Männer - 1. Bundesliga
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Feldsaison 2007
13-05-07:
Ahlhorner SV - TK Hannover 0:3 (18:20, 16:20, 10:20) Ohne der verletzten Spielertrainer Till Meiners musste der Ahlhorner SV gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister aus der Leinestadt noch mehr auf seinen Nachwuchs bauen. Das gelang in den beiden ersten Durchgängen bei widrigen Witterungsverhältnissen mit einem starken Nils-Christoffer Carl im Angriff überraschend gut. Das nötige Quäntchen Glück zum Satzgewinn fehlte allerdings. Erst im Dritten Satz war die Ahlhorner Gegenwehr gebrochen. "Das klare Ergebnis täuscht über unsere durchaus ansprechenden Leistungen", erklärte Abwehrspieler Michael Ahlers.

.Der Ahlhorner Bundesligaangriff (Foto: Kurt Peters)
06-05-07: Ahlhorn. Zum Saisonauftakt der Faustball
Bundesliga der Männer siegte der Ahlhorner SV nur einmal auswärts in Wuppertal. Das Heimspiel
gegen den starken VfK Berlin ging verloren.
ESV Wuppertal - Ahlhorner SV 1:3 (17:20, 13:20, 24:22, 8:20) Gegen den Aufsteiger hatte
der Ahlhorner SV bei böigem Wind den besseren Start. Im umkämpften dritten Durchgang vergab
Ahlhorn zwei Matchbälle. Doch die Satzniederlage brachte das Team um Angreifer Nils-Christoffer
Carl nicht aus dem Konzept. Anschließend machte man den Sack eindeutig zu.
Ahlhorner SV - VfK Berlin 1:3 (18:20, 9:20, 21:19, 11:20) Vorentscheidend verlief der erste
Satz, als der Ahlhorner SV eine 15:13 Führung leichtfertig aus der Hand gab. Davon erholte
man sich im 2. Satz nicht mehr. Nach einem dramatischen Sieg im dritten Durchgang fehlte
beim Ahlhorner SV anschließend die Substanz, um das starke Berliner Team in der Defensive
zu halten. Das gelang nur bis zum 9:10.
02-05-07:
Vorschau auf die Bundesliga-Feldsaison der Herren
Im Sommer 2008 jährt sich zum 25. Male der erste Deutsche
Meistertitel des ASV im Leistungsbereich: Nur Grauhaarige oder Glatzige erinnern sich noch,
als wär's gestern gewesen, an jenen Julisonntag 1983 in Bocholt am schönen Niederrhein,
als unsere Männer (Fritzi, Fiddi, Ulli, Dieter, Max und Co.) für die Fachwelt völlig überraschend
zum Champion anvancierten und die versammelte Crême des inländischen Faustballs teils sensationell
deutlich distanzierten. Das waren damals neben dem TSV Pfungstadt, der längst im sportlichen
Mittelmaß der 2. Liga Süd dümpelt, eben auch der TSV Bayer 04 Leverkusen (genauer gesagt:
damals noch letztmalig TuS 04, Endspielsieg mit 31:24) und Westfalia Hamm. Beide Vereine
haben, wie auch der ASV, die wechselvollen 2,5 Jahrzehnte im Oberhaus ohne größere Ramponierung
überstanden und stürzen sich auch in diesem Jahre wieder in das sommerliche Feuer der Freiluftsaison.
Doch herrschen für diese drei Traditionsteams heuer recht unterschiedliche Bedingungen:
Auf der einen Seite wird der TV Westfalia Hamm - im Team mit Niels und Jann Pannewig die
beiden Söhne des damals schon Legende gewordenen langjährigen Hammer Leinentricksers Fritz
- es sich auch 2008 nicht nehmen lassen, an der Spitze einsam seine Kreise zu ziehen. Immerhin
ist die Truppe amtierender Deutscher Freiluft- und Hallenmeister und noch immer das Nonplusultra
des Gegenwartsfaustballs. Als zweimal deutlich unterlegenes, sonst aber meist dominierendes
Team könnte den Westfalen in erster Linie der TK Hannover das Wasser reichen, ein weiterer
Traditions- und Großturnverein.
Um die dritte DM-Karte aber wird vielleicht auch Bayer Leverkusen mitspielen, der ASV-Endspielgegner
von 1983. Schwer zu sagen, ob MTV Diepenau oder vielleicht auch der erstaunlich starke
und homogene Aufsteiger VfK Berlin - immerhin Teilnehmer der Hallen-DM 2007 - die Hauptkonkurrenten
sein werden.
Bleiben noch der Aufsteiger ESV Wuppertal West, unser Nachbar TV Brettorf und eben der
Deutsche Meister von 83, der ASV. Unser neuformiertes Team wird vorrangig diese beiden
Mannschaften hinter sich lassen und den einen oder anderen Gegner zusätzlich schlagen müssen,
wenn der Klassenerhalt oder vielleicht etwas mehr in trockene Tücher gebracht werden soll.
Und damit dürfte auch das ASV-Saisonziel bereits umrissen sein: eine ruhige Saison im Tabellenmittelfeld!
Dabei wird in Abwesenheit des abgewanderten Nachwuchstalents Christoph Johannes die Hauptlast
der Verantwortung an der Leine auf den Schultern des jungen Sören Dahms und in den Fäusten
des Routiniers Nils-Christoffer Carl ruhen. Es ist aber auch geplant, den (nicht nur) aus
alten 83-er Zeiten vorbelasteten Hendrik Wilke behutsam in das Angriffsgefüge zu integrieren.
In den anderen Mannschaftsteilen baut der ASV auf eine bunte Mischung aus Alt und Jung,
aus Erfahrung und frischem Elan: Neben den Meiners-Zwillingen und André Poguntke werden
die Nachwuchskräfte Malte Abel und Michael Ahlers zum Einsatz kommen, und auch Youngster
Mats Albrecht soll bereits die eine oder andere Bewährungschance erhalten.
Wichtig wird sein, ohne Druck und frei von (Abstiegs)Sorgen aufspielen zu können. Wenn
wir - wie seit über 25 Jahren - fest auf unseren Faustballnachwuchs setzen, sollte die
Bundesliga unserem traditionsreichen Club ein weiteres Jahr erhalten bleiben! Also haut
rein, Jungs! (Horst Strömer)
24-03-07:
Große Ungewissheit über die eigene Leistungsstärke herrscht im Ahlhorner Lager vor der Feldsaison.
Der Klassenerhalt sollte das erste Ziel sein.
Wenn es aber gut läuft, könnte eventuell auch mehr drin sein.
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Hallensaison 2006/07
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24-02-07:
Hamm, Moslesfehn, Leverkusen. Keinen Sieg gab es für die drei Oldenburger Teams zum Saisonfinale
der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Der Ahlhorner SV unterlag gegen den Spitzenreiter
äußerst knapp, während Moslesfehn und Brettorf keinen Satzgewinn verbuchten.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 3:2 (20:18,
20:10, 17:20, 17:20, 20:14) Gegen den
Tabellenführer und hohen Ligafavoriten wollte der Ahlhorner SV nach einer nicht zufriedenstellenden
Rückrunde möglichst gut aussehen. Dieses Vorhaben gelang fast vollständig, leider fehlten
am Ende nur noch die zwei Pluspunkte. Mit Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff
sowie den immer besser werdenden Malte Abel, Michael Ahlers und Till Meiners in der Abwehrreihe
brachte Ahlhorn das Kunststück fertig, den Hammer 2:0 Vorsprung zu egalisieren.
Der entscheidende fünfte Satz stand bis zum 12:12 auf des Messers Schneide. Als Hamm drei
Angriffe in Folge erfolgreich abschloss, war der Ahlhorner Widerstand gebrochen. "Das
war trotzdem ein Saisonabschluss, der in Ordnung geht !", analysierte Spielertrainer
Till Meiners. In der kommenden Saison will der ASV mit seinen jungen Talenten wieder angreifen.
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Nachdem sich im lezten Jahr noch zwei Oldenburger Teams für die DM qualifiziert hatten
(TV Brettorf - Vizemeister, Ahlhorner SV - Vierter) gehen die Oldenburger Vereine in diesem
Jahr leer aus. Nach drastischen Verjüngungen des Kaders muss der TV Brettorf sogar die
bittere Pille des Abstiegs schlucken. Doch insgesamt steckt - auch aufgrund der starken
Nachwuchsarbeit - so viel Potential in den drei Bundesligisten, dass man hoffnungsvoll
auf die nächsten Jahre blicken kann.
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11-02-07:
Ahlhorn. Moslesfehn. Brettorf. Der SV Moslesfehn sorgt weiterhin für Furore in der Hallenfaustball-Bundesliga
der Männer. Nach dem Sieg gegen Ahlhorn im Freitagabendspiel schrammte Moslesfehn beim
Spitzenreiter am Samstag in Hamm nur knapp an einer Sensation vorbei. Ahlhorn spielt in
der Rückrunde weiterhin glücklos und verliert am Wochenende zweimal, während Brettorf nach
der Niederalge in Berlin das Match gegen den Tabellenletzten für sich entschied.
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV
3:1 (14:20, 20:15, 20:12, 20:18 ) Gegen
die Farbenstädter legte der Ahlhorner SV los wie die Feuerwehr. Philip Meiners mit starken
Angaben und Nils-Christoffer Carl mit überlegten Angriffen fegten die Einheimischen zum
Erstaunen der Zuschauer aus der Halle. Danach war es erst einmal mit der Ahlhorner Herrlichkeit
vorbei. Im vierten Satz stand das Match wieder auf der Kippe. Beim 17:17 schien sich das
Blatt zu Gunsten des Ahlhorner SV zu wenden. Doch ein leichter Annahmefehler im vorderen
Bereich brachte Leverkusen wieder auf die Siegesstrasse. "Heute haben wir wenigstens
wieder eine ansprechenden Leistung gezeigt !" , gewann Spielertrainer Till Meiners
der Niederlage die positive Seite ab.
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28-01-07: Ahlhorn. Moslesfehn. Brettorf. Der große Gewinner des Wochenendes in der Faustball Hallen-Bundesliga
der Männer war mit zwei Siegen der SV Moslesfehn. Ahlhorn schaffte zumindest einen Sieg
und bleibt ebenso wie Moslesfehn auf Tuchfühlung zum dritten Tabellenplatz, während Brettorf
nach zwei weiteren, knappen Niederlagen den Abstieg nur noch theoretisch abwenden kann.
VfK Berlin - Ahlhorner SV 3:1 (20:10,
15:20, 20:8, 20:7 ) Nichts zu holen war
für den Ahlhorner SV in der Bundeshauptstadt. Alle Mannschaftsteile waren weit von der
Form der Hinrunde entfernt, so dass man mit dieser Niederlage die guten Chancen auf einen
dritten Tabellenplatz erst einmal vertagen muss.
Ahlhorner SV - MTV Diepenau 3:0 (20:16,
20:10, 20:14 ) Gegen den Tabellenletzten
leistete Ahlhorn Wiedergutmachung. Den nur in der Anfangsphase gefährdeten klaren Erfolg
setzte der gelungene Einstand von Nachwuchstalent Mats Albrecht in der Abwehr die Krone
auf. "Noch können wir aus eigener Kraft nach oben kommen! Aber das nächste Spiel ist
immer das Wichtigste!", kommentierte Ahlhorns Spielertrainer Till Meiners - und das
führt den Ahlhorner SV gegen den SV Moslesfehn.
19-01-07: Ahlhorn. Durch eine nicht erwartete Niederlage gegen den abstiegsbedrohten Kreisrivalen
aus Brettorf büßte der Ahlhorner SV am Freitagabend in der Hallenfaustball Bundesliga der
Männer seinen dritten Tabellenplatz, der zur DM Qualifikation berechtigen würde, ein.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 1:3 (17:20,
16:20, 25:23, 14:20) Nichts für schwache
Nerven war das über zweistündige Kreisderby am Freitagabend. Vor einer stimmungsvollen
Kulisse zeigte sich der abstiegsbedrohte TV Brettorf von seiner Schokoladenseite. Ein stark
aufgelegter Angreifer Jens von Seggern, eine starke Abwehr mit den herausragenden Tim Lemke
und Christian Kläner sowie ein kaum zu bezwingender Kai Nordbrock auf der Vorne-rechts
Position zogen dem favorisierten Ahlhorner SV in den beiden ersten Durchgängen jeweils
in der Schlussphase den Nerv. Dabei sah die ASV-Abwehr teilweise sehr instabil aus, Michael
Ahlers und André Poguntke standen völlig neben sich und auch der Aufbau ließ in dieser
Phase sehr zu wünschen übrig.
Spannung pur dann in Satz Nummer drei. Der ASV, nun mit Christoph Johannes und Nils Christoffer
Carl im Angriff, ging mit 7:1 in Führung, um anschließend wieder mit 11:12 zurück zu liegen.
Beim 19:18 für Ahlhorn berührte Andre´ Poguntke einen "Aus"-Ball, Ausgleich.
In der Satzverlängerung stand die Halle Kopf, nervenstark verkürzte Ahlhorn auf 1:2. Doch
im entscheidenden vierten Durchgang spielte wieder nur der TV Brettorf. Weder Christoph
Johannes noch Philip Meiners fanden mit ihren Angaben ein Mittel, Brettorf ausreichend
unter Druck zu setzen.
Brettorfs Trainer Ralf Kreye war nach dem Sieg aus dem Häuschen:" So geht es jetzt
weiter, so schaffen wir den Klassenerhalt!"
Demgegenüber ärgerte sich Ahlhorns Spielertrainer Till Meiners: "Brettorf hat heute
verdient gewonnen. Mit unserer heutigen Leistung haben wir keine DM Chance! Aber es kommen
noch andere Tage!"
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16-12-06:
Hannover. Nur der SV Moslesfehn siegte in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Im
Lokalderby am Freitagabend (die NWZ berichtete), während der Ahlhorner SV im wichtigen
Spiel in Hannover gegen den Verfolger um Rang drei, dem DM Qualifikationsplatz, klar unterlag.
TK Hannover - Ahlhorner SV 3:0 (20:17,
20:10, 20:13) Mit seiner bisher schlechtesten
Saisonsleistung unterlag der Ahlhorner SV eindeutig gegen die Leinestädter. Bis auf Andre´
Poguntke präsentierten sich fast alle Mannschaftsteile weit unter Form. Philip Meiners
erwischte mit seinen Angaben einen rabenschwarzen Tag. Bis zu sechs Fehlangaben in einem
Satz waren völlig indiskutabel. Trotzdem erwischte der Ahlhorner SV einen guten Start,
ging mit 7:4 in Führung und schien das Match zu beherrschen. Unaufmerksamkeiten brachten
Hannover wieder ins Spiel. Ein 13:17 glich Ahlhorn zum 17:17 aus. Die folgenden drei Angriffschancen
wurden aber nicht genutzt, Hannover sicherte sich den ersten Satz. Statt eines Aufbäumens
des ASV wurde nun der TK Hannover stärker und fegte Ahlhorn förmlich aus der Halle.
Im dritten Durchgang brachte Sören Dahms mehr Schwung in den Ahlhorner Angriff.
Doch auf Hannoveraner Seite spielte nun Björn Hoff einen überragenden Angriffspart. Jede
Ahlhorner Aufholjagd machte er prompt mit einem Angabenass zunichte. "Das war vor
Weihnachten eine äußerst enttäuschende Leistung. Nun werden wir über die Festtage einige
Sonderschichten schieben müssen!" ärgerte sich Mannschaftsführer Till Meiners über
die missratene Partie in der Leinestadt.
09-12-06: Ahlhorner
SV - TV Westfalia Hamm 1:3 (16:20, 20:16, 19:21, 20:22) Gegen
den ungeschlagenen Tabellenführer und hohen Ligafavoriten wollte der Ahlhorner SV vor eigenem
Publikum möglichst gut aussehen. Dabei mussten die Ahlhorner noch immer auf den verletzten
Angreifer Christoph Johannes und berufsbedigt auf Nils-Christoffer Carl verzichten. So
lag die Hauptverantwortung der Offensive auf den Schultern von Nachwuchstalent Sören Dahms
und Philip Meiners.
Nach einer durchwachsenen Anfangsphase, Rückstand 4:9, kam der Ahlhorner SV langsam besser
ins Spiel. Trotzdem wurde der erste Durchgang nach einem 12:12 Gleichstand verloren. Umgekehrte
Vorzeichen im zweiten Satz. Ahlhorn, mit einem starken Geburtstagskind Andre´Poguntke in
der Abwehr, dominierte das Spiel und erkämpfte unter dem Jubel der Zuschauer den Satzausgleich.
11:5 führte Ahlhorn anschließend im dritten Satz. Doch dann zog Nationalangreifer Nils
Pannewig alle Register seines Könnens und erzwang in der Verlängerung noch die Führung
für Hamm. Der Ahlhorner SV schien geschlagen. Angreifer Sören Dahms ließ sichtlich den
Kopf hängen und Hamm führte im vierten Satz mit 17:11. In einer fulminanten Aufholjagd,
vorangepeitscht von dem begeisterten Publikum, erzwang Ahlhorn nicht nur den Ausgleich,
sondern ging sogar noch mit 20:19 in Front. In unnachahmlicher Manier antwortete Pannewig
in dieser entscheidenden Phase eiskalt und ließ dem Ahlhorner SV wieder hauchdünn das Nachsehen.
"Das war heute ein echtes Spitzenspiel, leider nicht mit dem glücklichen Ende für
uns !" , ärgerte sich Kapitän Till Meiners nach der knappen Niederlage. Damit rutschte
der Ahlhorner SV auf den dritten Tabellenplatz ab und steht am kommenden Samstag in Hannover
vor einem richtungsweisendem Spiel .
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02-12-06: Ahlhorn. Brettorf. Moslesfehn. Ein übervolles Programm für die drei Oldenburger
Teams in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer. Der Ahlhorner SV kletterte nach zwei
nicht erwarteten Erfolgen auf den zweiten Tabellenplatz. Moslesfehn blieb ohne Sieg, während
Brettorf seinen ersten Saisonerfolg verbuchte.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:3 (14:20,
16:20, 15:20) Nichts zu holen gab es
für die junge Mannschaft vom Küstenkanal im Landkreisderby gegen den Ahlhorner SV. Nur
bis zum 14:14 im ersten Satz konnten Manuel Bierfischer und Co. dem Landkreisnachbarn Paroli
bieten. Anschließend dominierte nur der ASV, der im Angriff ganz auf das Nachwuchstalent
Sören Dahms setzte. Auch einen 5:9 Rückstand im dritten Durchgang steckte Ahlhorn routiniert
weg und fuhr nach erfolgreicher Aufholjagd die entscheidenden Angriffe zum doppelten Punktgewinn.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen
3:2 (13:20, 20:11, 14:20, 20:14, 20:17) Gegen
den Tabellenzweiten aus der Farbenstadt ging es für den Ahlhorner SV einen Tag später vor
heimischem Publikum um eine vordere Platzierung. Anfangs lief beim ASV wenig zusammen.
Viele Eigenfehler des am Vortag noch überzeugenden Sören Dahms brachte Leverkusen auf die
Siegesstraße. Nach einem Hoch im zweiten Durchgang setzte sich das gleiche Bild im dritten
Satz fort. Erst die Hereinnahme von Angreifer Nils-Christoffer Carl brachte anschließend
die Wende. Routiniert ereichte der ASV den Satzausgleich, indem man einen 1:7 Rückstand
locker wieder wettmachte. 4:8 lag Ahlhorn im Entscheidungssatz zurück, führte nach starken
Leistungen von Michael Ahlers und Andre´Poguntke mit 18:14. Leverkusen verkürzte auf 17:18.
Der Entscheidungssatz schien zu kippen, bevor Nils-Christoffer Carl das erlösende 19:17
gelang und er anschließend den ersten Matchball verwandelte. "Das war heute ein wichtiger
Sieg für unser Selbstbewusstsein!" freute sich Kapitän Till Meiners nach dem umkämpften
Erfolg.
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Vorschau auf die Dezemberheimspiele der Männer-Bundesliga
Was den Ladies recht ist, ist den Gentlemen billig, wenn auch mit völlig anderen Vorzeichen:
An den beiden ersten Dezemberwochenenden brennt in der Halle am Lemsen der Adventskranz,
und zwar lichterloh und durchgängig! Auch bei den Herren der Schöpfung nur Topspiele!
Gut, wir beginnen etwas unspektakulär beim Aufsteiger, und auswärts. Aber der Weg ist nicht
weit und nicht ungefährlich zum Querkanal, wo der ASV am 1.12.
um 20.00 Uhr auf den SV Moslesfehn trifft
- ein Lokalderby und schon daher von hoher Brisanz, in dem wir uns durchsetzen müssen,
von uns aus wieder mit 3:2!
Denn immerhin hat unsere arg und stark veränderte Truppe bisher geradezu sensationell eingeschlagen.
Knapp, aber verdient wurden im November zunächst der heiße Favorit TKH, anschließend auch
in der Hexenküche am Bareler Weg der TV Brettorf in die Schranken gewiesen, ehe VfK Berlin
in einem spektakulären Drei-Stunden-Match den Fünfsätze-Spieß umdrehte. Unser 3:0 beim
Torso gewordenen MTV Diepenau fiel dagegen aus der Reihe, war aber entsprechend standesgemäß
und ungefährdet.
Da steht man also plötzlich auf einem DM-Platz - und will dort vielleicht sogar überwintern
und länger aushalten! Was haben sich unsere Christophs und Sörens dabei eigentlich gedacht,
gleich so überzeugend "einzuschlagen"? Und dann die Blockverletzung von Christoph
Johannes, ohne die sicherlich auch ein Sieg gegen die überraschend starken Berliner drin
gewesen wäre! Wir wissen jetzt: Die Hand ist gebrochen! Und Blödsinn zu sagen: Ein Handbruch
ist kein Beinbruch!
In dieser Situation aber kommt es zu den brennend heißen Vorweihnachtsmatches - "match"
bedeutet Streichholz! - gegen die Creme der Nordliga! Bayer
Leverkusen (2.12., 15.00 Uhr) ist der
erste Hammervertreter mit DM-Niveau. Westfalia
Hamm - kein Hammervertreter, sondern
der wahrlich echte Hammer - als das ungeschlagene aktuelle Nonplusultra des deutschen Faustballsports
(9.12., 15.00 Uhr) übernimmt von den Chemiesportlern gleich die Türklinke und die
Hallenhoheit am Lemsen, wahrscheinlich auch die Punkte!
Aber es sollte unsere "jungen Gipfelstürmer" nicht anfechten, dass sie mit Pannewig
und Co. sicher noch nicht mithalten können, denn keiner erwartet das. Locker als Außenseiter
in beide Begegnungen gehen, sich nicht unter Druck setzen (lassen), auf die Routine der
Meiners-Zwillinge oder eines André Poguntke setzen - das sollte die Marschroute sein. Denkt
daran: Wir hatten uns am Anfang der Hallensaison den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben.
Da muss ein DM-Platz nicht plötzlich gehalten werden auf Deubel komm raus.
Gegen Leverkusen und Hamm, die Goliaths aus dem Westen, bleiben, wenn wir befreit und unverkrampft
aufspielen, lediglich Außenseiterchancen. Wenn wir mit dieser Einstellung den Kampf aufnehmen,
haben wir Chancen - und sei es über ein 3:2!
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18-11-06:
Diepenau. Als einzige Oldenburger Mannschaft verbuchte der Ahlhorner SV am Wochenende in
der Hallenfaustball Bundesliga der Männer einen Sieg und sprang damit auf den dritten Tabellenplatz.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 0:3 (12:20,
11:20, 10:20) Gegen den stark abstiegsgefährdeten
Verein aus Ostwestfalen machte der Ahlhorner SV mit dem Nachwuchstalent Sören Dahms im
Angriff von Beginn an viel Druck und führte schnell 7:1. Auch durch die Diepenauer Drangphase
zum 8:11 ließ sich der Ahlhorner SV nicht aus dem Konzept bringen. In entscheidenden Phasen
wusste Philip Meiners, der an diesem Tag äußerst gefährliche Angaben schlug, jeweils die
passende Antwort zum ungefährdeten Satzgewinn. Ein ähnliches Bild im zweiten Satz. Diepenau
wechselte den Hauptangreifer und versuchte, Sören Dahms aus dem Spiel zu nehmen. André
Poguntke antwortete mit trockenen Angriffen, so dass der ASV weiter ungefährdet seine Kreise
zog. Mit spektakulären Abwehrparaden sorgte Michael Ahlers für die Highlights des dritten
Durchganges. "Dieser Sieg war gut für unser Satzverhältnis!", analysierte Kapitän
Till Meiners. "Nun stehen wir auf einem hervorragenden 3. Tabellenplatz!"
Am Freitag, 1. Dezember, wartet der SV Moslesfehn auf den Ahlhorner SV, bevor beim nächsten
Heimspiel am 2. Dezember Leverkusen in Ahlhorn zu Gast sein wird. "Das wird das wichtigste
Punktspielwochenende der Hinrunde!" so Till Meiners weiter.
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12-11-06:
TV Brettorf - Ahlhorner SV 2:3 (20:18, 14:20, 13:20,
20:14, 12:20) Nichts für schwache Nerven war das dreistündige Kreisderby am Freitagabend.
Als der Ahlhorner SV nach der 2:1 Satzführung wie der sichere Sieger aussah, kam TV Brettorf
mit Jens von Seggern im Angriff noch einmal zurück. Nach dem Satzausgleich riskierte Spielertrainer
Till Meiners viel und gewann alles. Für den bisher überzeugenden Christoph Johannes brachte
er mit Sören Dahms einen ausgeruhten Angreifer. Mit frischem Elan wurde Brettorf nun -
erst in der Schlussphase deutlich - besiegt. Anschließend gab es "Standing Ovations"
für beide Teams.
Ahlhorner SV - VfK Berlin 2:3 (20:22, 20:18,13:20, 20:15, 20:22) Gegen das stark
eingeschätzte Team aus der Bundeshauptstadt machte der Ahlhorner SV mit dem Nachwuchstalent
Christoph Johannes im Angriff viel Druck und führte 13:7. Nach der Verletzung des Angreifers
sprang Sören Dahms in die Bresche. Doch eine 19:16 Führung vergab man durch zwei Fehlangaben.
Als Ahlhorn anschließend 11:14 zurücklag, kam das Team durch die Einwechselung von Nils-Christoffer
Carl noch zum Satzausgleich. In einem auf sehr hohem Niveau stehendem Match ging es in
den Entscheidungssatz. Hier spielt bis zum 18:12 nur der ASV und vergaß den Sack zuzumachen.
In der dramatischen Schlussphase hatte Berlin das glückliche Ende für sich und brachte
Ahlhorn die erste Saisonniederlage bei. "Diesen Sieg haben wir verschenkt. Zum Schluss
fehlte im Angriff die Killermentalität!", ärgerte sich Abwehrspieler Andre´Poguntke.
10-11-06: TV Brettorf - Ahlhorner SV 2:3 (20:18,
13:20, 14:20, 20:14, 12:20) Ein Bericht
des TV Brettorf: Auch das zweite Kreis-Derby
binnen einer Woche haben Brettorfs Bundesliga-Faustballer verloren: Dem Ahlhorner SV mussten
sie sich in eigener Halle am Freitagabend mit 2:3 geschlagen geben. Nachdem die Gastgeber
im ersten Satz einen Rückstand noch zum 20:18 umbiegen konnten, waren sie in der folgenden
Stunde klar unterlegen (14:20, 13:20), fanden im vierten Durchgang in die Erfolgsspur zurück
(20:13) und hatten im Entscheidungssatz dann doch nichts mehr zuzusetzen - der ging mit
20:12 klar an die Gäste.
Trotz der zum Teil sehr deutlichen Satzergebnisse dauerte das Spiel fast drei Stunden -
das lag an den oft langen Ballwechseln, denn die Angreifer auf beiden Seiten brauchten
meistens mehrere Versuche, ehe sie zum Punkt kamen. TVB-Schlagmann Jens von Seggern schleppte
eine Grippe mit übers Spielfeld und konnte seine Qualitäten deshalb kaum entfalten. Nur
im vierten Satz spielte er stark auf, was auch daran lag, dass er sich zuvor ein bisschen
schonen konnte. Aron Sommer übernahm im dritten Durchgang die Offensive, ihm gelang an
diesem Abend aber auch nicht viel.
Ahlhorns ebenfalls noch junger Angreifer Christoph Johannes bewies diesmal mehr Durchschlagskraft,
und auch Zweitangreifer Andre´ Poguntke richtete allerhand Schaden in der TVB-Abwehr an.
Als im fünften Satz auch noch der frische Sören Dahms dazukam und Philipp Meiners seine
Angaben- Stärke wiederfand, war für die Brettorfer nicht mehr viel zu holen. Im Offensivbereich
hatten die Ahlhorner einfach mehr zu bieten als der TVB, bei dem Lutz Meyer als Zweitangreifer
auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Der Rückstand im Schluss-Satz war schnell
so groß, dass auch auf den gut gefüllten Rängen bald die Hoffnungen auf einen Heimsieg
schwanden.
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4-11-06: Zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga
der Männer siegten SV Moslesfehn und der Ahlhorner SV, während der TV Brettorf nur einen
Satzgewinn verbuchen konnte.
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Ahlhorner SV - TK Hannover 3:2 (15:20, 20:18,11:20, 20:13, 20:8) Gegen das stark eingeschätzte
Team aus der Leinestadt versuchte sich der Ahlhorner SV mit dem Nachwuchstalent Christoph
Johannes im Angriff. Nach einer anfänglichen Führung gab der Ahlhorner SV den Satz doch
noch deutlich ab. 18:15 führte Ahlhorn in Durchgang Nummer zwei, bevor Hannover zum 18:18
ausglich. Mit einer außergewöhnlichen Abwehrparade brachte der stark spielende Andre´ Poguntke
sein Team wieder auf die Siegesstraße. Nach der Hannoveraner 2:1 Führung wettete niemand
mehr auf den ASV. Doch Philip Meiners mit platzierten Angaben sowie ein stärker werdender
Christoph Johannes hielten die Leinestädter bis zum Satzausgleich deutlich auf Distanz.
Im Entscheidungsdurchgang brachte Kapitän Till Meiners mit Sören Dahms einen frischen Angreifer.
Ein Glücksgriff: 7:0 führte der ASV und spielte den nun kapitulierenden Gegner gnadenlos
an die Wand. "Mit diesem Sieg haben wir nicht ernsthaft gerechnet!", verriet
Andre´Poguntke. "So ist dieser Erfolg doppelt schön!"
Auf den Nachwuchs bauen
Vorschau auf die Hallensaison 2006/2007
der Männer
Vermeintlich gibt es gar keine Neuigkeiten im Team der ASV-Bundesligamänner: Nils-Christoffer
Carl, André Poguntke und die Meiners-Zwillinge gehören seit geraumer Zeit zu den erfahrenen
Stützen der Truppe und waren auch im Sommer 2006 die Garanten eines sicheren Mittelfeldplatzes
in der Oberhaustabelle. Aber das war's auch schon mit dem gewohnten Bild; denn wer gesellt
sich zu diesen vier Haudegen, die ja allein keinen Bundesliga-Kader bilden können, zumal
Angreifer Carl in Prüfungen gebunden ist und daher nicht regelmäßig trainieren kann?
Nun, es hat in Ahlhorn eine lange Tradition, in Notsituationen - etwas verfrüht - auf den
Nachwuchs zu bauen, eine Praxis, die wir uns dank der überragenden Jugendarbeit des Vereins
immer wieder erlauben konnten. Auch ein Nils Carl wurde einmal "ins kalte Wasser geworfen"
und schwamm sich schnell frei.
So verlassen sich Trainer Till Meiners und "Ulli der schreckliche Betreuer" einmal
mehr auf junge Männer wie Sören Dahms, Christoph Johannes, Malte Abel sowie - zumindest
nach Bedarf - Hendrik Wilke, alle noch weit unter 20 Jahre alt, und auch Michael Ahlers
ist mit seinen 25 Lenzen zwar etwas älter, passt ansonsten jedoch in diese Kategorie wie
die Faust aufs Auge.
Gut, der ASV wird gegen gegen starke Teams wie Westfalia Hamm, TK Hannover oder Bayer Leverkusen
sicherlich Lehrgeld zu zahlen haben. Aber mit den Kreisrivalen aus Moslesfehn und Brettorf
sowie dem VfK Berlin mitzuhalten und die notwendigen Punkte gegen den Abstieg zu holen,
ist unseren "jungen Wilden" durchaus zuzutrauen, die vor Motivation nur so sprühen!
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Gegner von ganz unterschiedlichem Kaliber
Blick auf die ersten ASV-Matches in der Herrenbundesliga
Während der Erstligaspielplan unseren Damen vor ihrem ersten Heimauftritt in vier Wochen
lange Expeditionen nach Hamm, Güstrow und Voerde beschert, können die Männer Kilometergeld
und Anreisezeiten zunächst auf ein Mininmum reduzieren. Auch für die blau-weißen Fans bedeutet
das: Es ist ein Leichtes, den ersten drei Begegnungen unserer Truppe beizuwohnen!
Dabei hätten wir uns sicherlich einen einfacher zu spielenden Auftaktgegner gewünscht!
Mit dem TK Hannover gibt am 4. November
(Anpfiff: 16.00 Uhr) kein geringerer
als der amtierende Deutsche Freiluftvizemeister seine Visitenkarte in Ahlhorn ab, gleichzeitig
das Aushängeschild eines der ganz großen Traditionsturnvereine Deutschlands. Wenn auch
kaum einer der Spieler das Faustballhandwerk wirklich beim TKH gelernt hat, so handelt
es sich dennoch - oder leider gerade deswegen? - um eine der leistungsstärksten Mannschaften
Deutschlands. Unsere Eigengewächse dürften gegen diesen Gegner nur Außenseiterchancen haben.
Am Freitag danach rauschen wir ein knappes Dutzend Kilometer über die Autobahn, verlassen
diese über Schleichwege und streben der Brettorfer Halle am Bareler Weg zu (10.11., 20.00 Uhr).
Im Gegensatz zum Saisonauftakt treffen wir im ewig spannenden Match gegen unseren Nachbarn
auf einen Verein, der zur wahren Faustballphilosophie zurückgefunden hat: Der eigene Nachwuchs
dominiert in Brettorf wie in Ahlhorn so eindeutig, dass praktisch der gesamte Kader beider
Teams aus der eigenen Jugend erwuchs. Nach dem Motto "Heranbilden statt Einkaufen"
nämlich sollte der Faustballsport auch heute praktiziert werden, sonst könnten wir ja gleich
Basketball spielen. Hoffentlich wird auch nach dem Karriereende des TVB-Hauptangreifers
Kolbi die Brettorfer Halle in gewohnter Weise brodeln!
Ein wieder anderes Kaliber stellt der VfK Berlin dar. Die Fahrstuhlmannschaft aus der Bundeshauptstadt
kämpfte auch in der letzten Hallensaison praktisch bis zum letzten Atemzug um den Klassenerhalt
- das allerdings ebenso verbissen wie erfolgreich. Es handelt sich daher um einen Gegner,
den unser ASV am 12.11. um 11.00 Uhr (am faustballfeindlichen Sonntagvormittag) in eigener Halle unbedingt
besiegen muss, wenn wir die Erstligazugehörigkeit ohne Abstiegssorgen erhalten wollen.
Aber gerade deswegen sind die Gäste von der Spree auch als extrem unangenehmer Widersacher
einzuschätzen: ausgeglichen besetzt, zäh und kampfstark!
Drei äußerst unterschiedliche Auftaktgegner also, mit denen wir nach dem Startschuss zur
Wintersaison 2006/2007 die Klingen kreuzen werden. Spätestens aber nach unserem Gastspiel
in Diepenau, das am 18.11. folgen wird, werden wir wissen, wie unser verjüngtes Team wirklich
einzuschätzen ist. Warten wir's ab!
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Feldsaison 2006
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3-09-06: Essel.
Der Ahlhorner SV und der TV Brettorf beendeten ihre Feldsaison jeweils mit einem Sieg gegen
die Absteiger. Zusätzlich verlor Brettorf gegen den DM Teilnehmer MTV Diepenau. In der
Endabrechnung landete der Ahlhorner SV auf Rang 5 und ist damit um einen Platz besser als
der TV Brettorf platziert. Beide Teams erreichten ihr Saisonziel: Klassenerhalt.
TSV Essel
- Ahlhorner SV 2:3 (20:17, 22:24, 20:17, 18:20, 11:20) Im letzten Spiel der Saison vertraute der Ahlhorner SV weiterhin
auf die Nachwuchstalente Sören Dahms und Christoph Johannes im Angriff. In der Abwehr erhielten
Malte Abel und Michael Ahlers ihre Chance, während Till Meiners auf der Mittelposition
der einzige Routinier auf dem Feld war. Spielertrainer Philip Meiners beobachtete von außen
für die Hallensaison. In einem umkämpften, fast 2 1/2stündigen Match siegte nur im letzten
Satz eindeutig der Ahlhorner SV. Zuvor hatte man im dritten Durchgang leichtfertige eine
11:6 Führung abgegeben. Dann bewies die junge Mannschaft aber Moral, als sie den 1:2 Satzrückstand
doch noch kippte. "Unsere Nachwuchstalente haben mir gut gefallen. Besonders Christoph
Johannes zeigte sehr gute Ansätze!" kommentierte Spielertrainer Philip Meiners den
Sieg, die kommende Hallensaison schon im Auge.
Schiri unterm Regenschirm lässt TVB Chance zum Sieg
Faustball: Mit 3:2 gegen Ahlhorn Ligaverbleib gesichert
Bei dieser Abwehraktion des Brettorfers Lutz Meyer herrscht noch Trockenheit. Später, im
vierten Satz, zwang ein Dauerregen selbst den Schiedsrichter unter den Schim (kl. Foto)
FOTOs: Rolf Tobis
Als der Regen kommt und der ASV im Wasser steht, drehen die Brettorfer das Spiel. Beim
Tabellenführer gibt es aber nichts zu holen.
Brettorf (gb). Die Faustballmänner des TV Brettorf haben den Abstieg aus der ersten Bundesliga
vermieden, weil sie wie bereits gemeldet am Freitag den Ahlhorner SV 3:2
bezwangen und der TSV Essel am Wochenende gegen den MTV Diepenau 0:3 verlor. Und
jetzt wollen wir am letzten Spieltag durch Siege gegen Diepenau und Vormwald am Ahlhorner
SV vorbei ziehen, blickt TVB-Trainer Ralf Kreye voraus.
Dass die Brettorfer erfolgreicher als Ahlhorn sein können, bewiesen sie im Nachbarschaftsderby:
Zwar lagen sie bereits 1:2 zurück, doch als beim Stande von 10:4 im vierten Satz Dauerregen
einsetzte, spielten nur noch sie. Petrus hat ein Einsehen mit uns gehabt, freute
sich Ralf Kreye, da Ahlhorn in der Anfangsphase besser gewesen sei und Chancen zu einem
Sieg gehabt hätte.
9:10 lagen die Brettorfer im entscheidenden fünften Satz zurück und gewannen nach dem Seitenwechsel
mit 20:16. Das führe ich auf die 20 Quadratmeter große Wasserlache zurück, die sich
auf unserer Seite gebildet hatte, fluchte der Ahlhorner Betreuer Ulrich Meiners.
Eigentlich irreguläre Bedingungen, der Schiedsrichter hätte abbrechen müssen.
Doch der Schiedsrichter, der sich unter einem Schirm vor dem Regen schützte, ließ weiter
spielen und die Brettorfer spielten den Ball immer wieder in Richtung Lache, wo der Ball
liegen blieb.
Keine Chance hatten die Brettorfer dagegen am Sonnabend beim 0:3 (8:20, 15:20, 12:20) bei
Tabellenführer TK Hannover. Jens von Seggern spielte leicht verletzt, mein Zweitangreifer
Aron Sommer war verhindert, ärgerte sich Kreye, der auch auf Abwehrspieler Christian
Kläner verzichten musste. Meine jugendlichen Nachwuchsspieler Timo und Tobias Kläner
konnten diese Lücken nicht füllen.
© Delmenhorster Kreisblatt 2006
25-08-06: Brettorf. Das Derby in Brettorf hatte es diesmal wieder in sich. Ahlhorn sah schon wie der sichere Sieger aus, musste sich aber dann doch noch geschlagen geben.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 3:2 (17:20, 20:18, 17:20, 20:13, 20:16) Im Landkreisderby vor ansehnlicher Zuschauerkulisse am Freitagabend setzen beide Teams auf ihre Nachwuchskräfte. Trainer Kreye baute auf seine Angreifer Jens von Seggern und Aaron Sommer, während in den Reihen des Ahlhorner SV Sören Dahms und der frischgebackene Jugendeuropameister Christoph Johannes die Schlagpositionen besetzten. In den ersten Sätzen dominierte der Ahlhorner SV. Nur durch leichte Nachlässigkeiten in der Abwehr verpasste man nach einer 18:16 Führung die Satzgewinn im zweiten Durchgang. "Dann wäre bestimmt ein 3:0 Sieg perfekt gewesen!" trauerte Kapitän Till Meiners der vergebenen Chance nach.
Einsetzender strömender Dauerregen sorgte auf einmal für die Wende. Brettorf kam mit diesen Bedingungen besser zurecht und schaffte durch großem Kampfgeist, gestützt auf einen überragenden Christian Kläner den Satzausgleich. 10:9 führte Ahlhorn im Entscheidungssatz, als eine sich nun bildende 20 Quadratmeter große Wasserlache auf der Ahlhorner Feldseite, die die Brettorfer Angreifer immer wieder ausnutzten, für die Entscheidung der geschickt agierenden Brettorfer Mannschaft sorgte. "Eigentlich irreguläre Bedingungen. Der Schiedsrichter hätte abbrechen müssen!" ärgerte sich Angreifer Sören Dahms. Brettorfs Trainer Kreye hielt dagegen: "Wir haben uns besser auf die schlechten Platzverhältnisse eingestellt. Das ist auch eine Leistung und deshalb haben wir verdient gewonnen!"
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15/16-07-06: Vormwald. Diepenau. Der Ahlhorner SV gewann das wichtige Auswärtsspiel gegen den
Abstiegskandidaten aus Vormwald in der Faustball Bundesliga der Männer nach hartem Kampf,
nachdem man am Samstag in Diepenau verloren hatte.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 3:0 (20:11,
20:17, 20:11) Gegen den potentiellen
DM Teilnehmer schlug sich der Ahlhorner SV durchaus achtbar. Nachwuchstalent Malte Abel
bot eine solide Abwehrleistung. Auch Sören Dahms wusste im Angriff durchaus positive Akzente
zu setzen. Doch insgesamt brachte der Ahlhorner SV zu wenig Durchschlagskraft auf das Feld,
um den Favoriten ernsthaft zu gefährden. Bezeichnenderweise konnte der ASV im zweiten Durchgang
eine 13:6 Führung nicht in das Ziel bringen.
TUS Vormwald - Ahlhorner SV 2:3 (18:20,
17:20, 20:14, 20:18, 13:20) Am Sonntag
sicherte sich der Ahlhorner SV im einem dreistündigen Marathonmatch den vorzeitigen Klassenerhalt.
Nun mit Nils-Christoffer Carl und Sören Dahms im Angriff sicherte sich der ASV die beiden
ersten Durchgänge nach hartem Kampf. Anschließend wurde Vormwald von den eigenen Fans nach
vorne gepeitscht, bei Ahlhorn schwanden zunehmend die Kräfte. Auch eine 18:14 Führung reichte
im vierten Satz nicht zum vorzeitigen Matchgewinn. Im Entscheidungssatz stellte Ahlhorn
um. Malte Abel kam in die Abwehr, Philip Meiners besetzte die vorne rechte Position. Mit
frischem Elan wurde nun Vormwald nach einer 10:1 Führung im Endeffekt sicher besiegt. "Nun
können im in den restlichen Saisonspielen noch mal auf Rang vier schauen!" freute
sich Abwehrspieler Andre´ Poguntke nach dem wichtigen Erfolg.
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09-07-06: Ahlhorn.
Der Ahlhorner SV verlor sein Heimspiel gegen den Spitzenreiter aus Hannover in der Faustball
Bundesliga der Männer eindeutig.
Ahlhorner SV - TK Hannover 0:3 (6:20,
19:21, 8:20) Gegen das stark aufspielende,
mit vielen Alternativen besetzte Team aus der Leinestadt versuchte sich der Ahlhorner SV
mit den Nachwuchstalenten Sören Dahms und Christoph Johannes im Angriff. Nach einem desolaten
ersten Durchgang sorgte vor allem Christoph Johannes mit starken Angaben für eine deutliche
Ahlhorner 18:13 Führung. Dann versagten allerdings die Nerven beim jungen Angriff. Hannover
holte Punkt um Punkt auf, die eigenen Chancen wurden nicht verwertet. In der Verlängerung
musste Ahlhorn den schon gewonnen geglaubten Satz noch abgeben. Anschließend trumpften
die Leinestädter unwiderstehlich auf und sicherten sich den klaren Sieg. "Uns fehlen
momentan im Angriff die Alternativen!" analysierte Kapitän Till Meiners die Gründe
für die überdeutliche Niederlage.
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25-06-06: Ahlhorn . Der Ahlhorner SV verlor am Samstag
in Hamm in der Faustball Bundesliga der Männer deutlich, rehabilitierte sich aber eindrucksvoll
vor eigenem Publikum gegen TSV Bayer 04 Leverkusen.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 3:0 (20:8,
20:13, 20:9) Das Match gegen den amtierenden
Deutschen Meister sah der Ahlhorner SV ohne Chance. Mit Sören Dahms im Angriff sowie den
Neulingen Michael Ahlers und Christian Otten hielt der ASV höchstens im zweiten Durchgang
akzeptabel mit.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen
3:1 (20:14, 20:17, 9:20, 20:16) Gegen
die favorisierten Farbenstädter wuchs der Ahlhorner SV mit Sören Dahms und Nils-Christoffer
Carl im Angriff über sich hinaus. Die starke Abwehr mit Till Meiners und Andre´Poguntke
kaufte den Leverkusener Angreifern deutlich den Schneid ab. Nils Christoffer Carl glänzte
trotz Trainingsrückstandes mit platzierten Angaben und Zuspieler Philip Meiners dirigierte
sein Team aus der Mittelposition mehr als geschickt. Dem Einbruch im dritten Satz folgte
wieder eine konstante Leistung im entscheidenden vierten Durchgang. "Der Sieg gegen
Leverkusen motiviert uns besonders! Jetzt schauen wir wieder nach oben!" freute sich
Zuspieler Philip Meiners nach dem unerwarteten doppelten Punktgewinn.
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11-06-06: Ahlhorn. Hannover. Der Ahlhorner SV gewann das wichtige Landkreisderby gegen TV
Brettorf in der Faustball Bundesliga der Männer. Beide Teams verloren die beiden weiteren
Wochenendspiele und bleiben damit nach Beendigung der Hinrunde im unteren Tabellendrittel.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 3:0 (20:18,
20:14, 20:17) Das ewig interessante Landkreisderby
sah diesmal den Ahlhorner SV als klaren Sieger. Jungtalent Jens von Seggern bestimmte in
der Anfangsphase das Spielgeschehen eindeutig. Brettorf führte mit 15:9. Doch dann hatten
Philip Meiners als Zuspieler und Thomas Neuefeind als "Vollstrecker" ihre Abstimmungsschwierigkeiten
beseitigt. Neuefeind zog alle Register seines Könnens und entriss Brettorf den schon sicher
geglaubten Satzgewinn. Aufbauend auf eine sichere Abwehr mit einem überragenden Till Meiners
sowie einem stabilen Andre´ Poguntke war der zweite Durchgang eine reine Formsache für
den Ahlhorner SV. Anschließend probierte Trainer Ralf Kreye auf Brettorfer Seite alles.
Aaron Sommer übernahm nun den Hauptangriff. Brettorf hatte aber nur bis zum 8:8 damit Erfolg,
bis Ahlhorn sich durch die Umstellung ihres Zuspielers in die vorgezogene Mittelposition
auf die Siegerstraße kämpfte. Als Neuefeind taktisch ausgeschaltet wurde, zeigte auch Ahlhorns
Zweitangreifer Sören Dahms mit gelungenen Angriffen sein Können.
TK Hannover - Ahlhorner SV 3:0 (20:13,
20:18, 20:13) Gegen das stark aufspielende,
mit vielen Alternativen besetzte Team aus der Leinestadt versuchte sich der Ahlhorner SV
am Sonntagmorgen mit einer völlig anderen Angriffsformation. Nils-Christoffer Carl und
Thorge Dahms sollten gegen den Spitzenreiter stechen. Doch das gelang nur phasenweise.
Bei beiden Angreifern fehlte die Konstanz in den Leistungen, um Hannover ernsthaft zu gefährden.
Besonders im zweiten Satz egalisierte nach Abwehrparaden von Andre´ Poguntke und Till Meiners
der ASV einen 9:13 Rückstand zu einer 17:16 Führung. Trotzdem langte es nach eigenen Fehlern
nicht zum Satzgewinn. Auch der dritte Durchgang war bis zum 9:9 völlig offen, bevor zwei
Fehlangaben in Serie Hannover stark machten.
Landkreisderby: Ahlhorner SV - TV Brettorf, Samstag, 10. Juni, 17 Uhr
No comment!.
28-05-06: Ahlhorn.
Der Ahlhorner SV gewann das wichtige Duell im Abstiegskampf der Faustball Bundesliga der
Männer.
Ahlhorner SV - TSV Essel 3:1 (20:17, 11:20,
20:12, 23:21) Ohne den verletzten Angreifer
Thorge Dahms, dafür aber mit Sören Dahms, Nils-Christoffer Carl und Thomas Neuefeind im
Angriff wollte der Ahlhorner SV in diesem wichtigen Match seinen zweiten Saisonsieg einfahren.
Auf regentiefen Boden entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Mit gekonnten Angriffen
drehte Nils-Christoffer Carl in der Schlussphase einen 13:15 Rückstand zum Erfolg. Acht
Eigenfehler im Angriff machten anschließend den Satzgewinn für Essel leicht. In Durchgang
Nummer drei reaktivierte der Ahlhorner SV Ex-Bundesliga-spieler Thomas Neuefeind, mit Erfolg.
Gestützt auf die starken Abwehrparaden von Andre´Poguntke siegte Ahlhorn unangefochten.
!9:17 führte der ASV schon im entscheidenden Satz und musste doch noch den Ausgleich hinnehmen.
In einem hart umkämpften Finale behielt Neuefeind und führte sein Team zum umjubelten Sieg.
"Das war heute schon ein Vier-Punkte-Spiel! Mit etwas Glück haben wir doch verdient
gewonnen!" freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms über den Erfolg.
20-05-06: Ahlhorner SV - MTV Diepenau 0:3 (12:20,
14:20, 9:20) Ohne reelle Siegchance kämpfte
der Ahlhorner SV bei strömenden Regen gegen den letztjährigen DM Teilnehmer aus Diepenau.
Die Ostwestfalen legten los wie die Feuerwehr und führten schon mit 7:2, ehe sich der Ahlhorner
SV langsam herantastete. Doch ich der Satzschlussphase unterliefen Thorge Dahms nach mehreren
gelungen Angriffsaktionen einige Eigenfehler zum Satzverlust. Ein ähnliches Bild bot der
zweite Durchgang. Nach druckvollen Angaben von Thorge Dahms brachte der ASV zu viele Angriffe,
um gegen die in Höchstform spielende Diepenauer Abwehr zu punkten. Auch der Wechsel von
Jungtalent Sören Dahms in den Hauptangriff brachte auf Ahlhorner Seite nicht den erhofften
Erfolg.
Im letzten Durchgang legte Diepenau noch einen Gang zu. Gleichzeitig schwand beim ASV der
Glaube an einen möglichen Sieg. "Diepenau war für uns heute nicht in Reichweite. Jetzt
müssen wir klar gegen den Abstieg kämpfen!" erklärte Abwehrspieler Andre´ Poguntke.
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14-05-06: Ahlhorn.
Nach einer derben Niederlage in Leverkusen holte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga
der Männer bei seinem Heimspiel am Sonntag die ersten Punkte.
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV
3:0 (20:13, 20:11, 20:22) Ohne reelle
Siegchance kämpfte der Ahlhorner SV bei strömenden Regen in der Farbenstadt. Die jungen
Bundesligadebütanten Sören Dahms und Malte Abel zeigten gute Ansätze. Insgesamt bot der
Ahlhorner SV zu wenig, um dem Mitfavoriten der Liga gefährlich zu werden.
Ahlhorner SV - TuS Vormwald 3:1 (20:9,
20:10, 18:20. 21:19) Gegen den Aufsteiger
mussten am Sonntag die ersten Punkte her. In den beiden ersten Durchgängen spielte der
Ahlhorner SV wie am Schnürchen. Doch dann kam im Gefühl des sicheren Sieges Sand in das
ASV-Getriebe. Eine 13:11 Führung ließ man sich leichtfertig aus der Hand nehmen. Der vierte
Durchgang war nun hart umkämpft. Vormwald witterte seine Chance und wurde immer stärker.
Ein 19:16 reichte Ahlhorn nicht zum Sieg. Beim 19:19 brachte Thorge Dahms sein Team mit
einem Ass auf die Siegerstraße. "Ein Wichtiger Sieg. Nun wollen wir weiter angreifen!"
blickte Kapitän Till Meiners auf das kommende Heimspiel gegen Diepenau voraus.
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6-5-06: Ahlhorn. In einem heiß umkämpften Spiel verlor
der Ahlhorner SV zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga der Männer sein Heimspiel gegen
den amtierenden Deutschen Meister Westfalia Hamm äußerst unglücklich, während der TV Brettorf
sich gegen den Aufsteiger TuS Vormwald vor eigenem Publikum schadlos hielt.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 2:3 (20:17, 15:20, 18:20, 20:11, 20:22) Nach einem 2:8
Rückstand drehten Thorge Dahms, Andre Poguntke, Hauke Dahms und Co. erst richtig auf. Der
amtierende Deutsche Meister aus Hamm wurde teilweise vorgeführt und im ersten Durchgang
besiegt. Anschließend sorgten Unstimmigkeiten bei der Abwehr kurz geschlagener Angriffe
für einen Verlust der 7:4 Führung und für die Satzniederlage. Ein 12:17 verkürzte Ahlhorn
im dritten Satz noch zum 18:19, für mehr reichte es aber nicht. Erst in Durchgang vier
- nun mit Nils Carl im Angriffszentrum - schaffte der ASV überlegen den 2:2 Satzausgleich.
Der Entscheidungssatz war nichts für schwache Nerven. Ahlhorn führte 13:9, Hamm erkämpfte
bei 15 den Ausgleich. Ahlhorn konterte zur 18:15 und 19:16 Führung, doch Nationalangreifer
Nils Pannewig setzte die entscheidenden Schläge zum Ausgleich und in der Satzverlängerung
zum Gewinn des Matches. "Heute hatten wir die Chance zur großen Überraschung, leider
ist uns dieser Coup nicht gelungen!" ärgerte sich Kapitän Till Meiners trotz der guten
Leistungen
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Hammerharter Heimspielauftakt
Deutscher Meister am 6. Mai in Ahlhorn zu Gast
Mit Hammern und Hammerinnen haben unsere Bundesligateams es zur Eröffnung der Feldsaison
gleich im Doppelpack zu tun: Während unsere Damen am Sonntag (7.5., 10.00 Uhr) nach Westfalen
reisen und gegen die beiden Aufsteiger Westfalia Hamm und SV Düdenbüttel mit guten Gewinnchancen
antreten werden, empfangen unsere Männer tags zuvor (Sonnabend, 6.5., 16.00 Uhr) im Stadion
an der Katharinenstraße einen TV Westfalia Hamm, der momentan als Maß aller Dinge im deutschen
Faustball gilt und sich auch im Sommer 2006 anschickt, die Bundesliga zu dominieren. Im
Jahre 2005 haben die Akteure des grün-weißen Traditionsvereins nahezu alles gewonnen, was
es zu gewinnen gab. Unserem umformierten Team wird daher gegen die Pannewigs, Machelets,
gegen Dreisbusch, Vowinkel und Co. nur die Chance des Underdogs bleiben: frei aufspielen
und über sich selbst hinauswachsen! Vielleicht können die Blauen den Grünen dann doch ein
wenig den milden Mai verhageln! Ein Hammer wäre das schon!
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The times they are changin'
(Vorschau auf die Feldsaison 2006 der Männer)
Kaum etwas bleibt beim Alten im Team unserer Männer und in der Bundesligastaffel Nord!
Gut, der TV Westfalia Hamm, seit einigen Jahren das Maß aller Dinge im deutschen Männerfaustball
und amtierender Titelverteidiger in Feld und Halle, wird wohl auch heuer wieder einsam
seine Kreise an der Tabellenspitze ziehen und sich bereits die DM-Betten in Oldenburg reservieren
lassen dürfen. Aber wird der ASV-Nachbar aus Brettorf wieder den zweiten Hecht im Karpfenteich
spielen können, obwohl sein Ausnahme-Hauptangreifer Jens Kolb die Stollenschuhe des Leistungssports
an den berühmten Nagel gehängt hat? Ganz überraschend wäre es allerding andererseits nicht,
wenn der TVB wieder einen Clou klänern würde, mit dem noch keiner rechnet.
Im Schatten der beiden Großen bastelt vor allem der MTV Diepenau eine immer stärkere Truppe
zusammen, die vor Jahresfrist immerhin bereits DM-Vierter wurde und sich mit der Zeit stets
weiter aufwärts zu pirschen scheint. Mitfavorit Bayer Leverkusen dagegen hadert an der
Leine noch immer mit dem sprichwörtlichen Verletzungspech, während der TKH immer für einen
Platz an der Sonne gut ist, wie die Vorbereitungsturniere Ende April zeigten. Spannende
Kopf-an-Kopf-Duelle lassen sich da durchaus erwarten, zumal auch TSV Essel und TuS Vormwald
nicht zu unterschätzen sein werden.
Unsere Blau-Weißen stapeln diesmal etwas tiefer, haben einen sicheren Mittelplatz zum Saisonziel
erhoben und bauen derweil den Angriff um: Die Last an der Leine hat Thorge Dahms vom beruflich
arg eingespannten Nils Carl übernommen, Paule opfert sich wieder einmal als Notnagel. Mit
der Rückkehr von Hauke Dahms aus dem heißen Süden Afrikas besteht dagegen in der Abwehr
nahezu ein Überangebot an spielstarken Akteuren!
Lassen wir uns angesichts der zahlreichen Veränderungen im Team wie in der Liga überraschen,
tun wir unser Bestes, und nehmen wir den Rest mit Gelassenheit!
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29./30. April - TKH - Turnier
Hannover. Die Generalprobe für die Feldfaustballsaison 2006 verlief für die Oldenburger
Bundesligisten bei dem hochkarätigen, zweitägigen 14. Hannoveraner TKH-Turnier insgesamt
zufriedenstellend.
In dem mit 20 Spitzenteams stark besetzten Turnier gelang dem Ahlhorner SV in der Frauenklasse
wiederum der Turniersieg, während SV Moslesfehn in der Endabrechnung auf Rang vier landete.
Bei den Männern, in einem 36er Feld mit Teams aus der Schweiz, Dänemark und
Deutschland, überraschte der TV Brettorf mit seinem im Angriff neuformierten Team durch
den nie erwarteten Rang vier, während der Ahlhorner SV hier einen guten achten Platz erkämpfte.
Dabei spielte erstmals Thorge Dahms in Angriff ein gesamtes Turnier durch, während in der
Abwehr neben Länderspielneuling Andre´ Poguntke, Hauke Dahms weiterhin Christian Otten
zum Einsatz kam. In der Mittel- und Vorne Rechts-Position wechselten Till und Philip Meiners.
Allerdings bekam man im Viertelfinale gegen den TV Westfalia Hamm nach einer überdeutlichen
Niederlage zu spüren, was das Team beim 1. Bundesligaspieltag am Samstag in Ahlhorn gegen
diesen gegner erwartet. "Hamm ist nicht unser Maß! Wir müssen gegen die anderen teams
punkten!" erklärt Kapitän Till Meiners.
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Als Gastgeber des Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn scheut der Ahlhorner SV in der Frauenklasse
in dieser Saison keine Mühen, um durch eine optimale Vorbereitung bei diesem Top-Ereignis
erfolgreich zu sein.
In einem packendem Endspiel wurde in Hannover der ewige Rivale TV Jahn Schneverdingen knapp
mit 21:19 in die Schranken verwiesen. In den 11 Spielen des Wochenendes gab sich der Ahlhorner
SV nicht einmal eine Blöße und unterstrich damit seine blendende Frühform. "Das darf
uns aber nicht zu selbstsicher werden lassen!" warnt die Trainerin Edda Meiners vor
zu großer Euphorie. "Die Saison ist noch lang und Einbrüche gibt es mit großer Sicherheit!"
In Hannover spielte der Ahlhorner SV in folgender Aufstellung: Bianca Mollenhauer, Ilka
Theesfeld, Janna Meiners, Alexa Pabst, Annika Lohse, Sabine Ansel und Andrea Besser.
Neben dem Ahlhorner SV überzeugte bei den Frauen durchaus auch der SV Moslesfehn. Ohne
die etatmäßige Hauptangreiferin Sandra Mundt am Finaltag muss der vierte Platz als gutes
Ergebnis angesehen werden. Entsprechend kämpferisch gab sich Trainer Frank Kannegießer:
"Wir sind noch einen Tick stärker als im letzten Jahr! Wir wollen endlich in der Saison
auf einem DM Platz landen!"
Endstand bei den Frauen: 1. Ahlhorner Sv, 2. TV Jahn Schneverdingen, 3. TSV Eldagsen, 4.
SV Moslesfehn, 5. EV Schwerin, 6. TV Stuttgart-Stammheim
Endstand bei den Männern: 1. TV Hannover, 2. TV Westfalia Hamm, 3. Schweiz Team B, 4. TV
Brettorf, 5. Schweiz Team A, 6. MTV Diepenau, 7. TSV Hagen, 8. Ahlhorner SV
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Vor einer schwierigen Saison steht die 1. Männermannschaft des Ahlhorner SV:
Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl wird in der Feldrunde aufgrund einer starken beruflichen Einbindung nur sporadisch zur Verfügung stehen. Deshalb wird die Angriffsreihe umgestellt und ergänzt werden müssen.
Thorge Dahms muss erstmals die Hauptverantwortung übernehmen. Ihm wird der reaktivierte Thomas Neuefeind zur Seite stehen, um vielleicht in entschiedenden Situationen für Entlastung zu sorgen. Außerdem befindet sich der eine oder andere Nachwuchsspieler auf den Sprung, vielleicht jetzt schon in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen.
Abwehrmäßig scheint der Ahlhorner SV nach der Rückkehr von Hauke Dahms von seinem Namibia Aufenthalt, der Berufung in den Nationalkader von André Poguntke und der Zusage von Eugen Pflaum für eine weitere Saison keine Probleme zu haben. "Vieles wird von unserem Angriff abhängen! Wir müssen sehen, was geht!" blickte Mannschaftskapitän Till Meiners auf eine ungewisse Saison voraus.
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Hallensaison 2005/06
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DEUTSCHE MEISTERSCHAFT Männer
(Hamm, 11./12. März)
Es kommt auch für die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins noch einer kleinen Sensation
gleich, dass sich das Herrenteam die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sichern konnte.
Galten seit eh und je die Ahlhorner Männermannschaften eher als Freiluftspezialisten, so
stellten Nils-Christoffer Carl und Co. in diesem Winter wiederum eindrucksvoll unter Beweis,
dass auch unter dem Hallendach mit ihnen zu rechnen ist.
Mit einer eindrucksvollen Vorrunde sowie einer durchwachsenen Rückrunde kletterte das Team
auf den dritten Tabellenplatz der Bundesliga Nord und fährt am 11. und 12. März ins westfälische
Hamm, um der durchaus erfolgreichen Saison eventuell noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen.
"Wir sind bereits jetzt mit dem Winter voll und ganz zufrieden. Was in Hamm noch kommt,
ist Zubrot, und daher können wir befreit aufspielen. Die DM-Favoriten sind andere."
gibt sich Till Meiners, Zuspieler im Gefüge der Ahlhorner, bescheiden zuversichtlich. "Aber
um nur zu verlieren, fahren wir natürlich auch nicht zur DM."
Die Qualifikation für das Halbfinale haben sie sich auf die Fahnen geschrieben und müssten
dazu zumindest ein Spiel der Vorrunde gewinnen. Das dürfte gegen den Traditionsverein und
wiedererstarkten TV Waibstadt, der in der Südliga den zweiten Platz belegte, leichter fallen
als gegen den Nordersten und hohen Favoriten TV Westfalia Hamm. Beide Traditionsvereine
und gelten als harte Brocken.
Sollten die Ahlhorner die Vorschlussrunde erreichen können, so ist damit zu rechnen, dass
sie sich mit dem TV Brettorf messen müssen, die in der Parallelgruppe auf den schwächer
eingeschätzten Südersten TV Weil der Stadt und den Süddritten TV Vaihingen/Enz treffen.
Realistisch gesehen, sind die Chancen auf einen Erfolg dann eher gering, handelt es sich
doch immerhin um den Finalisten des Vorjahres. "Doch auf Deutschen Meisterschaften
ist alles möglich." so Till Meiners. "Und wenn wir die Vorrunde überstehen, wünsche
ich mir als Gegner den TV Brettorf!"
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18-02-2006: Ahlhorn. Saisonabschluss
in der Faustball Bundesliga der Männer: Der Ahlhorner SV verliert vor eigenem Publikum
nach einer mäßigen Leistung, verteidigt aber den dritten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TK Hannover 0:3 (17:20,
16:20, 13:20) Gegen einen stark aufgelegten
TK Hannover blamierte sich der Ahlhorner SV vor eigenem Publikum. Im ersten Satz führte
der Ahlhorner SV nach guten Leistungen bis zum 15:12. Doch dann verpassten es die Blau-Weißen,
den Sack zuzumachen. Hannover konterte und schnappte dem ASV glücklich den Satz weg. Dies
schien wie ein Signal für die abstiegsbedrohten Leinestädter zu sein. Dem Ahlhorner SV,
bei dem Christian Otten für den erkrankten Eugen Pflaum in der Abwehr eingesetzt wurde,
gelang nun nur noch phasenweise ein überzeugendes Spiel. Philip Meiners übte zu wenig Druck
mit der Angabe aus; die "big points" verbuchte Hannover zur 2:0 Führung. Wer
nun an ein Aufbäumen der Heimmannschaft geglaubt hatte, sah sich bitter enttäuscht. Hannover
spielte wie im Rausch und Ahlhorn fand kein Gegenmittel! "Eine völlig misslungene
Vorbereitung für die DM in Hamm!" schimpfte ein frustrierter Angreifer Nils-Christoffer
Carl nach der enttäuschenden Leistung.
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Insgesamt spielte der Ahlhorner SV besonders in der Hinrunde eine überraschend gute Saison.
Erst nach der Weihnachtspause kam nach den beiden unnötigen Niederlagen in Berlin etwas
Sand in das ASV-Getriebe.
"Bis zur DM in Hamm bleiben uns nun noch genau drei Wochen. Die werden wir zur intensiven
Vorbereitung nutzen!" stellte Spielertrainer Philip Meiners seinem Team ein umfangreiches
Programm in Aussicht.
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Auch die Teams der 3er Vorrundengruppe A der DM
in Hamm stehen inzwischen fest: TV Westfalia Hamm (Deutscher
Meister, 1. Bundesliga Nord) , (TV Waibstadt (2. Bundesliga Süd) und Ahlhorner SV (3. Bundesliga
Nord). In der Vorrunden Gruppe B werden Spvgg. Weil der Stadt (1. Bundesliga Süd), TV Brettorf
(2. Bundesliga Nord) und TV Vaihingen/Enz antreten.
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12-02-2006: Hamm. Leverkusen. Der Ahlhorner SV hat es geschafft: Nach dem Sieg gegen TSV Bayer
04 Leverkusen in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer qualifizierte sich das Team
nach TV Brettorf ebenfalls für die Deutsche Meisterschaft am 11. und 12. März in Hamm.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 3:0 (20:12,
20:11, 20:6) Gegen eine stark aufgelegte
Hammer Mannschaft, die nun schon seit über 50 Pflichtspielen ungeschlagen ist, war für
den Ahlhorner SV am Samstagnachmittag nichts zu holen. Nach dem 0:2 Satzrückstand schaltete
Ahlhorn einen Gang zurück. Spielertrainer Philip Meiners brachte Youngster Christoph Johannes
sowie Christian Otten, um sich und Eugen Pflaum für die wichtige Partie am Sonntag zu schonen.
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV
0:3 (12:20, 17:20, 15:20) In dem "Endspiel"
um den begehrten 3. Tabellenplatz legte Ahlhorn einen Superstart hin. Nils-Christoffer
Carl glänzte im Angriffszentrum mit überragender Spiellaune. Da auch die Zuspiele von Till
Meiners und Andre´ Poguntke gut kamen, ging der ASV ungefährdet in Führung. Der zweite
Durchgang sah ganz anders aus. Leverkusen um den Altinternationalen Udo Mehle konterte
eiskalt und zog auf 8:3 davon. Nun war es an Philip Meiners, den Abstand mit platzierten
Angaben sowie überlegten Zweitangriffen langsam aber sicher zu verkürzen. Nach dem 15:15
Ausgleich machte Ahlhorn in der umkämpften Schlussphase den Sack zur 2:0 Führung zu. Mit
15:6 zog Ahlhorn anschließend davon. Als Leverkusen unbeeindruckt auf 14:16 verkürzte,
begann das Zittern. Mit einem Angriffsass sorgte Nils-Christoffer Carl für den umjubelten
Sieg. "Hier haben wir in den letzten 10 Jahren nur einmal gewonnen. Umso höher ist
der heutige Sieg einzuschätzen!" bejubelte ein überglücklicher Eugen Pflaum die DM
Qualifikation. Jetzt könnte sich der Ahlhorner SV beim kommenden heimspiel (Samstag, 15
Uhr, gegen TK Hannover) sogar einen Ausrutscher erlauben. Der dritte Platz wäre nicht mehr
gefährdet.
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Ahlhorner SV gleich zweimal gefordert
(Nordwest-Zeitung - Donnerstag, 09. Februar 2006)
FAUSTBALL In Hamm und Leverkusen entscheidet sich DM-Teilnahme
AHLHORN/BRETTORF/ING - Das Wochenende der Wahrheit steht den Ahlhorner Bundesliga-Faustballern
bevor: Am Sonnabend (16 Uhr) treten sie beim ungeschlagenen Spitzenreiter Westfalia Hamm
an, am Sonntag (10 Uhr) folgt das Duell beim Verfolger Bayer Leverkusen danach werden
die Ahlhorner ziemlich gut abschätzen können, wie groß ihre Chancen sind, Hamm und den
TV Brettorf als Tabellendritter der Bundesliga Nord zur Deutschen Meisterschaft zu begleiten.
Noch haben die Ahlhorner zwei Spiele weniger verloren als Leverkusen, doch nach dem Gastspiel
in Hamm könnte der Vorsprung auf zwei Punkte zusammenschrumpfen. Da gewinnen wir
wahrscheinlich nicht, glaubt Spielertrainer Philipp Meiners. Aber jeder Satz
ist wichtig, denkt er auch schon an einen möglichen Punktegleichstand. Dazu würde
es kommen, wenn Ahlhorn auch in Leverkusen die Punkte lässt. Da haben wir irgendwann
mal gewonnen, kann er sich dunkel erinnern. Meistens kassierte der ASV aber Niederlagen,
denn die Rheinländer haben mit ihrer ungewohnt großen Halle einen zusätzlichen Vorteil.
So haben die Abwehrspieler viel Auslauf, entsprechend schwierig ist es für die Angreifer
zu punkten, weiß Meiners.
.3-2-06: Ahlhorn.
In einem heiß umkämpften Spitzenspiel am Freitagabend verlor der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball
Bundesliga der Männer sein Heimspiel gegen den Lokalrivalen und muss nun um den dritten
Tabellenplatz zittern.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 1:3 (19:21,
20:15, 12:20, 17:20) In der überfüllten
Ahlhorner Halle wollten Nils-Christoffer Carl, Andre Pokuntke, Eugen Pflaum und Co. möglichst
die entscheidenden Punkte zur DM Qualifikation holen. Im ersten Satz führte Ahlhorn nach
starken Leistungen mit 16:11. Die Brettorfer Auszeit brachte das ASV Team aber völlig und
unnötig aus dem Konzept. Philip Meiners gelang in dieser Phase kein Angabenpunkt, während
Brettorf acht Mal in Folge erfolgreich war. Nach dem 19:19 Ausgleich siegte Brettorf mit
dem "cool" aufspielenden Jens Kolb in der Satzverlängerung. Im Durchgang zwei
spielte Ahlhorn wieder auf hohem Niveau und verteidigte seine Führung diesmal souverän.
Nach dem Durchhänger in Satz drei, auch Thorge Dahms konnte beim ASV keine Wende erreichen,
bot der vierte Satz wieder Dramatik pur. Die Brettorfer 8:13 Führung egalisierte Ahlhorn
bei 14. Die Halle bebte. Spektakuläre Abwehrleistungen von Lutz Meyer und Christian Kläner
brachten Brettorf wieder in Führung, die in der umkämpften Schlussphase durch zwei Leichtsinnsfehler
der ASV Abwehr zum Matchgewinn ausgebaut wurde. "Wenn wir weiter auf diesem Niveau
spielen, schlagen wir Leverkusen!" blickte Nils-Christoffer Carl optimistisch auf
das entscheidende Spiel im Zweikampf um den begehrten dritten Tabellenplatz voraus.
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29-01-06: Ahlhorn.
Der Ahlhorner SV zeigt sich mit dem Sieg in dem Heimspiel gegen MTV Diepenau von der Pleite
des Vorwochenendes gut erholt.
Ahlhorner SV - MTV Diepenau 3:0 (20:15,
20:17, 20:12) An die guten Leistungen
aus der Hinrunde knüpfte der Ahlhorner SV im ersten Heimspiel des Jahres gegen den Tabellennachbarn
MTV Diepenau an. Trotz eines 8:11 Rückstandes im ersten Satz ließ sich der Ahlhorner SV
nicht verunsichern. Philip Meiners, nun wieder mit druckvollen Angaben, sowie Nils-Christoffer
Carl sorgten mit viel Dampf im Angriff für die Führung. In Durchgang zwei bereitete Diepenaus
Angreifer Björn Schubert dem ASV mit seinen platzierten Angaben zunächst große Probleme.
Aber auch das 1:6 und das 10:13 brachte Ahlhorn nicht aus dem Konzept. Auch im dritten
Durchgang baute man auf die guten Abwehrleistungen von Eugen Pflaum sowie Till Meiners
und ließ nichts mehr anbrennen. "Dieser Sieg war auch enorm wichtig für unser Selbstvertrauen!"
freute sich Abwehrspieler Andre´ Poguntke über die Verteidigung des dritten Tabellenplatzes.
Am kommenden Freitag im nächsten Match gegen TV Brettorf möchte der Ahlhorner SV möglichst
seine Heimerfolgsserie fortsetzen.
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22-1-06:
Berlin. Der Ahlhorner SV erwischte ein
rabenschwarzes Wochenende in Berlin und verlor beide Partien gegen die Hauptstadtvereine.
VfK 01 Berlin - Ahlhorner SV 3:2 (17:20,
16:20, 20:10, 20:12, 20:16) Das erste
Match des Jahres 2006 sah einen konzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Doch nach den
beiden ersten gewonnenen Sätzen kam der Einbruch. Philip Meiners gelang kein Druck mehr
mit seinen Angaben, so dass Berlin sich zum Satzausgleich kämpfte. Im Entscheidungssatz
lag Ahlhorn mit 0:7 zurück. Die Einwechselung von Thorge Dahms brachte zwischenzeitlich
sogar den 9:9 Ausgleich und die 13:10 Führung. Doch die junge Berliner Mannschaft - mit
drei frischgebackenen Jugendweltmeistern in ihren Reihen - hielt vor eigenem Publikum in
der Schlussphase dagegen und brachte dem Ahlhorner SV eine empfindliche Niederlage bei.
TiB Berlin - Ahlhorner SV 3:1 (20:12,
20:18, 10:20, 20:14) Ohne den am Vortag
nicht so überzeugend agierenden Philip Meiners, dafür mit Thorge Dahms und Nils-Christoffer
Carl im Angriff, versuchte der Ahlhorner SV gegen den bisher sieglosen TiB Berlin sein
Glück. Doch das schwere Samstagsmatch steckte dem gesamten Team noch in den Knochen. Weder
die Abwehr noch der Angriff fanden zu ihrer eigentlichen Leistungsstärke. Damit musste
der Ahlhorner SV auch diese vorher eigentlich als Sieg eingeplante begegnung verloren geben.
"Jetzt müssen wir uns in der Woche erst einmal von diesem Schock erholen, um am nächsten
Sonntag in dem Heimspiel wieder unsere Form zu finden!" war Hauptangreifer Nils-Christoffer
Carl momentan ratlos. Trotzdem hält der Ahlhorner SV noch den dritten Tabellenplatz, da
die direkte Konkurrenz ebenfalls Federn lassen musste.
17-12-05: Ahlhorn.
Mit einem souveränen Heimsieg startete der Ahlhorner SV in die Rückrunde der Hallenfaustball
Bundesliga der Männer.
Ahlhorner SV - TSV Essel 3:0 (20:17, 20:13,
20:14) Am Freitagabend scherte sich
der Ahlhorner SV ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk. Mit einem glatten Sieg startete
der Tabellendritte in die Rückrunde. Dabei sah es im ersten Durchgang bei weitem nicht
nach einem klaren Ahlhorner Erfolg aus. Einem guten Start zur 10:6 Führung folgte eine
Esseler Drangperiode mit einem starken Angreifer Jan Lütjen. Ahlhorn geriet 10:11 ins Hintertreffen
und musste auch nach der 17:15 Führung noch den 17:17 Ausgleich hinnehmen. Ein Angriffsass
von Philip Meiners und zwei knallharte Schmetterschläge des an diesem Abend hervorragend
aufgelegten Angreifers Nils-Christoffer Carl sorgten für die Satzführung. Anschließend
ließen Eugen Pflaum und Till Meiners in der Abwehr kaum mehr einen Ball passieren, während
Andre´Poguntke nach Anfangsschwierigkeiten als Zweitschläger die entscheidenden Angriffe
zum deutlichen Satzgewinn fuhr. Bis zum 15:6 lief der 3. Satz beim Ahlhorner SV hochklassig.
Nach starker Defensive harmonierten Till Meiners und Nils-Christoffer Carl im Zuspiel und
Angriff fast optimal, so dass Essel beinahe aus der Halle gefegt wurde. Die folgenden Nachlässigkeiten
wurden umgehend bestraft. Essel verkürzte mehr und mehr und brachte Ahlhorn beim 13:16
mächtig ins Zittern. Erst in der Schlussphase fand der ASV wieder seinen Rhythmus und siegte
schließlich unangefochten. "Ein wichtiger Sieg, aber noch wichtiger war für mich die
starke Leistung des gesamten Teams!" freute sich Ergänzungsspieler Karsten Bilger
über die Festigung des dritten Tabellenplatzes.
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11-12-05: Ahlhorn. Der TV Brettorf erobert in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer durch
den Sieg am Freitagabend gegen den Ahlhorner SV den zweiten Tabellenplatz. Der Ahlhorner
SV behält durch einen anschließend am Samstag schwer erkämpften Erfolg in Hannover Anschluss
an die Tabellenspitze.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 3:1 (20:10,
20:10, 17:20, 20:11) Das Landkreis-Derby
wurde zu einer ziemlich einseitigen Angelegenheit. Das lag vor allem an den Ahlhornern,
denen - abgesehen vom dritten Satz - viel zu viele Fehler unterliefen: Philip Meiners schlug
pro Satz vier bis fünf Angaben ins Aus, seinem Bruder Till in der ASV-Abwehr rollten mehrfach
"einfache" Bälle über den Arm, und Karsten Bilger hatte einen ganz schlechten
Tag erwischt. Lediglich Eugen Pflaum und Nils-Christoffer Carl boten Normalform, auch der
im dritten Satz eingewechselte Christian Otten machte seine Sache recht ordentlich.
Viel besser die Gastgeber: Sehr konzentriert und sichtlich motiviert ging er ans Werk.
Vor allem die vordere Reihe bekam immer wieder Szenenapplaus: Jens Kolb überzeugte durch
variables - und nahezu fehlerfreies - Angriffsspiel, das Schläge fast parallel zur Leine
in die Drei-Meter-Zone ebenso zu bieten hatte wie Kracher auf die Grundlinie, wo die Ahlhorner
Abwehr oft große Lücken aufwies. Und Kai Nordbrock hatte ebenfalls einen sehr guten Tag
erwischt: Die Angaben von Meiners auf vorne rechts nahm er souverän an, außerdem erlief
er fast jeden "Kurzen" der Ahlhorner.
Der entscheidende Unterschied an diesem Abend: Der TVB vermied Fehler, der ASV produzierte
sie. Damit machten sich die Ahlhorner immer wieder ihre Führungen kaputt - so im zweiten
Satz, als es 4:0 für den ASV stand und kurz darauf, auch wegen zwei Aus-Angaben von Philipp
Meiners, 4:5. Den vierten Satz eröffneten die Ahlhorner gleich mit drei Ausbällen - spätestens
da hatte Brettorf die Punkte im Sack. (nach Hergen Schelling)
TK Hannover - Ahlhorner SV 2:3 (17:20,
20:18, 11:20, 20:12, 14:20) Nach der
enttäuschenden Begegnung gegen Brettorf musste der Ahlhorner SV 18 Stunden säter in Hannover
wieder ran. Die bisher unter Wert aufspielenden Leinestädter hatten sich gegen den angeschlagenen
ASV Einiges vorgenommen, zumal den Ahlhorner Spielern deutlich die mentale Frische fehlte.
Nach dem mühsamen Satzgewinn lag man sogar in Durchgang zwei mit 17:15 vorne - und verlor
trotzdem. Sätestens ab diesem Zeitpunkt wurde die Begegnung zu einer Zitterpartie. Der
Hannoveraner Angreifer Willm Engelke brachte mit seinen raffinierten Schlägen - vor allem
auf die Vorderpositionen - den Ahlhorner SV wiederholt zur Verzweifelung. Auch die Einwechselung
von Thorge Dahms im vierten Satz brachte nicht den erhofften Erfolg. Dass es denn doch
noch zum Sieg reichte, lag an einer deutlichen Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen
im Entscheidungssatz und an Andre´ Poguntke. Hatte der Abwehrspieler am Freitag noch wegen
seiner Hochzeit gefehlt, so entwickelte er sich Samstag zum Motivator und damit zum Matchwinner.
"Ein ganz wichtiger Sieg für uns!" freute sich Abwehrspieler Eugen Pflaum. Durch
die gleichzeitige Leverkusener Niederlage rutscht der Ahlhorner SV jetzt auf den umkämpften
dritten Tabellenplatz.
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4-12-05:
Ahlhorn. Der Ahlhorner SV behält in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer gegen den
Tabellenzweiten aus Leverkusen noch tollen Fight knapp die Oberhand und rückt damit kurzfristig
wieder auf die zweite Tabellenposition vor.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen
3:2 (20:18, 20:9, 17:20, 16:20, 20:14)
Das nächste Schlagerspiel gegen den Tabellenzweiten aus der Farbenstadt sah einen souverän
aufspielenden Ahlhorner SV, der die beiden ersten Sätze aufgrund herausragender Leistungen
seines Angriffsduos Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners beherrschte. Als Leverkusen
anschließend seinen Altinternationalen Udo Mehle in den zentralen Angriff stellte und der
ASV mit 14:11 führte, schien der Gesamtsieg nur noch eine Formsache zu sein. Doch Udo Mehle
griff wiederholt in seine Trickkiste und sorgte gegen die nun ratlos scheinenden Ahlhorner
für den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz kam der ASV wieder zurück. Stabile Aktionen
der Abwehrkette Eugen Pflaum, Andre´ Poguntke und Till Meiners waren die Grundlage für
die 15:5 Führung. Als Leverkusen auf 12:16 verkürzte, setzte Philip Meiners mit einer gelungenen
Blockaktion dem Zittern ein Ende und brachte sein Team wieder auf die Siegesstraße. "Ein
ganz wichtiger Sieg!" freute sich Angreifer Nils-Christoffer Carl über den doppelten
Punktgewinn und den momentanen zweiten Tabellenplatz.
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Am kommenden Freitag (20 Uhr)kommt es zum nächsten Spitzenspiel. In Brettorf möchte der
Ahlhorner SV seine ausgezeichnete Tabellenposition verteidigen. Am anschließenden Samstag
wartet in Hannover mit TK Hannover die nächste unangenehme Aufgabe.
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26-11-05:
Ahlhorn. Der Ahlhorner SV muss nach tollem Fight gegen den amtierenden Deutschen Meister
aus Hamm die erste Saisonniederlage in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer einstecken,
während der TV Brettorf sich mit einem weiteren Heimsieg langsam nach ganz oben arbeitet.
Ahlhorner SV - TV Westalia Hamm 2:3 (20:17,
22:20, 19:21, 12:20, 17:20) Das Schlagerspiel
der beiden bisher ungeschlagenen Teams fand in Ahlhorn statt. In den ersten beiden Durchgängen
trauten die Zuschauer kaum ihren Augen. Nicht der amtierende Deutsche Meister aus Hamm,
sondern der Außenseiter aus Ahlhorn diktierte das Geschehen. In dem auf hohem Niveau stehendem
Match ragte Eugen Pflaum mit glänzenden Abwehrparaden sowie Nils-Christoffer Carl mit starker
Angriffsarbeit heraus. Unbändiger Ahlhorner Kampfgeist egalisierte im zweiten Durchgang
einen 14:17 Rückstand zum Satzgewinn in der Verlängerung. Beim 19:18 in Satz Nummer drei
hatte Ahlhorn seinen Matchball. Hamm wehrte mit Glück und Routine ab, sorgte für den Ausgleich
und den knappen Satzgewinn. Nach einem kleinen Einbruch kam Ahlhorn im Entscheidungssatz
wieder zurück. Die 6:3 Führung bildete jedoch kein ausreichendes Polster für den weiteren
Spielverlauf. Hamm konterte eiskalt und entschied das Match knapp zu seinen Gunsten. "Wir
haben das beste Saisonspiel gezeigt, aber trotzdem knapp verloren!" ärgerte sich Abwehrspieler
Andre´ Poguntke. Die folgende Heimpartie am kommenden Sonntag gegen Leverkusen wird über
den weiteren Ahlhorner Weg in der Tabelle eine kleine Vorentscheidung bringen.
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20-11-05: Ahlhorn. Nach langer Zeit erkämpfte
der Ahlhorner SV mal wieder die Tabellenspitze der Hallenfaustball Bundesliga der Männer.
"Wir werden die Tabelle aber nicht als einmalige Aktion einrahmen lassen, sondern
wollen möglichst lange den Platz halten!" kommentiert Abwehrspieler Eugen Pflaum selbstbewusst
die beiden Auswärtserfolge.
TSV Essel - Ahlhorner SV 0:3 (17:20, 10:20, 16:20) Das erste Auswärtsspiel der Saison
sah am Samstagnachmittag einen hochkonzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Nach dem 12:12
im ersten Durchgang waren Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im ASV-Angriff nicht
mehr zu halten. Ihr druckvolles Spiel setzte sich auch im Anschluss fort. Nur beim 14:7
im dritten Satz ließ Ahlhorn die Zügel schleifen. Essel fand in sein Spiel und gleich zum
14:14 aus. Tolle Abwehrleistungen von Eugen Pflaum und Andre Poguntke waren nun der Garant
für den glatten Ahlhorner Erfolg.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 1:3 (20:13, 16:20, 12:20, 10:20) Von stärkerem Kaliber
war der Gegner am Sonntagmorgen in Diepenau. Nach dem deutlich verlorenem ersten Durchgang
diskutierte der ASV intensiv die Einwechselung der Ergänzungsspieler Andreas Kirchgeorg
und Karsten Bilger. Doch die ersten "Fünf" bekamen noch einmal eine Chance und
nutzen sie. Bis zum 15:15 gestaltete sich der zweite Satz nach spannenden und hochklassigen
Ballwechseln völlig offen. In dieser Phase schickte Zuspieler Till Meiners seine Angreifer
mit flachen, schnellen Zuspielen zu entscheidenden Angriffen. Auch in Durchgang Nummer
drei und vier stand der Ahlhorner SV auf allen Positionen konzentriert und ließ nichts
mehr anbrennen. Vor allen Nils-Christoffer Carl biss nach einer Fußverletzung zu Beginn
des zweiten Satzes die Zähne aufeinander und gehörte zu den Garanten des Sieges.
"Nun freuen wir uns am kommenden Samstag auf den
ebenfalls ungeschlagenen amtierenden Deutschen Meister Westfalia Hamm!" blickte Abwehrspieler
Andre´ Poguntke auf das kommende Spitzenspiel vor eigenem Publikum voraus.
Samstag, 26. November, 15 Uhr, Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule: Ahlhorner SV - TV Westfalia
Hamm.
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13-11-05:
Ahlhorn. Brettorf. Beide Landkreisvereine - sowohl der Ahlhorner SV als auch der TV Brettorf
- verbuchten bei ihren Heimspielen in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer ungefährdete
Siege.
Ahlhorner SV - TG in Berlin 3:0 (20:09,
20:12, 20:09) Das zweite Match der Saison
2005/06 sah wieder einen konzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Bis zum 8:8 im ersten
Satz kam so etwas wie Spannung auf. Dann geriet die Aufgabe gegen den Aufsteiger vor allem
auch deshalb zu einer leichten Übung, weil sich alle Mannschaftsteile des Ahlhorner SV
in hervorragender Verfassung präsentierten. Eugen Pflaum und Andre Poguntke ließen in der
Abwehr kaum einen Ball passieren. Die konstanten Vorlagen von Till Meiners machten es Nils-Christoffer
Carl nach einem Start von drei Eigenfehlern leicht, fast nach Belieben die Lücken beim
Gegner zu finden. "Das war erst das Aufgalopp. Am nächsten Wochenende wird es bei
den Auswärtspartien gegen Essel und Diepenau richtig ernst!" blickte Spieltrainer
Philip Meiners auf die kommenden Prüfsteine voraus.
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5-11-05: Saisosnstart in der Hallenfaustball
Bundesliga der Männer: Dem Ahlhorner SV gelang ein makelloser Auftakt im Heimspiel gegen
VfK Berlin. Der TV Brettorf besiegte in seinen Auswärtspartien MTV Diepenau und TSV Bayer
04 Leverkusen
Ahlhorner SV - VfK 01 Berlin 3:0 (20:10,
20:12, 20:15) Das erste Match der Saison
2005/06 sah einen konzentriert aufspielenden Ahlhorner SV. Die "Pflichtaufgabe"
gegen den Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt erfüllte der ASV mit Bravour. In kaum einen
Satz hatten die zahlreichen Zuschauer das Gefühl, dass das Heimteam irgendwie gefährdet
sei. Hatte man noch in der Feldsaison gegen die junge Berliner Mannschaft knapp verloren,
dominierte Ahlhorn nun fast nach Belieben. In der Abwehr boten Eugen Pflaum, Andre Poguntke
sowie Till Meiners eine fehlerfreie Leistung. Angreifer Nils-Christoffer Carl punktete
nach einigen Abstimmungsproblemen fast nach Belieben. Garant für die Wende nach einem 7:9
Rückstand im dritten Satz war Philip Meiners mit seinen druckvollen Angaben. "Der
Auftaktsieg ist erst einmal sehr wichtig! Der Feinschliff kommt in den nächsten Partien!"
blickte Eugen Pflaum optimistisch auf die kommenden Aufgaben.
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Wieder ein Platz im Mittelfeld?
Vorschau auf die Hallenserie in der Männer-Bundesliga
Wenn man die Chance hat, seine Ausbildung mit einem Praktikum im Süden des afrikanischen
Kontinents fortzusetzen und dort auch noch namibische Faustballluft zu schnuppern, dann
nix wie hin. So oder ähnlich muss Hauke Dahms, unser mit der Zeit herangereifter Abwehrspezialist,
gedacht haben - und keiner wird es ihm ernsthaft verübeln! Für unseren Kader bedeutet das
in der ersten Saisonhälfte jedoch, dass eine schwer zu schließende Lücke aufgerissen wird.
"Mal sehen, wie wir damit umgehen!", klingt es uni sono vom neuen Trainerduett
Philip Meiners und André Poguntke, die ihren Optimismus deswegen aber nicht gleich auf
dem Müllplatz der Rückschlagsportarten entsorgen, sondern mit frischem Mut ans Werk gehen
wollen. In ihnen hat Ulli der Schreckliche, der seinen Verpflichtungen in der Deutschen
Faustballliga Priorität gegenüber dem Coaching einräumen muss, endlich engagierte Nachfolger
gefunden.
Sicherlich wird es aus mehreren Gründen sehr schwierig werden, eine der DM-Fahrkarten zu
ergattern. Denn abgesehen von Haukes längerer Abwesenheit sind wir ja einerseits nie ein
echtes Hallenteam gewesen, obwohl in der letzten Saison etwas überraschend die Qualifikation
für die Endrunde in Coburg erspielt werden konnte. Andererseits vor allem gibt es im Faustball-Oberhaus
der Männer seit geraumer Zeit eine Entwicklung, die der alte Bundes-Berti der kickenden
Zunft einmal als "Tendenz zu größerer Breite in der Spitze" bezeichnet hat.
Dem TV Westfalia Hamm mit den Geschwistern Pannewig - bekanntermaßen aus ältestem Faustballadel
- wird freilich niemand das Wasser reichen können. Beide haben eine so starke Truppe um
sich geschart, dass dem amtierenden Hallen- wie Feldchampion die Punkte fast im Briefkuvert
nach NRW geschickt werden könnten. Zumindest ist ein erneuter Durchmarsch zur DM anzunehmen.
Diesen kann in erster Linie wohl unser Nachbar aus Brettorf verhindern. Meyer, Kolbi, Kläner
und Co. samt ihren hochmotivierten Mitstreitern und den knallbunten, lärmerprobten Fans,
die ihre Ideen Woche für Woche aus dem Weserstadion und der Schalke-Arena beziehen und
am Bareler Weg Heimspiel für Heimspiel gemeingefährliche vulkanische Eruptionen erzeugen,
sind immer noch der zweite Hecht im Karpfenteich des Männerfaustballs.
Doch im Schatten dieser Punkte- und Gegnerfresser ist etliches geschehen, was für den ASV
nicht unbedingt als angenehm zu verbuchen sein dürfte. Mit dem MTV Diepenau, der Hamm bei
der Feld-DM in Waibstadt mehr als am Rande einer Niederlage hatte, dem TSV Essel, der neben
den Gebrüdern Engelke vor allem auf den starken Schlagmann Björn Hoff aus direkter hanseatischer
Faustballlinie hofft, sind dem TK Hannover zwei ganz ernste Konkurrenten um die Plätze
an der Sonne erwachsen, die auch dem Rückschlag- und Chemiegiganten aus Leverkusen und
unserem ASV das (Über-)Leben im oberen Mittelfeld der Tabelle mehr als schwer machen könnten.
Zumindest prognostizieren die meisten Fachleute einen ganz heißen Tanz um den dritten Platz
der Nordbundesliga und damit um das letzte DM-Ticket.
Und wer wagt denn schlussendlich schon zu behaupten, dass die beiden Neulinge aus der Bundeshauptstadt
nur als Punktelieferanten und Kellerkinder in Erscheinung treten werden? Dazu sind die
Berliner seit eh und je zu stolz, zu gewichtig und zu schlagfertig gewesen!
Da ist es für Nils, Philip, Till, André und die anderen Blauweißen von ungeheurer Bedeutung,
den Saisonauftakt gegen die beiden Teams von der Spree positiv zu gestalten. In eigener
Halle kann man sich angesichts der Stärke und Ausgeglichenheit der "Ligamitte"
keine Durchhänger erlauben. Denn immerhin bleibt es dabei: Am 5. und 13. November geben
in der altehrwürdigen Halle am Lemsen die Aufsteiger ihre Visitenkarten ab, und da gehören
die Punkte an die Lethe, koste es, was es wolle. Erst im Anschluss wird sich zeigen, was
für uns in diesem Jahr drin ist: In Essel und in Diepenau müssen unsere Jungs unter Beweis
stellen, ob es um den Klassenerhalt oder einen Platz im oberen Mittelfeld, vielleicht gar
erneut um DM-Fahrkarten gehen kann...
Hauke Dahms allerdings dürfte zunächst aus ruhiger, riesiger Entfernung, aber dennoch oder
deswegen um so gespannter beobachten, wie sein ASV sich in der kalten norddeutschen Faustballlandschaft
schlagen wird. Hoffen wir, dass noch gute Chancen bestehen, im heißen Kampf um die DM-Fahrkarten
mitzumischen, wenn er aus dem nicht weniger heißen Süden Afrikas zurückkehrt.
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Feldsaison 2005
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Klassenerhalt geschafft !!!
Ahlhorner SV - VfK Berlin 1:2 (19:21, 20:17, 18:20)
Gegen den Tabellenvorletzten aus der
Bundeshauptstadt musste der Ahlhorner SV unbedingt gewinnen, wollte man nicht auf den Abstiegsplatz
rutschen. Mit einem herben Rückschlag hatte man in der Anfangsphase zu kämpfen, als sich
Till Meiners im zentralen Abwehrbereich so schwer verletzte, dass er für 4-6 Wochen ausfällt.
Trotz der notwendigen Umstellung, Hauke Dahms rückte nun in die Mitte, machte Ahlhorn einen
11:15 Rückstand wett und führte sogar mit 19:17. Der Satzgewinn wollte aber nicht glücken.
Im nächsten Durchgang gewann man relativ sicher mit 20:17. Eine 7:3 Führung ließ den Ahlhorner
SV aber auch im Entscheidungssatz nicht die nötige Sicherheit im Spielaufbau finden. Berlin
egalisierte und erkämpfte sich durch seine erfrischende Spielweise nach einem 18:18 den
knappen Spielerfolg.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen
2:0 (20:16, 20:15) Nun kam alles auf
die Partie gegen Leverkusen an. Berlin hatte zwischenzeitlich 0:2 gegen die Farbenstädter
verloren, so dass Ahlhorn zum Klassenerhalt nur einen Satz gewinnen musste. Nach einem
6:9 gelangen dem Angriffsduo Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners immer bessere Angriffe.
Ahlhorn fand unter dem Jubel der Zuschauer zu seinem Spiel und siegte deutlich. Die gleiche
Leistung konnte das Team mit den glänzend aufgelegten Hauke Dahms und Andre Poguntke und
einem sich immer mehr steigernden Karsten Bilger auch im zweiten Satz zum überraschenden
Sieg abrufen.
"Diese Leistung in der gesamten Saison und wir wären nie in Abstiegsgefahr geraten.
Aber Hauptsache, die Liga ist gehalten!", freute sich Hauke Dahms nach dem versöhnlichen
Abschluss
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28-07-05: "Dass müsste schon mit
dem Teufel zugehen, wenn wir diesen Vorsprung noch verspielen", meint Zuspieler Lutz
Meyer, der die Euphorie von den World Games am vergangenen Wochenende möglichst mitnehmen
möchte in die Bundesliga-Partien gegen Leverkusen und TSV Essel (Sonnabend/13 Uhr in Leverkusen).
Zusammen mit TVB-Abwehrspieler Christian Kläner errang Meyer im Trikot der Nationalmannschaft
die Bronzemedaille bei den Weltspielen der nicht-olympischen Sportarten in Duisburg.
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Zum deutschen Team gehörte auch der Ahlhorner Philipp Meiners, der allerdings den Rest
der Punktspielsai-son nicht so gelassen angehen kann wie die Brettorfer. Nur zwei Punkte
trennen den ASV von einem Abstiegs-platz, und am Sonnabend in Hannover (14 Uhr) stehen
Meiners und seine Mitspieler erneut vor zwei schweren Aufgaben: Hallenmeister Westfalia
Hamm dürfte wie im Hinspiel vor zwei Wochen eine Nummer zu groß sein, gegen Gastgeber TK
Hannover indes hoffen die Ahlhorner auf einen ähnlich guten Lauf wie im Hinspiel, das sie
glatt in zwei Sätzen gewannen.
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Schützenhilfe für Ahlhorn könnte der SV Moslesfehn leisten, denn er empfängt am Sonnabend
(14 Uhr) auf eigenem Platz den derzeit noch hinter dem ASV platzierten VfK Berlin. Allerdings
ist das Angriffs-Handicap der "Mossis" noch größer geworden: Neben dem verletzten
Manuel Bierfischer fehlt dem sieglosen Schlusslicht in Tim Hinrichs der zweite Offensivspieler.
"Altmeister" Sven Würdemann aus der 2. Mannschaft wird noch einmal sein Glück
im Angriff versuchen - er dürfte es schwer haben gegen die motivierten Berliner und erst
recht gegen den stabilen Tabellen-Dritten MTV Diepenau.1. Bundesliga Männer
.
16-7-05: Ahlhorn.
Mit einem erhofften aber nicht erwarteten Sieg an dem Nachholspieltag verschaffte sich
der Ahlhorner SV etwas Luft im Abstiegskampf der Faustball Bundesliga der Männer.
Ahlhorner SV - TK Hannover 2:0 (20:13,
20:15) In dem wichtigen Duell gegen den
Viertplatzierten der Liga zeigte sich der Ahlhorner SV vor eigenem Publikum von seiner
Schokoladenseite. Einen 4:6 Rückstand konterte Ahlhorn mit einen Serie zur 13:7 Führung.
Dabei ließ die Abwehr mit Hauke Dahms, Andre´ Poguntke und Till Meiners keinen Ball passieren.
Im Angriff harmonierten Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners ausgezeichnet, so dass
Nils Carl fast jedes Vorspiel zu einem Punkt verwerten konnte. Auch im zweiten Satz nahm
Ahlhorn mit einem Angabenass sofort das Zepter in seine Hand. Der TK Hannover um Nationalspieler
Ole Hermanns wehrte sich verbissen, aber Ahlhorn war in diesem Match einfach zu stark.
"Dieser Sieg hat uns längst nicht gerettet, aber er verschafft Luft nach unten!",
freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms über den Erfolg.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 0:2 (14:20,
15:20) Die gute Leistung aus dem ersten
Match wollte Ahlhorn auch für die Begegnung gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter konservieren.
Dies gelang jeweils nur zur Hälfte. Im ersten Satz führte Ahlhorn mit 5:2, hielt dann noch
bis zum 9:9 den Ausgleich, um anschließend die Überlegenheit Hamms anerkennen zu müssen.
"Aber wir waren insgesamt auch fehlerhafter in der Spielanlage!", kritisierte
Hauke Dahms. Ein ähnliches Bild im zweiten Durchgang. Sogar auf 10:5 zog Ahlhorn davon.
Spätestens nach dem 12:9 kam der Einbruch. Unterstützt von Ahlhorner Eigenfehlern ließ
der Favorit um den Hauptangreifer der Nationalmannschaft, Nils Pannewig, nichts anbrennen
und entschied auch diesen Satz eindeutig für sich. "Nun stehen wir zwei Punkte vor
Berlin, aber die Bundeshauptstädter haben das leichtere Restprogramm!", analysierte
Hauke Dahms die schwierige Ahlhorner Situation.
Nach einer Pause wegen der Spiele der Nationalmannschaft bei den World Games - unter anderen
mit Lutz Meyer, Christian Kläner (TV Brettorf) sowie Philip Meiners (Ahlhorner SV) - geht
es in der Liga mit dem vorletzten und sicher schon vorentscheidenden Spieltag am 30. Juli
weiter
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09-07-05: Brettorf. Essel. Hamm. Mit einer überraschenden
Niederlage gegen einen potentiellen Abstiegskandidaten sowie einem Sieg gegen einen Verfolger
festigte der TV Brettorf seine führende Position in der Faustball Bundesliga der Männer
vor eigenem Publikum. Der Ahlhonrer SV blieb in den wichtigen Duellen in Essel sieglos
und rutschte nach dem Brettorfer Ausrutscher weiter in die Abstiegszone. Auch SV Moslesfehn
konnte kein Erfolgserlebnis vermelden.
TSV Essel - Ahlhorner SV 2:0 (20:15, 22:20)
In dem wichtigen Duell gegen die nur
um zwei Punkte besser postierten Stader Vorstädter musste der Ahlhorner SV unbedingt gewinnen,
um etwas Luft im Abstiegskampf zu bekommen. Trotz verbissener Gegenwehr ging der erste
Durchgang verloren. Anschließend machten Nils Carl, Philip Meiners und Co. einen 13:18
Rückstand wett. Beim 19:19 und 20:20 konnte Ahlhorn jeweils seine Angriffschancen nicht
verwerten. Das gelang auf der Gegenseite dem überragenden Björn Hoff zur unglücklichen
Ahlhorner Niederlage.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 2:1 (20:10,
13:20, 20:17) Konsterniert von dieser
Niederlage gab Ahlhorn den ersten Satz gegen Diepenau fast kampflos ab. Anschließend spielte
der Traditionsverein wie ausgewechselt. Die Abwehr mit Hauke Dahms und Andre´ Poguntke
stand hervorragend und Nils Carl punktete nach Belieben. Im auf hohem Niveau gespielten
Entscheidungssatz fehlte dem Ahlhorner SV beim 17:18 das nötige Quäntchen Glück zum doppelten
Punktgewinn. "Nun wird es unten ganz eng! Aber nach den gegen Diepenau gezeigten Leistungen
bin ich wieder optimistisch!", resümierte Abwehrspieler Andre´ Puguntke.
25-06-05 Berlin:
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 2:0 (20:12,
21:19) In der Bundeshauptstadt traf der
Ahlhorner SV auf den amtierenden Deutschen Vizemeister. Bei gewittrigem Regen führte der
Ahlhorner SV zwar mit 8:7, um dann aber klassisch einzubrechen. Im zweiten Satz war Ahlhorn
immer am Drücker und bestimmte das Spiel. A-Juniorenspieler Malte Abel, der sein Bundesligadebüt
gab, wusste in der Abwehr ebenso zu überzeugen wie der erstmals für Ahlhorn im Feld spielberechtigte
Andre´ Poguntke. 19:17 führte Ahlhorn, ein Angriffsass von Nils-Christoffer Carl wurde
"Aus" gegeben. Nach der folgenden Fehlangabe führten drei umkämpfte Ballwechsel
zu glücklichen Leverkusener Punkt. "Wenn man erst einmal unten steht, dann verliert
man solche Spiele!", haderte Kapitän Till Meiners mit der unnötigen Niederlage.
VFK Berlin - Ahlhorner SV 1:2 (20:15,
14:20, 15:20) Die Nachwirkungen der vorangegangenen
Niederlage machten sich anschließend mehr als deutlich bemerkbar. Beinahe ohne Gegenwehr
ergab Ahlhorn sich den starken Aufsteigern aus der Bundeshauptstadt. Angetrieben vom Angriffsduo
Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners wendete sich anschließend das Blatt. Im Entscheidungssatz
war bis zum 13:14 alles offen. Zwei knallharte Angriffe sorgten für den entscheidenden
Vorsprung, den Ahlhorn mit einer Energieleistung bei gewittrigem Regen über die Ziellinie
rettete. "Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen für die Zukunft!", freute sich
der Kapitän.
Bundesligastart mit 4:8 Punkten!

Philip Meiners beim Zuspiel für Nils-Christoffer Carl - Foto:Faustball-Sport
.
11-06-05: Brettorf. Ohne Satzverlust zieht der TV
Brettorf ungefährdet seine Kreise an der Spitze der Faustball Bundesliga der Männer. Der
Ahlhorner SV gewann im Duell der Kellerkinder gegen SV Moslesfehn, der weiterhin sieglos
blieb.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:16, 20:18) Im Match der beiden Kellerkinder
zeigte der Ahlhorner SV die konstantere Leistung. Nur durch einige Ahlhorner Angabenfehler
konnte Moslesfehn Anschluss halten. Der zweite Durchgang war bis zum Schluss umkämpft.
Der Ahlhorner SV, nun nicht mehr ganz so konzentriert wie zu Anfang, siegte durch ein Angabenass
von Nils-Christoffer Carl denkbar knapp. "Dieses Spiel musste auch erst einmal gewonnen
werden!", freute sich Abwehrspieler Hauke Dahms über die zwei Punkte.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 2:0 (20:18, 20:12) Ohne die verletzten Eugen Pflaum und
Thorge Dahms, ohne den noch gesperrten Andre Poguntke baute der ASV weiterhin auf Hauke
Dahme, Till Meiners und Karsten Bilger in der Abwehr sowie auf Nils-Christoffer Carl und
Philip Meiners im Angriff. Das Spiel machte im ersten Durchgang eigentlich der Ahlhorner
SV. Mit der Gelassenheit eines souveränen Tabellenführers verbuchte Brettorf jedoch die
entscheidenden Punkte in der Endphase und sorgte für eine Vorentscheidung. In Durchgang
zwei verkürzte Ahlhorn furios einen 7:14 Rückstand zum 12:14. Bei eigenem Angriff versprang
das Vorspiel, Brettorf war wieder am Zug und besiegte die nun resignierenden Ahlhorner
deutlich. "Mein Team ist in einer tollen Form!", zollte Trainer Ralf Kreye seiner
Mannschaft ein berechtigtes Lob.
4./5-06-05: Ahlhorn. Moslesfehn. Zwei bittere Niederlagen für den Ahlhorner SV am Samstag,
zumindest ein Erfolg am Sonntag in Moslesfehn waren die etwas magere Ausbeute des Wochenendes.
Ahlhorner SV - MTV Diepenau 0:2 (14:20,
20:22) Ohne die verletzten Eugen Pflaum
und Thorge Dahms, ohne den noch gesperrten Andre Poguntke baute der ASV vor eigenem Publikum
auf Hauke Dahme, Till Meiners und Karsten Bilger in der Abwehr sowie auf Nils-Christoffer
Carl und Philip Meiners im Angriff. In entscheidenden Phasen schwächelte vor allem die
Abwehr und brachte Ahlhorn um den Lohn einer durchaus guten Leistung.
Ahlhorner SV - TSV Essel 1:2 (21:19, 17:20,
12:20) Fast das gleiche Bild gegen die
Stader Vorstädter. Nach der Satzführung und beim 17:17 im zweiten Durchgang gingen auf
der linken Abwehrseite zwei leichte Bälle in Folge durch. Statt des möglichen Gesamtsieges
musste man den Ausgleich hinnehmen und war im dritten Durchgang mental nicht mehr in der
Lage, das Blatt noch zu wenden.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (17:20,
16:20) Mit 3:7 lag der Ahlhorner SV am
Sonntag in Moslesfehn im ersten Satz zurück. Dann besannen sich die Angreifer Nils-Christoffer
Carl und Philip Meiners auf ihre Stärken und sicherten den Satzgewinn. Beim 13:7 im zweiten
Durchgang hatte Ahlhorn das Spiel schon gewonnen. Moslesfehn verkürzte auch auf Grund der
Ahlhorner Konzentrationsfehler auf 12:13. Ein Angabenass von Nils-Christoffer Carl leitete
die Wende zum ersten Saisonerfolg ein.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 0:2 (16:20,
13:20) Eine Ahlhorner 10:6 Führung konnte
den TV Brettorf nicht beeindrucken. Bei 11 war der Ausgleich erreicht. Brettorf baute die
Führung zum 18:14 aus, bevor Ahlhorn noch einmal zurück kam. Beim 16:18 hatte man drei
gute Angriffsmöglichkeiten, die nicht genutzt wurden. Brettorf konnterte postwendend zum
Satzerfolg. Bis zum 5:5 hielt der Ahlhorner SV anschließend noch mit, dann gab es trotz
starker Angaben von Nils Carl nichts mehr zu holen.
.
30-05-05: Zwei Spieltage sind für die meisten
Teams der Liga schon gelaufen, aber der Ahlhorner Sportverein steht in der Männer Bundesliga
noch immer ohne Spiel dar. Das lag zum einen an den Witterungsverhältnissen des 1. Spieltages
sowie zum anderen an der Terminüberschneidung mit den German Open in Berlin am 2. Spieltag.
Doch am kommenden Wochenende wird der Ahlhorner SV endgültig in das Geschehen eingreifen,
und das gleich doppelt:
Am Samstag in Ahlhorn, 15 Uhr, Sportplatz Stadion Katharinenstraße, trifft der Ahlhorner
SV in seinen ersten Saisonspielen auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer MTV Diepenau
und auf den aufstrebenden TSV Essel. "Diepenau wird mit breiter Brust bei uns auftreten,
aber gegen Essel muss unbedingt ein Sieg her!", fordert Spielertrainer Philip Meiners
sein Team.
Am Sonntag, 14 Uhr, Moslesfehn wird der ausgefallene 1.Spieltag nachgeholt. Gegen Moslesfehn
möchte der Ahlhorner SV auch hier unbedingt gewinnen, während man sich gegen TV Brettorf
nur Außenseiterchancen ausrechnet!
.
7-05-05: Die Männer des Ahlhorner SV mussten vom angesetzten Saisonauftakt in
Moslesfehn unverrichteter Dinge wieder abreisen. Der Dauerregen hatte den weichen Moslesfehner
Rasen völlig unbespielbar gemacht. Die angesetzten Spiele werden am Sonntag, dem 5. Juni
nachgeholt.
.
In der kommenden Woche (vom 14. bis zum 20. Mai) werden die Bundesligateams des Ahlhorner
Sportvereins an den 1. German Open im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin
teilnehmen. Über 500 Mannschaften haben zu diesem internationalen einwöchigen Faustballturnier
gemeldet. Dabei wird die Ahlhorner Frauenmannschaft fast in Bestbesetzung (bis auf Ilka
Theesfeld) in Berlin antreten, während die Männer auf die Crew Sören Dahms, Karsten Bilger,
Hauke Dahms sowie Till und Philip Meiners vertrauen. "In dieser Besetzung haben wir
schon auf Vorbereitungsturnieren nicht schlecht ausgesehen!" sieht Kapitän Till Meiners
dem internationalem Mammutturnier in Berlin durchaus optimistisch entgegen.
Unsere Frauen haben es leichter
Vorschau auf die Bundesligasaison 2005
Sie sind der Titelverteidiger von Brettorf und haben in den letzten Jahren alle nationalen
und internationalen Trophäen abgeräumt, die es zu gewinnen gibt. Ergo: Die Frauen
des ASV werden auch in der Freiluftserie 2005 durch die Bundesliga marschieren und können
die DM-Hotelbetten in Waibstadt eigentlich schon jetzt fest buchen! So denken und empfinden
doch die meisten Faustballer in der Republik.
Na gut, mit der Geschlossenheit einer immer noch jungen, aber bereits erfahrenen, erneut
unveränderten und homogenen Truppe sowie mit der Vielzahl an Erfolgen bis hin zum Weltpokal
spricht vieles für die Berechtigung dieser optimistischen Einschätzung. Doch zumindest
zwei Mannschaften - so hat auch die Hallenserie gezeigt - könnten den Mädels von Edda Meiners
gehörig die Suppe versalzen: der TV Voerde und Jahn Schneverdingen. Sicherlich werden diese
beiden Überteams und der ASV wieder die Liga dominieren. Aber warum sollte nicht aus der
Gruppe der anderen auch einmal ein Phönix aus der Asche aufsteigen und den begehrten dritten
Platz erobern, Blumenthal oder Moslesfehn unterstellt man solche Ambitionen schon seit
längerer Zeit.
Bei den Männern ist diese Situation
sogar längst Wirklichkeit. Brettorf und Hamm wird man die Qualifikation kaum nehmen können,
doch ob der TKH - wie im letzten Jahr - oder der Deutsche Vizemeister aus der Stadt des
Chemiegiganten Bayer oder der bis in die Eingeweide motivierte MTV Diepenau oder evtl.
wieder der ASV die letzte Fahrkarte wird lösen können? Wer wagt es zu sagen?
Für hinreichend Spannung dürfte also allemal gesorgt sein, wenn am 7./8. Mai die Saison
im Faustballoberhaus beginnt, übrigens ausschließlich mit krachenden Lokalderbies in Moslesfehn
bzw. Blumenthal.
Zu Heimspielen wird es dann erst zum Monatswechsel Ende Mai/Anfang Juni kommen, wenn das
Berliner Großereignis bereits Geschichte ist.
Sicher werden es Eddas Ladies in diesem Sommer insgesamt etwas leichter haben als die wackeren
Streiter von Uli dem Schrecklichen. Aber ein gehöriges Wort mitsprechen bei der Vergabe
der DM-Tickets für Waibstadt wollen beide ASV-Teams! Und da sollten wir uns einfach fest
an die vorletzte Endrunde 2003 in Heinsberg erinnern! Muss man mehr sagen?
Hallensaison 2004/05
.
Unser Team erreicht bei der DM einen unter den Umständen sehr guten 4. Platz.
Die zweitbeste Platzierung einer Ahlhorner Mannschaft bei Männermeisterschaften in der Halle !!!
(ausführliche Infos und Fotos auf der DFBL Seite !)
DEUTSCHE MEISTERSCHAFT Männer
(COBURG, 26./27. FEBRUAR)
Es kommt auch für die erfolgsverwöhnten Faustballer des Ahlhorner Sportvereins noch einer
Sensation gleich, dass sich das Herrenteam die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft
sichern konnte. Galten seit eh und je die Ahlhorner Männermannschaften eher als Freiluftspezialisten,
so stellten Nils-Christoffer Carl und Co. in diesem Winter eindrucksvoll unter Beweis,
dass auch unter dem Hallendach mit ihnen zu rechnen ist.
Mit eindrucksvollen Spielen vor allem gegen den Nachbarn aus Brettorf und einer durchweg
geschlossenen Gesamtleistung stürmte das Team auf den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga
Nord und fährt am Wochenende ins fränkische Coburg, um der erfolgreichen Saison das Sahnehäubchen
aufzusetzen. "Wir sind bereits jetzt mit dem Winter voll und ganz zufrieden. Was in
Coburg noch kommt, ist Zubrot, und daher können wir befreit aufspielen. Die DM-Favoriten
sind andere." gibt sich Till Meiners, Zuspieler im Gefüge der Ahlhorner, bescheiden
zuversichtlich. "Aber um nur zu verlieren, fahren wir natürlich auch nicht nach Süddeutschland."
Die Qualifikation für das Halbfinale haben sie sich auf die Fahnen geschrieben und müssten
dazu zumindest ein Spiel der Vorrunde gewinnen. Das dürfte gegen den Stuttgarter Vorortclub
NLV Vaihingen, der in der Südliga den dritten Platz belegte, leichter fallen als gegen
den Südersten FFW Offenburg. Beide Traditionsvereine stellen seit Jahren schlagkräftige
Mannschaften und gelten als harte Brocken.
Sollten die Ahlhorner die Vorschlussrunde erreichen können, so ist damit zu rechnen, dass
sie sich mit dem Deutschen Meister Westfalia Hamm oder gar dem TV Brettorf messen müssen,
die in der Parallelgruppe auf den schwächer eingeschätzten Südzweiten TV Vaihingen/Enz
treffen. Realistisch gesehen, sind die Chancen auf einen Erfolg dann eher gering, handelt
es sich doch immerhin um die Finalisten des Vorjahres. "Doch auf Deutschen Meisterschaften
ist alles möglich." so Till Meiners. "Und wenn wir die Vorrunde überstehen, wünsche
ich mir als Gegner den TV Brettorf!"


Nils-Christoffer Carl bei der DM (Foto: Oliver Schönwälder)
DOPPELQUALIFIKATION DER ASV-FAUSTBALLER
Zum ersten Male in der an Erfolgen reichen Geschichte der Ahlhorner Faustballer qualifizierten
sich am Wochenende das Frauen- wie das Männerteam für die Deutschen Hallenmeisterschaften
2005. Was unter freiem Himmel ab und an bereits gelang, ist mit diesem überraschenden Doppelschlag
nun auch unter dem Dach erstmals möglich geworden.
Hatte man der Frauenmannschaft, die immerhin den Deutschen Meistertitel verteidigt, einen
solchen Erfolg sicherlich zugetraut, so erscheint es fast als Sensation, dass auch die
Herren den Sprung zur Endrunde in Coburg geschafft haben. Mit einem unangefochtenen 3:0
(20:10, 20:6, 20:13) gegen den schwachen Absteiger SV Großenaspe wurde am Freitag nicht
mehr als eine Pflicht erfüllt. Einen ungleich dickeren Brocken hatten Nils-Christoffer
Carl, Philip und Till Meiners, André Poguntke, Hauke und Thorge Dahms, Karsten Bilger und
Eugen Pflaum am Sonnabend aus dem Weg zu räumen. Beim ambitionierten TK Hannover sah es
zunächst nach einer bitteren Enttäuschung und derben Klatsche aus, die die DM-Teilnahme
zumindest in Frage gestellt hätte, gerieten die Jungs von der Lethe doch schnell mit 10:20
und 13:20 ins Hintertreffen, und auch im dritten Satz führte der TKH bereits schier uneinholbar
mit 18:13. Doch als keiner mehr einen Pfifferling auf den ASV gab, zog die Truppe sich
mit bravorösem Kampf am eigenen Schopfe aus dem Sumpf, wehrte dank der aufopferungsvoll
kämpfenden Abwehrspezialisten Hauke Dahms, Till Meiners und André Poguntke zwei Matchbälle
ab und riss den Satz noch aus dem Feuer (22:20). Der vierte Durchgang war erst recht nichts
für schwache Nerven, doch mit einem knappen 20:18 glich der ASV zum 2:2 aus. Jetzt allerdings
war der Widerstand der Hannoveraner gebrochen, sodass der Gastgeber im Entscheidungssatz
mit sage und schreibe 20:9 aus der eigenen Halle gefegt wurde.
Unbändiger Jubel über den Husarenstreich von Hannover und Stolz auf eine ausgezeichnete
Saisonleistung, die letztlich im zweiten Tabellenplatz und in der DM-Teilnahme gipfelte,
begleitete die Akteure nach Hause zurück, wo auch das Frauen-Team gerade die erneute DM-Qualifikation
in trockene Tücher gebracht hatte. Allerdings ging es bei den Damen in der Halle am Lemsen
weniger spektakulär zu. Mit einem souveränen 2:0 gegen den ehemaligen Widersacher TV Blumenthal
(20:11, 20:16) gelang es den Akteurinnen von Trainerin Edda Meiners recht sicher, die theoretisch
zur endgültigen Endrundenteilnahme noch nötigen letzten beiden Punkte einzufahren. Für
Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Janna Meiners, Alexa Pabst, Sabine Ansel
und Annika Lohse gab es anschließend gegen Jahn Schneverdingen allerdings einen kleinen
1:2-Dämpfer. Trotz guter Abwehrleistungen ging das Topspiel gegen den Tabellenzweiten knapp
mit 16:20, 20:13 und 17:20 verloren.
.
Während die Herren nun am 26./27. Februar um den Titel des Deutschen Hallenmeisters spielen
und in Coburg eher als Außenseiter an den Start gehen, müssen die ASV-Frauen eine Woche
später in Stuttgart-Stammheim ihren Titel verteidigen. Gegen die starken Nordteams aus
Voerde und Schneverdingen und den Feldvizemeister aus Bretten dürfte das allerdings ein
schwieriges Unterfangen werden. "Schon die Doppelteilnahme, die erste in der Vereinsgeschichte,
ist ein Mordserfolg!", freut sich der ASV-Vorsitzende Siegfried Kamp. "Wenn dann
noch eine Medaille herausspringen sollte, wäre das der Gipfel!"
.
Ahlhorn. In einem Herzschlagfinale in der Faustball Bundesliga der
Männer erkämpften sich sowohl der Ahlhorner SV als auch der TV Brettorf die Fahrkarten
zur Deutschen Meisterschaft in Neustadt/Coburg am 26./27.
Februar. Beide Teams blieben am Wochenende siegreich und
schafften damit die Qualifikation aus eigener Kraft.
SV Großenaspe - Ahlhorner SV 0:3 (10:20,
6:20, 13:20) Das Freitagabendmatch gegen
den Absteiger aus Schleswig-Holstein geriet für den Ahlhorner SV zu einer besseren Trainingseinheit.
Überzeugend fügte sich Thorge Dahms im zweiten und dritten Satz in den ASV-Angriff ein.
Auch Karsten Bilger feierte seinen ersten Bundesligaeinsatz in dieser Saison.
TK Hannover - Ahlhorner SV 2:3 (20:10,
20:13, 20:22, 18:20, 9:20) Vor der Partie
waren die Karten klar verteilt: Hannover konnte vor eigenem Publikum befreit aufspielen,
der Ahlhorner SV benötigte unbedingt einen Sieg. Die Dramaturgie des Spielverlaufs hätte
dann kein Krimiautor spannender gestalten können. Die Ahlhorner Angreifer Nils-Christoffer
Carl und Philip Meiners begannen verkrampft und ängstlich, so dass Hannover in den beiden
ersten Sätzen souverän das Match bestimmte. Auch die Einwechselung von Thorge Dahms ins
Angriffszentrum brachte nicht die erhoffte Wende. Mit 13:18 lag Ahlhorn im dritten Durchgang
im Hintertreffen, doch unbändiger Kampfgeist vor allen der Abwehr mit Hauke Dahms, Andre´
Poguntke und Till Meiners sorgte noch für die Wende. Plötzlich trafen Carl und Meiners
erfolgreicher. Zwei Matchbälle wurden nervenstark abgewehrt, bevor der Ahlhorner SV in
der Verlängerung das Ruder herumriss. Auch einen 12:15 Rückstand im vierten Satz konterte
Ahlhorn zum knappen Erfolg. Im Entscheidungsdurchgang spielt nur noch ein Team. Nils-Christoffer
Carl knallte einen Schmetterschlag nach dem anderen erfolgreich in die Hannoverschen Abwehrreihen
zum umjubelten Gesamtsieg. "Mit diesem Erfolg hatten wir eigentlich nicht mehr gerechnet.
Nun sind wir erstmals bei einer Hallen DM!", strahlte ein zufriedener Abwehrspieler
Eugen Pflaum.
.
4-2-05: Ahlhorn. Mit einem heißumkämpften Erfolg
am Freitagabend im Landkreisderby der Faustball Bundesliga der Männer wahrte der Ahlhorner
SV seine Chancen auf den dritten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 3:2 (10:20, 20:18, 9:20, 21:19, 20:18) Es war eines der
spannendsten und packendsten Lokalderbys, die es zwischen Ahlhorn und Brettorf je gegeben
hat. Das Match der beiden Landkreisrivalen hatte alles, was man sich als Faustball-Fan
wünschen kann: Fünf Sätze, drei Stunden Spielzeit, eine vollbesetzte Halle, spektakuläre
Ballwechsel, Emotionen auf dem Spielfeld wie auf der Tribüne. Nur: Einen Sieger hatte dieses
Duell nicht verdient, am Ende war jedoch zur Überraschung vieler der Ahlhorner SV die glückliche
Mannschaft.
Der TV Brettorf mit einem hervorragend aufgelegten Jens Kolb fegte den Ahlhorner SV im
ersten Durchgang praktisch aus der Halle. Im zweiten Satz wandelte Ahlhorn einen 11:14
Rückstand zum knappen Gewinn. Anschießend war wieder kein Kraut gegen Jens Kolb, Lutz Meyer,
Christian Kläner und Co. gewachsen. Die Ahlhorner Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip
Meiners fanden einfach nicht die Lücke. Vor allem Kai Nordbrock fischte fast alle der gefürchteten
Angaben von Philip Meiners weg. Auch die Einwechselung von Thorge Dahms brachte für Ahlhorn
nicht die erhoffte Wende. Als man anschließend mit 17:19 in Rückstand lag, gab niemand
mehr einen Pfifferling auf die Einheimischen. Doch mit vier nervenstark verwandelten Angriffen
in Folge sorgte Nils Carl für den Satzausgleich. Im Entscheidungsdurchgang glänzte auf
Ahlhorner Seite vor allem Eugen Pflaum mit starken Abwehrparaden, Till Meiners bestach
durch konstante Vorlagen. Trotzdem war der TV Brettorf einen Tick besser und zog auf 17:11
davon. Warum es dann doch zur hochdramatischen Wende kam und dem Ahlhorner SV plötzlich
9:1 Punkte in Folge gelangen, dafür gab es keine plausible Erklärung. Am Ende lagen acht
Ahlhorner Spieler überglücklich auf dem Hallenboden und konnten in dem Hexenkessel ihren
Sieg noch nicht fassen. "Beide Mannschaften haben tollen Faustball geboten, Ahlhorn
war heute einfach etwas glücklicher!", analysierte ein enttäuschter Brettorfer Trainer
Ralf Kreye.
Damit ist im Rennen um die beiden Fahrkarten zur Deutschen Meisterschaft, die hinter Hamm
noch zu bekommen sind, wieder alles offen. Neben Brettorf und Ahlhorn hat auch Diepenau
gute Chancen, in Neustadt/Coburg am 26./27. Februar dabei zu sein.
.
Ahlhorner SV - TV Brettorf (4. Februar 2005)
Einen heißen Tanz möchten die Bundesligafaustballer des Ahlhorner Sportvereins ihren Brettorfer
Nachbarn am Freitag bereiten! Um 20.00 Uhr kommt es in der Halle am Lemsen zum erneuten
Aufeinandertreffen der beiden Landkreisrivalen, und diesmal brennt der Favorit auf Revanche.
In einem denkwürdigen Hinspiel nämlich hatte der ASV im vergangenen November das verrückteste
Faustballdorf Deutschlands im Sturmlauf erobert und den Gastgeber völlig unerwartet mit
3:0 aus seiner eigenen Halle gefegt. Nun will der TVB, seines Zeichens Deutscher Freiluftchampion
und Hallenvizemeister, den Spieß umdrehen und die Verhältnisse im Oldenburger Land wieder
zurechtrücken.
Aber es geht um mehr als ein prestigeträchtiges Kreisderby. Mit einem Sieg nämlich könnte
auch der ASV seine Chancen auf eine DM-Teilnahme beträchtlich steigern und Tuchfühlung
zu den Konkurrenten aus Brettorf und Diepenau halten. Immerhin mussten Nils-Christoffer
Carl, André Poguntke und Co. am Wochenende tatenlos, weil spielfrei, zusehen, wie sie vom
MTV Diepenau zumindest vorläufig aus den DM-Rängen gekickt wurden.
Eindeutiger Favorit des Lokalderbys ist natürlich der Tabellenzweite TVB, dessen Hauptangreifer
Jens Kolb seine leichte Verletzung auskuriert haben dürfte und der sich in den letzten
Jahren meist mehr oder weniger deutlich gegen den ASV durchsetzen konnte. Zahlreiche Fans
werden den kurzen Weg nach Ahlhorn privat oder per Omnibus zurücklegen, um auf der Tribüne
das gewohnte Feuer zu entfachen und den ASV-Anhängern Paroli zu bieten.
"Wir erwarten eine tolle Stimmung auf den Rängen und wollen den Zuschauern ein entsprechend
packendes Faustballspiel präsentieren!", so Ahlhorns Zuspieler Till Meiners. "Aber
sicherlich werden wir den Husarenstreich vom November 2004 in dieser Form nicht wiederholen
können. Eins allerdings ist klar: Die Punkte bleiben im Landkreis!"
.
21-01-05: Ahlhorn.
Ein makeloser Sieg gelang dem Ahlhorner SV am Freitagabend im Heimspiel in der Hallenfaustball
Bundesliga der Männer gegen den Stader Vorortverein TSV Essel. Damit hielt der Ahlhorner
SV vorläufig den dritten Tabellenplatz in der Liga.
Ahlhorner SV - TSV Essel 3:0 (20:18, 20:15, 20:11)
Vor einer insgesamt zufriedenen Zuschauerkulisse erfüllte der Ahlhorner SV seine Pflichtaufgabe
gegen den Tabellensiebten zum Schluss mit Bravour. Doch vor allem im ersten Satz musste
das Team um Angreifer Nils-Christoffer Carl wesentlich mehr zittern, als es ihm lieb war.
Gegen hervorragend aufgelegte Marco Bartsch und Jan Lütgen im Esseler Angriff gerieten
die Einheimischen mit 15:18 in Rückstand. Essel war die spielbestimmende Mannschaft und
schien den Satz im Sack zu haben. Durch die Unterstützung von den Rängen zu energischer
Chancenauswertung getrieben drehte der ASV in einer umkämpften Satzschlussphase noch einmal
den Spieß zu seinen Gunsten. Auch der zweite Durchgang war bis zum 9:9 kein Selbstgänger.
Erst jetzt kamen Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Ahlhorner Angriff effektiver
zum Zuge. Der 2:0 Satzführung folgte im dritten Durchgang gleich ein 1:5 Rückstand. Doch
Ahlhorn fing sich durch die guten Abwehrleistungen von Hauke Dahms, Andre´ Poguntke und
Till Meiners schnell und bestimmte nach dem 7:7 Ausgleich eindeutig das Geschehen. "Nun
warten wir auf den TV Brettorf, der am 4. Februar bei uns antreten muss!" weist Abwehrspieler
Eugen Pflaum auf die für den Ahlhorner SV wohl vorentscheidende Saisonpartie hin in knapp
zwei Wochen hin.
. Heimspiel am Freitag,
21. Jan., 20 Uhr, gegen TSV Essel
Einen Doppelpack an Heimspielen gibt es für die Ahlhorner Faustballfans am Wochenende:
Am Freitagabend wollen die Männer ihren dritten Platz verteidigen, während die Frauen am
Sonntagmorgen zu zwei Spitzenspielen auflaufen.
Trotz der ärgerlichen Niederlage am vergangenem Samstag gegen den ärgsten Rivalen um den
begehrten dritten Tabellenplatz, MTV Diepenau, haben die Bundesliga Männer des Ahlhorner
SV noch alle Trümpfe in ihrer Hand. "Wir müssen einfach die restlichen Spiele gewinnen,
dann bleiben wir auf DM Kurs!", setzt Abwehrspieler Andre´Poguntke die Marschroute
seines Teams fest.
Dass dieses Vorhaben alles andere als einfach werden wird, zeigte sich schon am vergangenen
Sonntag im Match gegen den Tabellenvorletzten TV Leichlingen. Im zweiten Satz musste der
Ahlhorner SV erst drei Satzbälle des Gegners abwehren, um auf die Siegesstraße zu gelangen.
Die Aufgabe gegen die junge und ambitionierte Mannschaft des TSV Essel wird keinesfalls
einfacher. Nur durch eine konzentrierte Leistung in allen Mannschaftsteilen wird der ASV
seinen Heimvorteil nutzen können. Vor allem der früher einmal in Ahlhorner Farben spielende
Jung Nationalspieler Willm Engelke brennt darauf, seinen ehemaligen Mannschaftskameraden
zu zeigen, was er zu leisten imstande ist. "Wir hoffen, mit Unterstützung des Publikums
zu unserem Spiel zu finden. Dann müsste die Aufgabe gegen Essel zu lösen sein!", warnt
Poguntke davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. (Freitag, 21. Januar, 20
Uhr, Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule).
Der Ahlhorner SV wird in folgender Aufstellung antreten: Nils-Christoffer Carl, Thorge
Dahms, Philip Meiners (Angriff) Andre´Poguntke, Till Meiners , Hauke Dahms, Eugen Pflaum,
Karsten Bilger (Abwehr und Zuspiel).
.
16-1-05: Ahlhorn. Seinen dritten Tabellenplatz verspielte der Ahlhorner Sportverein in der
Hallenfaustball Bundesliga der Männer gegen den direkten Konkurrenten MTV Diepenau.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 3:1 (20:13,
20:5, 10:20, 20:15) Vor einer großen
Kulisse hatte der Ahlhorner Sportverein beim einheimischen MTV Diepenau zunächst wenig
Chancen. Die Aussicht, bei einem Sieg vorzeitig den dritten Tabellenplatz zu sichern, ließ
die ASV-Akteure eher verkrampfen. Der eigene Angriff und die Angaben waren zu brav, Diepenau
schaltete fast nach Belieben. Auch die Einwechselung von Thorge Dahme und Eugen Pflaum
in der Mitte des zweiten Durchganges brachte nicht die erhoffte Wende. Erst im dritten
Satz zeigte der Ahlhorner SV Normalform und schlug Diepenau deutlich. 11:9 lag man anschließend
vorne, doch dieser Vorsprung konnte nicht gehalten werden. Über 15:13 sicherte sich Diepenau
den wichtigen Sieg. "Noch ist nichts verloren, aber heute hätten wir viel klar machen
können!", ärgerte sich Abwehrspieler Hauke Dahms über den doppelten Punktverlust.
TV Leichlingen - Ahlhorner SV 0:3 (15:20,
19:21, 14:20) Mit einem Sieg im Sonntagsspiel
gegen den Tabellenvorletzten aus dem Leverkusener Vorort holte sich der Ahlhorner SV aufgrund
des zusätzlichen Spiels den dritten Platz zurück. In der Abwehr glänzte Hauke Dahms sowie
Till Meiners mit sauberen Vorlagen. Nils-Christoffer Carl kam im Angriff besser zum Zuge
als am Vortag und auch Philip Meiners punktete mit der Angabe wesentlich effektiver. Im
zweiten Durchgang drehte der Ahlhorner SV mit guter Kampfmoral einen 9:15 und 16:19 Rückstand
noch zu seinen Gunsten. Thorge Dahms fügte sich im letzten Satz nahtlos in das Ahlhorner
Spiel ein.
18-12-04: Ohne
reelle Siegchance war der Ahlhorner Sportverein im Spitzenspiel der Hallenfaustball Bundesliga
der Männer gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Westfalia Hamm.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 0:3 (15:20,
11:20, 21:23) Vor einer prächtigen Kulisse
hatte sich der Ahlhorner Sportverein gegen den amtierenden Deutschen Meister viel vorgenommen.
Davon merkten die Zuschauer in den beiden ersten Sätzen sehr wenig. Die eigenen hohen Ansprüche
ließen den Ahlhorner SV eher verkrampfen. Die Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip
Meiners präsentierten sich weit von ihrer wahren Leistungsstärke entfernt und entfalteten
zu wenig Durchschlagskraft. Auch Andre´ Poguntke hatte mit seinem Zweitschlag wenig Erfolg.
Auf der anderen Seite zog Hamms Nationalangreifer Nils Pannewig routiniert sein starkes
Spiel auf, so dass die Rollen klar verteilt waren. Erst im dritten Durchgang fand Ahlhorn
zu seiner Kampfkraft zurück. Nun mit André Poguntke in der Mittelposition und Eugen Pflaum
auf der linken Abwehrseite folgte ein offener Schlagabtausch. Bis zum 13:13 setzte sich
kein Team ab. Beim 13:17 schien das Spiel gelaufen. Ein Angabenass von Philip Meiners und
zwei verwandelte Angriffe von Nils Carl ließen Ahlhorn noch einmal zurück kommen. In der
dramatischen Schlussphase wehrte Ahlhorn beim Stand von 17:19 zwei Matchbälle ab. Die Chance
zum Ahlhorner Satzgewinn wurde beim 20:19 und 21:20 jeweils von Hamm abgewehrt, bevor Pannewig
in gnadenloser Manier das 21:23 und damit den Gesamtsieg verbuchte. "In den beiden
ersten Sätzen hätte ich mir weniger Verkrampfung und mehr Spielfluss gewünscht!",
ärgerte sich Abwehrspieler Hauke Dahms nach der Niederlage. Nun wird das kommende Match
nach der Weihnachtspause (am 15. Januar in Diepenau) gegen den viertplatzierten MTV Diepenau
äußerst wichtig, wenn nicht vorentscheidend, zur Festigung des dritten Tabellenplatzes
werden.
.
VORSCHAU: ASV - WESTFALIA HAMM (18.12., 16.00 UHR,
HALLE AM LEMSEN)
Mit einem neuerlichen Erfolg sind die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins verheißungsvoll
in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Vor eigenem Publikum schlugen sie Bayer 04 Leverkusen
knapp mit 3:2 und belegen vor dem letzten Heimspiel des Jahres den zweiten Tabellenplatz.
So kommt es am Sonnabend gegen Spitzenreiter Westfalia Hamm zu einem echten Knüller!
Das Match gegen Leverkusen ließ sich allerdings für Nils-Christoffer Carl, Hauke Dahms,
André Poguntke sowie Philip und Till Meiners am Samstag alles andere als vielversprechend
an. Vielleicht hatte man den Gegner vom Rhein doch unterbewusst unterschätzt, der wegen
einer Ellenbogenverletzung auf seinen Hauptangreifer und Nationalspieler Jörg Müller verzichten
musste. Zumindest ging der erste Satz überraschend mit 20:17 an die Gäste, die auch im
zweiten Durchgang wie aus einem Guss agierten und mit knallharten Granaten ihres Schlagmannes
Rainer Knappertz auf 2:0 davonzogen (20:14). Erst jetzt rappelten sich die Ahlhorner auf,
ergriffen mehr und mehr die Initiative und zogen damit das gesamte Match an sich. Mit einer
kämpferischen Meisterleistung auf allen Positionen drehten sie den Spieß noch um und wendeten
mit drei souveränen Sätzen die drohende Niederlage noch ab. Der Chemiegigant blieb beim
Ahlhorner 20:11, 20:14 und 20:12 chancenlos und musste letztlich verdientermaßen die Segel
streichen.
"Es sieht jetzt ziemlich gut für uns aus." gibt sich ASV-Neuzugang André Poguntke
angesichts von nunmehr 14:4 Punkten vorsichtig optimistisch. Und in der Tat wird seine
Truppe auf einem Tabellenplatz überwintern, der die Teilnahme an der DM in Coburg bedeuten
würde. Ob dies der zweite oder der dritte Rang sein wird, entscheidet sich im letzten Match
des Jahres am Sonnabend um 16.00 Uhr, wenn der ungeschlagene Spitzenreiter TV Westfalia
Hamm seine weiße Weste in der Halle am Lemsen verteidigen will. Das Team ist deutscher
Titelträger, hat auch in der aktuellen Hallenserie bereits wieder ein Punktekonto von 18:0
angehäuft und wurde dabei eigentlich nur vom TV Brettorf ernsthaft gefordert.
"Wir brauchen gegen den übermächtigen Favoriten nicht unbedingt zu gewinnen."
so Poguntke. "Wichtig ist, dass wir völlig befreit aufspielen können. Denn unsere
Punkte müssen wir sowieso gegen andere Mannschaften holen." Die Ahlhorner Halle mit
ihrer extrem engen Wandseite kommt dem Hammer Angreifer und Nationalspieler Niels Pannewig
ohnehin entgegen, der mit "schnell gemachten" Bällen seine Rundschläge zelebriert
und schwer zu beherrschen sein dürfte. Dennoch deutete der ASV im Hinspiel an, dass er
gegen das Topteam aus Westfalen durchaus bestehern kann: Zwar ging das Match 0:3 verloren,
aber alle drei Sätze waren lange offen und endeten äußerst knapp zugunsten des Spitzenreiters.
André Poguntke zeigt sich denn auch kämpferisch: "Gerade aus der engen Kiste in Hamm
ziehen wir unsere Motivation! Und wir hoffen auf die Zuschauer!"
12-12-04: Ahlhorn. Mit einem schwer erkämpften
Heimsieg gegen TSV Bayer 04 Leverkusen festigte der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball
Bundesliga der Männer seinen dritten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 3:2 (17:20, 14:20, 20:11, 20:14, 20:12) Gegen
die ohne Nationalspieler Jörg Müller angetretenen Farbenstädter begann der Ahlhorner SV
mit einem klassischen Fehlstart: 0:4. Auch anschließend lief in der Heimmannschaft nicht
viel zusammen. Philip Meiners entfaltete wenig Druck mit der Angabe, das Abwehrverhalten
der Angreifer zeigte ungewohnte Schwächen. Im Kopf schien der Ahlhorner SV das Match gegen
die ersatzgeschwächten Leverkusener schon abgehakt zu haben. Trotzdem gelang eine 15:13
Führung im ersten Satz, die man allerdings nicht verwerten konnte. Leverkusen lieferte
im folgenden Durchgang eine ganz starke Leistung und führte plötzlich 2:0! Ahlhorn schien
ratlos. Mit kämpferischen Qualitäten zog man sich nach der Satzpause aus dem Tief. Die
Angabe kam verbessert, Nils Carl agierte am Band zunehmend effektiver. Je mehr sich der
Ahlhorner SV steigerte, umso mehr ließ Leverkusen nach. Im Entscheidungssatz nach knapp
drei Stunden Spielzeit hielt der Chemiegigant nur bis zum 5:7 mit. Eine 5 - bzw. eine 4-Punkteserie
sicherten Ahlhorn den Sieg in dem fast schon verloren geglaubten Spiel. "Heute lief
es überhaupt nicht rund! Aber so eine Partie muss man auch erst einmal gewinnen!",
gewann Angreifer Thorge Dahms dem durchwachsenen Ahlhorner Spiel seine positiven Seiten
ab.
Am kommenden Samstag (16 Uhr) empfängt der Ahlhorner SV den Spitzenreiter aus Hamm.
4-12-04 Ahlhorn:
Mit einem klaren Heimsieg gegen den härtesten Verfolger TK Hannover festigte der Ahlhorner
SV in der Hallenfaustball Bundesliga der Männer seinen dritten Tabellenplatz. TV Brettorf
katapultierte sich mit zwei Auswärtssiegen auf Rang zwei der Tabelle.
Ahlhorner SV - TK Hannover 3:0 (20:11,
20:15, 21:19) Gegen den Tabellennachbarn
aus der Leinestadt erwischte der Ahlhorner SV einen Superstart. Nils-Christopher Carl sorgte
mit fast 100prozentiger Angriffsausbeute sowie Andre´Poguntke und Hauke Dahms mit souveränen
Abwehrleistungen gleich für einen beruhigen Vorsprung, den Ahlhorn selbstbewusst nach Hause
spielte. Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, nur wehrte Hannover sich jetzt verbissener.
Einen Krimi erlebten die Zuschauer im dritten Satz. Mit 5:1 ging TK Hannover in Führung.
Bei Ahlhorn lief nicht mehr viel zusammen, lediglich Philip Meiners hielt das Team mit
seinen Angabepunkten im Spiel. Mitte des Satzes hatte sich die Heimmannschaft wieder gefangen.
Ein 12:15 egalisierte man und hatte beim 19:16 drei Matchbälle. Doch Vizeweltmeister Ole
Herrmanns vom TKH hielt dagegen. Drei Crossschläge auf die Angriffsseite brachten den Ausgleich.
Wieder leitete Philip Meiners mit einem Angabenass die Wende zum hartumkämpften Sieg ein.
"In der nächsten Partie gegen Leverkusen noch einmal diese Form und wir setzten uns
oben fest!", blickte Angreifer Thorge Dahms auf das Heimspiel am kommenden Samstag
(16 Uhr) voraus.
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Die Adventszeit geht für den Ahlhortner Sportverein
mit drei Spitzenspielen in heimischer Halle alles andere als geruhsam weiter. Als Tabellenzweite
mit 10:4 Punkten erwarten Nils Carl und Co. am Sonnabend zunächst den ambitionierten
TK Hannover (4.12.2004, 15.00 Uhr, Halle
am Lemsen). Im letzten Match der Hinrunde
gilt der Gast und DM-Teilnehmer der vergangenen Saison als Favorit. Neben dem Nationalangreifer
Ole Hermanns bilden der aus Hamburg-Altona in die niedersächsische Hauptstadt gewechselte
Björn Hoff sowie der Düdenbütteler Zuspieler Carlo Engelke das Rückgrat der vollauf veränderten
TKH-Mannschaft. Mit besonderem Interesse wartet man in Ahlhorn auf den Allrounder Marcello
Fischer, der als argentinischer Nationalspieler Erfahrungen in Deutschland sammeln will
und das Team der Gäste verstärkt.
Wie der ASV hat auch Hannover erst zwei Niederlagen hinnehmen müssen, sodass man an der
Lethe von einem "echten Kracher" ausgeht, so Eugen Pflaum, einer der Abwehrspezialisten
im Ahlhorner Team. "Sicher ist der TKH Favorit. Aber wenn wir beißen und tatsächlich
gewinnen könnten, ist in den nächsten Matches alles möglich." fordert Pflaum seine
Mitspieler zum Kämpfen auf und spielt gleichzeitig auf die bis Weihnachten noch folgenden
Top-Spiele gegen Bayer Leverkusen und Westfalia Hamm an: "Es ist ein Dezember der
Vorentscheidungen! Und die beginnen am Freitag!"
26-11-04: Ahlhorner SV - SV Großenaspe 3:0 (20:7, 20:11, 20:18) Gegen den Tabellenletzten der Liga war ein Sieg für den Ahlhorner SV Pflicht, wenn man weiter höhere Ambitionen verfolgen will. Ohne den leicht verletzten Andre´Poguntke spielte der Gastgeber den Kieler Vorortverein quasi an die Wand. Eugen Pflaum, Hauke Dahms und Till Meiners verdienten sich mit konzentrierter Abwehrarbeit Bestnoten. Dem standen die Angreifer Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners mit druckvoller Angriffsarbeit nicht viel nach. Die Einwechselung von Thorge Dahms in Durchgang drei in das Hauptangriffszentrum klappte zunächst nahtlos. Eine 13:8 Führung vertändelte der Ahlhorner SV leichtfertig zum 15:17 Rückstand. Drei "Gewaltschläge" von Thorge Dahms brachten doch noch die Wende zum letztendlich klaren Erfolg. "Im Heimspiel gegen TK Hannover müssen wir aber noch eine Schippe draufpacken!", stimmte Andre´Poguntke sein Team auf das wichtige Match am kommenden Samstag (15 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Ahlhorn) ein.
21-11-04: Am Sonntag hatten Carl, Poguntke und Co. beim Deutschen Meister Westfalia Hamm anzutreten
und wollten zu ungewohnter Abendstunde die Sensationsserie fortsetzen. Doch Niels Pannewig
und sein Team entpuppten sich als anderes Kaliber. Wenn der ASV auch erneut ausgezeichneten
Faustball präsentierte und vor allem einen beruflich bedingten Ausfall von Zuspieler Till
Meiners problemlos wegsteckte, so war doch gegen den besten Hallenrückschläger Deutschlands
oft kein Kraut gewachsen. Dennoch hätte es anders kommen können, wenn der ASV am Ende des
ersten Satzes konsequenter angegriffen hätte, der erst in der Verlängerung hauchdünn abgegeben
werden musste (19:21). Auch die weiteren Durchgänge (18:20, 17:20) lieferten Faustball
vom Feinsten mit exzellenter Abwehrarbeit von André Poguntke, Hauke Dahms und Eugen Pflaum
und gingen etwas unglücklich an die Westfalen.
"Wir haben aber bewiesen, dass wir ab und an mit den ganz Großen der Liga mithalten
können. Und dem TV Brettorf haben wir dabei sogar ganz schön in die Suppe gespuckt!",
freute sich Till Meiners diebisch über den unerwarteten Punktgewinn. Am Freitagabend (26.11., 20.00 Uhr,
Halle am Lemsen) bietet sich seiner Truppe die gute Gelegenheit, sich mit einem weiteren
Erfolg in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen, in der es hinter den verlustpunktfreien
Hammern extrem eng geworden ist. Der Tabellenletzte SV Großenaspe gibt dann seine Visitenkarte
in Ahlhorn ab, und dabei käme ein Erfolg der Gäste aus Schleswig-Holstein einer Sensation
gleich, wie sie dem ASV gegen den TV Brettorf gelungen ist. "Wenn wir gewinnen wollen,
dürfen wir Großenaspe nicht unterschätzen! Ob das den Brettorfern mit uns wohl so gegangen
ist?", spekuliert Till Meiners.
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19-11-04: Brettorf. Einen sensationellen Ausgang nahm das Verfolgerduell in der Hallenfaustball
Bundesliga der Männer. Der favorisierte TV Brettorf musste in eigener Halle eine unerwartet
klare Niederlage gegen den Ahlhorner SV einstecken.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 0:3 (7:20,
11:20, 20:22) In der vollbesetzten Brettorfer
Halle trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. Im ersten Satz des Landkreisduells benötigte
der Ahlhorner SV nur gute 20 Minuten, um den deutschen Hallenvizemeister aus seiner Halle
zu fegen. Das sollte sich spätestens in Durchgang zwei ändern. Doch weit getäuscht. Angetrieben
von Abwehrass André Poguntke, der gegen seinen früheren Verein eine Superpartie lieferte,
spielte der Ahlhorner SV weiterhin am oberen Leistungslimit. Till Meiners bediente Angreifer
Nils Carl serienweise mit sauberen Vorlagen, Hauke Dahms ließ nicht einen Ball in der Abwehr
passieren und Philip Meiners punktete wiederholt mit seinen Rundschlägen bei der Angabe.
Spätestens im dritten Satz warteten alle auf das Aufbäumen von Jens Kolb, Lutz Meyer, Christian
Kläner und Co. . Trotzdem führte Ahlhorn erst einmal mit 14:10 und sah wie der sichere
Sieger aus. Endlich, fast schon zu spät, wachte Brettorf auf und erkämpfte unter dem frenetischen
Jubel der Zuschauer eine 18:15 Führung. Doch der Ahlhorner SV gab sich nicht geschlagen.
Poguntke mit seinem ersten Angriffspunkt bei der ersten Angriffsaktion sorgte neben Nils
Carl mit einer gelungenen Blocksituatuion für die Wende. 19:18 für Ahlhorn. Brettorf wehrte
den ersten Matchball routiniert ab, genauso wie den zweiten beim 20:19. Dann im dritten
Versuch beim dritten Matchball, gelang Nils Carl endlich der entscheidende Punkt zum nicht
erwarteten Sieg.
Stimmen zum Spiel:
"Manchmal gibt es Tage, da läuft es einfach nicht. Da kann man machen, was man will!
Ahlhorn war heute besser", erkannte Trainer Ralf Kreye den Ahlhorner Sieg an.
"Heute ist der Knoten geplatzt! Auf diesen Sieg haben wir schon seit Jahren gewartet!",
jubelte ASV-Abwehrspieler Eugen Pflaum.
Vorschau auf den 19.11. und 21.11.: Noch höher als in Leverkusen werden die Trauben am Wochenende hängen, wenn Nils Carl und Co. "an der Tabellenspitze zu Gast" sein werden. Am Freitag steht das Lokalderby beim TV Brettorf (Halle am Bareler Weg, 20.00 Uhr) an, wo es in den letzten Jahren stets wahre Packungen für die Ahlhorner gab. "Wir können nur besser abschneiden als bisher!", meint denn auch der Abwehrspezialist Hauke Dahms und ermuntert seine Mitspieler, unbeschwert und kämpferisch zu agieren. Am Sonntag tritt sein Team ein zweites Mal als krasser Außenseiter an, wenn es zum ungeschlagenen Tabellenführer und Deutschen Hallenmeister Westfalia Hamm reist. "Irgendwann werden wir einmal einem der Großen ein Bein stellen. Warum nicht schon bald?" unkt Hauke Dahms, der mit der bisherigen Saisonleistung seines ASV durchaus zufrieden sein kann.
14-11-04: TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 3:1 (20:12, 7:20, 20:17, 21:19) In der Farbenstadt ging es am frühen Sonntagmorgen um eine vordere Tabellenposition gegen einen direkten Konkurrenten. Die favorisierten Leverkusener - mit dem Kraftpaket und Vizeweltmeister Jörg Müller im Angriff - zeigten in eigener Halle ihre ganze Klasse. Im zweiten Durchgang konterte Ahlhorn imposant. Nach einer knappen Niederlage im dritten Durchgang lag Ahlhorn anschließend mit 16:13 vorne. Leverkusen konterte zum 18:17. Aber Ahlhorn gab sich längst nicht geschlagen, hatte sogar beim 19:18 zwei Angriffe zum Satzausgleich. Die folgende Angabe von Philip Meiners landete nur zentimeterbreit im Aus. Statt der eigenen Führung hatte Leverkusen plötzlich Matchball, den Jörg Müller mit einem Crossschlag eiskalt verwandelte. "Wir können die Halle erhobenen Hauptes verlassen!", machte Angreifer Thorge Dahms seinem Team Mut. "Zählt man die Balldifferenz, so haben wir sogar 68:68 unentschieden gespielt."
12-11-04: TSV Essel - Ahlhorner SV 1:3 (10:20, 20:14, 10:20, 14:20) Im Freitagabendspiel zeigte sich der Ahlhorner SV von seiner Schokoladenseite. Das junge, ambitionierte Team der Stader Vorstädter hatte sich in der Fredenbecker Handballhalle gegen den Ahlhorner SV Einiges vorgenommen. Doch von Beginn an dominierten Nils-Christoffer Carl und Philip Meiners im Angriff. Aufbauend auf die solide Abwehr mit Hauke Dahms , Eugen Pflaum und Till Meiners zogen die ASV Angreifer ungefährdet ihre Kreise zum deutlichen Satzgewinn. Konzentrationsschwächen bei der Ballannahme sorgten anschließend für einen Rückschlag. In Durchgang drei und vier, nun mit Andre´Pogunkte für den durchaus überzeugenden Eugen Pflaum, knüpfte Ahlhorn nahtlos an die Leistungen des ersten Satzes an und fegte Essel mit klarem Siegeswillen aus der Halle.
Ahlhorner SV - Leichlinger TV 3:2 (12:20, 20:12,
20:14,12:20, 20:16) Knapp drei Stunden
Hallenfaustball mit Höhen und Tiefen durchlebten die zahlreichen Zuschauer in Ahlhorn.
Der vermeintlich als Punktelieferant angereiste Aufsteiger aus dem Siegerland führte schon
mit 6:0, ehe der Ahlhorner SV sich überhaupt besann. Im zweiten und dritten Satz wechselten
die Vorzeichen. Die überzeugende Ahlhorner Abwehrreihe mit Andre´ Poguntke, Till Meiners
und Hauke Dahms hatte sich jetzt gut auf die knallharten gegnerischen Angriffe eingestellt.
Die Einwechselung von Thorge Dahms und Eugen Pflaum brachte in Satz vier mehr Unruhe ins
Ahlhorner Spiel als erwartet. Nach einem verpatzten Auftakt (0:5) reichten auch die guten
Angriffszüge von Thorge Dahms nicht, das Blatt noch einmal zu wenden. Im entscheidenden
fünften Satz regierten Spannung und Hektik. Ein 7:9 drehte Ahlhorn vorentscheidend zum
15:12. Nils Carl und Philip Meiners hoben sich in dieser wichtigen Phase als Garanten des
Sieges heraus.
"Dieser Sieg zeigt unsere momentan gute Moral!" freute sich Abwehrspieler Hauke
Dahms uber den knappen Erfolg.
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Ahlhorner SV - TSV Diepenau 3:1 (20:15, 17:20, 20:16, 20:16) Zwei Stunden und 15 Minuten rasanter Hallenfaustball pur. Mit leidenschaftlichem Einsatz kämpften beide Teams um den ersten Saisonsieg vor einer stimmungsvollen Kulisse von über 200 Zuschauern. Der Ahlhorner SV, erstmals mit Neuzugang André Poguntke vom TV Brettorf, brannte im ersten Durchgang ein wahres Feuerwerk ab. Hauptangreifer NilsChristoffer Carl und Angabenspezialist Philip Meiners ließen dem Gegner keine Chance. Umgekehrte Vorzeichen in Durchgang Nummer zwei. Angetrieben vom Ex-Ahlhorner Sven Varnhorn bestimmte Diepenau nun das Geschehen. Nach der Satzpause knüpfte Ahlhorn an die Leistung des ersten Durchganges an und ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Einen 12:5 Vorsprung verspielte der Ahlhorner SV anschließend zum 14:15. Den Diepenauer Aufwind konterte Ahlhorn, immer wieder angetrieben von dem überzeugenden Poguntke, zum umjubelten Satz- und Matchgewinn. "Diese Leistung im nächsten Heimspiel gegen Leichlingen - und wir sind ganz vorne mit dabei!", forderte Abwehrspieler Hauke Dahms sein Team. (Samstag, 6.11., 19 Uhr)
Droht wieder die Dreiklassengesellschaft
Auf den ersten Blick erwarten die Fachleute klare Ergebnisse und noch klarere Hierarchien
im Faustballoberhaus der Männer: An dn übermächtigen TV Westfalia Hamm und unseren ähnlich
unverschämt dominanten Nachbarn TV Brettorf, an die beiden amtierenden Deutschen Meister
also, scheinen die Spitzenplätze in der Tabelle der Nordstaffel sicher vergeben; deren
Teilnahme an der DM in Neustadt/Coburg steht bereits unumstößlich fest, bevor der erste
Bundesligaball 2004/2005 über das Hallenband geschlagen worden ist. Nach den Leistungen
der letzten Feldsaison müsste Bayer Leverkusen die begehrte dritte Karte für den Zug nach
Coburg lösen können.
Im Dunstkreis dieser drei Großen hauen sich - so spekuliert die Fachwelt - TK Hannover,
MTV Diepenau, TSV Essel, TV Leichlingen, SV Großenaspe und auch der ASV die Bälle um die
Ohren, ohne wirklich reelle Chancen auf einen Platz an der Sonne zu besitzen.
Schon aber erscheinen Insider auf der Bildfläche, die nicht so schablonenhaft schematisieren,
die dem Flug unseres wichtigsten Sportgerätes gewisse Unwägbarkeiten, der Wintersaison
einige Überraschungsmomente nicht gleich ganz absprechen wollen, die differenzierter denken,
die zu fragen wagen:
Wird der TKH an die Leistungen der letzten Zeit anknüpfen und einen der drei Großen aus dem Spitzentrio kegeln können, vielleicht wieder mit Hilfe eines der anderen Topvereine?
Und bescheidet sich der MTV Diepenau, der in den letzten Jahren massive Leistungsträger-Zuwanderungen verzeichnete, erneut mit einem Mittelfeldplatz? Die Truppe ist zu mehr in der Lage und brennt auf ein DM-Abenteuer!
Was schließlich kann unsere Mannschaft im heißen Winter 2004/2005 leisten, sollen wir das (realistische) Erreichen von Tabellenplatz vier oder fünf wirklich zum Saisonziel erheben? Immerhin spielt ein amtierender Deutscher Meister jetzt im blau-weißen Hemde!
Kann nicht auch ein Übermächtiger einmal (Verletzungs-)Pech oder einfach die Hosen voll oder einen schlechten Tag haben? Fragt mal Westfalia Hamm nach der letzten Feldsaison!
Und was ist, wenn Underdogs über sich hinaus wachsen? Warum soll das nicht den vermeintlich schwächeren Teams durchaus einmal gelingen? Ahlhorner denken da gern an Heinsberg zurück...
So ganz einfach ist er also vielleicht doch nicht
gestrickt, unser neuer Faustballwinter der Männer. Und in diesem Zusammenhang könnte
das Auftaktmatch unserer Jungs gegen den MTV Diepenau für die ganze Serie wegweisend
werden (Freitag, 29.10., 20.00 Uhr, Halle am Lemsen). Mit einem Sieg, der angesichts
der durchweg knappen Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit bei kompakter Leistung im
Bereich des Möglichen liegt, könnten wir uns in den ersten Spielen ein gutes Punktepolster
verschaffen, zumal das zweite Match - wieder vor eigenem Publikum und zu äußerst ungewöhnlicher
Zeit: Sonnabend, 6.11., 19.00 Uhr! - gegen Leichlingen geht und das dritte uns nach
Essel führt. Mit drei Siegen auf dem Konto ließen sich die folgenden Herausforderungen
in Leverkusen, Brettorf und Hamm dann sicherlich besser bestehen.
Der Saisonstart hat es also mehr noch als sonst in sich, und da unser gereiftes Aufgebot
mit André Poguntke vom TV Brettorf einen spektakulären Neuzugang verzeichnet, der sicherlich
keinen Bock auf Mittelfeldgeplänkel haben wird, fordern wir von unseren Jungs, voll
zur Sache zu gehen und hart reinzuhauen. Dreiklassenhierarchien sind dazu da, dass
sie zerstört werden!
Feldsaison 2004
Ahlhorn. Hannover. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel
in der Faustball Bundesliga der Männer schaffte der Ahlhorner SV einen versöhnlichen Saisonabschluss.
Demgegenüber verlor zwar der TV Brettorf die letzte Partie, erhielt sich aber mit der Tabellenführung
die gute Ausgangsposition für die DM vor eigenem Publikum in zwei Wochen.
Ahlhorner SV - TSV Bayer 04 Leverkusen 0:2 (17:20,
17:20) In dieser Begegnung ging es für
die Farbenstädter um die DM Teilnahme in Brettorf. Entsprechend engagiert wurde um jeden
Punkt gekämpft. Dass der Ahlhorner SV die Saison schon vorzeitig abgehakt hatte, wurde
jeweils zum Satzende deutlich. Leverkusen benötigte die Punkte unbedingt, während der Ahlhorner
SV die letzte Konsequenz vermissen ließ. So musste man sich der Werksmannschaft knapp geschlagen
geben.
Ahlhorner SV - TSV 1860 Hagen 2:0 (20:11, 20:16) Den letzten Pflichtspielauftritt in dieser Saison gestaltete der Ahlhorner SV gegen
den Absteiger versöhnlich. Mit der druckvollen Angriffszange Thorge Dahms und Nils-Christoffer
Carl sowie einem souveränen Philip Meiners in der Mittelposition hatte der Rekordmeister
aus Hagen nie die Spur einer Chance. In beiden Sätzen konnte der ASV zum Schluss im Angriff
Nachwuchstalent Sören Dahms eine Chance geben. "Wenn man als amtierender Deutscher
Vizemeister in der Bundesliga einen sechsten Platz belegt, muss man von einer verkorksten
Saison sprechen!", stellte Mannschaftskapitän Till Meiners klar. "Nun werden
wir nach vorne blicken, unsere Fehler und Schwächen analysieren und dann wieder angreifen!"
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Europapokale am 3./4. Juli 2004
Enttäuschung und vorsichtige Zufriedenheit herrschten am
Wochenende im Lager der Ahlhorner Faustballer: Mit einem letzten Platz und einer Bronzemedaille
kehrten die ASV-Spitzenteams von den Wettbewerben auf europäischer Ebene in der Schweiz
und in Österreich zurück.
Dass bereits die Teilnahme eines Herren- wie Damenteams
als seltener Erfolg zu werten war, hatten die Männer des Traditionsvereins wohl zu wörtlich
genommen, die sich als Deutscher Vizemeister für den IFA-Pokal in Balgach/Schweiz qualifiziert
hatten. Nach anfangs durchaus passablen Leistungen fanden Nils-Christoffer Carl und seine
Truppe nicht mehr zur gewohnten Form und mussten sich - anders als die Nachbarn vom TV
Brettorf, die am Ende die Silbermedaille holten - ohne einen einzigen Sieg mit dem letzten
Platz abfinden. "In der Form vom Sonntag haben wir auf europäischer Ebene nicht viel
verloren!", übte sich ASV-Abwehrspezialist Hauke Dahms denn auch in Bescheidenheit.
Von den Spitzenteams Union Freistadt/Österreich, TV Brettorf und KTV Widnau/Schweiz, die
sich die Medaillen teilten, waren die Ahlhorner unterm Strich zumindest weit entfernt.
Ganz anders wurden die blau-weißen Farben von den Frauen
des ASV vertreten, aber die Enttäuschung hatten sie letztlich mit ihren männlichen Kollegen
gemein. Den Europapokal der Landesmeister, der in diesem Jahre im österreichischen Zwettl
ausgetragen wurde, hätten Ilka Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel,
Alexa Pabst, Lara Wilke und Annika Lohse zu gern verteidigt, schon um erneut um den Titel
der weltbesten Vereinsmannschaft spielen zu können, den sie im Frühjahr in Brasilien einheimsten.
Entsprechend motiviert gingen die Mädel von Trainerin Edda
Meiners, die als Titelträger und Deutscher Meister am Turnier teilnahmen, am Sonnabend
auch in die Vorrunde, sodass gegen Rotweiß Koblenz, STV Schlieren/Schweiz und Union Arnreit/Österreich
hohe Siege erspielt wurden. Am Sonntag jedoch stand im Halbfinale einmal mehr der TV Voerde
im Wege; das Match, das Frauenfaustball vom Feinsten bot und an Spannung kaum zu toppen
war, ging diesmal mit 2:1 (20:15, 17:20, 20:18) an den Kontrahenten vom Niederrhein, der
dann auch das Finale gegen den Gastgeber Union Zwettl gewann und neuer Europapokalsieger
wurde. Der entthronte Champion aus Ahlhorn hielt sich - mit einer gehörigen Portion Wut
im Bauch - im Spiel um Bronze schadlos und fegte Union Arnreit aus Österreich gleich mit
20:6 und 20:10 vom Rasen.
Im Alltagsgeschäft der Bundesliga wollen die Ahlhornerinnen
nun am Wochenende in Empelde den zweiten Tabellenplatz gegen den stark abstiegsgefährdeten
Gastgeber und den Landkreisrivalen SV Moslesfehn verteidigen, der sich noch Hoffnungen
auf die DM-Qualifikation (Brettorf, 24./25. Juli) macht. Die ASV-Herren dagegen fühlen
sich in der Pflicht, ihrem Publikum einen versöhnlichen Saisonabschluss zu bieten und in
den Heimspielen am Sonnabend (10. Juli, 15.00 Uhr) zumindest gegen Hagen 1860 zu punkten;
im zweiten Tagesmatch dürfte der Jubilar TSV Bayer 04 Leverkusen eine Nummer zu groß für
die Ahlhorner Jungs sein.
Europapokale
Seite an Seite geht es zunächst nach Süddeutschland, dann aber trennen sich die Wege: Am
ersten Juliwochenende erleben die Faustballer des Ahlhorner SV das seltene Glück, gleich
mit zwei Teams auf kontinentaler Ebene vertreten zu sein. Während die Damen ihre internationale
Erfolgsserie fortsetzen wollen und im österreichischen Zwettl den Europapokal zu verteidigen
versuchen, spielen die ASV-Herren erstmals seit längerer Pause wieder im Konzert der kontinentalen
Größen. Sie zieht es in die Schweiz, wo in Balgach der IFV-Pokal ausgespielt wird.
"Wir können wir uns wohl kaum zum Favoritenkreis zählen, zumal in der Bundesliga momentan
ziemlich die Luft raus ist.", schätzt Co-Trainer Thomas Neuefeind die Chancen seiner
Truppe eher vorsichtig ein. In der Vorrunde haben es die Ahlhorner Männer, die als Deutscher
Vizemeister am Wettbewerb teilnehmen, mit Union Freistadt (Österreich) und den beiden Schweizer
Erstligisten KTV Neuendorf und TSV Jona zu tun. Mit dem Nachbarn TV Brettorf, der in der
Parallelgruppe antritt und in seiner momentanen Form zu den heißen Anwärtern auf den IFV-Pokal
zählt, fährt ein weiterer Spitzenverein aus dem Oldenburger Land nach Balgach.
Die Ahlhorner Frauen dagegen träumen schon ganz heimlich vom erneuten Europapokalsieg,
denn immerhin treten sie als Titelverteidiger und amtierender Deutscher Meister in Zwettl
an und würden im nächsten Jahr gern - eventuell gar in Namibia - wieder um den Weltcup
spielen, eine Gunst, in dessen Genuss nur der Gewinner des Europapokals kommt. In der Vorrunde
möchten RW Koblenz, der Schweizer Meister STV Schlieren sowie Union Arnreit (Österreich)
den Mädel von Trainerin Edda Meiners das Leben schwer machen. Der vermeintlich stärkste
Gegner dürfte der Deutsche Vizemeister TV Voerde sein, der in der Parallelgruppe spielt
und daher frühestens im Halbfinale mit Ahlhorn die Klingen kreuzen könnte.
Beide ASV-Mannschaften wollen sonnabends mindestens Platz 2 ihrer Vorrunde erreichen, um
am Sonntag die Chance auf höhere Weihen nutzen zu können. Dann wird sich zeigen, ob weitere
hochkarätige Faustballtrophäen in der prall gefüllten Ahlhorner Schatzkammer einen Platz
beanspruchen werden.
26-06-04: Am vorletzten Spieltag der Faustball Bundesliga der Männer hat es den Spitzenreiter
TV Brettorf gegen MTV Diepenau erwischt. Mit einem Sieg gegen Ahlhorn behauptete Brettorf
aber souverän seine Tabellenführung, während der Ahlhorner SV durch zwei weitere Niederlagen
abrutschte und noch in Abstiegsgefahr geriet.
MTV Diepenau - Ahlhorner SV 2:1 (16:20,
20:12, 20:12) Im ersten Tagesmatch zeigte
sich der Ahlhorner SV im ersten Satz von seiner Schokoladenweite. Die Angriffszange Nils
Carl und Thorge Dahms ließ den Gegner ein um das andere Mal ins Leere laufen. Gewohnt gut
stand die eigene Abwehrreihe mit Hauke Dahms, Till und Philip Meiners. Auch im zweiten
Durchgang lag Ahlhorn bei starkem Gegenwind mit 10:8 in Führung. Doch dann offenbarten
die Ahlhorner Angreifer wie auch im Entscheidungssatz deutliche Konditionsschwächen. Die
eigenen Chancen wurden nicht genutzt. Diepenau bekam Oberwasser und entriss Ahlhorn den
schon fast sicheren Sieg. "Wir entwickeln momentan vorne zu wenig Druck. Danützt auch
unsere überzeugende Abwehrleistung nichts", ärgerte sich Kaderspieler Hauke Dahms.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 0:2 (13:20,
13:20) Positive Akzente setzte in diesem
Match auf Ahlhorner Seite vor allem Thorge Dahms, während Hauptangreifer Nils Carl einen
rabenschwarzen Tag mit nur wenig Lichtblicken erwischt hatte. Davon ließ sich nun teilweise
auch die Ahlhorner Abwehr anstecken, so dass Brettorf ein einfaches Spiel hatte und die
Partie leicht und locker nach Hause schaukelte. "Nun haben wir nur noch vier Punkte
Vorsprung auf den Vorletzten TSV Hagen. Deshalb müssen wir dieses Team am letzten Spieltag
unbedingt schlagen", warnt Kapitän Till Meiners vor einem frühzeitigen Abhaken der
Saison.
20-06-05:
Beim Marathon Spielwochenende der Faustball Bundesliga der Männer blieb der DM-Ausrichter
TV Brettorf ungeschalgen und steht als erster Teilnehmer der Meisterschaft fest. Der Ahlhorner
SV konnte von vier Partien nur eine für sich entscheiden und dümpelt nun im Tabellenmittelfeld.
TSV Essel - Ahlhorner SV 2:0 (20:17, 22:20) Die Partie gegen den Aufsteiger aus dem Alten Land entwickelte
sich für Ahlhorn zu einer Enttäuschung. Eine 13:8 Führung gab man im ersten Satz ab. Im
zweiten Durchgang reichte ein 16:12 nicht aus, um siegreich zu bleiben. Als großes Handicap
erwies sich im Verlauf des Spiels die Trainingsverletzung des Hauptangreifers Nils-Christoffer
Carl, der sich mit einem Pferdekuss durch das Match plagte und so nie zu seiner Form fand.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 0:2 (7:20, 10:20)
Nach der knappen Niederlage gegen Essel
war im anschließenden Samstagsmatch beim Ahlhorner SV die Luft heraus. Auch die Umstellung
im Angriff, Nils Beckemeyer als Hauptoffensive, Philip Meiners als Angabenschläger, brachte
nicht die erhoffte Wende gegen die an diesem Tag wohl kaum zu schlagenden Westfalen.
Ahlhorner SV - TK Hannover 0:2 (19:21, 13:20) Wiederum gelang es am Sonntagmorgen dem Ahlhorner SV nicht,
einen Satz in der Verlängerung zu gewinnen. Bei strömenden Regen bot vor allem die Abwehr
mit Hauke Dahms sowie Till und Philip Meiners eine klasse Leistung. Auch das Bundesligadebut
von Thorge Dahms als Zweitangreifer musste als gelungen bezeichnet werden. Das bessere
Ende hatten allerdings in beiden Durchgängen jeweils die Leinestädter für sich.
Ahlhorner SV - SV Großenaspe 2:0 (20:14, 20:14)
Einen 5:8 Rückstand machte Ahlhorn mit
einem beherzt aufspielenden Nils-Christoffer Carl in der Folge mehr als wett. Wieder mit
Thorge Dahms als Zweitangreifer übernahm Ahlhorn jeweils in der Satzmitte eindeutig das
Zepter und fuhr den ersten und einzigen Wochenendsieg ein. "Insgesamt eine große Enttäuschung
für uns. Drei Siege hatten wir uns insgeheim erhofft und wären möglich gewesen!",
resümierte ein frustrierter Hauke Dahms die Ahlhorner Ausbeute.
14-06-04: Es
wird bereits spannend in der Faustball-Bundesliga der Männer! Mit einem Mammutprogramm
startet der Ahlhorner Sportverein am Wochenende zwar erst in die Rückrunde der aktuellen
Feldsaison, doch haben alle vier Spiele schon vorentscheidenden Charakter. Denn wenn Nils-Christoffer
Carl und seine Mitstreiter nicht mindestens drei, besser alle Begegnungen für sich entscheiden,
dürfte der Traum von einer erneuten DM-Teilnahme ausgeträumt sein.
Am Sonnabend reist die Truppe zunächst in die Faustballhochburg Essel
an der Unterelbe, wo gegen den Gastgeber, der noch nicht aller Abstiegssorgen ledig ist,
unbedingt gewonnen werden muss. Das aber dürfte gegen den starken Aufsteiger um den Ex-Ahlhorner
Willm Engelke, der seinerseits Anschluss an das Mittelfeld anstrebt, alles andere als ein
Selbstläufer werden. Anschließend steigt gegen Westfalia Hamm das Verfolgerduell um den
dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der DM in Brettorf berechtigt. Die Westfalen,
ihres Zeichens immerhin Deutscher Hallenmeister, bieten wieder ihren genesenen Hauptangreifer
Niels Pannewig auf und dürften nur zu bezwingen sein, wenn Ahlhorn einen ganz großen Tag
erwischen sollte.
Kaum einen halben Tag später empfängt der ASV auf eigener Platzanlage
TK Hannover und SV Großenaspe (20. Juni,
11.00 Uhr). Während der Gast aus Schleswig-Holstein,
der im Hinspiel nur mit Mühe knapp besiegt werden konnte, als siegloser Tabellenletzter
nach Ahlhorn reist, liebäugelt der TKH mit der DM-Qualifikation. Der Tabellendritte, der
nur einen hauchdünnen Vorsprung auf Hamm, den ASV und den MTV Diepenau besitzt, wird in
Ahlhorn alles andere tun, als sich widerstandslos die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
Während TV Brettorf und Bayer Leverkusen bereits mit der DM-Teilnahme
planen können, hat zwischen den vier Verfolgern ein heißes Gerangel um den letzten freien
Platz begonnen. Ahlhorns Co-Trainer Thomas Neuefeind nimmt seine Spieler vor dem wichtigen
Doppelspieltag denn auch kräftig ins Gebet: "Wenn wir am Wochenende zwei unserer vier
Spiele verlieren, können wir die Verteidigung des Deutschen Vizemeistertitels schon getrost
in den Wind schreiben! Ich werde mir dann als erster eine Tribünenkarte für die DM in Brettorf
kaufen und von der Mannschaft bezahlen lassen!"
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Spieltag am 5. Juni 2004 (Hannover): TK Hannover
- Ahlhorner SV 2:0 (20:17, 20:11) Der
Sprung auf Tabellenrang drei stand in diesem Match für beide Teams auf dem Spiel. Nils-Christoffer
Carl begann beim Ahlhorner SV gleich mit fünf Angabenassen, die die Entschlossenheit seines
Teams untermauerten. In einem offenem Schlagabtausch, bei dem auf Ahlhorner Seite auch
die Abwehr mit Hauke Dahms, Philip Meiners und Markus Bolz immer stärker wurde, stand die
Partie bis zum 17:17 auf des Messers Schneide. Zwei kurz geschlenzte Hannoveraner Angriffe
gaben in der Schlussphase den Ausschlag für die erste Ahlhorner Satzniederlage. Einen 4:8
Rückstand bog Ahlhorn im zweiten Durchgang zum 9:8 um. Es folgten zwei unglückliche Abwehraktionen,
zwei Fehlangaben und ein dadurch stark gemachter Gegner, dem Ahlhorn nun nichts mehr entgegen
zu setzen hatte. "Bei unserer Leistung wäre zumindest ein Satzgewinn verdient gewesen!"
zeigte sich Abwehrspezialist Hauke Dahms nach der klaren Niederlage mehr als niedergeschlagen.
Ahlhorner SV - TV Großenaspe 2:0 (21:19, 20:18) Einen glücklichen Sieg schaukelte Ahlhorn anschließend gegen den Tabellenletzten
nach Hause. Zu geschockt war man von der vorherigen Niederlage. Eine 15:9 Führung reichte
im ersten Durchgang nicht zum klaren Satzgewinn. Insgesamt spielte das Team scheinbar mit
angezogener Handbremse. Hauptsächlich Nils Beckemeyer hielt den Ahlhorner SV im zweiten
Satz nach einem 10:13 im Spiel. Gelungene Abwehraktionen von Routinier Markus Bolz sowie
Beckemeyers druckvollen Angriffe sicherten schließlich den umkämpften doppelten Punktgewinn.
"Noch liegt Rang drei in der Rückrunde in Reichweite, aber dafür müssen wir uns deutlich
steigern!" zog Beckemeyer das Fazit nach der Hinrunde.
Spieltag am 5. Juni 2004 (Hannover) und der Frauen am
6. Juni 2004 (Schneverdingen)
Die Pfingstpause ist beendet, und für die Faustballteams des Ahlhorner SV beginnt am Wochenende
bereits die heiße Phase im Kampf um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im benachbarten
Brettorf. Dabei haben die ASV-Männer sicherlich erheblich schlechtere Ausgangschancen als
die Frauen des Vereins.
Die Truppe um Spielertrainer Thomas Neuefeind, Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl und
die Meiners-Zwillinge reist am Sonnabend nach Hannover, um im Kampf um den dritten Tabellenplatz
hinter den verlustpunktfreien Spitzenteams aus Leverkusen und Brettorf Boden gutzumachen.
Während das gegen den SV Großenaspe, der allgemein als Abstiegskandidat gehandelt wird,
bei konzentriertem Auftreten gelingen müsste, dürfte ein Sieg gegen den Gastgeber TKH nur
mit einer Topleistung möglich sein. "Wir wollen versuchen, die Angriffe von Ole Herrmanns
in den Griff zu kriegen; dann entscheidet sicherlich die Tagesform unserer Schlagleute
über Sieg oder Niederlage.", so die Einschätzung des ASV-Abwehrspezialisten Hauke
Dahms. Da Hannover einer der Anwärter auf einen Spitzenplatz in der Nordstaffel der Bundesliga
ist, würde ein ASV-Erfolg sicher doppelt zählen, eine Niederlage jedoch könnte schon das
Aus im Kampf um die DM-Fahrkarten bedeuten.
Da sehen die Perspektiven der ASV-Frauen erheblich freundlicher aus. Als ungeschlagener Tabellenführer fahren die Mädel
von Trainerin Edda Meiners am Sonntag in die Lüneburger Heide und treffen auf TG Berlin
und den ewigen Widersacher Jahn Schneverdingen. Mit einem erneuten Doppelsieg würden Bianca
Mollenhauer, Sabine Ansel und Co. das Tor zur DM in Brettorf bereits sehr weit aufstoßen.
"Aber wir können auch mit einer Niederlage leben.", gibt sich ASV-Zuspielerin
Janna Meiners zurückhaltend, zumal das Match gegen den abstiegsgefährdeten Angstgegner
aus der Hauptstadt kein Selbstläufer wird und die Gastgeberinnen vom Tabellenzweiten TV
Jahn momentan neben dem ASV das stärkste Bundesligateam zu stellen scheinen.
Beim Traditionsverein an der Lethe hofft man natürlich auf ein weiteres erfolgreiches Faustballwochenende
mit einem insgesamt positiven Punktverhältnis. "Solange der Verein noch Chancen auf
eine Doppelteilnahme in Brettorf hat, wollen wir alles geben.", fordert auch "Paule"
Neuefeind von beiden Teams und spielt auf die DM-Erfolge 2003 in Aachen an: "Schließlich
haben wir Gold und Silber zu verteidigen!"
22-05-04 in Hagen:
TSV Bayer 04 Leverkusen - Ahlhorner SV 2:1 (21:19, 14:20,
20:11) In dieser Begegnung ging es für
den Ahlhorner SV um den möglichen Kontakt zum Führungstrio. Erstmals konnte man außerdem
nach acht Monaten auf den Englandheimkehrer Philip Meiners wieder zurück greifen. In einem
tollen Match drehte der ASV im ersten Satz ein 17:18 zum 19:18. Die Chance zum Satzgewinn
wurde aber vergeben, in der Verlängerung siegte Leverkusen. Im zweiten Durchgang bot Ahlhorn
Faustball vom feinsten und hielt den Spitzenreiter deutlich nieder. Nils Carl und Till
Meiners harmonierten im Angriff einfach optimal, Hauke Dahms fischte in der Abwehr jeden
Ball. Den Entscheidungssatz konnte Ahlhorn dann nur bis zum 7:7 ausgeglichen gestalten.
Anschließend gelang Leverkusen einfach alles, die Ahlhorner Niederlage war perfekt.
TSV 1860 Hagen - Ahlhorner SV 0:2 (20:16, 20:15) Der Pflichtsieg gegen den Rekordmeister bereitete nach der enttäuschenden
Niederlage der vorangegangene Partie mehr Mühe als erwartet. Im ersten Durchgang musste
der Ahlhorner SV einen 9:13 Rückstand durch starke Abwehrleistungen aufholen, bevor in
einer starken Schlussphase der Sieg glückte. Anschließend führte Ahlhorn mit 18:9, um dann
doch noch nach der Hagener Aufholjagd kurzzeitig zittern zu müssen.
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Am zweiten Spielwochenende der Faustball Bundesliga der
Männer gewannen sowohl der DM-Ausrichter TV Brettorf als auch der Ahlhorner SV ihre beiden
Partien. Dabei überraschten besonders die beiden Ahlhorner Erfolge in Hamm die Experten.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 1:2 (12:20,
20:16, 15:20) Nach dem verkorksten Saisonstart
in die Bundesliga ging es für den Ahlhorner SV in Hamm schon um alles. Bei einer weiteren
Niederlage hätte man sich jegliche Ambitionen auf einen vorderen Tabellenplatz abschminken
können. Mit Nils Carl und Nils Beckemeyer im Angriff sowie dem debütierenden Geburtstagskind
Karsten Bilger in der Abwehr entschied Ahlhorn den ersten Satz deutlich für sich. Im zweiten
Durchgang war man jeweils auf 13:13 und 15:15 Unentschieden dran, die entscheidenden Punkte
gelangen jedoch dem amtierenden Hallenmeister. Nach einer 11:4 Führung schien der dritte
Satz nur noch eine Formsache zu sein, doch Hamm verkürzte auf 15:16. In der umkämpften
Schlussphase behielten Nils Carl und Nils Beckemeyer die Nerven und sorgten für den Matchgewinn.
Ahlhorner SV - TSV Essel 2:0 (20:15, 20:15) Die Partie gegen den Aufsteiger aus dem Alten Land entwickelte
sich für Ahlhorn keineswegs zu einem Selbstläufer. Jeweils aus einem knappen Vorsprung
gewann man die Sätze zum Schluss vor allem deshalb deutlich, weil Hauke Dahms und Till
Meiners mit ihrer auf hohem Niveau stehenden konstanten Abwehrarbeit den Esseler Angriff
zur Verzweifelung brachten. Auswechselspieler Sören Dahms jubelte: "So kann es weiter
gehen. So drücke ich gern die Ersatzbank!"
Die Reise geht am Sonnabend,
dem 15.5., nach Hamm, wo der zweite Favorit,
der Deutsche Hallenmeister TV Westfalia Hamm sowie der TSV Essel auf die Ahlhorner warten.
Wie der Gastgeber die Knieverletzung von Hauptangreifer Niels Pannewig verkraften wird,
bleibt abzuwarten, das Handicap macht den ASV jedoch keinesfalls zum favorisierten Team.
Und auch die junge Mannschaft aus Essel hat in der Hallensaison gerade gegen Ahlhorn sehr
stark aufgespielt, so dass Spielertrainer Thomas Neuefeind sich sehr vorsichtig gibt: "Es
wird sehr schwer werden, aber mit 0:8 Punkten wollen wir keineswegs in die Saison starten.
Daher muss mindestens ein Erfolg her!" fordert er seine Truppe zu engagiertem, kämpferischem
Auftreten auf.
Ahlhorner SV - MTV Diepenau 0:2 (17:20, 19:21) Der Saisonstart in die Bundesliga ging für den Ahlhorner SV gründlich
daneben. Trotz einer 16:13 Führung mussten Nils-Christoffer Carl, Till Meiners und Co.
den ersten Satz noch abgeben. Im folgenden Durchgang wehrte der Ahlhorner SV drei Matchbälle
ab, um dann doch noch in der Satzverlängerung der Kürzeren zu ziehen.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 0:2 (18:20, 20:22) Wie im ersten Spiel lag der Ahlhorner SV mit 16:13 in Führung,
bevor der Einbruch zum knappen Satzverlust kam. Wie im Rausch spielte anschließend die
ASV-Fünf bis zum 9:0 Vorsprung. Doch dann schlichen sich Konzentrationsfehler ein und Brettorf,
allem voran Lars Behm mit wuchtigen Angriffen, witterte Morgenluft. Als Neuefeind beim
17:15 für Ahlhorn gleich noch zwei Fehlangaben produzierte, begann eine überaus spannende
Schlussphase. Brettorf wehrte den Ahlhorner Satzball (19:18) ab, Ahlhorn wehrte den Brettorfer
Matchball (20:19) ab. Nach fünf umkämpften Spielzügen auf hohem Niveau fiel die Entscheidung
zugunsten des Favoriten. Knapp und unter Wert musste sich der Ahlhorner SV geschlagen geben.
"Nun stehen wir mit dem Rücken zur Wand!" analysierte Angreifer Nils Carl nach
dem verpatzten ersten Spieltag.
Faustball-Bundesliga Männer: Heimspieltag am 8. Mai
2004
Mit einem echten Knüller vor heimischer Kulisse starten
die Faustballer des Ahlhorner Sportvereins am Sonnabend in die Freiluftserie 2004: Im Stadion
an der Katharinenstraße (Spielbeginn 15.00 Uhr) geben zwei Mannschaften ihre Visitenkarte
ab, die man zum Anwärterkreis auf Spitzenplätze in der Tabelle zählen muss.
Den Saisonauftakt bildet das Match des ASV gegen den MTV
Diepenau. Der Gegner "aus dem Hannoverschen" hat sich in den Vorbereitungsturnieren
als Hecht im Karpfenteich erwiesen und wird von Experten als Geheimfavorit der Liga betrachtet,
weil er mit zwei aktuellen Nationalspielern antritt und mit Olaf Neuenfeld, den es von
der Turnerschaft Hannover nach Diepenau zog, über einen erfahrenen, engagierten Coach verfügt.
In der vergangenen Hallenserie waren die Auseinandesetzungen mit den Diepenauern wahre
Faustballkrimis und gingen jeweils über fünf Sätze.
Der zweite Tagesgegner ist der absolute Ligafavorit TV
GH Brettorf. Der Landkreisrivale ist Ausrichter der Deutschen Meisterschaft 2004 und wird
allein schon aus diesem Grunde bis unter die Haarspitzen motiviert sein. Außerdem steht
noch die Revanche für die überraschende DM-Halbfinalniederlage der Brettorfer vor Jahresfrist
in Heinsberg aus, als der Ahlhorner SV schließlich Deutscher Vizemeister wurde.
Diesen sensationellen Erfolg zu wiederholen, kann für die
Ahlhorner realistisch nicht das Saisonziel 2004 sein. Vielmehr wird es extrem schwer werden,
den dritten Tabellenplatz der Nordstaffel zu erreichen, der zum DM-Sprung nach Brettorf
berechtigen würde. Hinter den Topteams aus Brettorf und Hamm vermuten Experten eher Bayer
Leverkusen oder den MTV Diepenau als den ASV. Wenn die Truppe um Nils-Christoffer Carl
allerdings nicht von Anfang an schlechte Karten im Kampf die DM-Teilnahme haben will, muss
gegen Diepenau am Samstag unbedingt ein Sieg her.
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