieder gefangen. Ein 12:15 egalisierte man und hatte beim 19:16 drei Matchbälle. Doch Vizeweltmeister Ole Herrmanns vom TKH hielt dagegen. Drei Crossschläge auf die Angriffsseite brachten den Ausgleich. Wieder leitete Philip Meiners mit einem Angabenass die Wende zum hartumkämpften Sieg ein. "In der nächsten Partie gegen Leverkusen noch einmal diese Form und wir setzten uns oben fest!", blickte Angreifer Thorge Dahms auf das Heimspiel am kommenden Samstag (16 Uhr) voraus.
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Die Adventszeit geht für den Ahlhortner Sportverein mit drei Spitzenspielen in heimischer Halle alles andere als geruhsam weiter. Als Tabellenzweite mit 10:4 Punkten erwarten Nils Carl und Co. am Sonnabend zunächst den ambitionierten TK Hannover (4.12.2004, 15.00 Uhr, Halle am Lemsen). Im letzten Match der Hinrunde gilt der Gast und DM-Teilnehmer der vergangenen Saison als Favorit. Neben dem Nationalangreifer Ole Hermanns bilden der aus Hamburg-Altona in die niedersächsische Hauptstadt gewechselte Björn Hoff sowie der Düdenbütteler Zuspieler Carlo Engelke das Rückgrat der vollauf veränderten TKH-Mannschaft. Mit besonderem Interesse wartet man in Ahlhorn auf den Allrounder Marcello Fischer, der als argentinischer Nationalspieler Erfahrungen in Deutschland sammeln will und das Team der Gäste verstärkt.
Wie der ASV hat auch Hannover erst zwei Niederlagen hinnehmen müssen, sodass man an der Lethe von einem "echten Kracher" ausgeht, so Eugen Pflaum, einer der Abwehrspezialisten im Ahlhorner Team. "Sicher ist der TKH Favorit. Aber wenn wir beißen und tatsächlich gewinnen könnten, ist in den nächsten Matches alles möglich." fordert Pflaum seine Mitspieler zum Kämpfen auf und spielt gleichzeitig auf die bis Weihnachten noch folgenden Top-Spiele gegen Bayer Leverkusen und Westfalia Hamm an: "Es ist ein Dezember der Vorentscheidungen! Und die beginnen am Freitag!"

26-11-04: Ahlhorner SV - SV Großenaspe 3:0 (20:7, 20:11, 20:18) Gegen den Tabellenletzten der Liga war ein Sieg für den Ahlhorner SV Pflicht, wenn man weiter höhere Ambitionen verfolgen will. Ohne den leicht verletzten Andre´Poguntke spielte der Gastgeber den Kieler Vorortverein quasi an die Wand. Eugen Pflaum, Hauke Dahms und Till Meiners verdienten sich mit konzentrierter Abwehrarbeit Bestnoten. Dem standen die Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners mit druckvoller Angriffsarbeit nicht viel nach. Die Einwechselung von Thorge Dahms in Durchgang drei in das Hauptangriffszentrum klappte zunächst nahtlos. Eine 13:8 Führung vertändelte der Ahlhorner SV leichtfertig zum 15:17 Rückstand. Drei "Gewaltschläge" von Thorge Dahms brachten doch noch die Wende zum letztendlich klaren Erfolg. "Im Heimspiel gegen TK Hannover müssen wir aber noch eine Schippe draufpacken!", stimmte Andre´Poguntke sein Team auf das wichtige Match am kommenden Samstag (15 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Ahlhorn) ein.

21-11-04: Am Sonntag hatten Carl, Poguntke und Co. beim Deutschen Meister Westfalia Hamm anzutreten und wollten zu ungewohnter Abendstunde die Sensationsserie fortsetzen. Doch Niels Pannewig und sein Team entpuppten sich als anderes Kaliber. Wenn der ASV auch erneut ausgezeichneten Faustball präsentierte und vor allem einen beruflich bedingten Ausfall von Zuspieler Till Meiners problemlos wegsteckte, so war doch gegen den besten Hallenrückschläger Deutschlands oft kein Kraut gewachsen. Dennoch hätte es anders kommen können, wenn der ASV am Ende des ersten Satzes konsequenter angegriffen hätte, der erst in der Verlängerung hauchdünn abgegeben werden musste (19:21). Auch die weiteren Durchgänge (18:20, 17:20) lieferten Faustball vom Feinsten mit exzellenter Abwehrarbeit von André Poguntke, Hauke Dahms und Eugen Pflaum und gingen etwas unglücklich an die Westfalen.
"Wir haben aber bewiesen, dass wir ab und an mit den ganz Großen der Liga mithalten können. Und dem TV Brettorf haben wir dabei sogar ganz schön in die Suppe gespuckt!", freute sich Till Meiners diebisch über den unerwarteten Punktgewinn. Am
Freitagabend (26.11., 20.00 Uhr, Halle am Lemsen) bietet sich seiner Truppe die gute Gelegenheit, sich mit einem weiteren Erfolg in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen, in der es hinter den verlustpunktfreien Hammern extrem eng geworden ist. Der Tabellenletzte SV Großenaspe gibt dann seine Visitenkarte in Ahlhorn ab, und dabei käme ein Erfolg der Gäste aus Schleswig-Holstein einer Sensation gleich, wie sie dem ASV gegen den TV Brettorf gelungen ist. "Wenn wir gewinnen wollen, dürfen wir Großenaspe nicht unterschätzen! Ob das den Brettorfern mit uns wohl so gegangen ist?", spekuliert Till Meiners.

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19-11-04: Brettorf. Einen sensationellen Ausgang nahm das Verfolgerduell in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Der favorisierte TV Brettorf musste in eigener Halle eine unerwartet klare Niederlage gegen den Ahlhorner SV einstecken.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 0:3 (7:20, 11:20, 20:22) In der vollbesetzten Brettorfer Halle trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Im ersten Satz des Landkreisduells benötigte der Ahlhorner SV nur gute 20 Minuten, um den deutschen Hallenvizemeister aus seiner Halle zu fegen. Das sollte sich spätestens in Durchgang zwei ändern. Doch weit getäuscht. Angetrieben von Abwehrass André Poguntke, der gegen seinen früheren Verein eine Superpartie lieferte, spielte der Ahlhorner SV weiterhin am oberen Leistungslimit. Till Meiners bediente Angreifer Nils Carl serienweise mit sauberen Vorlagen, Hauke Dahms ließ nicht einen Ball in der Abwehr passieren und Philip Meiners punktete wiederholt mit seinen Rundschlägen bei der Angabe.
Spätestens im dritten Satz warteten alle auf das Aufbäumen von Jens Kolb, Lutz Meyer, Christian Kläner und Co. . Trotzdem führte Ahlhorn erst einmal mit 14:10 und sah wie der sichere Sieger aus. Endlich, fast schon zu spät, wachte Brettorf auf und erkämpfte unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer eine 18:15 Führung. Doch der Ahlhorner SV gab sich nicht geschlagen. Poguntke mit seinem ersten Angriffspunkt bei der ersten Angriffsaktion sorgte neben Nils Carl mit einer gelungenen Blocksituatuion für die Wende. 19:18 für Ahlhorn. Brettorf wehrte den ersten Matchball routiniert ab, genauso wie den zweiten beim 20:19. Dann im dritten Versuch beim dritten Matchball, gelang Nils Carl endlich der entscheidende Punkt zum nicht erwarteten Sieg.
Stimmen zum Spiel:
"Manchmal gibt es Tage, da läuft es einfach nicht. Da kann man machen, was man will! Ahlhorn war heute besser", erkannte Trainer Ralf Kreye den Ahlhorner Sieg an.
"Heute ist der Knoten geplatzt! Auf diesen Sieg haben wir schon seit Jahren gewartet!", jubelte ASV-Abwehrspieler Eugen Pflaum.

Vorschau auf den 19.11. und 21.11.: Noch höher als in Leverkusen werden die Trauben am Wochenende hängen, wenn Nils Carl und Co. "an der Tabellenspitze zu Gast" sein werden. Am Freitag steht das Lokalderby beim TV Brettorf (Halle am Bareler Weg, 20.00 Uhr) an, wo es in den letzten Jahren stets wahre Packungen für die Ahlhorner gab. "Wir können nur besser abschneiden als bisher!", meint denn auch der Abwehrspezialist Hauke Dahms und ermuntert seine Mitspieler, unbeschwert und kämpferisch zu agieren. Am Sonntag tritt sein Team ein zweites Mal als krasser Außenseiter an, wenn es zum ungeschlagenen Tabellenführer und Deutschen Hallenmeister Westfalia Hamm reist. "Irgendwann werden wir einmal einem der Großen ein Bein stellen. Warum nicht schon bald?" unkt Hauke Dahms, der mit der bisherigen Saisonleistung seines ASV durchaus zufrieden sein kann.

14-11-04: TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 3:1 (20:12, 7:20, 20:17, 21:19) In der Farbenstadt ging es am frühen Sonntagmorgen um eine vordere Tabellenposition gegen einen direkten Konkurrenten. Die favorisierten Leverkusener - mit dem Kraftpaket und Vizeweltmeister Jörg Müller im Angriff - zeigten in eigener Halle ihre ganze Klasse. Im zweiten Durchgang konterte Ahlhorn imposant. Nach einer knappen Niederlage im dritten Durchgang lag Ahlhorn anschließend mit 16:13 vorne. Leverkusen konterte zum 18:17. Aber Ahlhorn gab sich längst nicht geschlagen, hatte sogar beim 19:18 zwei Angriffe zum Satzausgleich. Die folgende Angabe von Philip Meiners landete nur zentimeterbreit im Aus. Statt der eigenen Führung hatte Leverkusen plötzlich Matchball, den Jörg Müller mit einem Crossschlag eiskalt verwandelte. "Wir können die Halle erhobenen Hauptes verlassen!", machte Angreifer Thorge Dahms seinem Team Mut. "Zählt man die Balldifferenz, so haben wir sogar 68:68 unentschieden gespielt."

12-11-04: TSV Essel - Ahlhorner SV 1:3 (10:20, 20:14, 10:20, 14:20) Im Freitagabendspiel zeigte sich der Ahlhorner SV von seiner Schokoladenseite. Das junge, ambitionierte Team der Stader Vorstädter hatte sich in der Fredenbecker Handballhalle gegen den Ahlhorner SV Einiges vorgenommen. Doch von Beginn an dominierten Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff. Aufbauend auf die solide Abwehr mit Hauke Dahms , Eugen Pflaum und Till Meiners zogen die ASV Angreifer ungefährdet ihre Kreise zum deutlichen Satzgewinn. Konzentrationsschwächen bei der Ballannahme sorgten anschließend für einen Rückschlag. In Durchgang drei und vier, nun mit Andre´Pogunkte für den durchaus überzeugenden Eugen Pflaum, knüpfte Ahlhorn nahtlos an die Leistungen des ersten Satzes an und fegte Essel mit klarem Siegeswillen aus der Halle.

Ahlhorner SV - Leichlinger TV 3:2 (12:20, 20:12, 20:14,12:20, 20:16) Knapp drei Stunden Hallenfaustball mit Höhen und Tiefen durchlebten die zahlreichen Zuschauer in Ahlhorn. Der vermeintlich als Punktelieferant angereiste Aufsteiger aus dem Siegerland führte schon mit 6:0, ehe der Ahlhorner SV sich überhaupt besann. Im zweiten und dritten Satz wechselten die Vorzeichen. Die überzeugende Ahlhorner Abwehrreihe mit Andre´ Poguntke, Till Meiners und Hauke Dahms hatte sich jetzt gut auf die knallharten gegnerischen Angriffe eingestellt. Die Einwechselung von Thorge Dahms und Eugen Pflaum brachte in Satz vier mehr Unruhe ins Ahlhorner Spiel als erwartet. Nach einem verpatzten Auftakt (0:5) reichten auch die guten Angriffszüge von Thorge Dahms nicht, das Blatt noch einmal zu wenden. Im entscheidenden fünften Satz regierten Spannung und Hektik. Ein 7:9 drehte Ahlhorn vorentscheidend zum 15:12. Nils Carl und Philip Meiners hoben sich in dieser wichtigen Phase als Garanten des Sieges heraus.
"Dieser Sieg zeigt unsere momentan gute Moral!" freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms uber den knappen Erfolg.

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Ahlhorner SV - TSV Diepenau 3:1 (20:15, 17:20, 20:16, 20:16) Zwei Stunden und 15 Minuten rasanter Hallenfaustball pur. Mit leidenschaftlichem Einsatz kämpften beide Teams um den ersten Saisonsieg vor einer stimmungsvollen Kulisse von über 200 Zuschauern. Der Ahlhorner SV, erstmals mit Neuzugang André Poguntke vom TV Brettorf, brannte im ersten Durchgang ein wahres Feuerwerk ab. Hauptangreifer NilsChristoffer Carl und Angabenspezialist Philip Meiners ließen dem Gegner keine Chance. Umgekehrte Vorzeichen in Durchgang Nummer zwei. Angetrieben vom Ex-Ahlhorner Sven Varnhorn bestimmte Diepenau nun das Geschehen. Nach der Satzpause knüpfte Ahlhorn an die Leistung des ersten Durchganges an und ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Einen 12:5 Vorsprung verspielte der Ahlhorner SV anschließend zum 14:15. Den Diepenauer Aufwind konterte Ahlhorn, immer wieder angetrieben von dem überzeugenden Poguntke, zum umjubelten Satz- und Matchgewinn. "Diese Leistung im nächsten Heimspiel gegen Leichlingen - und wir sind ganz vorne mit dabei!", forderte Abwehrspieler Hauke Dahms sein Team. (Samstag, 6.11., 19 Uhr)

Droht wieder die Dreiklassengesellschaft
Auf den ersten Blick erwarten die Fachleute klare Ergebnisse und noch klarere Hierarchien im Faustballoberhaus der Männer: An dn übermächtigen TV Westfalia Hamm und unseren ähnlich unverschämt dominanten Nachbarn TV Brettorf, an die beiden amtierenden Deutschen Meister also, scheinen die Spitzenplätze in der Tabelle der Nordstaffel sicher vergeben; deren Teilnahme an der DM in Neustadt/Coburg steht bereits unumstößlich fest, bevor der erste Bundesligaball 2004/2005 über das Hallenband geschlagen worden ist. Nach den Leistungen der letzten Feldsaison müsste Bayer Leverkusen die begehrte dritte Karte für den Zug nach Coburg lösen können.
Im Dunstkreis dieser drei Großen hauen sich - so spekuliert die Fachwelt - TK Hannover, MTV Diepenau, TSV Essel, TV Leichlingen, SV Großenaspe und auch der ASV die Bälle um die Ohren, ohne wirklich reelle Chancen auf einen Platz an der Sonne zu besitzen.

Schon aber erscheinen Insider auf der Bildfläche, die nicht so schablonenhaft schematisieren, die dem Flug unseres wichtigsten Sportgerätes gewisse Unwägbarkeiten, der Wintersaison einige Überraschungsmomente nicht gleich ganz absprechen wollen, die differenzierter denken, die zu fragen wagen:

Feldsaison 2004

Ahlhorn. Hannover. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel in der Faustball Bundesliga der Männer schaffte der Ahlhorner SV einen versöhnlichen Saisonabschluss. Demgegenüber verlor zwar der TV Brettorf die letzte Partie, erhielt sich aber mit der Tabellenführung die gute Ausgangsposition für die DM vor eigenem Publikum in zwei Wochen.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 0:2 (17:20, 17:20) In dieser Begegnung ging es für die Farbenstädter um die DM Teilnahme in Brettorf. Entsprechend engagiert wurde um jeden Punkt gekämpft. Dass der Ahlhorner SV die Saison schon vorzeitig abgehakt hatte, wurde jeweils zum Satzende deutlich. Leverkusen benötigte die Punkte unbedingt, während der Ahlhorner SV die letzte Konsequenz vermissen ließ. So musste man sich der Werksmannschaft knapp geschlagen geben.
Ahlhorner SV - TSV 1860 Hagen 2:0 (20:11, 20:16) Den letzten Pflichtspielauftritt in dieser Saison gestaltete der Ahlhorner SV gegen den Absteiger versöhnlich. Mit der druckvollen Angriffszange Thorge Dahms und Nils-Christoffer Carl sowie einem souveränen Philip Meiners in der Mittelposition hatte der Rekordmeister aus Hagen nie die Spur einer Chance. In beiden Sätzen konnte der ASV zum Schluss im Angriff Nachwuchstalent Sören Dahms eine Chance geben. "Wenn man als amtierender Deutscher Vizemeister in der Bundesliga einen sechsten Platz belegt, muss man von einer verkorksten Saison sprechen!", stellte Mannschaftskapitän Till Meiners klar. "Nun werden wir nach vorne blicken, unsere Fehler und Schwächen analysieren und dann wieder angreifen!"

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Europapokale am 3./4. Juli 2004

Enttäuschung und vorsichtige Zufriedenheit herrschten am Wochenende im Lager der Ahlhorner Faustballer: Mit einem letzten Platz und einer Bronzemedaille kehrten die ASV-Spitzenteams von den Wettbewerben auf europäischer Ebene in der Schweiz und in Österreich zurück.

Dass bereits die Teilnahme eines Herren- wie Damenteams als seltener Erfolg zu werten war, hatten die Männer des Traditionsvereins wohl zu wörtlich genommen, die sich als Deutscher Vizemeister für den IFA-Pokal in Balgach/Schweiz qualifiziert hatten. Nach anfangs durchaus passablen Leistungen fanden Nils-Christoffer Carl und seine Truppe nicht mehr zur gewohnten Form und mussten sich - anders als die Nachbarn vom TV Brettorf, die am Ende die Silbermedaille holten - ohne einen einzigen Sieg mit dem letzten Platz abfinden. "In der Form vom Sonntag haben wir auf europäischer Ebene nicht viel verloren!", übte sich ASV-Abwehrspezialist Hauke Dahms denn auch in Bescheidenheit. Von den Spitzenteams Union Freistadt/Österreich, TV Brettorf und KTV Widnau/Schweiz, die sich die Medaillen teilten, waren die Ahlhorner unterm Strich zumindest weit entfernt.

Ganz anders wurden die blau-weißen Farben von den Frauen des ASV vertreten, aber die Enttäuschung hatten sie letztlich mit ihren männlichen Kollegen gemein. Den Europapokal der Landesmeister, der in diesem Jahre im österreichischen Zwettl ausgetragen wurde, hätten Ilka Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel, Alexa Pabst, Lara Wilke und Annika Lohse zu gern verteidigt, schon um erneut um den Titel der weltbesten Vereinsmannschaft spielen zu können, den sie im Frühjahr in Brasilien einheimsten.

Entsprechend motiviert gingen die Mädel von Trainerin Edda Meiners, die als Titelträger und Deutscher Meister am Turnier teilnahmen, am Sonnabend auch in die Vorrunde, sodass gegen Rotweiß Koblenz, STV Schlieren/Schweiz und Union Arnreit/Österreich hohe Siege erspielt wurden. Am Sonntag jedoch stand im Halbfinale einmal mehr der TV Voerde im Wege; das Match, das Frauenfaustball vom Feinsten bot und an Spannung kaum zu toppen war, ging diesmal mit 2:1 (20:15, 17:20, 20:18) an den Kontrahenten vom Niederrhein, der dann auch das Finale gegen den Gastgeber Union Zwettl gewann und neuer Europapokalsieger wurde. Der entthronte Champion aus Ahlhorn hielt sich - mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch - im Spiel um Bronze schadlos und fegte Union Arnreit aus Österreich gleich mit 20:6 und 20:10 vom Rasen.

Im Alltagsgeschäft der Bundesliga wollen die Ahlhornerinnen nun am Wochenende in Empelde den zweiten Tabellenplatz gegen den stark abstiegsgefährdeten Gastgeber und den Landkreisrivalen SV Moslesfehn verteidigen, der sich noch Hoffnungen auf die DM-Qualifikation (Brettorf, 24./25. Juli) macht. Die ASV-Herren dagegen fühlen sich in der Pflicht, ihrem Publikum einen versöhnlichen Saisonabschluss zu bieten und in den Heimspielen am Sonnabend (10. Juli, 15.00 Uhr) zumindest gegen Hagen 1860 zu punkten; im zweiten Tagesmatch dürfte der Jubilar TSV Bayer 04 Leverkusen eine Nummer zu groß für die Ahlhorner Jungs sein.

Europapokale

Seite an Seite geht es zunächst nach Süddeutschland, dann aber trennen sich die Wege: Am ersten Juliwochenende erleben die Faustballer des Ahlhorner SV das seltene Glück, gleich mit zwei Teams auf kontinentaler Ebene vertreten zu sein. Während die Damen ihre internationale Erfolgsserie fortsetzen wollen und im österreichischen Zwettl den Europapokal zu verteidigen versuchen, spielen die ASV-Herren erstmals seit längerer Pause wieder im Konzert der kontinentalen Größen. Sie zieht es in die Schweiz, wo in Balgach der IFV-Pokal ausgespielt wird.
"Wir können wir uns wohl kaum zum Favoritenkreis zählen, zumal in der Bundesliga momentan ziemlich die Luft raus ist.", schätzt Co-Trainer Thomas Neuefeind die Chancen seiner Truppe eher vorsichtig ein. In der Vorrunde haben es die Ahlhorner Männer, die als Deutscher Vizemeister am Wettbewerb teilnehmen, mit Union Freistadt (Österreich) und den beiden Schweizer Erstligisten KTV Neuendorf und TSV Jona zu tun. Mit dem Nachbarn TV Brettorf, der in der Parallelgruppe antritt und in seiner momentanen Form zu den heißen Anwärtern auf den IFV-Pokal zählt, fährt ein weiterer Spitzenverein aus dem Oldenburger Land nach Balgach.
Die Ahlhorner Frauen dagegen träumen schon ganz heimlich vom erneuten Europapokalsieg, denn immerhin treten sie als Titelverteidiger und amtierender Deutscher Meister in Zwettl an und würden im nächsten Jahr gern - eventuell gar in Namibia - wieder um den Weltcup spielen, eine Gunst, in dessen Genuss nur der Gewinner des Europapokals kommt. In der Vorrunde möchten RW Koblenz, der Schweizer Meister STV Schlieren sowie Union Arnreit (Österreich) den Mädel von Trainerin Edda Meiners das Leben schwer machen. Der vermeintlich stärkste Gegner dürfte der Deutsche Vizemeister TV Voerde sein, der in der Parallelgruppe spielt und daher frühestens im Halbfinale mit Ahlhorn die Klingen kreuzen könnte.
Beide ASV-Mannschaften wollen sonnabends mindestens Platz 2 ihrer Vorrunde erreichen, um am Sonntag die Chance auf höhere Weihen nutzen zu können. Dann wird sich zeigen, ob weitere hochkarätige Faustballtrophäen in der prall gefüllten Ahlhorner Schatzkammer einen Platz beanspruchen werden.

26-06-04: Am vorletzten Spieltag der Faustball Bundesliga der Männer hat es den Spitzenreiter TV Brettorf gegen MTV Diepenau erwischt. Mit einem Sieg gegen Ahlhorn behauptete Brettorf aber souverän seine Tabellenführung, während der Ahlhorner SV durch zwei weitere Niederlagen abrutschte und noch in Abstiegsgefahr geriet.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 2:1 (16:20, 20:12, 20:12) Im ersten Tagesmatch zeigte sich der Ahlhorner SV im ersten Satz von seiner Schokoladenweite. Die Angriffszange Nils Carl und Thorge Dahms ließ den Gegner ein um das andere Mal ins Leere laufen. Gewohnt gut stand die eigene Abwehrreihe mit Hauke Dahms, Till und Philip Meiners. Auch im zweiten Durchgang lag Ahlhorn bei starkem Gegenwind mit 10:8 in Führung. Doch dann offenbarten die Ahlhorner Angreifer wie auch im Entscheidungssatz deutliche Konditionsschwächen. Die eigenen Chancen wurden nicht genutzt. Diepenau bekam Oberwasser und entriss Ahlhorn den schon fast sicheren Sieg. "Wir entwickeln momentan vorne zu wenig Druck. Danützt auch unsere überzeugende Abwehrleistung nichts", ärgerte sich Kaderspieler Hauke Dahms.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 0:2 (13:20, 13:20) Positive Akzente setzte in diesem Match auf Ahlhorner Seite vor allem Thorge Dahms, während Hauptangreifer Nils Carl einen rabenschwarzen Tag mit nur wenig Lichtblicken erwischt hatte. Davon ließ sich nun teilweise auch die Ahlhorner Abwehr anstecken, so dass Brettorf ein einfaches Spiel hatte und die Partie leicht und locker nach Hause schaukelte. "Nun haben wir nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Vorletzten TSV Hagen. Deshalb müssen wir dieses Team am letzten Spieltag unbedingt schlagen", warnt Kapitän Till Meiners vor einem frühzeitigen Abhaken der Saison.
20-06-05: Beim Marathon Spielwochenende der Faustball Bundesliga der Männer blieb der DM-Ausrichter TV Brettorf ungeschalgen und steht als erster Teilnehmer der Meisterschaft fest. Der Ahlhorner SV konnte von vier Partien nur eine für sich entscheiden und dümpelt nun im Tabellenmittelfeld.
TSV Essel - Ahlhorner SV 2:0 (20:17, 22:20) Die Partie gegen den Aufsteiger aus dem Alten Land entwickelte sich für Ahlhorn zu einer Enttäuschung. Eine 13:8 Führung gab man im ersten Satz ab. Im zweiten Durchgang reichte ein 16:12 nicht aus, um siegreich zu bleiben. Als großes Handicap erwies sich im Verlauf des Spiels die Trainingsverletzung des Hauptangreifers Nils-Christoffer Carl, der sich mit einem Pferdekuss durch das Match plagte und so nie zu seiner Form fand.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 0:2 (7:20, 10:20) Nach der knappen Niederlage gegen Essel war im anschließenden Samstagsmatch beim Ahlhorner SV die Luft heraus. Auch die Umstellung im Angriff, Nils Beckemeyer als Hauptoffensive, Philip Meiners als Angabenschläger, brachte nicht die erhoffte Wende gegen die an diesem Tag wohl kaum zu schlagenden Westfalen.
Ahlhorner SV - TK Hannover 0:2 (19:21, 13:20) Wiederum gelang es am Sonntagmorgen dem Ahlhorner SV nicht, einen Satz in der Verlängerung zu gewinnen. Bei strömenden Regen bot vor allem die Abwehr mit Hauke Dahms sowie Till und Philip Meiners eine klasse Leistung. Auch das Bundesligadebut von Thorge Dahms als Zweitangreifer musste als gelungen bezeichnet werden. Das bessere Ende hatten allerdings in beiden Durchgängen jeweils die Leinestädter für sich.
Ahlhorner SV - SV Großenaspe 2:0 (20:14, 20:14) Einen 5:8 Rückstand machte Ahlhorn mit einem beherzt aufspielenden Nils-Christoffer Carl in der Folge mehr als wett. Wieder mit Thorge Dahms als Zweitangreifer übernahm Ahlhorn jeweils in der Satzmitte eindeutig das Zepter und fuhr den ersten und einzigen Wochenendsieg ein. "Insgesamt eine große Enttäuschung für uns. Drei Siege hatten wir uns insgeheim erhofft und wären möglich gewesen!", resümierte ein frustrierter Hauke Dahms die Ahlhorner Ausbeute.
14-06-04: Es wird bereits spannend in der Faustball-Bundesliga der Männer! Mit einem Mammutprogramm startet der Ahlhorner Sportverein am Wochenende zwar erst in die Rückrunde der aktuellen Feldsaison, doch haben alle vier Spiele schon vorentscheidenden Charakter. Denn wenn Nils-Christoffer Carl und seine Mitstreiter nicht mindestens drei, besser alle Begegnungen für sich entscheiden, dürfte der Traum von einer erneuten DM-Teilnahme ausgeträumt sein.
Am Sonnabend reist die Truppe zunächst in die Faustballhochburg Essel an der Unterelbe, wo gegen den Gastgeber, der noch nicht aller Abstiegssorgen ledig ist, unbedingt gewonnen werden muss. Das aber dürfte gegen den starken Aufsteiger um den Ex-Ahlhorner Willm Engelke, der seinerseits Anschluss an das Mittelfeld anstrebt, alles andere als ein Selbstläufer werden. Anschließend steigt gegen Westfalia Hamm das Verfolgerduell um den dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der DM in Brettorf berechtigt. Die Westfalen, ihres Zeichens immerhin Deutscher Hallenmeister, bieten wieder ihren genesenen Hauptangreifer Niels Pannewig auf und dürften nur zu bezwingen sein, wenn Ahlhorn einen ganz großen Tag erwischen sollte.
Kaum einen halben Tag später empfängt der ASV auf eigener Platzanlage TK Hannover und SV Großenaspe
(20. Juni, 11.00 Uhr). Während der Gast aus Schleswig-Holstein, der im Hinspiel nur mit Mühe knapp besiegt werden konnte, als siegloser Tabellenletzter nach Ahlhorn reist, liebäugelt der TKH mit der DM-Qualifikation. Der Tabellendritte, der nur einen hauchdünnen Vorsprung auf Hamm, den ASV und den MTV Diepenau besitzt, wird in Ahlhorn alles andere tun, als sich widerstandslos die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
Während TV Brettorf und Bayer Leverkusen bereits mit der DM-Teilnahme planen können, hat zwischen den vier Verfolgern ein heißes Gerangel um den letzten freien Platz begonnen. Ahlhorns Co-Trainer Thomas Neuefeind nimmt seine Spieler vor dem wichtigen Doppelspieltag denn auch kräftig ins Gebet: "Wenn wir am Wochenende zwei unserer vier Spiele verlieren, können wir die Verteidigung des Deutschen Vizemeistertitels schon getrost in den Wind schreiben! Ich werde mir dann als erster eine Tribünenkarte für die DM in Brettorf kaufen und von der Mannschaft bezahlen lassen!"

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Spieltag am 5. Juni 2004 (Hannover): TK Hannover - Ahlhorner SV 2:0 (20:17, 20:11) Der Sprung auf Tabellenrang drei stand in diesem Match für beide Teams auf dem Spiel. Nils-Christoffer Carl begann beim Ahlhorner SV gleich mit fünf Angabenassen, die die Entschlossenheit seines Teams untermauerten. In einem offenem Schlagabtausch, bei dem auf Ahlhorner Seite auch die Abwehr mit Hauke Dahms, Philip Meiners und Markus Bolz immer stärker wurde, stand die Partie bis zum 17:17 auf des Messers Schneide. Zwei kurz geschlenzte Hannoveraner Angriffe gaben in der Schlussphase den Ausschlag für die erste Ahlhorner Satzniederlage. Einen 4:8 Rückstand bog Ahlhorn im zweiten Durchgang zum 9:8 um. Es folgten zwei unglückliche Abwehraktionen, zwei Fehlangaben und ein dadurch stark gemachter Gegner, dem Ahlhorn nun nichts mehr entgegen zu setzen hatte. "Bei unserer Leistung wäre zumindest ein Satzgewinn verdient gewesen!" zeigte sich Abwehrspezialist Hauke Dahms nach der klaren Niederlage mehr als niedergeschlagen.
Ahlhorner SV - TV Großenaspe 2:0 (21:19, 20:18) Einen glücklichen Sieg schaukelte Ahlhorn anschließend gegen den Tabellenletzten nach Hause. Zu geschockt war man von der vorherigen Niederlage. Eine 15:9 Führung reichte im ersten Durchgang nicht zum klaren Satzgewinn. Insgesamt spielte das Team scheinbar mit angezogener Handbremse. Hauptsächlich Nils Beckemeyer hielt den Ahlhorner SV im zweiten Satz nach einem 10:13 im Spiel. Gelungene Abwehraktionen von Routinier Markus Bolz sowie Beckemeyers druckvollen Angriffe sicherten schließlich den umkämpften doppelten Punktgewinn. "Noch liegt Rang drei in der Rückrunde in Reichweite, aber dafür müssen wir uns deutlich steigern!" zog Beckemeyer das Fazit nach der Hinrunde.


Spieltag am 5. Juni 2004 (Hannover) und der Frauen am 6. Juni 2004 (Schneverdingen)

Die Pfingstpause ist beendet, und für die Faustballteams des Ahlhorner SV beginnt am Wochenende bereits die heiße Phase im Kampf um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im benachbarten Brettorf. Dabei haben die ASV-Männer sicherlich erheblich schlechtere Ausgangschancen als die Frauen des Vereins.
Die Truppe um Spielertrainer Thomas Neuefeind, Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl und die Meiners-Zwillinge reist am Sonnabend nach Hannover, um im Kampf um den dritten Tabellenplatz hinter den verlustpunktfreien Spitzenteams aus Leverkusen und Brettorf Boden gutzumachen. Während das gegen den SV Großenaspe, der allgemein als Abstiegskandidat gehandelt wird, bei konzentriertem Auftreten gelingen müsste, dürfte ein Sieg gegen den Gastgeber TKH nur mit einer Topleistung möglich sein. "Wir wollen versuchen, die Angriffe von Ole Herrmanns in den Griff zu kriegen; dann entscheidet sicherlich die Tagesform unserer Schlagleute über Sieg oder Niederlage.", so die Einschätzung des ASV-Abwehrspezialisten Hauke Dahms. Da Hannover einer der Anwärter auf einen Spitzenplatz in der Nordstaffel der Bundesliga ist, würde ein ASV-Erfolg sicher doppelt zählen, eine Niederlage jedoch könnte schon das Aus im Kampf um die DM-Fahrkarten bedeuten.
Da sehen die Perspektiven der
ASV-Frauen erheblich freundlicher aus. Als ungeschlagener Tabellenführer fahren die Mädel von Trainerin Edda Meiners am Sonntag in die Lüneburger Heide und treffen auf TG Berlin und den ewigen Widersacher Jahn Schneverdingen. Mit einem erneuten Doppelsieg würden Bianca Mollenhauer, Sabine Ansel und Co. das Tor zur DM in Brettorf bereits sehr weit aufstoßen. "Aber wir können auch mit einer Niederlage leben.", gibt sich ASV-Zuspielerin Janna Meiners zurückhaltend, zumal das Match gegen den abstiegsgefährdeten Angstgegner aus der Hauptstadt kein Selbstläufer wird und die Gastgeberinnen vom Tabellenzweiten TV Jahn momentan neben dem ASV das stärkste Bundesligateam zu stellen scheinen.
Beim Traditionsverein an der Lethe hofft man natürlich auf ein weiteres erfolgreiches Faustballwochenende mit einem insgesamt positiven Punktverhältnis. "Solange der Verein noch Chancen auf eine Doppelteilnahme in Brettorf hat, wollen wir alles geben.", fordert auch "Paule" Neuefeind von beiden Teams und spielt auf die DM-Erfolge 2003 in Aachen an: "Schließlich haben wir Gold und Silber zu verteidigen!"

22-05-04 in Hagen:
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 2:1 (21:19, 14:20, 20:11) In dieser Begegnung ging es für den Ahlhorner SV um den möglichen Kontakt zum Führungstrio. Erstmals konnte man außerdem nach acht Monaten auf den Englandheimkehrer Philip Meiners wieder zurück greifen. In einem tollen Match drehte der ASV im ersten Satz ein 17:18 zum 19:18. Die Chance zum Satzgewinn wurde aber vergeben, in der Verlängerung siegte Leverkusen. Im zweiten Durchgang bot Ahlhorn Faustball vom feinsten und hielt den Spitzenreiter deutlich nieder. Nils Carl und Till Meiners harmonierten im Angriff einfach optimal, Hauke Dahms fischte in der Abwehr jeden Ball. Den Entscheidungssatz konnte Ahlhorn dann nur bis zum 7:7 ausgeglichen gestalten. Anschließend gelang Leverkusen einfach alles, die Ahlhorner Niederlage war perfekt.
TSV 1860 Hagen - Ahlhorner SV 0:2 (20:16, 20:15) Der Pflichtsieg gegen den Rekordmeister bereitete nach der enttäuschenden Niederlage der vorangegangene Partie mehr Mühe als erwartet. Im ersten Durchgang musste der Ahlhorner SV einen 9:13 Rückstand durch starke Abwehrleistungen aufholen, bevor in einer starken Schlussphase der Sieg glückte. Anschließend führte Ahlhorn mit 18:9, um dann doch noch nach der Hagener Aufholjagd kurzzeitig zittern zu müssen.

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Am zweiten Spielwochenende der Faustball Bundesliga der Männer gewannen sowohl der DM-Ausrichter TV Brettorf als auch der Ahlhorner SV ihre beiden Partien. Dabei überraschten besonders die beiden Ahlhorner Erfolge in Hamm die Experten.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 1:2 (12:20, 20:16, 15:20) Nach dem verkorksten Saisonstart in die Bundesliga ging es für den Ahlhorner SV in Hamm schon um alles. Bei einer weiteren Niederlage hätte man sich jegliche Ambitionen auf einen vorderen Tabellenplatz abschminken können. Mit Nils Carl und Nils Beckemeyer im Angriff sowie dem debütierenden Geburtstagskind Karsten Bilger in der Abwehr entschied Ahlhorn den ersten Satz deutlich für sich. Im zweiten Durchgang war man jeweils auf 13:13 und 15:15 Unentschieden dran, die entscheidenden Punkte gelangen jedoch dem amtierenden Hallenmeister. Nach einer 11:4 Führung schien der dritte Satz nur noch eine Formsache zu sein, doch Hamm verkürzte auf 15:16. In der umkämpften Schlussphase behielten Nils Carl und Nils Beckemeyer die Nerven und sorgten für den Matchgewinn.
Ahlhorner SV - TSV Essel 2:0 (20:15, 20:15) Die Partie gegen den Aufsteiger aus dem Alten Land entwickelte sich für Ahlhorn keineswegs zu einem Selbstläufer. Jeweils aus einem knappen Vorsprung gewann man die Sätze zum Schluss vor allem deshalb deutlich, weil Hauke Dahms und Till Meiners mit ihrer auf hohem Niveau stehenden konstanten Abwehrarbeit den Esseler Angriff zur Verzweifelung brachten. Auswechselspieler Sören Dahms jubelte: "So kann es weiter gehen. So drücke ich gern die Ersatzbank!"

Die Reise geht am Sonnabend, dem 15.5., nach Hamm, wo der zweite Favorit, der Deutsche Hallenmeister TV Westfalia Hamm sowie der TSV Essel auf die Ahlhorner warten. Wie der Gastgeber die Knieverletzung von Hauptangreifer Niels Pannewig verkraften wird, bleibt abzuwarten, das Handicap macht den ASV jedoch keinesfalls zum favorisierten Team. Und auch die junge Mannschaft aus Essel hat in der Hallensaison gerade gegen Ahlhorn sehr stark aufgespielt, so dass Spielertrainer Thomas Neuefeind sich sehr vorsichtig gibt: "Es wird sehr schwer werden, aber mit 0:8 Punkten wollen wir keineswegs in die Saison starten. Daher muss mindestens ein Erfolg her!" fordert er seine Truppe zu engagiertem, kämpferischem Auftreten auf.

Ahlhorner SV - MTV Diepenau 0:2 (17:20, 19:21) Der Saisonstart in die Bundesliga ging für den Ahlhorner SV gründlich daneben. Trotz einer 16:13 Führung mussten Nils-Christoffer Carl, Till Meiners und Co. den ersten Satz noch abgeben. Im folgenden Durchgang wehrte der Ahlhorner SV drei Matchbälle ab, um dann doch noch in der Satzverlängerung der Kürzeren zu ziehen.

Ahlhorner SV - TV Brettorf 0:2 (18:20, 20:22) Wie im ersten Spiel lag der Ahlhorner SV mit 16:13 in Führung, bevor der Einbruch zum knappen Satzverlust kam. Wie im Rausch spielte anschließend die ASV-Fünf bis zum 9:0 Vorsprung. Doch dann schlichen sich Konzentrationsfehler ein und Brettorf, allem voran Lars Behm mit wuchtigen Angriffen, witterte Morgenluft. Als Neuefeind beim 17:15 für Ahlhorn gleich noch zwei Fehlangaben produzierte, begann eine überaus spannende Schlussphase. Brettorf wehrte den Ahlhorner Satzball (19:18) ab, Ahlhorn wehrte den Brettorfer Matchball (20:19) ab. Nach fünf umkämpften Spielzügen auf hohem Niveau fiel die Entscheidung zugunsten des Favoriten. Knapp und unter Wert musste sich der Ahlhorner SV geschlagen geben. "Nun stehen wir mit dem Rücken zur Wand!" analysierte Angreifer Nils Carl nach dem verpatzten ersten Spieltag.


Faustball-Bundesliga Männer: Heimspieltag am 8. Mai 2004
Mit einem echten Knüller vor heimischer Kulisse starten die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins am Sonnabend in die Freiluftserie 2004: Im Stadion an der Katharinenstraße (Spielbeginn 15.00 Uhr) geben zwei Mannschaften ihre Visitenkarte ab, die man zum Anwärterkreis auf Spitzenplätze in der Tabelle zählen muss.
Den Saisonauftakt bildet das Match des ASV gegen den MTV Diepenau. Der Gegner "aus dem Hannoverschen" hat sich in den Vorbereitungsturnieren als Hecht im Karpfenteich erwiesen und wird von Experten als Geheimfavorit der Liga betrachtet, weil er mit zwei aktuellen Nationalspielern antritt und mit Olaf Neuenfeld, den es von der Turnerschaft Hannover nach Diepenau zog, über einen erfahrenen, engagierten Coach verfügt. In der vergangenen Hallenserie waren die Auseinandesetzungen mit den Diepenauern wahre Faustballkrimis und gingen jeweils über fünf Sätze.
Der zweite Tagesgegner ist der absolute Ligafavorit TV GH Brettorf. Der Landkreisrivale ist Ausrichter der Deutschen Meisterschaft 2004 und wird allein schon aus diesem Grunde bis unter die Haarspitzen motiviert sein. Außerdem steht noch die Revanche für die überraschende DM-Halbfinalniederlage der Brettorfer vor Jahresfrist in Heinsberg aus, als der Ahlhorner SV schließlich Deutscher Vizemeister wurde.
Diesen sensationellen Erfolg zu wiederholen, kann für die Ahlhorner realistisch nicht das Saisonziel 2004 sein. Vielmehr wird es extrem schwer werden, den dritten Tabellenplatz der Nordstaffel zu erreichen, der zum DM-Sprung nach Brettorf berechtigen würde. Hinter den Topteams aus Brettorf und Hamm vermuten Experten eher Bayer Leverkusen oder den MTV Diepenau als den ASV. Wenn die Truppe um Nils-Christoffer Carl allerdings nicht von Anfang an schlechte Karten im Kampf die DM-Teilnahme haben will, muss gegen Diepenau am Samstag unbedingt ein Sieg her.
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