Damen - 1. Bundesliga
zur Situatuion
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zur Situation |
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Feldsaison 2007
13-05-07: Ahlhorn. Nach zwei Wochenendsiegen
präsentiert sich der Ahlhorner SV als Tabellenführer der Feldfaustball Bundesliga der
Frauen. "Das wäre eine gute Platzierung für die Endtabelle", freute sich Trainerin
Edda Meiners.
Ahlhorner SV - MTSV Selsingen 2:0 (20:11, 20:8) Im ersten Match der neuen Saison
vor eigenem Publikum mit dem neuformierten Angriffsduo Andrea Besser und Marie Warnick,
die verletzte Ilka Theesfeld kam nur zu einem Kurzeinsatz, trat der Ahlhorner SV mehr
als überzeugend auf. In der Abwehr spielten Alexa Pabst und Annika Lohse auf höchstem Niveau,
so dass der Aufsteiger in knapp 38 Minuten in seine Schranken verwiesen wurde.
Ahlhorner SV - SG Bademeusel 2:0 (20:14, 20:14) Etwas mehr Probleme bereitete der
zweite Tagesgegner. Doch nach nur anfänglichen Schwierigkeiten stand die Abwehr wieder
hervorragend. Janna Meiners fütterte ihre Angreiferinnen mit genauen Vorlagen, die effektiv
verwertet wurden. Nach einem klaren 15:9 im zweiten Satz verkürzte Bademeusel plötzlich
auf 14:15. Mit einem Ass gab Marie Warnick die richtige Antwort und leitete den effektiven
Endspurt ein. "Das war heute gut aber noch kein echter Maßstab für einen oberen Tabellenplatz.
Das wird in den nächsten Partien anders werden!" erklärte eine überaus erfreute Trainerin
Edda Meiners.
06-05-07: Berlin.
Mit zwei Siegen startete der Ahlhorner
SV in der Bundeshauptstadt erfolgreich in die Feldfaustball Bundesliga der Frauen. Trotzdem
war Berlin kaum eine Reise wert, denn der Ahlhorner SV siegte jeweils im Schnelldurchgang.
SV Düdenbüttel - Ahlhorner SV 0:2 (12:20, 9:20) Im ersten Match der neuen Saison mit dem
neuformierten Angriffsduo Andrea Besser und Marie Warnick, die verletzte Ilka Theesfeld
musste noch pausieren, trat der Ahlhorner SV auf, als hätte es in der Mannschaftsformation
keinen Wechsel gegeben. Allerdings waren die Stader Vorstädter auch nicht als echter Prüfstein
anzusehen.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (13:20, 9:20) Etwas mehr Probleme bereitete der zweite
Tagesgegner. Doch nach nur anfänglichen Schwierigkeiten machten Annika Lohse und Alexa
Pabst in der Abwehr eine ausgezeichnete Figur. Nun punktete vor allem Marie Warnick mit
variablem Leinenspiel im Angriff und ließ die Berliner ein um das andere Mal ins Leere
laufen. Insgesamt wurde auch der zweite Tagessieg noch zu einer eindeutigen Angelegenheit.
"Das war heute kein Maßstab für einen oberen Tabellenplatz. Das wird nächste Woche
in Ahlhorn bestimmt anders werden!" erklärte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.
Unsere Damen Sieger
beim TKH Hannover Turnier:

Foto: Rouven Schönwandt -Weitere Fotos
02-05-07: Vielleicht etwas mehr Glück!
Vorschau auf die Bundesliga-Feldsaison der Damen
Sie kommen aus Güstrow, Hannover, Bremen, sie durchqueren halb oder fast ganz Norddeutschland
auf dem Weg zum Training, sie stoßen an Spieltagen irgendwo an stets wechselnden BAB-Raststätten
zur Mannschaft, und vier von ihnen haben in fremden Vereinen ihr Handwerk gelernt - eher
eine Ausnahme in der Ahlhorner Faustballphilosophie!
Die Strapazen aber, die gerade die Spitzenspielerinnen in unserer Sportart in Kauf nehmen
müssen, werden nur selten "entlohnt", finanziell schon gar nicht und auch gar
zu selten durch volle Halle und treue Fans! Warum nimmt man sie dennoch auf sich? Wenn
das Gefühl sportlicher Kameradschaft und kollektiver Verlässlichkeit auch im Heimatverein
vorhanden ist, bleibt nur die Hoffnung auf größeren Erfolg: einmal an einer DM teilnehmen,
dort eine Medaille umgehängt bekommen oder gar noch höhere Meriten erwerben! Das wiederum
ist in Ahlhorns und Eddas Elitetruppe nicht ausgeschlossen!
Doch mit der garantierten DM- oder EM-Teilnahme können wir auch an der Lethe nicht mehr
dienen. Seitdem es Bianca Mollenhauer beruflich und privat in den Süden gezogen hat, befürchteten
wir mit Wasser kochen zu müssen und die Zugangsberechtigung für das Schlaraffenland einzigartiger
Erfolge zu verlieren. Und in der Tat fand die Hallen-DM 2007 ohne die ASV-Mädel statt.
Wer sich aber noch erinnert, wie knapp wir an der Fahrkarte nach Mannheim vorbeischrammten,
der wird mit einer gewissen Zuversicht die Freiluftsaison erwarten. Denn trotz des Abschieds
unserer Ausnahmeangreiferin Bianca Mollenhauer und trotz der Schlagarmverletzung, die Ilka
Theesfeld zu schaffen macht, stehen mit Andrea Besser aus Bremen und unserem Neuzugang
Marie Therese Warnick aus Güstrow zwei Hoffnungsträgerinnen bereit, die auf ihren langen
Fahrten zum Team stetig neuen Erfolgshunger entwickeln und noch längst nicht satt sind.
Mit unserer bewährt kompakten Abwehrreihe um Sabine Ansel in der Hinterhand sollten sie
zu mancher Überraschung in der Lage sein.
Dabei verlangt im verwöhnten Oldenburger Land natürlich keiner, dass unsere Truppe bereits
wieder mit Jahn Schneverdingen oder dem TV Voerde mitzuhalten in der Lage sein wird. Die
beiden amtierenden Deutschen Meister gelten wohl doch als die Topfavoriten im Kampf um
die DM-Fahrkarten. Auch unser Nachbar vom Küstenkanal hat eine fantastische Hallensaison
abgeliefert, nur den Rahm bei der DM nicht abschöpfen können und in Mannheim Nerven gezeigt.
Vielleicht kann Blau-Weiß ja im Bundesliga-Alltag auf ähnliche Anfälligkeiten des SV Moslesfehn
hoffen!
Dass mehr drin sein könnte als der undankbare vierte Platz der vergangenen Hallensaison,
stellten unsere Mädel eindrucksvoll unter Beweis, als sie mit einer überragenden Andrea
Besser im Hauptangriff das Vorbereitungsturnier in Stuttgart ungeschlagen überstanden.
Selbst gegen das einzige süddeutsche Topteam, den TV Bretten, der mit Bianca Mollenhauer
an der Leine auflief (!), gelang nach großem Kampf und prächtigem Faustball ein umjubelter
25:21-Erfolg.
Wenn es gelingen sollte, eine solche Frühform und die damit verbundene Motivation über
die gesamte Saison zu konservieren, sollte es vielleicht doch möglich sein, die jungen,
aufstrebenden Teams aus Blumenthal, Düdenbüttel, Bademeusel, Selsingen und von TiB Berlin
auf Distanz zu halten und in den Kreis der drei Favoriten vorzudringen. Immerhin treten
wir noch immer als amtierender Deutscher Vizemeister in den Ring und immerhin sollen sich
die weiten Wege doch auch lohnen, die Marie, Andrea, Sabine und Co. für ihren geliebten
Faustball in Kauf zu nehmen bereit sind!
Also, Mädels, haut rein und geht lange Wege! (Horst Strömer)
29-04-07: Letztes Saisonvorbereitungsturnier
in Hannover
Eine Woche vor dem Saisonauftakt zur Feld-Faustball Bundesliga der Damen präsentierte sich
der Ahlhorner SV in guter Form.
Auch das letzte Vorbereitungsturnier des TK Hannover wurde (nach dem Sieg vor einer Woche
in Stuttgart) in überzeugender Manier gewonnen.
Im Finale geriet der Ahlhorner SV gegen den ostdeutschen Erstbundesligisten SG Bademeusel
beim 23:17 Sieg nie ernsthaft in Bedrängnis und siegte im Endeffekt souverän.
Schon das Halbfinale gegen TG Berlin (25:18) , das der Ahlhorner SV nach sieben Siegen
in der Vorrunde ungeschlagen erreichte, war von einer konzentrierten Ahlhorner Leistung
bestimmt.
Nach diesem Sieg im 16er Feld des hannoveraner Turniers lässt der Südoldenburger Verein
für die Feldsaison die Erwartungen höher schrauben. So konstatierte die Trainerin Edda
Meiners: "Alles andere als die Qualifikation zur DM wäre ein Misserfolg für uns!".
22-04-07:
Vorbereitungsturnier zur Feldsaison
2007 in Stuttgart
Ahlhorn. Stuttgart. Beim Vorbereitungsturnier auf die Faustball Feldsaison 2007 sorgte
die Damenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins für ein Ausrufezeichen. Mit einem nicht
erhofften Turniersieg gegen das badische Spitzenteam TV Bretten zeigte der Ahlhorner SV
außergewöhnliche Frühform.
Ohne die verletzte Ilka Theesfeld, aber dafür mit Neuzugang Marie Warnick im Angriff, setzte
sich der Ahlhorner SV in der Vorrunde nach klaren Siegen gegen TV Kornwestheim, TV Stammheim
II, TV Mannheim-Käfertal und TV Böblingen ungeschlagen durch.
Auch das Halbfinale gegen den einheimischen TV Stuttgart-Stammheim sah vor vielen Zuschauern
einen überlegen agierenden ASV, der am Ende mit 25:18 die Nase vorn hatte.
Das Finale gegen die wohl beste süddeutsche Mannschaft , TV Bretten, die sich zu Saisonbeginn
mit der ehemaligen Ahlhorner Angreiferin Bianca Mollenhauer verstärkt hatten, bot Damenfaustball
vom Feinsten. Nach einem 13:13 zur Halbzeit gelangen Andrea Besser im Ahlhorner Angriffszentrum
spektakuläre Schmetterschläge zum umjubelten 25:21 Sieg.
"Das ist ein Auftakt der Feldsaison nach Maß!", freute sich die Trainerin Edda
Meiners, "So kann es ruhig weiter gehen!"
Der Ahlhorner SV spielte in folgender Aufstellung: Andrea Besser, Marie Therese Warnick,
Janna Meiners, Sabine Ansel, Alexa Pabst, Annika Lohse.
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In der Feldsaison möchte der Ahlhorner SV wieder angreifen. Ein Platz unter den ersten drei Teams ist das erklärte Ziel.
Allerdings werden einige Veränderungen abwarten lassen müssen, wie sich das wieder umformierte Team zusammenfindet.
Neueres gibt es an dieser Stelle zu gegebener Zeit.
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Die zweite Mannschaft des Ahlhorner SV wird in der 2. Bundesliga ihre Erfahrungen sammeln müssen. Der Klassenerhalt sollte aber nach den guten Leistungen der Hallensaison in jedam Fall möglich sein..
Hallensaison 2006/07
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4-2-2007: Moslesfehn. Saisonfinale in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen: Der SV Moslesfehn
schafft trotz zweier Niederlagern vor eigenem Publikum die DM Qualifikation, während der
Ahlhorner SV nach einer Niederlage und einem Sieg auf den undankbaren vierten Platz rutscht
und die DM Qualifikation nur aufgrund der schlechteren Satzdifferenz verpasst.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV
2:0 (21:19, 20:15) In der vorentscheidenden
partie um den begehrten dritten Tabellenplatz startete der Ahlhorner SV ausgezeichnet.
Mittelfeldmotor Janna Meiners und Angreiferin Andrea Besser gaben dem Erzrivalen in der
Anfangsphase wiederholt das Nachsehen. Mit 19:13 führte Ahlhorn im ersten Satz, schaffte
es aber dann aus unerklärlichen Gründen nicht, den Sack zuzumachen. Dieser Satzverlust
baute Schneverdingen mächtig auf. Trotz verzweifelter Gegenwehr konnte Ahlhorn anschließend
den Spieß nicht mehr drehen und bezog eine vorentscheidende Niederlage.
SV Moslefehn - Ahlhorner SV 0:2 (19:21,15:20)
Trotz des Tiefschlages aus dem vorangegangenem
Match zeigte der Ahlhorner SV noch einmal eine nie erwartete Moral. Moslesfehn wollte die
Tabellenführung verteidigen und vor eigenem Publikum mindestens ein Spiel gewinnen. In
einer dramatischen Begegnung, mit einer überragenden Abwehr um Sabine Ansel und Annika
Lohse auf Ahlhorner Seite, zog Moslesfehn noch einmal den Kürzeren.
"Klasse gespielt, aber gegen Schneverdingen versagten die Nerven. Das ist schade!",
trauerte Trainerin Edda Meiners den vergebenen Chancen nach. Trotzdem kann der Ahlhorner
SV auf sein neuformiertes Team, das eine tolle Hallensaison noch dem Abgang von Nationalspielerin
Bianca Mollenhauer gespielt hat, stolz sein.
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28-01-07: Ahlhorn. Hamm. Beim vorletzten Spieltag der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen
festigte der SV Moslesfehn mit Siegen seine führende Position. Der Ahlhorner SV überraschte
im Heimspiel mit einem Sieg gegen TV Voerde und kletterte auf den zweiten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:1 (20:15, 19:21,
22:20) Im ersten Match gegen den favorisierten
amtierenden Deutschen Meister lieferte der Ahlhorner SV eine tolle Leistung. In einem spannendem
und hochklassigen Spiel hätte Ahlhorn beim 19:17 im zweiten Satz eigentlich schon den Sack
dichtmachen müssen. Auch im dritten Satz reichte eine 19:13 Führung nicht. Erst in der
Verlängerung wurde der wichtige Sieg erkämpft.
Ahlhorner SV - TG Berlin 2:0 (20:12, 20:18) Keine Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Obwohl Berlin sich mit allen Mitteln
wehrte, war gegen den Ahlhorner SV dieses Tages nichts zu holen. Jetzt reihte sich auch
Alexa Pabst in das Ahlhorner Team mit einem konzentrierten Auftritt nahtlos ein. "Das
war klasse heute! Am kommenden Sonntag die gleiche Leistung, und wir schaffen vielleicht
auch noch die DM Qualifikation!" , forderte Trainerin Edda Meiners ihr Team vor dem
entscheidenden Spieltag in Moslesfehn. ( Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr).
21-01-07: Bochum. Beim ersten Spieltag der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen im neuen Jahr rutschte
der Ahlhorner SV durch zwei Siege in Bochum wieder auf den begehrten dritten Tabellenplatz,
der zur DM Qualifikation reichen würde.
VfL GG Güstrow - Ahlhorner SV 1:2 (9:20,
21:19, 6:20) Im ersten Match gegen das
starke ostdeutsche Team fand der Ahlhorner SV schnell ins Spiel. Mit einer starken Andrea
Besser als Hauptangreiferin lief das Ahlhorner Spiel wie geschmiert. Anschließend hätte
der Ahlhorner SV nach einer 10:4 Führung eigentlich den Sack zumachen müssen. Ilka Theesfeld
konnte nun mit ihren Angaben nicht mehr erfolgreich punkten. Eigene Unachtsamkeiten und
ein bedingungslos fightender Gegner sorgten für den Satzausgleich in der Verlängerung.
Im Entscheidungsdurchgang gaben Sabine Ansel, Annika Lohse und Janna Meiners mit spektakulären
Abwehrparaden den nötigen Rückhalt, um den doppelten Punktgewinn unangefochten zu sichern.
USC Bochum - Ahlhorner SV 0:2 (13:20,
13:20) Keine Probleme bereitete der zweite
Tagesgegner. Obwohl Bochum sich mit allen Mitteln wehrte, war gegen den Ahlhorner SV dieses
Tages nichts zu holen. Jetzt reihte sich auch Alexa Pabst in das Ahlhorner Team mit einem
konzentrierten Auftritt nahtlos ein. "Am kommenden Sonntag in eigener Halle gegen
Voerde müssen wir noch einen Zahn zulegen!" , forderte Trainerin Edda Meiners ihr
Team vor dem entscheidenden Spieltag in Ahlhorn.
(Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr, Ahlhorner SV - TV Voerde und gegen TG Berlin, Sporthalle
Graf-von-Zeppelin-Schule, Ahlhorn).
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10-12-06: Ahlhorn.
Mit zwei Siegen gegen die Abstiegsaspiranten bleibt der Ahlhorner SV weiter auf Tuchfühlung
zur Spitzengruppe.
Ahlhorner SV - Westfalia Hamm 2:0 (20:11,
20:07) Ohne Probleme absolvierte der
Ahlhorner SV seine Partie gegen den ersten Tagesgegner. Obwohl Hamm alles versuchte, ließ
sich der Ahlhorner SV nicht irritieren. Eine kompakte Leistung des Angriffsduos Andrea
Besser und Ilka Theesfeld bei gewohnt sicherem Abwehrverhalten von Sabine Ansel und Annika
Lohse waren der Garant für den überdeutlichen ersten Tageserfolg.
Ahlhorner SV - SV Düdenbüttel 2:0 (20:05,
20:14) Im zweiten Match der Rückrunde
trat der Ahlhorner SV weiterhin überzeugend auf. Der Mittelfeldmotor und ewige Antreiber
Janna Meiners konnte sogar nach der klaren Anfangsphase ausgewechselt werden, ohne dass
das Ahlhorner Spiel an Qualität verlor. Vor allem Alexa Pabst mit spektakulären Abwehrparaden
und Andres Besser mit ihren platzierten Angaben sorgten im zweiten Durchgang für die Highlights
auf Ahlhorner Seite. "Das war heute kein Maßstab für einen vorderen Tabellenplatz.
Nur werden wir auf Position vier überwintern und im Januar neu angreifen!" erklärte
eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.
03-12-06: Ahlhorn. In der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen sackte der Ahlhorner SV nach zwei
Niederlagen auf den vierten Tabellenplatz ab. Doch schon am kommenden Sontag (Sporthalle
Graf-von-Zeppelin-Schule, Ahlhorn, 14 Uhr) besteht die Chance zur Rehabilitation.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen
0:2 (18:20, 15:20) In diesem Klassiker
hatte der Ahlhorner SV in beiden Sätzen eine 9:5 Führung herausgespielt, die jeweils leichtfertig
abgegeben wurde. Insgesamt erzeugte Ahlhorn mit der Angabe zu wenig Gefährlichkeit, um
die Heidestädter in Verlegenheit zu bringen. Dadurch konnte Schneverdingen unbedrängt aufbauen
und die Ahlhorner Defensive mehrfach in Schwierigkeiten bringen. "Wenn der Gegner
nicht gleich unter Druck gesetzt wird, hat man keine Chance!" zeigte sich die Trainerin
Edda Meiners leicht verärgert.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 1:2 (20:14,
13:20, 18:20) Vor eigenem Publikum wollte
Ahlhorn mindestens einen Sieg. Im Anfangssatz lief das eigene Spiel wie geschmiert, Andrea
Besser punktete im Angriff nach guten Vorlagen fast nach Belieben. Anschließend führte
Ahlhorn im zweiten Durchgang schon wieder 6:2, bevor der Faden riss und Moslesfehn zum
Satzausgleich kam.
Der Entscheidungssatz glich einem Krimi. Dem 13:9 für Ahlhorn folgte nach Unkonzentrietheiten
das 14:13 für Moslesfehn. Beim 18:18 Ausgleich punktete Sandra Mundt mit zwei Stoppbällen
zum umjubelten Moslesfehner Sieg.
"Durch diese Niederlagen lassen wir uns nicht verrückt machen. Wir stehen eigentlich
besser da als ursprünglich erwartet und haben noch alle Chancen nach oben!", warf
die Trainerin Edda Meiners die Flinte noch längst nicht ins Korn.
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Vorschau auf die Dezemberheimspiele
der Frauen-Bundesliga
Ein Blick auf die Tabelle zeigt es deutlich: Viel b(B)esser hätte das ASV-Flaggschiff,
die Frauentruppe, kaum in die Hallensaison starten können! Einen Platz im Spitzentrio der
Tabelle mit 10:2 Punkten hätten auch Optimisten nach dem Rückzug von Bianca Mollenhauer
nicht unbedingt erwartet.
Gut, man mag die Erfolge gegen Hamm, Düdenbüttel, Güstrow, Bochum und TG Berlin als Pflichtsiege
klassifizieren. Andererseits war auch die - von vielen wieder erwartete - Niederlage gegen
den favorisierten TV Voerde keine so eindeutige Sache. Da verschwimmt eine endgültige Standortbestimmung
für Eddas Mädels noch immer ein wenig im Spätherbstnebel der Norddeutschen Tiefebene. Dies
allerdings nicht mehr lange!
Am ersten Adventssonntag nämlich (3.12.,
11.00 Uhr) erblüht uns endlich der lang
ersehnte erste Heimspieltag der Saison - und was für einer! Da frohlockt das Faustballerherz,
und der Adventskranz steht hell in Flammen, der ganze wohlgemerkt: Mit dem Tabellenführer
vom Küstenkanal, dem ewigen Widersacher aus der Lüneburger Heide und dem Gastgeber von
der Lethe treffen die ersten Drei der Nordbundesliga unmittelbar aufeinander: SV Moslesfehn,
TV Jahn Schneverdingen, Ahlhorner SV! Wenn das keine Klärung der Perspektiven bedeuten
sollte, wo dann sollte diese erfolgen?
Als Tabellenzweiter wird unser Team beiden Gegner einen unfreundlichen Empfang bereiten
wollen. Immerhin stehen auch die Mossis etwas unerwartet ganz oben in der Tabelle und sollten
nicht von vornherein als unbezwingbar gelten, zumal sich Mollenhauer-Nachfolgerin Andrea
Besser immer besser in das Mannschaftsgefüge integriert. Es wird ein heißer Dezember-Tanz
werden mit dem Nachbarn vom Kanal, der in der Oldenburger Faustballhierarchie seit Jahren
nur die zweite Geige spielt und jetzt natürlich Morgenluft wittert.
Nach der jüngeren Tradition müsste der TV Jahn Schneverdingen Hecht im Karpfenteich des
Spieltags sein, immerhin kein Geringerer als der erfolgreichste Frauenfaustballverein Deutschlands
und amtierender Europapokalgewinner im Freien. Doch mit zwei Niederlagen (gegen VfL GG
Güstrow und den alten Rivalen TV Voerde) steht die Truppe von Jürgen Meyerhoff zwar auf
dem dritten Tabellenplatz, jedoch bereits ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Das kann nervös
machen oder zu Höchstleistungen motivieren. Hoffen wir auf die erstgenannte Variante!
So hochkarätig ist der unmittelbar folgende Heimspieltag dann doch nicht, der bereits die
Rückserie einläutet (Sonntag, 9. Dezember,
14.00 Uhr): Mit dem TV Westfalia Hamm
und dem SV Düdenbüttel, der aus dem Ruhm alter Zeiten nur noch mit Mühe ein wenig dünnen
Nektar saugen kann, treten am Zweiten Advent die Kellerkinder in der ehrwürdigen Halle
am Lemsen gegen Eddas Mädels an. Nach der Papierform sind in beiden Begegnungen Erfolge
Pflicht, doch endeten die Hinspiele auch knapper, als Beobachter dies erwarteten. "Vorsicht
ist angesagt!", gibt Edda Meiners denn auch kurz und bündig zu bedenken. "Aber
in der Bilanz beider Spieltage strebe ich für mein Team 6:2 Punkte an!" Damit wäre
ihr neuformiertes Team auch im Januar 2007 noch immer oben mit dabei. Und das sähe manch
einer denn doch als höchst erfreuliche und ganz und gar nicht selbstverständliche Jahresabschluss-Entwicklung
an!
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19-11-06: Voerde. In der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen verlor der Ahlhorner
SV verlor sein erstes Saisonspiel, steht aber immer noch auf der ausgezeichneten Tabellenposition
zwei.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (8:20,
18:20) Im ersten Match gegen das Team
aus der Bundeshauptstadt fand der Ahlhorner SV sofort zu seinem Spiel. Ilka Theesfeld und
Andrea Besser sorgten mit konsequentem Leinenspiel für eine klare Führung. Vor allem Neuzugang
Andrea Besser fügte sich immer besser in das Ahlhorner Spiel ein. Nachlässigkeiten im Angriffsverhalten
ließen den Gegner im folgenden Durchgang stärker werden. Trotzdem stellte der Ahlhorner
SV in einem spannendem zweiten Satz den Sieg sicher.
TV Voerde - Ahlhorner SV 2:1 (20:16, 14:20,
20:14) Vor eigenem Publikum demonstrierte
der amtierende Feldmeister seine Stärke. Erst im zweiten Satz gelang es dem Ahlhorner SV,
die Angriffe der starken Voerder Schlagfrau Petra Schmitthuysen zu entschärfen. Sabine
Ansel und Annika Lohse zeigten nun eine fehlerlose Leistung, die gesamte Mannschaft wuchs
über sich hinaus. Im Entscheidungssatz hielt sich der eigene Angriff nicht an die Devise
der Trainerin, der gegnerische Schlagfrau aus dem Spiel zu nehmen. Dem fast logischen 0:5
Rückstand lief der Ahlhorner SV fast den ganzen Satz hinterher, ohne der Vorsprung entscheidend
verkürzen zu können. In der Schlussphase fehlte die Kraft, durch entscheidende Akzente
das Spiel noch einmal zu drehen.
"Unsere erste Saisonniederlage war zwar äußerst ärgerlich, aber dadurch lassen wir
uns nicht verrückt machen!", mahnte die Trainerin Edda Meiners zur Gelassenheit.
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12-11-06: Güstrow. Beim zweiten Spieltag der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen festigten
der SV Moslesfehn und der Ahlhorner Sv ihre führende Position in der Tabelle durch jeweils
zwei Siege.
VfL GG Güstrow - Ahlhorner SV 1:2 (20:15,
8:20, 12:20) Im ersten Match gegen das
starke ostdeutsche Team fand der Ahlhorner SV zuerst überhaupt nicht ins Spiel. Nach etwas
lauteren Instruktionen der Trainerin Edda Meiners stand plötzlich eine ganz andere Mannschaft
auf dem Feld. Eine äußerst stark auftretende Sabins Ansel neben Annika Lohse in der Abwehr
und eine Janna Meiners mit Vorwärtsdrang sorgten dafür, dass die eigenen Angreiferinnen
besser in Position kamen. Ilka Theesfeld und die sich immer besser auf das Ahlhorner Spiel
sich einstellende Andrea Besser nahmen nun Güstrow nach Belieben auseinander. Die beiden
deutlichen Satzgewinne belohnten eine ausgezeichnete Leistung.
Ahlhorner SV - USC Bochum 2:0 (20:9, 20:11) Keine Probleme bereitete der zweite Tagesgegner.
Obwohl Bochum sich mit allen Mitteln wehrte, war gegen den Ahlhorner SV dieses Tages nichts
zu holen. Jetzt reihte sich auch Alexa Pabst in das Ahlhorner Team mit einem konzentrierten
Auftritt nahtlos ein. "So darf es ruhig weitergehen. Aber die harten Brocken kommen
erst nächstes Wochenende in Voerde!", warnte die Trainerin Edda Meiners vor zu viel
Euphorie.
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05-11-06:
Hamm. Mit zwei Siegen startete der Ahlhorner SV erfolgreich in die Hallenfaustball Bundesliga
der Frauen.
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SV Düdenbüttel - Ahlhorner SV 0:2 (6:20,
15:20) Im ersten Match der neuen Saison
mit dem neuformierten Angriffsduo Andrea Besser und Ilka Theesfeld trat der Ahlhorner SV
auf, als hätte es in der Mannschaftsformation keinen Wechsel gegeben. Da Trainerin Edda
Meiners zudem auch noch auf die Weltmeisterin Sabine Ansel in der Abwehr verzichten musste,
machte der klare Erfolg gegen die Stader Vorstädter Hoffnung auf weitere Siege.
Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 1:2 (20:22,
20:18, 9:20) Probleme bereitete der zweite
Tagesgegner. Obwohl Hamm sicher nicht zu den Spitzenteams der Liga zu rechnen ist, ließen
vor allem die kurz ins Halbfeld geschlagenen Bälle die Ahlhorner Angreiferinnen öfters
ins Leere laufen. Doch angetrieben von Mittelfeldmotor Janna Meiners kämpfte sich der Ahlhorner
über einen 7:13 Rückstand SV zum 19:19 heran, um den Satz knapp in der Verlängerung zu
gewinnen. Ähnlich verlief der Durchgang Nummer zwei. Nur war diesmal die Ahlhorner Aufholjagd
nicht von Erfolg gekrönt. Im Entscheidungssatz ließen Alexa Pabst und Annika Lohse in der
Abwehr keinen Ball passieren. Andrea Besser und Ilka Theesfeld punkteten auf einmal wieder
nach Belieben, so dass der zweite Tagessieg zum Schluss doch noch zu einer eindeutigen
Angelegenheit wurde. "Das war heute kein Maßstab für einen oberen Tabellenplatz. Das
wird nächste Woche in Güstrow bestimmt anders werden!" erklärte eine zufriedene Trainerin
Edda Meiners.
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Andrea B(b)esser behutsam integrieren
Vorschau auf die Hallensaison 2006/2007
der Frauen
Die legendäre Nummer 8 hat sie von Bianca übernommen, als Bürde soll sie sie auf keinen
Fall betrachten! Andrea Besser ist in keinerlei Weise dazu verdonnert, ihrem Namen alle
Ehre zu machen und ihre Vorgängerin zu übertreffen. Geht das denn überhaupt? Wir hoffen
jedoch, dass sie im Laufe ihrer ASV-Zeit kontinuierlich ihre Fähigkeiten entfalten und
immer "besser" werden wird.
In der Tat wird es in der bevorstehenden Wintersaison für unsere Bundesligafrauen in allererster
Linie darauf ankommen, wie Ilka Theesfeld, die sich selbst nicht gerade als Hallenspezialistin
betrachtet, und Neuzugang Andrea Besser aus Blumenthal im ASV-Angriff harmonieren und Druck
ausüben werden. Die anderen Mädel im Kader sind seit Jahren eingespielt, befinden sich
auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit und sollten beruhigend und ausgleichend wirken
können.
Dass das ASV-Team die sensationellen Erfolge der letzten Jahre, die ja fast schon als Selbstverständlichkeiten
aufgenommen wurden - sie waren das nie! -, nicht permanent wird fortsetzen können, dürfte
jedem Faustballer klar sein. Unsere alten Dauerkontrahenten Jahn Schneverdingen und TV
Voerde sind trotz der guten Ahlhorner Vorbereitungsergebnisse wohl zunächst eine Nummer
zu groß, und ob Teams wie das des Nachbarn aus Moslesefehn in alter Gewohnheit beherrscht
werden können, lassen wir einmal als offene Frage im herbstlichen Nebel verschwimmen. So
wird Edda mit ihren Mädels erst einmal anstreben, die Punkte zum Klassenerhalt gegen die
Mannschaften aus Berlin, Güstrow, Düdenbüttel, Bochum oder Hamm einzufahren.
Drücken wir unserem umformierten Frauenteam kräftig die Daumen!
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NWZ: Ahlhorns
Faustballerinnen zeigen schon gute Ansätze
BRETTORF/MC - Als ein Gradmesser für die kommenden Hallen-Saison wollten die Betreuer der
Frauen-Faustballteams das Abschneiden beim Turnier des TV Brettorf nicht
Zufrieden war Edda Meiners, Trainerin beim
Ahlhorner SV, nicht nur mit demverstanden wissen. Dennoch gab es erste Hinweise darauf,
wie weit die Teams in ihrer Vorbereitung sind.
Abschneiden der ersten Mannschaft, die das Turnier durch den Finalsieg über eine ersatzgeschwächte
Mannschaft von Jahn Schneverdingen mit 2:0 gewann (die NWZ berichtete). Auch das Auftreten
von ASV II und ASV III gefiel ihr.
Bei der Bundesliga-Mannschaft des ASV galt es vor allem, sich mit der neuen Schlagfrau
Andrea Besser, die aus Blumenthal in den Landkreis gewechselt ist, abzustimmen. Das
klappte schon recht gut, war Meiners angetan. ASV I bestand alle Prüfungen, auch
die gegen die eigene dritte Mannschaft, in der Ilka Kreye und Co. wieder einmal ihre ganz
Routine ins Spiel brachten. Nur 14:12, 14:12 setzte sich ASV I im Halbfinale gegen ASV
III durch. Das Finale (11:6, 12:10) gegen Schneverdingen war da deutlicher.
Zweitligist ASV II wusste auch zu überzeugen. Die Mannschaft verlässt noch zu schnell
ihre Linie und riskiert in entscheidenden Momenten zu viel, weiß Meiners, wo sich
diese Formation noch ändern muss. Mit ein wenig mehr Glück wäre auch ein Sieg im Viertelfinale
über den SV Moslesfehn (11:13, 611) möglich gewesen.
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Feldsaison 2006
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NWZ-Oldenburg vom Montag (18-09-06):
Mollenhauer wird zur tragischen Figur
FAUSTBALL Ahlhorner SV verliert Finale
um die Deutsche Meisterschaft gegen den TV Voerde
Schlagfrau Bianca Mollenhauer versagten die Nerven. Das Aufbäumen des ASV kam zu spät.
Von Ole Rosenbohm-OLDENBURG - "Wir sind nicht ins Spiel gekommen. Vielleicht wollten
wir zu viel, auf jeden Fall waren wir verkrampft", analysierte Ahlhorns Trainerin
Edda Meiners die Vorstellung ihres ASV im Finale der Deutschen Meisterschaften im Oldenburger
Marschwegstadion. Erst zum Ende des verlorenen und entscheidenden zweiten Satzes gegen
den TV Voerde war ihr Team wirklich präsent. Das konzentrierte Aufbäumen aber kam zu spät.
Voerde gewann mit 2:0 (20:13, 20:18).
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Im ersten Satz spielte der ASV gegen die Sonne, aber auch im zweiten Satz gelang es den
Spielerinnen nicht, die Fehlerquote zu minimieren. Tragisch, dass gerade Schlagfrau Bianca
Mollenhauer in ihrer letzten Partie für den ASV zur mitentscheidenden Figur wurde. Viermal
berührte sie die Leine, ebenso oft flog ihr Ball darunter durch. Gegenüber Petra Schmitthuysen
bestätigte hingegen ihren Ruf als beste Schlagfrau Deutschlands. Mit einem Ass beendete
sie nach vier ASV-Punkten in Folge die Partie.
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"Ich habe versucht, meinen Abschied aus dem Kopf zu bekommen, aber es lief nichts
zusammen!", sagte Mollenhauer – Stunden später immer noch fassungslos. Vorher
konnte sich Ahlhorn auf die Ausnahmespielerin verlassen.
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War der schwache TV Stammheim kein Maßstab (20:9, 20:7), legte der ASV im Halbfinale gegen
den TV Bretten noch zu (20:15, 20:14). Doch nach der verpatzten Chance, den Titel von Jahn
Schneverdingen zu übernehmen – die sich als Favorit im Halbfinale gegen Bretten
zu sicher fühlten, vermischten sich Ärger und Tränen. "Vorne fehlte uns der Biss.
Zudem haben wir die Fehler nicht ausbügeln können!", meinte Sabine Ansel. Sie wurde
zur besten Abwehrspielerin gekürt. Vorher hatte sie immer wieder versucht, ihr Team aufzurichten.
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Auch Janna Meiners verdiente sich auch dank klasse Verteidigungsaktionen die Auszeichnung
als beste Zuspielerin. Den gleichen Preis hätte auch ihre kongeniale Partnerin Mollenhauer
aufweisen können, deren neuer Erstliga-Club noch nicht fest steht. Zwei verpatzte Sätze
verhinderten dies.
.
Und jetzt auf zum Marschweg
Vorschau auf die Deutsche Faustball-Meisterschaft am 16./17. September
Oldenburg. Der nationale Höhepunkt der Faustballsaison findet am 16. und 17. September
im Marschwegstadion in Oldenburg statt. Mit dem SV Moslesfehn hat die veranstaltende Deutsche
Faustball-Liga einen kompetenten Ausrichter für die Deutsche Meisterschaft der Damen und
Herren gefunden.
Als einziger Vertreter aus der Region qualifizierte sich die Damenmannschaft des Ahlhorner
Sportvereins nach einem guten zweiten Platz in der Bundesligasaison (hinter dem ungeschlagenem
Favoriten TV Jahn Schneverdingen) zu dieser Meisterschaft. Der SV Moslesfehn scheiterte
mit einem 4. Bundesligaplatz nur hauchdünn.
Der Ahlhorner SV steht so bei der DM mächtig unter Druck. Vom Weltpokalsieger und Zweitem
des Europapokals erwartet jeder nun auch wieder DM-Edelmetall.
Die Chancen dazu stehen am kommenden Wochenende im Marschwegstadion in Oldenburg nicht
schlecht:
Als Nordzweiter trifft der Ahlhorner SV am Sonnabend (11 Uhr) zunächst auf den Dritten
der Südbundesliga, TV Stammheim. Diese Aufgabe erscheint durchaus lösbar. Im Halbfinale
ginge der ASV dann sogar dem Topfavoriten Jahn Schneverdingen zunächst aus dem Wege, träfe
allerdings auf den nicht zu unterschätzenden TV Bretten (Karlsruhe), dem im Süden nicht
weniger als der absolute Durchmarsch gelang.
So nimmt denn auch die Trainerin Edda Meiners ihre Mannschaft klar in die Pflicht und schätzt
die Chancen ihres Teams als relativ gut ein: "Nach der Papierform ist die Konstellation
für den Zweiten der Nordbundesliga immer günstig, weil die Südvereine meistens etwas leichter
zu spielen sind. Aber das könnte auch gerade das Verhängnis sein!"
Für ein erfolgreiches Abschneiden des Ahlhorner Sportvereins gibt es nach Edda Meiners
zwei wichtige Voraussetzungen: "Wir müssen schnell unseren Rhythmus und im Meisterschaftsverlauf
unsere Top-Form finden. Wenn dann die Unterstützung der Fans noch hinzukommt, dann ist
alles möglich!"
Zeitplan
Freitag, den 15.9.2006:
19.00 Uhr: Empfang durch die Stadt Oldenburg
Sonnabend, den 16.9.2006:
9.30 Uhr: Offizielle Eröffnung der DM
ab 10.00 Uhr: Qualifikationsspiele der Damen und Herren
(u.a. ASV gegen TV Stammheim)
ab 13.00 Uhr: Halbfinals der Damen und Herren
19.30 Uhr: DM-Fete in der Sporthalle Südmoslesfehn
Sonntag, den 17.9.2006:
9.30 Uhr: Spiel um Platz 3 Damen
11.00 Uhr: Spiel um Platz 3 Herren
12.30 Uhr: Endspiel Damen
14.00 Uhr: Endspiel Herren
15.30 Uhr: Siegerehrung
Aufgebot des Ahlhorner SV
Angriff Bianca Mollenhauer Nordhorn geb. 30.9.1977 Nr. 8
Ilka Theesfeld Ahlhorn geb. 7.3.1983 Nr. 1
Sarah Meyer Ahlhorn geb. 7.3.1987 Nr. 7
Zuspiel Janna Meiners Oldenburg geb. 16.8.1981 Nr. 2
Abwehr Sabine Ansel Hannover geb. 27.12.1982 Nr. 6
Annika Lohse Oldenburg geb. 15.5.1982 Nr. 3
Christina Lütkenhues Oldenburg geb. 1.3.1984 Nr. 9
Alexa Pabst Ahlhorn geb. 11.9.1983 Nr. 4
Trainerin: Edda Meiners
Betreuer: Arne Koopmann
Physiotherapeut: Frank Einert
26-08-06: Schneverdingen: Mit einem zweiten
Platz in der Abschlusstabelle - nach insgesamt nur zwei Niederlagen - beendete der Ahlhorner
SV die Feldserie und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft am 16. und
17. September im Oldenburger Marschwegstadion.
Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (9:20,
13:20) Ohne die beruflich verhinderte
Hauptangreiferin Bianca Mollenhauer trat der Ahlhorner SV in Schneverdingen an. Im ersten
Match sorgten Ilka Theesfeld und Sarah Meyer nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten für
den nötigen Druck, um den Bremer Vorortverein zu besiegen. Dabei überraschte die Deutlichkeit
des Sieges, den die Angreiferinnen herausschossen.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV
2:0 (20:12, 20:16) Gegen den souveränen
Tabellenführer machte sich das Fehlen von Bianca Mollenhauer dann doch deutlich bemerkbar.
Ahlhorns Angriff konnte die Heidestädter nicht entscheidend in die Defensive drängen. Schneverdingen
baute immer wieder gekonnt auf und fand die Lücke im Ahlhorner Team. Da nützten auch die
teilweise starken Abwehrleistungen von Annika Lohse und Sabine Ansel nichts. Erst im zweiten
Satz, nun mit Sarah Meyer in der Mittelposition, sorgte der Ahlhorner SV nach einer zwischenzeitlichen
13:9 Führung für Aufregung. Gegen die starke Schlussphase des Tabellenführers war jedoch
kein Kraut gewachsen. "Nun heißt es volle Konzentration auf die DM in Oldenburg. Hier
wollen wir es noch einmal wissen!" forderte Trainerin Edda Meiners ihr Team.
.
Ahlhorns Frauen jubeln mit Verzögerung
(Nordwest-Zeitung - Montag, 24. Juli 2006)
FAUSTBALL Weltpokal auf der eigenen Anlage gewonnen Curitiba ganz stark Windhuk
fällt ab
Vor einer stattlichen Kulisse hatte Ahlhorns Schlagfrau Bianca Mollenhauer großen Anteil
daran, dass ihre Mannschaft sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Weltpokal
holte.
BILD: THORSTEN KONKEL
Zwei hochklassige Spiele lieferten sich die Faustballerinnen aus Ahlhorn und Curitiba im
Weltpokalfinale. Am Ende musste die Balldifferenz über den Turniersieger entscheiden.
von Fried-Michael Carl
AHLHORN - Wie nahe Freude und Enttäuschung beim Sport nebeneinander liegen können, erlebten
gestern 1400 Zuschauer beim Finale des Faustball-Weltpokals der Frauen in Ahlhorn: Eben
noch bejubelten die Spielerinnen von Clube Duque de Caxias Curitiba aus Brasilien nach
einem hochklassigen letzten Spiel den 2:1-Sieg gegen den gastgebenden Ahlhorner SV. Wenig
später ließen sie ihren Tränen freien Lauf, denn nach Punkt- und Satzgleichheit entschied
die Balldifferenz über den Gewinn des Pokals. Hier war Ahlhorn mit +67 gegenüber +47 im
Vorteil. So waren es die Gastgeberinnen, die, nachdem sie die Niederlage verdaut hatten,
in Freudentränen ausbrachen. Sie sicherten sich nach 2004 zum zweiten Mal den Weltpokal.
Den entscheidenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz holten sich die Gastgeberinnen im
Vergleich mit Afrikameister SK Windhuk (Namibia), der in der Leistung deutlich abfiel.
Während Ahlhorn die beiden Spiele jeweils deutlich in zwei Sätzen gewann, ließen es die
Brasilianerinnen am Sonnabend lockerer angehen und gewannen einen Satz nur mit der Minimaldifferenz
von zwei Punkten.
Schon das erste Aufeinandertreffen von Ahlhorn und Curitiba am Sonnabend (der ASV siegte
2:1) machte deutlich, dass sich die beiden Teams ebenbürtig waren. Bei Ahlhorn harmonierte
in der entscheidenden Phase das Duo Janna Meiners und Bianca Mollenhauer, die mit kraftvollen
Schlägen den müder werdenden Gegner in die Knie zwang.
Auch im entscheidenden Match am Sonntag deutete nach dem Gewinn des ersten Satzes alles
auf einen Ahlhorner Erfolg hin. Bis dahin spielte Mollenhauser wieder stark und die Abwehr
um die überragende Sabine Ansel bot erfolgreich Gegenwehr.
In den folgenden Durchgängen schlichen sich leichte Fehler ins Spiel der Ahlhornerinnen
ein. Bedingt auch dadurch, dass die 19-jährige und 1,82 m große Tatiana Schneider am Schlag
des Teams aus Curitiba ihr überragendes Talent erkennen ließ. Sie schlug druckvoll, ließ
kräftemäßig nie nach und hatte aber auch das Auge für die gegnerische Abwehr, die sie mit
gut gesetzten Schlägen matt setzte. Die hatte keine Schwachphase, erkannte
Ansel die großartige Leistung der Gegnerin an. Wir wollten diesen Spiel gewinnen,
gestand ASV-Trainerin Edda Meiners. Ihr Team wehrte sich auch nach Kräften gegen die Niederlage
und hielt den zweiten Satz dank Bianca Mollenhauer bis zum 17:17 offen. Dann aber dominierte
Curitiba. Nur gut, dass Ahlhorn sich ein gutes Ballpolster zugelegt hatte. Es sollte letztlich
für Enttäuschung bei Curitiba und Freudentränen bei den Gastgebern sorgen.
ASV-Kader: Ilke Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Sarah Meyer, Christina Lütkenhus, Sabine
Ansel, Janna Meiners, Annika Lohse, Alexa Pabst, Trainerin: Edda Meiners; Betreuer: Arne
Koopmann.
.
08-07-07: Ahlhorn. Seine blendende Form der vergangenen Wochen bewies der Ahlhorner SV auch beim Heimspieltag
der Faustball Bundesliga der Frauen. Mit zwei Siegen wurde der zweite Tabellenplatz gefestigt
und zwei Wochen vor dem Weltpokalfinale vor eignem Publikum ein deutliches Zeichen gesetzt.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:0 (20:12, 20:16)
Gegen den Tabellendritten aus dem Rheinland
zeigten Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld und Co. eine hervorragende Leistung. Vor allem
Bianca Mollenhauer glänzte nach präzisen Vorlagen von Janna Meiners mit knallharten Angriffsschlägen.
Ein deutlicher Sieg im ersten Durchgang war die logische Folge. Doch anschließend spielte
nur noch der TV Voerde. Nationalangreiferin Petra Schmitthuysen machten mit ihren platzierten
Angriffen dem ASV bis zum 11:14 Rückstand das Leben schwer. Die anschließende "Auszeit"
bewirkte Wunder. Fünf Punkte in Folge besiegelten die Wende und den verdienten Ahlhorner
Erfolg. "Diese Form brauchen wir auch unbedingt beim Weltpokal!" blickte Trainerin
Edda Meiners auf die kommende große Aufgabe voraus.
Ahlhorner SV - VfK 01 Berlin 2:0 (20:8,
20:5) Das zweite Match gegen den designierten
Absteiger aus der Bundeshauptstadt geriet zu einer reinen Formsache. Auf allen Positionen
präsentierte sich der Ahlhorner SV in Top-Form und siegte in Rekordzeit. Dabei ließen die
Abwehrspezialisten Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel kaum einen Ball passieren.
"Diese Leistung in zwei Wochen ... !" war die Trainerin in Gedanken schon ganz
beim Weltpokal.
.Faustball Europapokal der Frauen
Schneverdingen. Tränen der Enttäuschung flossen nach dem verlorenem Finale um den Faustball
Europapokal der Damen beim Ahlhorner Sportverein. Nach einem vergebenen Matchball gab der
Ahlhorner SV noch das ganze Spiel aus der Hand und schrammte hauchdünn an der Titelverteidigung
vorbei. Mit 1:2 (20:17, 19:21 und 11.20) verloren die Ahlhorner Frauen das Finale in einer
knapp zweistündigen Hitzeschlacht gegen den einheimischen TV Jahn Schneverdingen.
Doch Stunden später wich die erste Enttäuschung der Freude über den Gewinn der Silbermedaille
in diesem wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb. Mit Stolz konnten Bianca Mollenhauer,
Ilka Theesfeld, Sarah Meyer, Janna Meiners , Annika Lohse, Alexa Pabst, Sabine Ansel und
Christina Lütkenhues die Silbermedaille aus der Hand des Präsidenten de Internaltional
Fistball Association entgegennehmen.
Nur knapp drei Wochen vor dem wichtigsten Wettbewerb , dem Faustball Weltpokal in Ahlhorn
am 22./23. Juli, zeigte sich der Ahlhorner Sportverein bei den Spielen um den Europapokal
in blendender Form.
In der Vorrunde wurden der spätere Sieger, Schneverdingen, mit 2:0 (20:13, 20:13), der
österreichische Meister Union Arnreit mit 2:0 (20:10, 20:18) sowie der schweizerische Bronzemedaillengewinner
STV Ettenhausen 2:0 (20 15 - nach einem 1:9 Rückstand- und 20:14) in überragender Manier
besiegt.
Das Halbfinale am Sonntagmorgen gegen den Österreichischen Vizemeister SU Raika Zwettl
dominierte mit ebenfalls 2:0 (20:15, 20:16) wiederun nur der ASV, bevor es zu dem Superfinale
gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Schneverdingen kam. Nach dem gewonnenen ersten
Satz lag Ahlhorn im zweiten Durchgang schon 11:6 in Führung. Den Schneverdinger Generalangriff
zum 15 :17 Rückstand konterte Ahlhorn wiederum zur 19:18 Führung. Den Matchball wehrte
Schneverdingen mit letzten Einsatz ab und verwandelte die anschließenden Angriffe rauschhaft
zum Satzausgleich. Bis zum 8:8 hielt ein da schon enttäuschter ASV das Spiel offen, bevor
Schneverdingen in der Euphorie der abgewendeten Niederlage die entscheidenden Punkte zum
Europapokalsieg einfuhr.
"Ein tolles Spiel! Meine Mannschaft hat eine Superleistung gebracht. Auf die Silbermedaille
können wir mehr als stolz sein!" bilanzierte die Trainerin Edda Meiners nach Spielschluss.
Endstand der Europapokals:
1. TV Jahn Schneverdingen (D), 2. Ahlhorner Sportverein (D), 3. SU Raika Zwettl (Aut),
4. TV Voerde (D), 5. TV Ettenhausen (CH), 6. Union Arnreit (AUT), 7. TV Bretten (D), 8.
STV Schlieren (CH).
Faustball Europapokal der Frauen
27-06-06: Ahlhorn. Mit dem Monat Juli beginnen die Wochen der Wahrheit für die Faustball Frauenmannschaft
des Ahlhorner Sportvereins: Mit der Beteiligung an den drei hochkarätigsten Veranstaltungen
im Faustball können die Ahlhorner Frauen alles gewinnen aber auch viel verlieren.
Der Reihe nach: Die Wochen der Wahrheit starten mit dem Faustball Europapokal am 1. und
2. Juli in Schneverdingen.
Sie werden fortgesetzt mit dem Faustball Weltpokal, der am 22. und 23. Juli in Ahlhorn
ausgetragen wird!
Den Abschluss bildet die Faustball Weltmeisterschaft der Damen vom 27. - 30. Juli im schweizerischen
Jona.
"Wir haben uns in dieser Saison so intensiv vorbereitet wie nie zuvor!" so die
Trainerin Edda Meiners. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir unsere Leistungsfähigkeit
auch abrufen können!"
Die erste große Aufgabe, die Spiele um den Europapokal, führt den Ahlhorner Sportverein
zu dem größten Konkurrenten der letzten Jahre, zum amtierenden Deutschen Meister TV Jahn
Schneverdingen. Als amtierender Titelträger hatten die Heidestädter das Vorrecht zur Ausrichtung
dieser Veranstaltung, die im Sportzentrum Osterwald durchgeführt wird.
In der Vorrundengruppe A des 8-er Feldes trifft der Ahlhorner SV auf TV Jahn Schneverdingen,
den österreichischen Meister Union Raika Arnreit und den schweizerischen Bronzemedaillengewinner
STV Ettenhausen. - alles Gegner, die es in sich haben.
Zwei Siege sind zum Erreichen des Halbfinals nötig. Als mögliche Konkurrenten wären dann
TV Voerde und der Schweizer Meister FBS Schlieren im Gespräch.
"Doch so weit sind wir längst nicht. Erst einmal müssen wir die Vorrunde überstehen!"
warnt Abwehrspezialistin Alexa Pabst vor zu viel Selbstsicherheit.
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25-06-06: Moslesfehn. Ahlhorn. Jeweils vier Spiele in nicht einmal 24 Stunden forderten von
den Landkreisteam in der Frauen Bundesliga alles. Der Ahlhorner SV festigte in Top-Form
- "In Weltpokalform" (in Vorausschau auf den Weltpokal am 22. / 23. Juli in Ahlhorn)
, so die Trainerin Edda Meiners - mit vier Siegen seinen zweiten Tabellenplatz.
TG Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (10:20, 10:20) Gnadenlos nahmen die Ahlhorner Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld
die Bundeshauptstädter "auseinander". Berlin fand überhaupt kein Mittel gegen
die starken Ahlhornerinnen.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (10:20,
12:20) Das Landkreisderby war eher ein
Langweiler. Ahlhorn war diesmal auf allen Positionen besser besetzt und siegte im Schnelldurchgang.
Besonders die Abwehr mit Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel war an diesem Tag kaum
zu überwinden.
Ahlhorner SV - SV Düdenbüttel 2:0 (20:8,
20:11) Am Sonntagmorgen, vor eigenem
Publikum fegte der Ahlhorner SV weiter wie ein Wirbelwind über seine Gegner. Vom Mittelfeldmotor
Janna meiners gur in Szene gesetzt konnten die Ahlhorner Angriffsspitzen nach Belieben
schalten und walten.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 2:0 (20:7,
20:9) Auch das zweite Match gegen Hamm
geriet zu einer reinen Formsache. Auf allen Positionen präsentierte sich der Ahlhorner
SV top in Form und siegte in Rekordzeit. "Diese Leistung am nächsten Wochenende beim
Europapokal und wir mischen ganz oben mit!" blickte die Trainerin auf die kommende
Aufgabe voraus.
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11-06-06: Berlin. Für den Ahlhorner Sportverein bleibt Berlin ein gutes Pflaster.
Mit zwei Siegen festigte das Team seinen zweiten Tabellenplatz in der Faustball Bundesliga
der Frauen und kann damit schon fast den Termin für die Deutsche Meisterschaft am 16. und
17. September im Oldenburger Marschwegstadion buchen.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 1:2 (20:15,
10:20, 9:20 ) Das Bezirksderby in der
Deutschen Hauptstadt Berlin. Was sich der Spielplangestalter bei dieser Ansetzung gedacht
hat, das wird sein Geheimnis bleiben. In diesem "Vier-Punkte-Spiel" um Rang drei
startete Moslesfehn trotz des Frustes der vorangegangenen Niederlage hochkonzentriert.
Der Ahlhorner Sv agierte demgegenüber fehlerhaft in Angabe und Angriff. Im zweiten Satz
drehte sich das Bild um 180 Grad. Es spielte nur noch der Ahlhorner Sportverein. Bianca
Mollenhauer mit ihrer enormen Schlaghärte und Ilka Theesfeld mit genau gesetzten Angriffen
brachten den ASV klar auf die Siegerstraße. In der Abwehr ließen Alexa Pabst, Annika Lohse
und Sabine Ansel gar nichts anbrennen, während Janna Meiners als unermüdlicher Mittelfeldmotor
ihr Team trotz der über 30 Grad Mittagshitze immer wieder nach vorne trieb.
TiB Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 13:20
) Mit nur 20 Minuten Verschnaufpause
traf der Ahlhorner SV gleich anschließend auf den unbequemen Berliner Gegner. Aber es lief
beim ASV alles weiterhin wie am Schnürchen. "Die Hitze bekommt uns offensichtlich
gut!"
freute sich Ahlhorns Trainerin Edda Meiners. "Aber in der Weltpokalsaison - am 22./23.
Juli findet in Ahlhorn der Frauen Weltpokal statt - muss ich von meinem Team verlangen,
dass es topfit ist!"
.
Bundesliga - Pfingstturnier in Hamm
Ahlhorn. Nicht einmal zu Pfingsten gönnt sich die erste Damenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins
eine Pause. Da bekanntlich am 22./23. Juli die Spiele um den Faustball Weltpokal in Ahlhorn
stattfinden, will man im Ahlhorner Lager für die optimale Vorbereitung sorgen. Deshalb
nahm das Team vor dem Nationallehrgang einiger Spielerinnen am Pfingstsamstag noch einmal
"eben" am Turnier des TV Westfalia Hamm teil.
Erstmals gab es in dieser Saison keinen Turniersieg. In einem hochklassigen Finale, dass
nach Zeit gespielt wurde, unterlag der Ahlhorner Sportverein dem amtierenden Deutschen
Meister TV Schneverdingen mit 24:27. Dabei hatte der Ahlhorner SV schon mit 8:15 zurückgelegen,
aber bei 20 und bei 23 jeweils den Ausgleich geschafft. In der umkämpften Schlussphase
erwies sich Schneverdingen als einen Tick spielstärker und verwies Ahlhorn auf den zweiten
Platz.
In der Vorrunde des mit 10 Teams ansehnlich besetzten Turniers hatte der Ahlhorner SV gegen
die U23 Nationalmannschaft mit 24:17 sowie gegen den "Restkader" (ohne Schneverdinger
und Ahlhorner Spielerinnen) der A-Nationalmannschaft mit 14:23 verloren. Nach dem Viertelfinalsieg
gegen VfL Bochum (24:20) traf der ASV im Halbfinale wieder auf den A-Kader. In einem dramatischen
Spiel, dem besonders Ilka Theesfeld mit gelungenen Angaben ihren Stempel aufdrückte, musste
nach dem 23:23 Unentschieden die Verlängerung her. Hier siegte das Team von Trainerin Edda
Meiners glücklich mit 25:24.
"Ein guter Härtetest, der uns im Bundesligaalltag am Sonntag in Berlin weiter helfen
soll!" kommentierte die Trainerin die Leistung ihrer Ahlhorner Mannschaft.
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20-05-06: Ahlhorn. Seine erste Saisonniederlage
kassierte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga der Frauen vor eigenem Publikum
gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Schneverdingen.
Ahlhorner SV - TV Schneverdingen 0:2 (12:20,
17:20) In der Partie der beiden bisher
ungeschlagenen Teams baute der Ahlhorner SV auf seinen Heimvorteil. Doch Schneverdingen
brachte mit einer überragenden Janine Mertsch im Angriff die Ahlhorner Abwehr mächtig unter
Druck. Ohne geeignete Vorlagen konnten auf Ahlhorner Seite Bianca Mollenhauer und Ilka
Theesfeld auch bei regennassem Boden nichts ausrichten.
Durchgang zwei sah einen verbissen kämpfenden Ahlhorner SV. Nach anfänglichem Rückstand
wurde bei 15 und bei 16 jeweils der Ausgleich geschafft. Doch die entscheidenden Angriffe
zum Sieg gelangen wieder dem Rivalen aus der Lüneburger Heide. "Diese Niederlage ist
zwar kein Beinbruch, aber ich hätte doch mehr Gegenwehr von unserer Seite erhofft!"
zeigte sich die Trainerin Edda Meiners leicht verschnupft.
Ahlhorner SV - Blumenthaler TV 2:0 (20:10,
20:18) Den ganzen Frust der ersten Saisonniederlage
spielte sich der Ahlhorner SV im ersten Satz gegen die Brmer Vorstädter von der Seele.
Starke Abwehraktionen und eine nun glänzend aufgelegte Bianca Mollenhauer fegten den Gegner
vom regennassen Rasen. Im zweiten Satz war es Ilka Theesfeld in der engen Schlussphase
vorbehalten, mit ihren konsequenten Angaben den Satz- und Matchgewinn zu
sichern.
14-05-06:
Berlin . Mit zwei Siegen in Berlin setzte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga
der Frauen seine Erfolgsserie fort, verlor aber durch eine Satzverlust die Tabellenführung.
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TV Voerde - Ahlhorner SV 1:2 (13:20, 20:17,
10:20) In der Partie gegen den Mitfavoriten
der Liga kam Ahlhorn von Beginn an gut ins Spiel. Annika Lohse und Sabine Ansel lieferten
eine starke Abwehrleistung, auf der die Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld
mit Erfolg aufbauten. Nach dem Voerder Generalangriff im zweiten Durchgang kam der ASV
etwas ins Straucheln. Aber als man ein 10:14 in eine 16:15 Führung ummünzte, sah alles
nach einem klaren Sieg aus. Doch Voerde setzte die letzen fünf Punkte. Im Entscheidungssatz
sorgte Janna Meiners mit starken Annahmeleistungen in der Mittelposition für den Umschwung.
Ahlhorn spielte nun wie aus einem Guss und gab Voerde deutlich das Nachsehen.
VFK Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (11:20,
11:20) Auch gegen die Berliner Gastgeber
zeigte der Ahlhorner SV keine Schwächen. Ohne die noch immer leicht verletzte Alexa Pabst
ließ man dem Gegner überhaupt keine Chance. Vor allem Bianca Mollenhauer mit ihren scharfen
Schmetterschlägen sowie Ilka Theesfeld mit gesetzten Angaben schraubten das Ergebnis in
eindeutige Höhen. "Berlin war heute eine Reise wert!" freute sich die Trainerin
Edda Meiners. "Bisher sind wir ausgezeichnet in unsere Weltpokalsaison gestartet!"
.
7-05-06:
Hamm. Gegen die beiden Liganeulinge aus Hamm und Stade spielte der Ahlhorner SV in der
Faustball Bundesliga der Frauen hochüberlegen und setzte sich gleich an die Tabellenspitze.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 0:2 (11:20,
7:20) In die bisher wohl wichtigste Spielzeit
der Vereinsgeschichte - bekanntlich finden am 22./23. Juli die Spiele um den Weltpokal
in Ahlhorn statt - startete der Ahlhorner SV so gut vorbereitet wie nie zuvor. Mit zwei
Turniersiegen aus der Vorbereitung im Rücken sprühte das Team beim 1. Punkt-spieltag in
Hamm nur so vor Spielfreude. Diesen Elan bekamen die jungen und engagierten Aufsteiger
voll zu spüren. Der einheimische TV Westfalia hatte gegen die geballte Angriffswucht von
Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld nichts entgegenzusetzen. Da Annika Lohse und Sabine
Ansel in der Abwehr kaum zu überwinden waren und Janna Meiners in der Mitte ihren souveränen
Part spielte, war der deutliche Sieg nur eine Formsache.
SV Düdenbüttel - Ahlhorner SV 0:2 (7:20,
10:20) Auch gegen die Stader Vorstädter
bot sich das gleiche Bild. Trainerin Edda Meiners konnte im Angriff verschiedene Variationen
ausprobieren, ohne das ihr Team den Rhythmus verlor. Einen kleinen Wermutstropfen bildete
lediglich die leichte Knöchelverletzung von Alexa Pabst, die wohl eine Woche pausieren
muss. "Das war heute überhaupt kein Maßstab für uns. Das wird nächste Woche in Berlin
bestimmt anders werden!" erklärte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.
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It's the same old story
(Vorschau auf die Feldsaison 2006 der Frauen)
Erstmals seit Ewigkeiten kein Edelmetall! Mit der Blechmedaille, der goldenen Ananas kehrten
sie von der Hallen-DM zurück und waren alles andere als zufrieden! Unsere erfolgsverwöhnten
Mädel müssen sich neu motivieren, und das werden sie auch tun!
Denn immerhin steht ihnen eine auf Jahrzehnte
einmalige Chance ins Haus: Vor heimischem Publikum um den Weltpokal zu spielen, ist nicht
jeder Sportlerin beschieden!
Da sollte die Bundesliga den richtigen
Aufgalopp bilden, zumal auch die DM, an der wir natürlich wieder teilnehmen wollen, vor
der Haustür stattfindet: Das Marschwegstadion ruft, und alle Ahlhorner wollen kommen!
Schlecht stehen die Chancen nicht, denn im Gegensatz zur Männer-Bundesliga scheint im Damen-Oberhaus
alles beim Alten zu sein: Die großen Drei heißen wohl wieder Schneverdingen, Voerde und
Ahlhorn. Nicht nur Insider gehen fest davon aus, dass dieses Trio gemeinsam zur DM fahren
wird.
Doch Langeweile wird kaum aufkommen, und vor Überheblichkeit sei ausdrücklich gewarnt:
Nachbar Moslesfehn, aber auch Teams wie Blumenthal oder die beiden Hauptstadtvereine schicken
die Punkte nicht per Post. Dass in Hamm nicht nur die Männer Faustball vom Feinsten zu
präsentieren wissen, dürfte sich herumgesprochen haben, und der Traditionsverein aus dem
Faustballdorf Düdenbüttel baut auf motivierte Nachwuchskräfte.
Unsere Frauen aber bilden immer noch den halben Nationalkader und haben in den letzten
Jahren steter Triumpfe immer mehr zu einer homogenen Einheit gefunden.
Bei gewissenhafter Vorbereitung sollten
Eddas Mädel also das Saisonziel realisieren können, das zunächst lauten muss: Von Anfang
an zum Spitzentrio zählen! Dann bliebe bei den Faustballfrauen wirklich alles beim Alten!
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29./30. April - TKH - Turnier
Hannover. Die Generalprobe für die Feldfaustballsaison 2006 verlief für die Oldenburger
Bundesligisten bei dem hochkarätigen, zweitägigen 14. Hannoveraner TKH-Turnier insgesamt
zufriedenstellend.
In dem mit 20 Spitzenteams stark besetzten Turnier gelang dem Ahlhorner SV in der Frauenklasse
wiederum der Turniersieg, während SV Moslesfehn in der Endabrechnung auf Rang vier landete.
Bei den Männern, in einem 36er Feld mit Teams aus der Schweiz, Dänemark und Deutschland,
überraschte der TV Brettorf mit seinem im Angriff neuformierten Team durch den nie erwarteten
Rang vier, während der Ahlhorner SV hier einen guten achten Platz erkämpfte.
Als Gastgeber des Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn scheut der Ahlhorner SV in der Frauenklasse
in dieser Saison keine Mühen, um durch eine optimale Vorbereitung bei diesem Top-Ereignis
erfolgreich zu sein.
In einem packendem Endspiel wurde in Hannover der ewige Rivale TV Jahn Schneverdingen knapp
mit 21:19 in die Schranken verwiesen. In den 11 Spielen des Wochenendes gab sich der Ahlhorner
SV nicht einmal eine Blöße und unterstrich damit seine blendende Frühform. "Das darf
uns aber nicht zu selbstsicher werden lassen!" warnt die Trainerin Edda Meiners vor
zu großer Euphorie. "Die Saison ist noch lang und Einbrüche gibt es mit großer Sicherheit!"
In Hannover spielte der Ahlhorner SV in folgender Aufstellung: Bianca Mollenhauer, Ilka
Theesfeld, Janna Meiners, Alexa Pabst, Annika Lohse, Sabine Ansel und Andrea Besser.
Neben dem Ahlhorner SV überzeugte bei den Frauen durchaus auch der SV Moslesfehn. Ohne
die etatmäßige Hauptangreiferin Sandra Mundt am Finaltag muss der vierte Platz als gutes
Ergebnis angesehen werden. Entsprechend kämpferisch gab sich Trainer Frank Kannegießer:
"Wir sind noch einen Tick stärker als im letzten Jahr! Wir wollen endlich in der Saison
auf einem DM Platz landen!"
Endstand bei den Frauen: 1. Ahlhorner Sv, 2. TV Jahn Schneverdingen, 3. TSV Eldagsen, 4.
SV Moslesfehn, 5. EV Schwerin, 6. TV Stuttgart-Stammheim
Endstand bei den Männern: 1. TV Hannover, 2. TV Westfalia Hamm, 3. Schweiz Team B, 4. TV
Brettorf, 5. Schweiz Team A, 6. MTV Diepenau, 7. TSV Hagen, 8. Ahlhorner SV
.
22./23. April: Stuttgart.
Das Vorbereitungsturnier der Faustball Bundesligasaison 2006 und des Weltpokaljahres
in Stuttgart-Stammheim endete mit einem Erfolg des Ahlhorner SV. Das Landkreisteam
traf dabei am Wochenende hauptsächlich auf die Teams aus der Süd-Bundesliga.
Im Finale des Achterfeldes siegte der Ahlhorner SV gegen den alten Rivalen TV Bretten nach
überzeugenden Leistungen mit 25:17. Schon vorher hatten die Süd-Oldenburger nichts anbrennen
lassen. Nach teilweise ungefährdeten Siegen in der Vorrunde fuhr der Ahlhorner SV in der
Zwischenrunde zwei 22:18 und 27:23 Siege gegen TSV Dennach und den veranstaltenden TV Stuttgart-Stammheim
ein.
"Besser konnte der Saisonauftakt nicht verlaufen!" freute sich die Trainerin
Edda Meiners.
Der Ahlhorner SV steht bekanntlich vor der vielleicht wichtigsten Spielzeit seiner Geschichte.
Neben der Bundesligasaison ist das Team für den Europapokal qualifiziert und richtet außerdem
als Gastgeber den Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn aus.
In Stuttgart-Stammheim spielte der Ahlhorner SV in folgender Aufstellung: Bianca Mollenhauer,
Janna Meiners, Alexa Pabst, Sabine Ansel und Christina Lütkenhues.
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Vor großen Aufgaben steht die 1. Frauenmannschaft in der Saison 2006:
Nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten - die Hallensaison wurde auf der DM erstmals seit langem ohne Medaille mit einem enttäuschenden vierten Platz abgeschlossen - wartet auf die Spielerinnen des Ahlhorner SV in der Feldrunde ein Mammutprogramm gespickt mit Highlights. Die Bundesligaspielrunde wird ergänzt durch die Spiele um den Europapokal am 1./2. Juli in Schneverdingen, durch den Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn, durch die Damen Weltmeisterschaft vom 27.-30. Juli in Jona sowie abgeschlossen durch die Deutsche Meisterschaft am 16. und 17. September im Oldenburger Marschwegstadion.
"Bei diesem Programm können wir viel gewinnen, aber auch viel verlieren!" sinniert Hauptangreiferin Bianca Mollenhauer. Für die Ahlhorner Mannschaft, deren Kader durch Christina Lütkenhues ergänzt wurde, wird es nach intensiven Training darauf ankommen, wieder an ihre erfolgreiche Spielweise der früheren Saisons anzuknüpfen. "Das Potential hat mein Team! Es kommt nur auf eine nachhaltige Vorbereitung und die mentale Stärke an!" fordert die Trainerin Edda Meiners ihr Team.
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NWZ - SPORT (5.4.06) Wettkämpfe bringen
Faustball-Größen nach Ahlhorn Herausforderung

Janna Meiners (l.) beim Zuspiel für Bianca Mollenhauer.
BILD: KREYE
AHLHORN/LD - Nahezu auf den Tag genau vor zwei Jahren schrieb die erste Damenmannschaft
des Ahlhorner Sportvereins Faustballgeschichte, als sie mit dem Gewinn des Weltpokals im
brasilianischen Porto Alegre das Abenteuer einer Südamerikareise erfolgreich beendete und
für einen Meilenstein in der Geschichte des Traditionsvereins sorgte.
Im Jahre 2006 steht dem Ahlhorner Sportverein mit der zweiten Teilnahme an diesem Weltfinale
eine fast noch größere Herausforderung bevor, finden die Spiele diesmal doch sogar vor
eigenem Publikum statt!
Mit dem Gewinn des Europapokals 2005 im schweizerischen Jona hatte sich die erste Damenmannschaft
wieder für den Weltpokal qualifiziert, der 2006 von der International Fistball Association
(IFA) turnusmäßig nach Europa vergeben wurde. Da der Ahlhorner SV als einziger europäischer
Teilnehmer (neben dem Südamerikameister Duque de Caixias Curitiba aus Brasilien und dem
Afrikameister Sport Klub Windhoek/Namibia) für den Weltpokal qualifiziert ist, hat der
Präsident der IFA, Ernesto Dohnalek, dem Verein Anfang März die Austragung dieses internationalen
Events übertragen.
Das ist eine riesige sportliche und organisatorische Herausforderung von neuer Dimension
für uns!, ist sich die Führungsspitze der Faustballabteilung mit dem 1. Vorsitzenden
des Ahlhorner Sportvereins, Siegfried Kamp, einig, die schon so manche nationale Meisterschaft
ausgerichtet hat. Dabei konnte die Zusage des Ahlhorner SV zur Übernahme der Veranstaltung
erst nach Absicherung durch eine Gruppe von Hauptsponsoren erfolgen.
Der Faustball-Weltpokal wird am 22. und 23. Juli dieses Jahres in Ahlhorn stattfinden
zwei Wochen nach Beendigung der Fußball-Weltmeisterschaft, sowie am ersten Wochenende der
niedersächsischen Sommerferien.
Mehr Infos unter www.ahlhornersv.de und www.faustball.de
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Hallensaison 2005/06
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ASV fehlt bei DM die Bestform
(Nordwest-Zeitung - Montag, 06. März 2006)
FAUSTBALL Nur Platz vier in Voerde - Jahn Schneverdingen holt sich den Titel
VON FRIED-MICHAEL CARL
Jahn Schneverdingen heißt der deutsche Hallenmeister der Faustballerinnen. Die Frauen aus
Ahlhorn blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und wurden Vierte.
VOERDE/AHLHORN - Bei den vergangenen sechs deutschen Meisterschaften im Hallen-Faustball
der Frauen wechselten sich TV Voerde und Ahlhorner SV als Sieger ab. Bei den Titelkämpfen
am Wochenende in Voerde wäre der Ahlhorner SV wieder an der Reihe gewesen. Dazu hätte die
Mannschaft ihre beste Leistung abrufen müssen. Das konnte sie nicht. So brach die Serie:
Ahlhorn wurde enttäuschter Vierter, der Meister heißt überraschend Jahn Schneverdingen,
der sich im Finale gegen Gastgeber TV Voerde nach Satzrückstand 2:1 durchsetzte.
Die Ahlhornerinnen hatten im ersten Satz des Halbfinales gegen Schneverdingen arge Probleme
mit dem variablen Spiel des Gegners. Sie mussten reagieren, anstatt selbst agieren zu können.
Erst in der Mitte des zweiten Abschnitts änderte sich das. Da hatte sich der ASV auf die
kurzen und halblangen Bälle von Jahn eingestellt und kämpfte sich von 8:15 auf 14:16 heran.
Jetzt verschlug Angreiferin Bianca Mollenhauer Bälle knapp. Die Niederlage war perfekt,
das Finale verpasst.
Wenigstens sollte Platz drei erkämpft werden. Hier aber erwies sich der TV Bretten, der
schon TV Voerde im Semifinale viel Probleme bereitet hatte, als eine zu hohe Hürde. Auch
hier fanden die Ahlhornerinnen nicht zu der Lockerheit, die zum Siegen erforderlich ist.
Hinzu kam, dass Bretten den Schwung aus dem Voerde-Spiel mitgenommen hatte und dem ASV
nie die Führung überließ.
Schon in der Vorrunde war deutlich geworden, dass die Ahlhornerinnen nicht ihr bestes Wochenende
erwischt hatten. Zum Auftakt verloren sie gegen Voerde sang- und klanglos. "Die Mannschaft
hat einfach nur schlecht gespielt und sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten",
war Trainerin Edda Meiners einigermaßen ratlos. Voerdes überragende Schlagfrau Petra Schmitthuysen
wurde nicht durch direktes Anspiel gebremst. "So war für uns nichts zu holen",
analysierte sie frustriert. Damit hatte sich die Mannschaft vor dem Spiel gegen Niedernhall
selbst unter Druck gesetzt. Der ASV siegte - aber mehr mit Kampf und Krampf als mit spielerischer
Klasse, die an diesem Wochenende komplett fehlte.
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DEUTSCHE MEISTERSCHAFT IM HALLENFAUSTBALL
DER FRAUEN
(Voerde, 4./5. MÄRZ 2006)
Sie fahren als klarer Außenseiter zur Deutschen Meisterschaft. Die Favoritenrolle haben
andere Teams inne. Damit machen sich die Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins mit
unbelasteten Gefühlen auf die Reise nach Voerde, wo am Wochenende das Rennen um den nationalen
Titel in die Endphase geht.
Vorsichtig wie erwartet fällt die Einschätzung der Trainerin Edda Meiners aus, die bereits
mit dem berühmten Platz auf dem Treppchen mehr als zufrieden wäre: "Die Bundesligasaison
ist nicht ganz optimal für uns gelaufen, mindestens drei andere DM-Teilnehmer sind besser
oder gleichstark einzuschätzen, es wird also eine ganz enge Kiste."
Als Dritter der Nordbundesliga - allerdings mit einem komfortablen Vorsprung von gleich
acht Punkten - qualifizierte sich der ASV zum mittlerweile zwölften Male seit 1982 für
die Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft. Um den Einzug in das Halbfinale zu schaffen,
muss in der Vorrunde mindestens ein Sieg her, der gegen den Südzweiten TSV Niedernhall,
einen alten Bekannten, sicher leichter zu erzwingen sein dürfte als gegen den hohen Favoriten
TV Voerde, der sich als souveräner Tabellenerster der starken Nordstaffel die DM-Fahrkarte
sicherte. "Voerde gilt als Topfavorit auf die Goldmedaille und ist im Moment nur zu
schlagen, wenn man über 100 % der eigenen Leistung abrufen kann.", gibt Meiners zu
bedenken. Vor eigenem Publikum wird Voerde noch einen Tick besser aufspielen.
Sollte in den Vorrundenspielen am Sonnabend zumindest der zweite Platz herausspringen,
so wartet tags darauf im Halbfinale der TV Jahn Schneverdingen oder der TV Karlsruhe-Bretten
auf die Meiners-Schützlinge. Diesen beiden Teams traut man zu, sich in der Parallelgruppe
gegen den Süddritten und Neuling TSV Dennach durchzusetzen. Das Team aus der Lüneburger
Heide gilt als ewiger Widersacher und setzte sich in der Bundesliga zweimal gegen den ASV
durch. Die Badener dagegen sind den Norddeutschen als dynamische, kampfstarke Truppe in
Erinnerung . " Im Reigen der letzten Vier werden die Karten immer neu gemischt.",
weiß Edda Meiners. "Da kann jeder jeden schlagen! Vor allem diesmal glaube ich an
ein offenes Rennen!"
Den Gegnern Paroli zu bieten und die Erfahrung der letzten Jahre in die Waagschale zu werfen,
muss die Devise ihrer Mannschaft lauten. Denn wenn sie auch als Außenseiter nach Voerde
reist, so hofft sie doch heimlich darauf, die umfangreiche Ahlhorner Trophäensammlung um
eine weitere DM-Medaille erweitern zu können. Es wäre im zwölften Anlauf die neunte.
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5-2-06:
Leichlingen. Mit zwei Siegen beendete der Ahlhorner SV die Hallenfaustball Bundesliga der
Frauen.
Der Ahlhorner SV qualifizierte sich damit als Tabellendritter für die Deutsche Meisterschaft
am 4. und 5. März in Voerde.
TV Leichlingen - Ahlhorner SV 0:2 (19:21,
10:20) Stark ersatzgeschwächt, ohne die
verletzten Stammkräfte Janna Meiners, Sabine Ansel und Annika Lohse, entwickelte sich gegen
den Tabellenletzten eine umkämpfte Partie. Trainerin Edda Meiners beorderte Zweitangreiferin
Ilka Theesfeld auf die ungewohnte Position in die hintere Abwehrreihe und Lara Wilke nach
vorne rechts. Trotz dieser Umstellungen zeigte der Ahlhorner SV nach Unsicherheiten im
ersten Satz anschließend deutlich, wer die bessere Spielanlage aufwies und besiegte den
Absteiger im Endeffekt klar.
Ahlhorner SV - TG in Berlin 2:1 (20:17,
19:21, 23:21) Von einem anderen Kaliber
erwies sich der zweite Tagesgegner. Bis zum 16:16 war der erste Durchgang heiß umkämpft.
Christina Lütkenhues und Alexa Pabst zeichneten sich in der hektischen Schlussphase durch
spektakuläre Abwehraktionen aus. Dadurch gaben sie dem eigenen Team die nötige Sicherheit
zum knappen Satzerfolg. Anschließend war der Berliner Widerstand keineswegs gebrochen.
Vor allem über kurze Angriffe brachten die Bundeshauptstädter den Ahlhorner SV in Verlegenheit
und erzwangen einen Entscheidungssatz. Hier führte Ahlhorn schon sicher mit 19:15, vergab
aber vier Matchbälle, um in der hektischen Schlussphase doch noch die Nase vorn zu haben.
"Diesen Spieltag müssen wir schnell abhaken. Zur DM haben wir hoffentlich wieder alle
"Mann" an Bord!" blickte die Trainerin auf den Saisonhöhepunkt voraus.
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29-01-06: Schneverdingen.
Mit einem Sieg gegen den Deutschen Meister sowie einer Niederlage gegen den Tabellenzweiten
kehrte der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen vom Spitzenspieltag
in Schneverdingen zurück.
TV Voerde - Ahlhorner SV 1:2 (18:20, 21:19,
16:20) Im Duell gegen den ungeschlagenen
Tabellenführer und amtierenden Deutschen Meister bot der Ahlhorner SV eines der besten
Spiele der Saison. Nach den umkämpften ersten beiden Sätzen, in denen die Abwehrreihe mit
Annika Lohse, Alexa Pabst und Christina Luetkenhuis mit spektakulären Aktionen glänzte,
musste eine Entscheidungssatz Klarheit über den Sieger verschaffen. Mit einem taktischen
Schachzug stellte Trainerin Edda Meiners beim 9:9 Alexa Pabst auf die "Vorne-Rechts-Position"
zum Erspielen der vielen kurz angedrehten Angriffe. Janna Meiners übernahm den Zweitangriff.
"Das klappte diesmal richtig gut!" freute sich die Trainerin über den Erfolg
ihrer Mannschaft. Damit war die erste Saisonniederlage des Deutschen Meisters perfekt.
TV Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (20:14,
20:15) Im sofort anschließenden zweiten
Match war dann beim Ahlhorner SV etwas die Luft heraus. Vor allem im vorderen Halbfeld
punktete der Gegner sehr geschickt. Mit ihren durchaus sehenswerten Angaben konnte Ilka
Theesfeld die Heidestädter aber nicht genügend auf Distanz halten, so dass Ahlhorn relativ
deutlich ins Hintertreffen geriet. Mitte des zweiten Satzes versuchte die Trainerin den
Trick mit der Umstellung noch einmal. Doch die Maßnahme war diesmal nur bis zum 14:14 vom
Erfolg gekrönt. "An der Abwehrarbeit in den vorderen Mannschaftsteilen müssen wir
noch arbeiten!" resümierte Edda Meiners nach einem insgesamt zufriedenstellendem Punktspieltag..
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22-1-06:
Ahlhorn. Mit zwei Siegen vor eigenem Publikum baute der Ahlhorner SV seinen dritten Tabellenplatz
in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen weiter aus und kann schon fast für die DM
Anfang März in Voerde planen.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:1 (17:20,
20:15, 20:9) Das Duell der Landkreisrivalen
musste eine Vorentscheidung über den begehrten dritten Tabellenplatz bringen, es war also
als ein Vier-Punkte Spiel zu bezeichnen. Moslesfehn überraschte den Ahlhorner SV vor allem
in Person von Sandra Mundt mit starken Angriffen und führte mit 12:6. Auf 15:16 kämpfte
sich Ahlhorn heran, um in der Schlussphase der stark aufspielenden Moslesfehner Mannschaft
den Sieg zu überlassen. Auch im zweiten Durchgang führte Moslesfehn mit 7:4. Nun entwickelten
die Ahlhorner Angreifer Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld deutlich mehr Druck und bogen
den Satz noch zum knappen Erfolg. Im Entscheidungsdurchgang spielte nur ein Team. Beim
Ahlhorner SV kämpften Annika Lohse, Alexa Pabst und Janna Meiners in der Abwehr jetzt überdurchschnittlich.
Damit konnten die eigenen Angreifer Nach Belieben punkten, während Moslesfehn immer mehr
verzweifelte. "Ein wichtiger Sieg für uns, aber Moslesfehn hat sich toll verkauft!"
erkannte Trainerin Edda Meiners die Leistung des Gegners an.
Ahlhorner SV - VfL GG Güstrow 2:0 (20:18,
20:13) Im zweiten Match machte der Ahlhorner
SV dort weiter, wo er in der Schlussphase gegen Moslesfehn aufgehört hatte. Trotz einiger
Abwehrschwierigkeiten mit dem flexiblen Güstrower Angriffen im ersten Durchgang hatte man
das Spiel besonders im zweiten Satz klar im Griff. Hervorragende Noten verdienten sich
Christina Lütkenhues mit spektakulären Abwehrparaden sowie im zweiten Durchgang Lara Wilke
mit guten Angaben.
"Nun können wir etwas beruhigter dem Gipfeltreffen entgegensehen!" blickte Edda
Meiners auf den Spitzenspieltag am 29. Januar gegen Schneverdingen und Voerde in Schneverdingen
voraus.
19-01-06: Ahlhorn mit Sorgen
(Nordwest-Zeitung - Donnerstag, 19. Januar 2006)
FAUSTBALL I Moslesfehner Frauen benötigen Sieg im Derby
AHLHORN/ING - Neues Jahr, neue Personalsorgen: Kaum haben die Faustballerinnen des Ahlhorner
SV ihre lange verletzte Zweitangreiferin Ilka Theesfeld wieder an Bord, da fehlt ihnen
vor dem Start in die zweite Saisonhälfte am Sonntag die wichtigste Stütze in der Abwehr.
Nationalspielerin Sabine Ansel wird wegen einer schweren Erkrankung wohl für den Rest der
Saison ausfallen. "Sie war zuletzt eine Bank", sagt Ahlhorns Faustball-Chef Ulrich
Meiners, "aber jetzt ist nur wichtig, dass sie schnell wieder gesund wird".
Sportlich dürfte die Lücke zu schließen sein. In Annika Lohse und Alexa Pabst verfügt der
Ahlhorner SV ohnehin noch über zwei erfahrene Defensivkräfte, außerdem hat Trainerin Edda
Meiners aus der 2. Mannschaft Christina Luetkenhaus ins Aufgebot geholt.
Dem Landkreis-Derby gegen den SV Moslesfehn am Sonntag in eigener Halle (10 Uhr, Am Lemsen)
sieht man beim ASV deshalb relativ gelassen entgegen. "Aber der Respekt ist groß",
räumt Meiners ein. Ein Sieg würde die Moslesfehnerinnen zurück ins Rennen um die drei DM-Fahrkarten
bringen, bei einem Erfolg des ASV wären die Verhältnisse an der Bundesliga-Spitze wohl
geklärt - ein Vier-Punkte-Spiel für beide Mannschaften.
Zweiter Gegner der Landkreis-Teams ist am Sonntag Aufsteiger VfL Güstrow. "Die darf
man auch nicht unterschätzen", hat Ulrich Meiners erkannt. Die junge Mannschaft aus
Mecklenburg-Vorpommern schlägt sich als derzeit Fünfter hervorragend. "Da wächst auf
mittlere Sicht echte Konkurrenz heran", glaubt Meiners.
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11-12-05:
Ahlhorn. Mit zwei Siegen in Bochum festigte der Ahlhorner SV seinen dritten Tabellenplatz
in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen.
Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (12:20,
13:20) Gegen den Bremer Vorstädter spielte
der Ahlhorner SV in Bochum sehr variabel. Die nach ihrer Verletzung erstmals in dieser
Saison wieder eingesetzte Ilka Theesfeld konnte Bianca Mollenhauer im Hauptangriffszentrum
durch ihre Angaben merklich entlasten. In der Abwehr standen Sabine Ansel, Alexa Pabst
und Annika Lohse gewohnt sicher umd Janna Meiners sorgte für die notwendigen Vorlagen.
Ohne Probleme beherrschte man in beiden Sätzen das Match.
USC Bochum - Ahlhorner SV 0:2 (17:20,
15:20) Von einem ähnlichem Kaliber zeigte
sich der zweite Tagesgegner. Allerdings agierte der Ahlhorner SV nun nicht mehr ganz so
konzentriert wie in der Partie zuvor. Leichte Unaufmerksamkeiten führten nach anfänglicher
Führung zum 16:16 Ausgleich. Mit zwei sehenswerten Schmetterschlägen sicherte Bianca Mollenhauer
den ersten Satzgewinn. Auch im zweiten Durchgang gab der Ahlhorner SV höchstens 90% seines
Leistungsvermögens. Besonders die halblang geschlenzten Bochumer Angriffe sorgten wiederholt
für Verwirrung in der ASV-Defensive. Trotzdem war der Gesamtsieg nie ernsthaft gefährdet.
"Zwei eingeplante Siege vor der Weihnachtspause!" kommentierte Trainerin Edda
Meiners knapp die Ergebnisse.
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4-12-05: Ahlhorn. Mit zwei Siegen in Berlin holte der Ahlhorner SV sich den dritten Tabellenplatz
der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen zurück, weil der SV Moslesfehn in Schneverdingen
bei einem Sieg auch einmal patzte.
TV Leichlingen - Ahlhorner SV 0:2 (7:20,
14:20) Gegen den Tabellenletzten entwickelte
sich in der Bundeshauptstadt eine einseitige Partie. Trotz des Fehlens von Janna Meiners
und Annika Lohse, die im Examensstress stecken, zog der Ahlhorner SV sein druckvolles Spiel
auf. Christina Lütkenhues zeigte auf der Mittelposition eine ausgezeichnete Leistung, so
dass Lara Wilke noch Bianca Mollenhauer mit ihren Angriffen den Gegner von einer Verlegenheit
in die andere stürzten.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (17:20,
12:20) Von einem anderen Kaliber erwies
sich der zweite Tagesgegener. Bis zum 16:16 war der erste Durchgang heiß umkämpft. Sabine
Ansel und Alexa Pabst zeichneten sich in der hektischen Schlussphase durch spektakuläre
Abwehraktionen aus. Dadurch gaben sie dem eigenen Team die nötige Sicherheit zum knappen
Satzerfolg. Anschließend war der Berliner Widerstand schnell gebrochen und der zweite glatte
Tageserfolg in trockenen Tüchern. "Zum Abschluss der Hinrunde zwei wichtige Siege!"
atmete Trainerin Edda Meiners tief durch. Besonders freute sie sich über den gelungenen
Einstand von Karen Macke und Christina Lütkenhues, die aus der zweiten Mannschaft hochrücken
mussten.
Am kommenden Sonntag beginnt in Bochum die Rückrunde. Gegen den einheimischen USC Bochum
sowie gegen den Blumenthaler TV steht der Ahlhorner SV dann weiter unter Druck, will er
seinen dritten Tabellenplatz halten.
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27-11-05:
Ahlhorn. In den Spitzenspielen der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen unterlag der Ahlhorner
SV gegen den amtierenden Meister TV Voerde und den TV Schneverdingen jeweils knapp. SV
Moslesfehn verdrängte nach zwei Heimerfolgen den Ahlhorner SV von dem begehrten dritten
Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TV Voerde 1:2 (20:17, 17:20,
15:20) Gegen den amtierenden Deutschen
Meister entwickelte sich eine hektische Partie, die von hohem Risiko und vielen Eigenfehlern
auf beiden Seiten gekennzeichnet war. Insgesamt konnte weder Lara Wilke noch Bianca Mollenhauer
mit der Angabe den nötigen Druck entfalten, um den Gegner entscheidend in Bedrängnis zu
bringen. Beim 15:15 im Entscheidungssatz gelangen Voerdes Angreiferin Petra Schmitthuysen
sehenswerte Schmetterschläge zum knappen Sieg.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen
1:2 (16:20, 20:11, 17 :20) Das Duell
mit dem ewigen Rivalen aus der Heidestadt stand auf wesentlich höherem Niveau. Nach dem
verlorenem ersten Durchgang zeigte der Ahlhorner SV im zweiten Satz endlich sein wahres
Spielvermögen. Der Entscheidungssatz schien zunächst eine klare Angelegenheit für Schneverdingen
zu werden. Dann zahlte sich die Umstellung im ASV Team aus. Alexa Pabst erkämpfte von der
Vorne-rechts-Position die kurz gefahrenen Angriffe, Janna Meiners punktete erfolgreich
mit dem Zweitschlag. Unter dem Jubel der Zuschauer egalisierte der ASV einen 9:17 Rückstand
(!) zum 17:17. Anschließend ging der Angriff Mollenhauers Millimeter ins Seitenaus - Punkt
für Schneverdingen. Die unterrissene Angabe touschierte im nächsten Spielgang knapp das
Band und Schneverdingen bedankte sich mit dem 20:17 Satzgewinn. "Diese beiden Niederlagen
sind äußerst ärgerlich. Ein Sieg hätte unbedingt her gemusst!" grantelte Trainerin
Edda Meiners nach den beiden Punktverlusten.
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Am kommenden Sonntag muss der Ahlhorner SV in Berlin unbedingt vier Punkte gegen TG in
Berlin und TV Leichlingen einfahren, um seine Chancen auf den dritten Tabellenplatz zu
erhalten.
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Die Champions kommen
Vorschau auf die Begegnungen mit TV Jahn Schneverdingen und TV Voerde ; Sonntag, 27. November
(10.00 Uhr)
Das Männer Bundesliga Spiel gegen Hamm findet am Samstag statt, doch die "Hammer-Auftritte"
gehen am Sonntag nahtlos weiter!
Am 27. November (10.00 Uhr) treffen mit den drei ungeschlagenen Top-Teams der Damen-Bundesliga
alle Stammspielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft, der Deutsche Hallenmeister TV
Voerde, der Deutsche Feldmeister Jahn Schneverdingen und der Europapokalsieger Ahlhorner
SV unmittelbar aufeinander. Was für ein Spieltag!
Euphorisch dargestellt:
23 Deutsche Meistertitel, 13-fach kontinentales und 4-fach globales Gold unter einem Hallendach
vereint, und dabei zählen wir die Fülle der Silber- und Bronzemedaillen noch gar nicht
mit - ein Spieltag der Superlative, eine vorgezogene Endrunde um die Deutsche Meisterschaft!
Schlichter gesagt:
Wer den Sonntag mit vier neuerlichen Punkten auf dem Konto und weißer Weste vor der Brust
übersteht, wird die DM-Betten fast schon buchen dürfen.
Für unser Team wird es darauf ankommen, den Ausfall von Ilka Theesfeld zu kompensieren,
die ihre Knieverletzung nur sehr langfristig auskurieren kann. Lara Wilke hat sich indessen
überzeugend in das Mannschaftsgefüge integriert und besitzt vor allem die nötige nervliche
Ruhe, um ihre Aufgaben zu bewältigen. Viel wird davon abhängen, wie Bianca Mollenhauer
mit ihrer Voerder Kontrahentin Petra Schmitthuysen umgehen, mit welcher Motivation sie
ihren alten Verein aus der Heide herausfordern und wie sie sich auf kurze Bälle einstellen
wird. Wenn der Ahlhorner SV sich auf die Abwehr wie gewohnt verlassen kann und Mannschaftsgefüge
sowie Einstellung stimmen, sollte gegen beide Champions eine Siegchance bestehen. Denn
immerhin ist der Ahlhorner SV Gastgeber dieses Spektakels und hat auf der Tribüne Platz
für viele anfeuernde Fans!
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13-11-05:
Güstrow. Mit zwei Siegen verteidigte
der Ahlhorner SV seine führende Position in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen,
musste aber aufgrund eines Satzverlustes die Tabellenspitze abgeben. SV Moslesfehn verbuchte
wiederum einen Sieg und eine äußerst knappe und unglückliche Niederlage gegen des Landkreisrivalen
aus Ahlhorn.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 1:2 (25:23,
15:20, 18:20) Das Duell der Landkreisrivalen
entwickelte sich zu einem Faustballkrimi auf hohem Niveau. Bestimmte zuerst der Favorit
aus Ahlhorn bis zum 14:8 und 17:13 das Spiel , so sorgte danach Sandra Mundt mit vielen
kurz geschlenzten Bällen für viel Verwirrung im Ahlhorner Defensivverhalten. In der Satzverlängerung
hatte Moslesfehn gekonnt das glückliche Ende für sich. Den zweiten Durchgang spielte Ahlhorn
mit solider Abwehr von Annika Lohse und Sabine Ansel nach dem 15:15 routiniert nach Hause.
Im Entscheidungssatz beorderte Trainerin Edda Meiners Alexa Pabst auf die wichtige "Vorne-rechts"
Position, zunächst ohne den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil, Moslesfehn führte mit 7:4
und schien einer Sensation nahe. Doch spektakuläre Abwehraktionen von Sabine Ansel sowie
Bianca Mollenhaers druckvolle Angriffe sorgten noch für den Umschwung. "Ein glücklicher
Sieg. Moslesfehn hat sich toll verkauft!" erkannte Trainerin Edda Meiners die Leistung
des Gegners an.
VfL GG Güstrow - Ahlhorner SV 0:2 (8:20,
11:20) Im zweiten Match machte der Ahlhorner
SV dort weiter, wo er in der Schlussphase gegen Moslesfehn aufgehört hatte. Trotz des vorangegangen
2-Stunden-Matches harmonierte das eigene Spiel wie am Schnürchen, Güstrow wurde im Schnelldurchgang
aus der Halle gefegt. Aus der homogenen Ahlhorner Mannschaft ragten besonders Lara Wilke
mit platzierten Angaben sowie Janna Meiners durch gelungene Vorlagen hervor.
"Nun können wir etwas beruhigter dem Gipfeltreffen entgegensehen!" blickte Edda
Meiners auf den Spitzenspieltag am 27. November gegen Schneverdingen und Voerde vor eigenem
Publikum in Ahlhorn voraus.
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6-11-05: Mit zwei Siegen stürmte
der Ahlhorner SV fast erwartungsgemäß an die Spitze der Hallenfaustball Bundesliga der
Frauen.
Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (9:20, 14:20) Gegen die junge Mannschaft des
Bremer Vorortvereins hatte der Ahlhorner SV zum Saisonstart überhaupt keine Probleme. Die
Abwehrreihe mit Annika Lohse , Alexa Pabst und Sabine Ansel stand wie eine "Eins",
Bianca Mollenhauer und Lara Wilke setzten sich im Angriff nach schönen Vorlagen von Janna
Meiners kraftvoll durch. Nach einem 2:5 Rückstand im zweiten Durchgang wendete der Ahlhorner
SV mit einem Zwischenspurt souverän das Blatt.
Ahlhorner SV - USC Bochum 2:0 (20:9, 21:19) Im zweiten Match machte der Ahlhorner
SV dort weiter, wo er gerade aufgehört hatte. Das eigene Spiel harmonierte weiter wie am
Schnürchen, Bochum wurde im Schnelldurchgang aus der Halle gefegt. Im zweiten Satz schlich
sich der Schlendrian und ein Stück Überheblichkeit beim Ahlhorner SV ein. Der Gegner wurde
auf die leichte Schulter genommen und führte prompt mit 14:11. In einer hektischen Schlussphase
hatte der Ahlhorner SV nach dem 18:18 und 19:19 das Glück auf seiner Seite und siegte wiederum
ohne Satzverlust. "Trotz des Ausfalls von Ilka Theesfeld klappte es schon sehr gut.
Lara Wilke hat einen guten Part gespielt!" resümierte Trainerin Edda Meiners nach
den beiden Erfolgen.
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Spitzenplatz als Ziel?
Vorschau auf die Hallenserie in der Frauen-Bundesliga
Schneverdingen, Voerde und Ahlhorn! Kaum einmal gelingt es einem anderen Verein, in die
langjährige Phalanx dieser drei Großmächte des Damenfaustballs einzudringen. Die DM in
Waibstadt hat diese unumstößliche Tatsache erneut drastisch unter Beweis gestellt; denn
nicht einmal dem hoffnungsvollen Südersten TV Bretten, im Sommer 2004 noch leistungsstarker
Deutscher Vizemeister und seit längerem der Angstgegner von Jahn Schneverdingen, war es
diesmal vergönnt, einen dieser drei Großen auch nur ansatzweise in Schwierigkeiten zu bringen.
Schade dabei neben dieser gewissen Berechenbarkeit des Frauenfaustballs allerdings, dass
unserem ASV-Team der dritte Titelgewinn in Folge nicht vergönnt war.
Was soll man da für die Hallensaison 2005/2006 also schon Überraschendes erwarten? Natürlich
werden diese Drei die Spitzenplätze und den DM-Kuchen wieder unter sich verteilen. Aber
zumindest an der Lethe mahnt man immer wieder auch zur Vorsicht. Und heuer hat das einen
ganz besonderen Grund, werden wir doch mit ziemlicher Sicherheit für längere Zeit auf unsere
Angreiferin und Angabenschlägerin Ilka Theesfeld verzichten müssen, die sich eine schwere,
noch nicht exakt diagnostizierte Knieverletzung zugezogen hat. An ihrer Stelle wird Lara
Wilke, längst schon bundesligaerfahren, aus der Zweiten ins Erstligateam nachrücken.
Edda Meiners ist denn auch trotz Ilkas Ausfall optimistisch und hofft, in den ersten Auswärtsbegegnungen
bereits drei oder möglichst vier Siege einzufahren, bevor es in eigener Halle am 27.11.
(10.00 Uhr) zum großen Dreikampf der Gladiatoren kommt, die seit geraumer Zeit "auf
Augenhöhe" agieren.
Hinter dem Toptrio der Liga vermuten wir ein enges Gerangel um die Plätze, und zwar zwischen
allen sechs anderen Mannschaften. Vom Potenzial her dürften TG Berlin und der SV Moslesfehn
die besten Chancen haben, sich vom Abstiegssumpf fernhalten zu können. Doch auch die vor
Jahren stets sehr erfolgreichen und stark verjüngten Blumenthalerinnen und die routinierten
Bochumerinnen werden hartnäckig um den erneuten Erhalt ihrer Ligazugehörigkeit kämpfen.
Da mag man gespannt in die neuen Gesichter aus Güstrow und Leichlingen schauen, die sicherlich
frischen Wind in den Bundesliga-Alltag bringen und ihre Chancen auf (mehr als) den Klassenerhalt
suchen und nutzen wollen.
Gegen jedes dieser acht Teams müssen die Punkte erst einmal in trockene Tücher geholt werden.
Sicher sollte das unseren in den letzten Jahren so erfolgreichen Mädels überwiegend gelingen.
Denn als Welt- und Europapokalsieger und mehrfacher Deutscher Meister muss man sich hinter
keinem verstecken. Aber gerade darin liegt auch die Gefahr, unterstellten doch einige Journalisten
der Truppe eine gewisse "Sattheit" und meinten Überheblichkeit. Andererseits
ist doch gerade in den letzten Jahren aus den jungen Himmelsstürmerinnen auch ein Team
mit Erfahrung, Selbstdisziplin und Homogenität geworden, das mit überwiegend nicht einmal
"Mitte 20" voll im Saft steht. Es ist an uns, mit Routine und Teamgeist, aber
vor allem mit Einsatzbereitschaft, Trainingsfleiß und Frische die Skeptiker zu widerlegen.
In diesem Sinne, Mädels, frisch ans Werk! Haut rein und stürmt wieder die Spitze!
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Feldsaison 2005
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04-09-05:
Ahlhorn. Der Ahlhorner SV verteidigte mit zwei Erfolgen die Tabellenführung der Faustball
Bundesliga der Frauen und sicherte sich damit zwei Wochen vor der Deutschen Endrunde in
Waibstadt (Pforzheim) eine günstige Ausgangsposition.
Ahlhorner SV - SG Bademeusel 2:0 ( 20:12,
20:10) Das erste Match vor heimischen
Publikum sah den favorisierten Ahlhorner SV in guter Form. Das Team von Trainerin Edda
Meiners agierte auf hohem Niveau und ließ nie einen Zweifel an dem Sieger aufkommen. "Wenn
wir oben mitmischen wollen, dann sind die Ergebnisse nur angemessen. Alles andere hätte
unseren Ansprüchen nicht genügt!", kommentierte die Trainerin Edda Meiners.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:4,
20:13) Gegen den Landkreisnachbarn spielte
der Ahlhorner SV wie aus einem Guss. Annika Lohse und Alexa Pabst ließen in der Abwehr
kaum einen Ball passieren. Janna Meiners setzte mit konstanten Vorlagen ihre Angreiferinnen
Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld immer wieder in Szene, so dass auch die Höhe des
Sieges voll in Ordnung ging. "Nun geht es in zwei Wochen zur DM nach Waibstadt. Aber
vorher werden wir am nächsten Samstag uns auf unserem Turnier noch einem Härtetest unterziehen!",
steckte Edda Meiners die weitere Marschroute ab.
Damit beendete der Ahlhorner SV mit nur einer Saisonniederlage die Punktspielrunde. Das
aber zählt während der Deutschen Meisterschaft nicht mehr viel. "Wichtig ist es, in
Waibstadt auf dem Punkt topfit zu sein!" fordert Abwehrspielerin Alexa Pabst ihr Team.
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27-08-05: Schneverdingen.
Der Ahlhorner SV eroberte in der Faustball Bundesliga der Frauen im Spitzenspiel die Tabellenführung
zurück und kann die Fahrkarten für die DM in Waibstadt buchen.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV
0:2 (11:20, 18:20) Das Schlagerspiel
des Spieltages fand in der Lüneburger Heide statt. Hatte der Ahlhorner SV das Hinspiel
und jüngst auch beim Aufeinandertreffen im Rahmen eines hochkarätigern Schweizer Turniers
noch empfindlich verloren, so drehte man diesmal den Spieß herum. Die frisch- gebackenen
Europameisterinnen Bianca Mollenhauer, Janna Meiners und Sabine Ansel boten auch in Schneverdingen
eine starke Leistung. Dem standen aber Annika Lohse und Alexa Pabst in der Abwehr sowie
Ilka Theesfeld als Zweitangreiferin um nichts nach. Nach einer 16:10 Führung musste Ahlhorn
im zweiten Satz den Ausgleich hinnehmen, um dann in der Schussphase mit zwei sehenswerten
Angriffen Mollenhauers den Sieg zu sichern.
Ahlhorner SV - VFK 01 Berlin 2:0 (20:9,
20:17) Die momentane Ahlhorner Spielstärke
bekam auch Berlin deutlich zu spüren. Erst als der Ahlhorner SV im zweiten Satz im Gefühl
des sicheren Sieges die Zügel schleifen ließ, kam Berlin noch einmal auf. Ilka Theesfeld
sorgte aber mit ihren gefährlichen Angaben für den entscheidenden Druck zu Satz- und Spielgewinn.
"Nächste Woche könnte eigentlich die DM stattfinden, viel besser als heute gegen Schneverdingen
geht es kaum!2, kann die Trainerin Edda Meiners die drei Wochen bis zur Meisterschaft kaum
noch abwarten.
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10-07-05: Berlin. Moslesfehn. Der
frischgebackene Europapokalsieger, der Ahlhorner SV, bewahrte in der Faustball Bundesliga
der Frauen in Berlin seine gute Tabellenposition. Vor eigenem Publikum kam der SV Moslesfehn
zu zwei Siegen, während TV Brettorf nach zwei weiteren Niederlagen den Abstieg nicht mehr
vermeiden kann.
TG 48 in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (20:15,
20:17) Einen ungefährdeten Auftakt legte
der Ahlhorner SV in der Bundeshauptstadt hin. Auf knochentrockenem Rasen setzte sich die
bessere Spielanlage der Mannschaft schnell durch. Bianca Mollenhauer punktete nach gelungenen
Vorlagen von Janna Meiners in überragender Manier. Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine
Ansel ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren, so dass die Satzerfolge gegen die
sich wacker wehrenden Berlinerinnen berechtigt waren.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:0 (20:8, 20:08) Das Schlagerspiel dieses Spieltages wurde um 12 Uhr mittags
bei hohen Temperaturen den hohen Erwartungen kaum gerecht. Im ersten Durchgang gelang dem
Ahlhorner SV fast alles. Voerde verzweifelte an sich selbst und machte dem Gegner das Siegen
leicht. Auch im zweiten Satz konnten die Rheinländerinnen nicht zu ihrem Spiel finden.
Der Europapokalsieger punktete weiter nach belieben und zeigte sich in Höchstform. "Die
Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ist uns nicht mehr zu nehmen. Jetzt heißt es
unsere Topform zu halten", bilanzierte sich Abwehrspielerin Alexa Pabst.
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Unsere Frauen werden Europapokalsieger !!!

Spitzenfaustball am See
Vorschau auf den Europapokal der Damen
in Jona (2./3. Juli)
Wo kann man sich schon nach heißen Faustballgefechten unmittelbar vom Spielfeld aus in
die kühlenden Fluten stürzen? Aber nicht allein wegen der traumhaften Lage des Stadions
am Zürichsee ist Jona immer eine Reise wert. Der Traditionsclub aus dem Schweizer Kanton
St. Gallen ist vielmehr international für seine vortreffliche Organisationsarbeit bekannt,
und so liegt der Europapokal der Damen bei Karl Raymann und seinen Mitstreitern vom TSV
sicher in besten Händen.
Unsere Mädel, die vor gut einem Jahr den Weltpokal aus Brasilien mitbrachten und auch 2005
gern nach Namibia geflogen wären, um ihn zu verteidigen (die Chance blieb uns leider vervoerdet),
nehmen am 2./3. Juli als amtierender Deutscher Meister von Brettorf 2004 wieder einmal
an der europäischen Endrunde teil und wollen, auch wenn Jona dazu beste Bedingungen böte,
nicht allzu früh baden gehen.
Sollten unsere Mädel die Vorrunde gegen den starken österreichischen Titelträger SU Raika
Zwettl sowie die eidgenössischen Topteams FBV Ettenhausen und FB Embrach überstehen und
das Halbfinale erreichen, würde am Sonntag die Spitze der Gruppe A auf den ASV warten.
Dazu könnten neben den favorisierten deutschen Teams TV Voerde und TV Bretten auch der
FBS Schlieren, seines Zeichens eidgenössischer Titelträger, oder der österreichische Vizemeister
Martin Sepp Neusiedl gehören.
Sicherlich werden Bianca, Ilka Lara, Janna, Alexa, Sabine und Annika samt Trainerin und
Betreuerstab am Sonntag erneut in den Zürichsee eintauchen. Taucht dann eine Medaille mit?
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26-6-05:
Ahlhorn. Brettorf. Der Start in die Rückrunde der Faustball Bundesliga der Frauen verlief
für den Ahlhorner SV mit zwei Siegen optimal. Moslesfehn und Brettorf blieben jeweils ohne
einen zählbaren Erfolg.
Ahlhorner SV - Blumenthaler TV 2:0 (20:17,
20:12) Die Partie gegen den Bremer Vorortverein
brachte der Ahlhorner SV nach einigen Problemen im ersten Satz routiniert über die Bühne.
Ohne die aus dienstlichen Gründen verhinderte Sabine Ansel zeigten Alexa Pabst und Annika
Lohse nach anfänglichen Abstimmungsproblemen eine solide Abwehrleistung. Kaum zu bremsen
war das Angriffsduo Bianca Mollenhauer und Janna Meiners, das vor eigenem Publikum hervorragend
miteinander harmonierte. Da auch Ilka Theesfeld zunehmend Druck in ihre Angaben brachte,
war der doppelte Punktgewinn im zweiten Durchgang eine reine Formsache.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:7,
20:9) Gegen den hohen Favoriten aus Ahlhorn
hielt die junge Moslesfehner Crew nicht lange mit. Eine kaum zu bremsende Bianca Mollenhauer,
unterstützt durch eine kompakte Leistung ihres Teams, fegte den Gegner förmlich vom Feld.
Die im zweiten Durchgang eingewechselte Christina Lütkenhues fügte sich ausgezeichnet in
das homogene Ahlhorner Team ein. Zum Schluss konnte Trainerin Edda Meiners sogar munter
die Positionen tauschen lassen, ohne dass Ahlhorn seinen Rhythmus verlor. "Eine Woche
vor dem Europapokal in der Schweiz scheinen wir gut gerüstet zu sein!", versprühte
Edda meiners durchaus Optimismus vor dem wichtigen internationalen Termin.
12-06-05: Bademeusel. Der Ahlhorner
SV verteidigte mit zwei Erfolgen an der polnischen Grenze in der Faustball Bundesliga der
Frauen seinen zweiten Tabellenplatz. TV Brettorf und SV Moslesfehn blieben ohne Wochenendeerfolg.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 0:2 ( 3:20,
12:20) Gegen den Landkreisnachbarn spielte
der Ahlhorner SV wie aus einem Guss. Sabine Ansel, Annika Lohse und Alexa Pabst ließen
in der Abwehr kaum einen Ball passieren. Janna Meiners setzte mit konstanten Vorlagen ihre
Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld immer wieder in Szene, so dass auch
die Höhe des Sieges voll in Ordnung ging. "Heute war für uns kein Blumentopf zu gewinnen!",
ärgerte sich ein frustrierter Brettorfer Trainer Bernd Ellinghusen.
SG Bademeusel - Ahlhorner SV 0:2 (11:20,
9:20) Das zweite Match sah den favorisierten
Ahlhorner SV in ähnlich guter Form. Das Team von Trainerin Edda Meiners agierte wieiterhin
auf hohem Niveau und ließ nie einen Zweifel an dem Sieger aufkommen. "Wenn wir oben
mitmischen wollen, dann sind die Ergebnisse nur angemessen. Alles andere hätte unseren
Ansprüchen nicht genügt!", forderte die ehrgeizige Trainerin ihr Team. Nach Beendigung
der Hinrunde steht der Ahlhorner SV nun mit deutlichem Abstand auf einem Tabellenplatz,
der zur DM Qualifikation berechtigen würde.
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4-06-05:
Berlin. Der Ahlhorner SV bezog in der Faustball Bundesliga der Frauen seine erste Saisonniederlage
gegen TV Jahn Schneverdingen und verlor die Tabellenführung.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV
2:0 (20:17, 20:17) Das Schlagerspiel
des dritten Spieltages fand in der Bundeshauptstadt statt. Die beiden ungeschlagenen ewigen
Rivalen trafen zum nächsten Duell aufeinander. Nach der Niederlage im German Open Endspiel
vor zwei Wochen drehte Schneverdingen diesmal den Spieß um. Ahlhorn hatte jeweils in den
entscheidenden Satzphasen nichts mehr zuzusetzen und verlor knapp. Dabei vergab der Ahlhorner
SV im ersten Satz eine 16:11 (!) Führung, im zweiten Durchgang sogar ein 17:14. "Insgesamt
hat meine Mannschaft nicht schlecht gespielt, aber der letzte Biss fehlte! Zweimal hintereinander
dürfen wir nach eigenen Führungen die Sätze nicht abgeben!", kritisierte Trainerin
Edda Meiners die unnötige Niederlage.
VFK 01 Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (6:20,
11:20) Den Ahlhorner Ärger über die verlorene
Spitzenpartie bekam anschließend der gar nicht so schlechte Aufsteiger aus Berlin zu spüren.
Bianca Mollenhauer im Zusammenspiel mit Janna Meiners fegte den Gegner förmlich vom Feld.
Dabei konnten sie auf eine nun starke Abwehr mit Sabine Ansel, Annika Lohse und Alexa Pabst
bauen.
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Nach dem furiosen Saisonstart möchte der Ahlhorner SV in
der Frauen Bundesliga natürlich seine weiße Weste behalten. In Berlin muss das Team von
Edda Meiners am Samstag gegen VFK Berlin und den bisher ebenfalls ungeschlagenen TV Jahn
Schneverdingen antreten. Ob die Bundeshauptstadt ein gutes Pflaster für den Ahlhorner SV
sein wird, wird man am Samstagabend wissen. "Ein Sieg gegen VfK Berlin ist Pflicht,
gegen Schneverdingen wird die Tagesform entscheiden!", blickt Angreiferin Ilka Theesfeld
auf den Samstag voraus.
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29-05-05: Ahlhorn.
Berlin. Der frischgebackene German Open Sieger, der Ahlhorner SV, bewahrte in der Faustball
Bundesliga der Frauen seine weiße Weste und sicherte sich mit zwei Siegen die Tabellenspitze.
In Berlin kam der SV Moslesfehn mit zwei Niederlagen mächtig unter die Räder, während TV
Brettorf seinen ersten Saisonsieg verbuchte.
Ahlhorner SV - TG 48 in Berlin 2:0 (20:11,
20:8) Einen überzeugenden Heimspielauftakt
legte der Ahlhorner SV hin. Auf knochentrockenem Rasen setzte sich die bessere Spielanlage
der Heimmannschaft schnell durch. Bianca Mollenhauer punktete nach gelungenen Vorlagen
von Janna Meiners fast nach Belieben. Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel ließen
in der Abwehr kaum einen Ball passieren, so dass die Satzerfolge gegen die sich wacker
wehrenden Berlinerinnen auch in dieser Höhe berechtigt waren.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:0 (20:8, 21:19)
Das Schlagerspiel dieses Spieltages wurde
um 12 Uhr mittags bei hohen Temperaturen den hohen Erwartungen nicht gerecht. Im ersten
Durchgang gelang der Ahlhorner SV fast alles. Voerde verzweifelte an sich selbst und machte
dem Gegner das Siegen leicht. Der zweite Satz brachte endlich Spannung in die Partie. Einen
9:11 Rückstand wandelte Ahlhorn nach einer Auszeit postwendend in eine 13:11 Führung. Das
folgende Angabenduell zwischen Ilka Theesfeld und der Voerde Ausnahmespielerin Petra Schmitthuysen
ließ die Spannung bis zum 19:19 steigen. Gelungene Abwehraktionen von Sabine Ansel sowie
clever verwandelte Angriffe durch Bianca Mollenhauer sicherten Ahlhorn den umjubelten Satz-
und Matchgewinn in der Verlängerung. "Der Sieg gegen Vorde war wichtig für unser Selbstvertrauen!"
freute sich die Trainerin Edda Meiners nach dem Doppelerfolg.
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Am kommenden Sonntag
(29. 5.) geht es weiter in der
Bundesliga. Der Ahlhorner SV trifft bei seinem ersten Heimpunktspieltag auf TG 48 Berlin
und den bisher ungeschlagenen TV Voerde. "Mindestens ein Sieg ist Pflicht!" ,
fordert Abwehrspielerin Alexa Pabst ihr Team. Trainerin Edda Meiners möchte nach der Euphorie
über den German Open Sieg am liebsten an die starken Leistungen in Berlin anknüpfen. "In
dieser Form können wir auch gegen Voerde gewinnen!" Spielbeginn ist am Sonntag um
10 Uhr (gegen Berlin) und um ca. 12 Uhr (gegen TV Voerde). Sportplatz Stadion, Katharinenstraße.
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09-05-05: In der kommenden Woche (vom 14. bis zum 20. Mai) werden die Bundesligateams
des Ahlhorner Sportvereins an den 1. German Open im Rahmen des Deutschen Turnfestes
in Berlin teilnehmen. Über 500 Mannschaften haben zu diesem internationalen einwöchigen
Faustballturnier gemeldet. Dabei wird die Ahlhorner Frauenmannschaft fast in Bestbesetzung
(bis auf Sabine Ansel und Ilka Theesfeld) in Berlin antreten, während die Männer auf die
Crew Sören Dahms, Karsten Bilger, Hauke Dahms sowie Till und Philip Meiners vertrauen.
"In dieser Besetzung haben wir schon auf Vorbereitungsturnieren nicht schlecht ausgesehen!"
sieht Kapitän Till Meiners dem internationalem Mammutturnier in Berlin durchaus optimistisch
entgegen.
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08-05-05: Blumenthal.
Zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga der Frauen sicherte sich der amtierende Deutsche
Meister, der Ahlhorner SV, durch zwei Siege gleich eine führende Tabellenposition, während
SV Moslesfehn mit einem Sieg und der TV Brettorf mit zwei Niederlagen starteten
Zu den ersten beiden Punktspielen der Frauen:
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (17:20, 17:20) Gegen den hohen Favoriten aus Ahlhorn
hielt die Moslesfehner Crew lange mit. Die nasse Rasensituation bereiteten beiden Abwehrreihen
große Schwierigkeiten. Erst in der Schlussphase setzten sich Ahlhorns kraftvolle Angreiferinnen
Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld nach guten Vorlagen von Janna Meiners mehr und mehr
in Szene. Im folgenden Durchgang hatte sich die ASV-Abwehrreihe mit Alexa Pabst, Annika
Lohse und Sabine Ansel auf die widrigen Platzverhältnisse besser eingestellt. Den Neun-Punkte-Vorsprung
verspielte Ahlhorn dann gegen Satzende etwas nachlässig.
Blumenthaler TV - Ahlhorner 0:2 (16:20, 17:20) Auch die Partie gegen den Bremer
Vorortverein brachte der Ahlhorner SV routiniert über die Bühne. Einen komfortablen Vorsprung
jeweils zur Satzmitte machte den Ahlhorner SV immer wieder leichtsinnig, so dass es zum
Schluss immer etwas knapper wurde. "Wir haben heute unser Pflichtprogramm in teilweise
erstaunlicher Frühform problemlos bewältigt!" freute sich die Trainerin Edda Meiners
über die Erfolge.
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Unsere Frauen haben es leichter
Vorschau auf die Bundesligasaison 2005
Sie sind der Titelverteidiger von Brettorf und haben in den letzten Jahren alle nationalen
und internationalen Trophäen abgeräumt, die es zu gewinnen gibt. Ergo: Die Frauen
des ASV werden auch in der Freiluftserie 2005 durch die Bundesliga marschieren und können
die DM-Hotelbetten in Waibstadt eigentlich schon jetzt fest buchen! So denken und empfinden
doch die meisten Faustballer in der Republik.
Na gut, mit der Geschlossenheit einer immer noch jungen, aber bereits erfahrenen, erneut
unveränderten und homogenen Truppe sowie mit der Vielzahl an Erfolgen bis hin zum Weltpokal
spricht vieles für die Berechtigung dieser optimistischen Einschätzung. Doch zumindest
zwei Mannschaften - so hat auch die Hallenserie gezeigt - könnten den Mädels von Edda Meiners
gehörig die Suppe versalzen: der TV Voerde und Jahn Schneverdingen. Sicherlich werden diese
beiden Überteams und der ASV wieder die Liga dominieren. Aber warum sollte nicht aus der
Gruppe der anderen auch einmal ein Phönix aus der Asche aufsteigen und den begehrten dritten
Platz erobern, Blumenthal oder Moslesfehn unterstellt man solche Ambitionen schon seit
längerer Zeit.
Bei den Männern ist diese Situation
sogar längst Wirklichkeit. Brettorf und Hamm wird man die Qualifikation kaum nehmen können,
doch ob der TKH - wie im letzten Jahr - oder der Deutsche Vizemeister aus der Stadt des
Chemiegiganten Bayer oder der bis in die Eingeweide motivierte MTV Diepenau oder evtl.
wieder der ASV die letzte Fahrkarte wird lösen können? Wer wagt es zu sagen?
Für hinreichend Spannung dürfte also allemal gesorgt sein, wenn am 7./8. Mai die Saison
im Faustballoberhaus beginnt, übrigens ausschließlich mit krachenden Lokalderbies in Moslesfehn
bzw. Blumenthal.
Zu Heimspielen wird es dann erst zum Monatswechsel Ende Mai/Anfang Juni kommen, wenn das
Berliner Großereignis bereits Geschichte ist.
Sicher werden es Eddas Ladies in diesem Sommer insgesamt etwas leichter haben als die wackeren
Streiter von Uli dem Schrecklichen. Aber ein gehöriges Wort mitsprechen bei der Vergabe
der DM-Tickets für Waibstadt wollen beide ASV-Teams! Und da sollten wir uns einfach fest
an die vorletzte Endrunde 2003 in Heinsberg erinnern! Muss man mehr sagen?
Hallensaison 2004/05
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DM Bronze nach großen Kampf für unsere Frauen
Die Nordwest-Zeitung schrieb:
FAUSTBALL-DM Meiners-Team
scheitert in dramatischem Halbfinale am Vizemeister
VON FRIED-MICHAEL CARL
Das beste Spiel der Vorrunde lieferten sich Ahlhorn und der spätere Meister Voerde. Der
ASV wurde Dritter.
Grund zur Freude hatten die beiden Ahlhornerinnen Ilka Theesfeld (links) und Janna Meiners
nur im ersten Satz gegen den späteren Vizemeister Schneverdingen.
BILD: CHRISTOPH BECKMANN
AHLHORN/STUTTGART - Drei Mal in Folge gingen die Faustballerinnen des Ahlhorner SV zuletzt
bei Deutschen Meisterschaften in der Halle oder auf dem Feld aus den Finalspielen als Sieger
hervor. Gestern endete diese Serie. Bei den Hallen-Titelkämpfen in Stuttgart kam das Aus
nach einem dramatischen Halbfinale. Am Ende blieb den Spielerinnen um Trainerin Edda Meiners
hinter Meister TV Voerde und Jahn Schneverdingen immerhin noch der dritte Platz.
Dabei sah es nach dem ersten Satz des Halbfinales gegen den Nordrivalen Jahn Schneverdingen
ganz nach einem klaren Sieg der ASV-Frauen aus. Beim 20:7-Erfolg klappte einfach alles.
"Das lief zu glatt", kommentierte Abteilungsleiter Ulrich Meiners, der bei seinem
Team auch im zweiten Abschnitt anfangs noch Vorteile sah (11:8, 12:9). Dann aber kam Schneverdingen
auf, glich aus (16:16) und übernahm die Führung (18:16). Der ASV konterte zwar noch einmal
(18:18). Unkonzentriertheiten und leichte Fehler ließen den Satz aber verloren gehen.
Durchgang drei entwickelte sich zu einem spannenden und hochklassigen Schlagabtausch, in
dem beide Teams aufopferungsvoll kämpften. Ahlhorn startete schlecht, agierte nervös und
blieb im Angriff zu drucklos. 5:10 hieß es zum Seitenwechsel. Das Team gab sich aber nicht
geschlagen, arbeitete sich heran (14:18) und kam noch zum Ausgleich. Wenig später wurde
der erste Matchball abgewehrt. Die Chance war auch beim zweiten Matchball des Teams aus
der Heide gegeben. Der Schlag von Bianca Mollenhauer aber touchierte knapp die Leine -
aus und vorbei.
Den Frust von der Seele spielten sich Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Alexa
Pabst, Annika Lohse, Janna Meiners, Sarah Einert und Sabine Ansel nur 20 Minuten nach Ende
des Halbfinales, als sie im Spiel um Platz drei den Süd-Meister TV Bretten aus der Halle
schossen. Die Satzergebnisse von 20:6 und 20:9 machten deutlich, dass sie noch einmal zeigen
wollten, dass mehr möglich gewesen wäre.
Dabei hatten alle Beobachter dem ASV als einzigem Team zugetraut, dem hohen Favoriten TV
Voerde Paroli zu bieten. Denn im ersten Vorrundenspiel dieser Titelkämpfe zeigten beide
Teams das beste Spiel der Titelkämpfe. Zwar wurde Abschnitt eins deutlich (13:20) verloren,
weil TV-Schlagfrau Petra Schmitthuysen schneller ins Spiel fand als ihre Kontrahentin Bianca
Mollenhauer. Im zweiten Satz waren die Verhältnisse dann genau umgekehrt (20:13). Die beiden
Schlagfrauen lieferten sich im dritten Durchgang ein imponierendes Duell, wobei allerdings
auch die anderen Mannschaftsteile erheblichen Anteil an einem hochklassigen Spiel besaßen.
Der dritte Satz war geprägt von Punkteserien auf beiden Seiten. Dem Ahlhorner 5:0 folgte
das 8:6 für Voerde. Beim 11:11 war wieder alles offen. Ahlhorn geriet 11:14 ins Hintertreffen,
um dann 16:14 zu führen. Etwas fehlendes Glück brachte Voerde wieder ins Spiel und am Ende
zum Sieg.
Die Pflichtaufgabe gegen den Süd-Zweiten TSV Niedernhall entwickelte sich für die Ahlhornerinnen
im ersten Satz zu einem mühevollen Unterfangen. Daran änderte sich auch bis zum 7:7 in
Durchgang zwei nichts. Dann aber war der Widerstand der Süddeutschen gebrochen und das
Halbfinale erreicht. Es sollte die Endstation für den Titelverteidiger sein.
DEUTSCHE MEISTERSCHAFT IM HALLENFAUSTBALL
DER FRAUEN
(STAMMHEIM, 5./6. MÄRZ 2005)
Sie fahren zwar als Titelverteidiger zur Deutschen Meisterschaft, sehen sich aber nicht
in der Favoritenrolle. Eher machen sich die Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins
mit gemischten Gefühlen auf die Reise nach Stuttgart-Stammheim, wo am Wochenende das Rennen
um den nationalen Titel in die Endphase geht.
Vorsichtiger als erwartet fällt daher die Einschätzung der Trainerin Edda Meiners aus,
die bereits mit dem berühmten Platz auf dem Treppchen mehr als zufrieden wäre: "Die
Bundesligasaison ist nicht ganz optimal für uns gelaufen, mindestens drei andere DM-Teilnehmer
sind besser oder gleichstark einzuschätzen, es wird also eine ganz enge Kiste. Und der
Grippevirus hat auch alles andere als einen Bogen um Ahlhorn gemacht."
Als Dritter der Nordbundesliga - allerdings mit einem komfortablen Vorsprung von gleich
zehn Punkten - qualifizierte sich der ASV zum mittlerweile elften Male seit 1982 für die
Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft. Um den Einzug in das Halbfinale zu schaffen,
muss in der Vorrunde mindestens ein Sieg her, der gegen den Südzweiten TSV Niedernhall,
einen alten Bekannten aus den 90-er Jahren, sicher leichter zu erzwingen sein dürfte als
gegen den TV Voerde, der sich als souveräner Tabellenerster der starken Nordstaffel die
DM-Fahrkarte sicherte. "Voerde gilt als Topfavorit auf die Goldmedaille und ist im
Moment nur zu schlagen, wenn man über 100 % der eigenen Leistung abrufen kann.", gibt
Meiners zu bedenken.
Sollte in den Vorrundenspielen am Sonnabend zumindest der zweite Platz herausspringen,
so wartet tags darauf im Halbfinale der TV Jahn Schneverdingen oder der TV Karlsruhe-Bretten
auf die Meiners-Schützlinge. Diesen beiden Teams traut man zu, sich in der Parallelgruppe
gegen den Süddritten NLV Vaihingen durchzusetzen. Das Team aus der Lüneburger Heide gilt
als ewiger Widersacher des ASV und setzte sich in der Bundesliga zweimal gegen den Deutschen
Meister durch. Die Badener dagegen sind den Norddeutschen noch von der Brettorfer Freiluft-DM
als dynamische, kampfstarke Truppe in Erinnerung, die im Finale nur mit Mühe besiegt werden
konnte. "Im Reigen der letzten Vier werden die Karten immer neu gemischt.", weiß
Edda Meiners. "Da kann jeder jeden schlagen! Vor allem diesmal glaube ich an ein verdammt
offenes Rennen!"
Dem Grippevirus wie den Gegnern Paroli zu bieten und die Erfahrung der letzten erfolgreichen
Jahre in die Waagschale zu werfen, muss die Devise ihrer Mannschaft lauten. Denn wenn sie
auch nicht unbedingt als Favorit nach Stuttgart-Stammheim reist, so hofft sie doch heimlich
darauf, die umfangreiche Ahlhorner Trophäensammlung um eine weitere DM-Medaille erweitern
zu können. Es wäre im elften Anlauf die achte.
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Braschoss. Zum Abschluss
der Faustball Bundesliga der Frauen festigte der Ahlhorner SV mit zwei Siegen seinen dritten
Tabellenplatz.
Braschosser TV - Ahlhorner SV 0:2 (18:20,
11:20) Gegen den Abstiegskandidaten
aus dem Siegerland spielte Ahlhorn wie aus einem Guss. Sabine Ansel und Alexa Pabst, die
die grippekranke Annika Lohse ersetzte, ließen in der Abwehr nicht einen Ball durch. Auch
im zweiten Durchgang punkteten Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld nach Belieben.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 1:2 (8:20,
20:17, 11:20) Die Berliner Mannschaft
war für den Ahlhorner SV schon immer ein unangenehmer Gegner. Nach dem Gewinn des ersten
Durchganges ließ der Ahlhorner Angriff die Zügel etwas schleifen. Prompt kam Berlin auf
und erkämpfte den Satzausgleich. Anschließend beherrschte Janna Meiners mit ihrem Aktionsradius
das Mittelfeld. Bianca Mollenhauer fand zu ihrer alten Stärke zurück und Ilka Theesfeld
sorgte mit ihren Angaben für den nötigen Druck. "Das waren zwar Pflichtsiege, aber
gewinnen muss man auch erst einmal", resümierte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.
Nun rangiert der Ahlhorner SV auf dem dritten Tabellenplatz, da weder Voerde noch Schneverdingen
strauchelten.
Bei der DM in zwei Wochen in Stuttgart wird Ahlhorn in seiner Vorrundengruppe zuerst auf
Voerde und anschließend auf TSV Niederhall treffen.
DOPPELQUALIFIKATION DER ASV-FAUSTBALLER
Zum ersten Male in der an Erfolgen reichen Geschichte der Ahlhorner Faustballer qualifizierten
sich am Wochenende das Frauen- wie das Männerteam für die Deutschen Hallenmeisterschaften
2005. Was unter freiem Himmel ab und an bereits gelang, ist mit diesem überraschenden Doppelschlag
nun auch unter dem Dach erstmals möglich geworden.
Hatte man der Frauenmannschaft, die immerhin den Deutschen Meistertitel verteidigt, einen
solchen Erfolg sicherlich zugetraut, so erscheint es fast als Sensation, dass auch die
Herren den Sprung zur Endrunde in Coburg geschafft haben. Mit einem unangefochtenen 3:0
(20:10, 20:6, 20:13) gegen den schwachen Absteiger SV Großenaspe wurde am Freitag nicht
mehr als eine Pflicht erfüllt. Einen ungleich dickeren Brocken hatten Nils-Christoffer
Carl, Philip und Till Meiners, André Poguntke, Hauke und Thorge Dahms, Karsten Bilger und
Eugen Pflaum am Sonnabend aus dem Weg zu räumen. Beim ambitionierten TK Hannover sah es
zunächst nach einer bitteren Enttäuschung und derben Klatsche aus, die die DM-Teilnahme
zumindest in Frage gestellt hätte, gerieten die Jungs von der Lethe doch schnell mit 10:20
und 13:20 ins Hintertreffen, und auch im dritten Satz führte der TKH bereits schier uneinholbar
mit 18:13. Doch als keiner mehr einen Pfifferling auf den ASV gab, zog die Truppe sich
mit bravorösem Kampf am eigenen Schopfe aus dem Sumpf, wehrte dank der aufopferungsvoll
kämpfenden Abwehrspezialisten Hauke Dahms, Till Meiners und André Poguntke zwei Matchbälle
ab und riss den Satz noch aus dem Feuer (22:20). Der vierte Durchgang war erst recht nichts
für schwache Nerven, doch mit einem knappen 20:18 glich der ASV zum 2:2 aus. Jetzt allerdings
war der Widerstand der Hannoveraner gebrochen, sodass der Gastgeber im Entscheidungssatz
mit sage und schreibe 20:9 aus der eigenen Halle gefegt wurde.
Unbändiger Jubel über den Husarenstreich von Hannover und Stolz auf eine ausgezeichnete
Saisonleistung, die letztlich im zweiten Tabellenplatz und in der DM-Teilnahme gipfelte,
begleitete die Akteure nach Hause zurück, wo auch das Frauen-Team gerade die erneute DM-Qualifikation
in trockene Tücher gebracht hatte. Allerdings ging es bei den Damen in der Halle am Lemsen
weniger spektakulär zu. Mit einem souveränen 2:0 gegen den ehemaligen Widersacher TV Blumenthal
(20:11, 20:16) gelang es den Akteurinnen von Trainerin Edda Meiners recht sicher, die theoretisch
zur endgültigen Endrundenteilnahme noch nötigen letzten beiden Punkte einzufahren. Für
Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Janna Meiners, Alexa Pabst, Sabine Ansel
und Annika Lohse gab es anschließend gegen Jahn Schneverdingen allerdings einen kleinen
1:2-Dämpfer. Trotz guter Abwehrleistungen ging das Topspiel gegen den Tabellenzweiten knapp
mit 16:20, 20:13 und 17:20 verloren.
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Während die Herren nun am 26./27. Februar um den Titel des Deutschen Hallenmeisters spielen
und in Coburg eher als Außenseiter an den Start gehen, müssen die ASV-Frauen eine Woche
später in Stuttgart-Stammheim ihren Titel verteidigen. Gegen die starken Nordteams aus
Voerde und Schneverdingen und den Feldvizemeister aus Bretten dürfte das allerdings ein
schwieriges Unterfangen werden. "Schon die Doppelteilnahme, die erste in der Vereinsgeschichte,
ist ein Mordserfolg!", freut sich der ASV-Vorsitzende Siegfried Kamp. "Wenn dann
noch eine Medaille herausspringen sollte, wäre das der Gipfel!"
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12-02-05: Ahlhorn. Mit einem Sieg und einer Niederlage verteidigte der Ahlhorner
SV in der Faustball Bundesliga der Frauen den dritten Tabellenplatz, verpasste aber die
Chance, Rang zwei zu erkämpfen.
Ahlhorner SV - TV Blumenthal 2:0 (20:11,
20:16) Gegen die junge Mannschaft des
Bremer Vorortvereins hatte der Ahlhorner SV anfangs überhaupt keine Probleme. Die Abwehrreihe
mit Annika Lohse , Sabine Ansel und Janna meiners stand wie eine "Eins", Bianca
Mollenhauer und Ilka Theesfeld setzten sich im Angriff kraftvoll durch. Nach einem 8:11
Rückstand im zweiten Durchgang wendete der Ahlhorner SV mit einem Zwischenspurt souverän
das Blatt. In der Abwehr überzeugte nun Alexa Pabst mit guten Leistungen.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen
1:2 (16:20, 20:13, 17:20) Um den zweiten
Tabellenplatz ging es in diesem Match. Insgesamt zu fehlerhaft agierte der Ahlhorner SV
im ersten Satz im Angriff. Schneverdingen lag schnell in Führung und verteidigte diesen
Vorsprung gekonnt. Auch die Einwechselung von Lara Wilke als Angabenschlägerin brachte
nicht die erhoffte Wende. Mit 8:1 startete Ahlhorn im zweiten Durchgang und dominierte
souverän bis zum Schluss. Im Entscheidungssatz setzte sich Schneverdingen von 10:8 auf
17:9 deutlich ab. Aber der Ahlhorner SV kam unter dem Jubel der Zuschauer noch einmal zurück
und verkürzte auf 15:17 und 17:19. Trotzdem reichte es nicht ganz. Schneverdingen glückte
im dritten Anlauf der entscheidende Siegpunkt. "Mit der Leistung meiner Mannschaft
kann ich nicht ganz zufrieden sein. Gerade vor eigenem Publikum müssen wir gegen den direkten
Konkurrenten gewinnen!", kritisierte die Trainerin Edda Meiners die Leistung ihres
Teams.
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Vorschau auf den 12. Februar in Ahlhorn
ASV GEGEN BLUMENTHALER TV UND TV JAHN SCHNEVERDINGEN
Die DM-Qualifikation endgültig in trockene Tücher zu bringen,
ist das eindeutige Ziel der Erstligafaustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins. Vor eigener
Kulisse ist dazu Gelegenheit, wenn es am Sonnabend,
dem 12. Februar, gegen die alten Widersacher
aus Bremen-Blumenthal und Schneverdingen geht (15.00 Uhr, Halle am Lemsen).
Waren die Begegnungen dieser drei Clubs noch vor wenigen
Jahren absolute Faustball-Leckerbissen, so hat sich der TV Blumenthal in jüngster Zeit
aus der engeren Spitze der Bundesliga verabschiedet, in der Voerde, Schneverdingen und
Ahlhorn mit deutlichem Vorsprung ihre Kreise ziehen. So sollte die junge Truppe aus Bremen
eigentlich nicht mehr den ehemals starken Stolperstein für die Mannschaft von ASV-Trainerin
Edda Meiners darstellen. Anders stehen die Aktien im Spitzenspiel des Tabellenzweiten und
-dritten: Das Prestigeduell mit Jahn Schneverdingen wird in erster Linie für die Rangfolge
der ersten drei Teams der Nordbundesliga und insofern für die Zusammensetzung der DM-Vorrundengruppen
von Bedeutung sein.
"Wichtig ist für uns in erster Linie nur, dass wir
als Titelverteidiger wirklich wieder die DM-Quali schaffen. Es wäre natürlich das Sahnehäubchen
auf einer guten Saison, wenn wir den Sack gerade vor eigenem Publikum zumachen könnten,
und das ausgerechnet gegen Blumenthal und Schneverdingen.", steckt ASV-Abwehrspezialistin
Annika Lohse das Ziel deutlich ab. Mit zwei Erfolgen könnte ihr Team am Sonnabend klare
DM-Signale setzen.
.
29-1-05: Bochum.
Mit zwei Erfolgen setzte der Ahlhorner Sportverein seine Siegesserie in der Rückrunde der
Faustball Bundesliga der Frauen fort, während der TV Brettorf nach zwei weiteren Niederlagen
den Abstieg nur noch theoretisch abwenden kann. SV Moslesfehn meldete sich mit zwei makellosen
Siegen auf Rang vier zurück.
TV Brettorf - Ahlhorner SV 1:2 (11:20, 20:17, 6:20)
Der Ahlhorner SV schien kurzen Prozess machen zu wollen. Alexa Pabst und Annika Lohse ließen
in der Abwehr kaum einen Ball passieren. Nach einer überraschenden 5:0 Führung des TV Brettorf
im zweiten Durchgang kämpfte sich der Ahlhorner SV mit Mühe heran. Bei der 17:15 Führung
rechneten alle mit einem schnellen Ende. Doch die erstmals in der Abwehr eingesetzte Karen
Macke musste tatenlos mit ansehen, wie fünf Punkte in Folge für den Brettorfer Satzausgleich
sorgten. Im Entscheidungssatz kannten Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld mit ihren Angriffen
jedoch kein Pardon mehr. Brettorf wurde deutlich aus der Halle gefegt.
USC Bochum - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 16:20)
Die Begegnung des Tabellenvierten gegen den Tabellendritten versprach auf dem Papier eine
spannende Angelegenheit zu werden. Auf dem staubigen Hallenboden dominierte jedoch nur
der Ahlhorner SV. Das Team um den Mittelfeldmotor Janna Meiners machte von Beginn an deutlich,
wer das Sagen hatte. Eine kleine Schwächeperiode der Angreiferinnen Mitte des zweiten Durchganges
führte den Ahlhorner SV nicht von der Erfolgsspur ab. "Nun können wir eigentlich die
Fahrkarten zur DM in Stuttgart buchen!", freute sich die Angreiferin Bianca Mollenhauer
über die beiden Erfolge. Denn nur noch theoretisch kann dem Ahlhorner SV die DM Teilnahme
streitig gemacht werden.
Heimspiele am Sonntag, 23. Januar
Ahlhorn. Einen Rückrundenauftakt nach Maß
vermeldete der Ahlhorner Sportverein in der Faustball Bundesliga der Frauen.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:1 (11:20, 20:15,
20:18) Völlig von der Rolle schien der
Ahlhorner SV im Spitzenspiel gegen den frischgebackenen Europapokalsieger aus Voerde. Bis
zum 3:11 produzierten Ilka Theesfeld und Bianca Mollenhauer mit den Angaben einen Fehler
nach dem anderen. Beim 8:13 im zweiten Durchgang schien das Spiel gelaufen. Voerde wurde
etwas unaufmerksamer und Ahlhorn nutzte die Chance zum Satzausgleich. Auf hohem Niveau
kämpften beide Teams im Entscheidungssatz. Neben Bianca Mollenhauer, die nun kaum noch
zu bremsen war, steigerte sich Ilka Theesfeld von Minute zu Minute. Auch in der Abwehr
boten Annika Lohse, Sabine Ansel und Janna Meiners starke Paraden, die das Publikum mit
Beifall auf offener Szene bedachte. 13:16 lag Ahlhorn trotzdem zurück und bog mit einer
sensationellen Leistung im Schlussspurt die Partie zum umjubelten Sieg.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:12,
20:14) Der Sieg gegen Voerde gab Ahlhorn
das Selbstvertrauen, den unangenehmen Gegner aus dem Landkreis jederzeit auf Distanz zu
halten. Im zweiten Durchgang übernahm Geburtstagskind Lara Wilke die Angabe und den Zweitangriff.
Trotz einiger Unachtsamkeiten in der Abwehr schaukelte Ahlhorn das Spiel sicher nach Hause.
"Tabellenplatz drei gefestigt und den Angriff auf die Spitze gestartet! So kann es
weiter gehen!", kommentierte Trainerin Edda Meiners.
.
Einen Doppelpack an Heimspielen gibt es für die Ahlhorner
Faustballfans am Wochenende: Am Freitagabend wollen die Männer ihren dritten Platz verteidigen,
während die Frauen am Sonntagmorgen zu zwei Spitzenspielen auflaufen.
Vorschau: Heimspiele am Sonntag, 23. Jan.,
10 Uhr, gegen TV Voerde und SV Moslesfehn
Ahlhorn. Zu einem echten Knüller und dem Spitzenspiel der Liga kommt es am frühen Sonntagmorgen
in der Faustball Bundesliga der Frauen in Ahlhorn. Die Revanche der bitteren Niederlage
des Europapokalhalbfinals von vor zwei Wochen in der Schweiz steht an: Der Ahlhorner SV
trifft auf den Tabellenführer und frisch gebackenen Europapokalsieger TV Voerde. Dieses
Match gegen die momentan beste deutsche Vereinsmannschaft im Hallenfaustball mit der überragenden
Petra Schmidthuysen im Angriff bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars. "Wir
können eigentlich nur gut aussehen!", meint Angabenspezialisten Ilka Theesfeld. "Alles
andere als eine Niederlage gegen Voerde wäre eine Überraschung!"
Wichtiger für den Verlauf der Saison und für die Festigung des dritten Tabellenplatzes
ist die folgende Partie gegen den Kreisnachbarn SV Moslesfehn. Die junge Mannschaft vom
Küstenkanal, die sich unter Trainer Frank Kannegießer inzwischen zu einem äußerst ernst
zu nehmenden Gegner entwickelt hat, möchte dem Ahlhorner SV natürlich allzu gern ein Bein
stellen. Vor allem Melanie Zingrosch wird in ihrer alten Heimat alles daran setzen, gegen
ihre ehemaligen Mannschaftskameradinnen so gut wie möglich auszusehen. "Alles spricht
von dem Match gegen Voerde, das passt mir gar nicht !", schimpft Trainerin Edda Meiners.
"Viel bedeutender ist für uns die Partie gegen Moslesfehn!" Am Sonntagmittag
wird man wissen, ob der Ahlhorner SV der Doppelbelastung stand gehalten hat und sich nach
dem Spitzenspiel noch einmal zu einer guten Leistung motivieren kann. Denn die wird mindestens
notwendig sein, um nicht gegen den Kreisrivalen den Kürzeren zu ziehen.
(Sonntag, 23. Januar, 10 Uhr: Ahlhorner SV - TV Voerde, ca. 12.15 Uhr: Ahlhorner SV - SV
Moslsfehn , Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule)
Der Ahlhorner Sportverein wird in folgender antreten: Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld,
Lara Wilke (Angriff), Janna Meiners (Zuspiel), Annika Lohse, Sabine Ansel, Alexa Pabst
(Abwehr); Trainerin: Edda Meiners .
Hallenfaustball Europapokal der Damen:
Der Ahlhorner SV kämpft um den Titel am 8./9. Januar in Embrach/Schweiz
Schweiz. Kaum fängt das Jahr 2005 an, da steht der erste Höhepunkt für die Faustballerinnen
des Ahlhorner Sportvereins auf dem Programm: Der Kampf um den Europapokal der Frauen in
der Schweiz.
Am Freitag (7.1. 05) wird der amtierende deutsche Hallenmeister nach Embrach in der Schweiz
reisen, um zumindest einen Platz auf dem Treppchen zu erklimmen. "Eigentlich wollen
wir in jedem Fall das Halbfinale erfolgreich überstehen, aber das wird sicher das schwerste
Match!" erklärt Nationalspielerin Bianca Mollenhauer. Paradoxerweise wurde dem Ahlhorner
Sportverein für das Halbfinale am Samstag der vermeintlich stärkste Konkurrent, der amtierende
Europapokalgewinner und ungeschlagene Bundesligaspitzenreiter TV Voerde zugelost.
Natürlich will das Team von Edda Meiners trotzdem alles versuchen, nach 2003 den Pokal
zum zweiten Male nach Ahlhorn zu holen. Nach einem kaum zu erhoffenden Sieg gegen Voerde
stände dann der Gewinner des Matches zwischen dem Schweizer Meister FB Embrach und dem
österreichischen Meister Union Arnreit für das Finale auf dem Programm.
"Über diese Gegner müssen wir uns erst einmal keine Gedanken machen, denn soweit sind
wir längst nicht!" warnt Trainerin Edda Meiners. Gegen TV Voerde hat der Ahlhorner
Sportverein das erste Punktspiel in der laufenden Bundesligasaison überdeutlich verloren.
"Da lagen Welten zwischen uns", weiß die Trainerin nach der deftigen Niederlage
Anfang November noch heute. "Aber jedes Match ist anders. Wir müssen einfach unsere
Chancen nutzen!"
Auch im Fall einer Niederlage im Halbfinale hätte der Ahlhorner SV noch Ziele für das kleine
Finale um Bronze. "Wir wollen unbedingt eine Medaille!" stellt Abwehrspielerin
Sabine Ansel klar.
Wenn dann am Sonntag ab 10.00 Uhr die Medaillen ausgespielt werden, dürfte die Kondition
ein ausschlaggebender Faktor sein, da alle Europapokal-Begegnungen über drei Gewinnsätze
ausgeschrieben sind. Am frühen Sonntagnachmittag wird feststehen, wie die "Mission
Europapokal" für Theesfeld, Mollenhauer und Co. ausgegangen ist.
Der Ahlhorner Sportverein wird in folgender Aufstellung in Österreich antreten: Bianca
Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke (Angriff), Janna Meiners, (Zuspiel), Annika Lohse,
Sabine Ansel, Alexa Pabst (Abwehr); Trainerin: Edda Meiners, Betreuer: Arne Koopmann.
5-12-04: Berlin.
ASV GEGEN BRASCHOSSER TV (2:0) UND TG BERLIN (2:0)
Ein Blick auf die Tabelle der Bundesliga im Faustball der
Damen bringt nicht viel Neues: Mit dem TV Voerde und Jahn Schneverdingen liegen die gewohnt
starken Teams auf den ersten Plätzen, gefolgt vom Deutschen Meister und Weltpokalsieger
Ahlhorner SV, der zwar gegen seine Mitkonkurrenten Federn ließ, aber sonst alle Spiele
gewann.
So gab es auch beim Gastspiel in der Bundeshauptstadt keinerlei
Überraschungen. Die Ahlhornerinnen sicherten sich, ohne wirklich gefordert zu werden, die
Punkte. Denn der Abstiegskandidat Braschosser TV konnte Bianca Mollenhauer, Sabine Ansel
und Co. kaum Paroli bieten und unterlag auch in der Höhe verdient mit 7:20 und 13:20, wobei
die im zweiten Durchgang eingwechselte Nachwuchsangreiferin Lara Wilke einen starken Eindruck
an der Leine hinterließ. Auch im anderen Match, nunmehr gegen den unangenehm zu spielenden
Gastgeber TG Berlin, stand die ASV-Fünf sicher. Das Zusammenspiel bei kurzen Angriffen
des Gegners, bisher die Achillesferse des Deutschen Meisters, scheint immer besser zu klappen,
und so hatte das Team von der Spree beim 20:14 und 20:13 eigentlich keine reelle Erfolgschance.
Nach Beendigung der Hinrunde haben die Ahlhornerinnen als
Tabellendritter nun mit vier Minuspunkten bereits einen komfortablen Vorsprung auf den
Vierten aus Blumenthal und können in aller Ruhe Weihnachten und Neujahr feiern. Bevor die
Winterpause der Bundesliga mit einem spannenden Heimspieltag gegen Tabellenführer Voerde
und Kreisnachbar Moslesfehn fortgesetzt wird, wartet auf die Truppe von Trainerin Edda
Meiners mit dem Europapokal in der Schweiz Anfang Januar allerdings noch eine ganz besondere
Herausforderung von internationalem Kaliber.
27-11-04: TV Blumenthal - Ahlhorner
SV 1:2 (20:10, 9:20, 15:20) Gegen den
wiedererstarkten, bisher ungeschlagenen Bremer Vorortverein hatte der Ahlhorner SV anfangs
überhaupt nichts zu bestellen. Vor allem mit kurz geschlagenen und halblang geschlenzten
Angriffen stürzte die Bremer Angreiferin Andrea Besser den Ahlhorner SV von einer Verlegenheit
in die andere. Über leidenschaftlichen Kampf quälte sich Ahlhorn anschließend zum Satzausgleich.
Im entscheidenden Durchgang sorgte die stabile Abwehr um Sabine Ansel und Annika Lohse
für den eigenen Spielaufbau, den Janna Meiners und Bianca Mollenhauer mit gelungenen Kombinationen
abschlossen. Trotzdem musste Ahlhorn nach einer 13:7 Führung den 14:14 Ausgleich hinnehmen.
Erst dann glückte die Sieg bringende Angriffsserie.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV
2:1 (14:20, 20:13, 20:8) Trotz des schweren
ersten Spiels legte der Ahlhorner SV, nun mit einer überzeugenden Alexa Pabst auf der Vorne-Rechts
Position, los wie die Feuerwehr. Im zweiten Durchgang machten sich die Strapazen des ersten
Spiels bemerkbar. Angreiferin Bianca Mollenhauer punktete nicht mehr so konsequent wie
zuvor. Schneverdingen kam ins Match zurück und erreichte auch aufgrund einiger Missverständnisse
in der Ahlhorner Abwehr den umkämpften Satzausgleich (über 10:6 und 15:13). Spätestens
im sechsten Satz ohne Pause fehlte dem Ahlhorner SV die Angabenspezialistin Ilka Theesfeld
sehr. Man musste nun dem schweren Programm Tribut zahlen. Der Gegner wirkte wesentlich
frischer, während das ASV-Team nach über drei Stunden Gesamtspielzeit in dem Entscheidungssatz
nichts mehr zuzusetzen hatte. "Mit dem Sieg gegen Blumenthal liegt der dritte Platz
zumindest in unserer eigenen Hand!", versuchte Trainerin Edda Meiners dem Spieltag
die positive Seite abzugewinnen.
VORSCHAU AUF
AHLHORNER SV GEGEN BLUMENTHALER TV UND JAHN SCHNEVERDINGEN (27.11.2004, 15.00 UHR IN SCHNEVERDINGEN)
Die Faustballfrauen des Ahlhorner Sportvereins haben sich mit zwei Siegen gegen TV Brettorf
und USC Bochum in der Spitzengruppe der Bundesliga ettabliert. Am Sonnabend können sie
unter Beweis stellen, was die beiden Pflichtsiege wirklich wert gewesen sind. Dann nämlich
geht die Reise nach Schneverdingen, wo man ab 15.00 Uhr auf die Gastgeberinnen und den
TV Blumenthal trifft.
Beide Vereine sind nahezu ewige Kontrahenten der Ahlhornerinnen, treten mit starken, ambitionierten
Teams an und machen sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Endrunde um die
Deutsche Meisterschaft in Stuttgart-Stammheim. Da auch der ASV als amtierender Titelträger
dieses Ziel anstrebt, kommt es in der Lüeburger Heide zu drei echten Top-Begegnungen, die
Spannung und Klasse versprechen. "Mindestens zwei Punkte wollen wir mitnehmen!",
gibt sich Trainerin Edda Meiners eher bescheiden. Aber auch sie weiß, dass im Oldenburger
Land niemand etwas dagegen hätte, wenn ihre Truppe beiden Gegnern zeigen könnte, dass mit
dem ASV auch in dieser Hallenserie zu rechnen sein wird.
13-11-04: Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:10, 20:11) Der hohe Favorit aus Ahlhorn sorgte in diesem Match schnell für klare Verhältnisse.
Hauptangreiferin Bianca Mollenhauer ließ Brettorf mit fulminanten Schmetterschläge nicht
die Spur einer Chance. Maßgebend für den deutlichen ASV-Erfolg war auch die eigene Abwehr,
die mit Annika Lohse und Sabine Ansel bombemsicher stand.
Ahlhorner SV - USC Bochum 2:0 (20:13,
20:18) Powerfaustball vom Feinsten bot
der Ahlhorner SV. Bianca Mollenhauer glänzte mit sehenswerten "Prellern", Janna
Meiners erhechtete aus der Mittelposition fast alle kurz unterrissene Angriffe und setzte
ihre Angreiferinnen zusätzlich gut in Szene. Auch Ilka Theesfeld steigerte sich mit ihren
Angaben, allerdings war der Trainerin die Fehlerquote noch zu hoch. Für Spannung sorgte
die Heimmannschaft, als die Trainerin Mitte des zweiten Durchganges Bianca Mollenhauer
aus dem Spiel nahm und Ilka Theesfeld die Hauptangriffsverantwortung übertrug. Nach einigen
Unstimmigkeiten schaukelte Ahlhorn die komfortable 15:9 Führung "sicher" ins
Ziel. "Heute war das ein Pflichtprogramm. Beim nächsten Spieltag wird es bestimmt
schwerer!", warnt Trainerin Edda Meiners ihr Team vor zu viel Euphorie.
.
Moslesfehn. Einen enttäuschenden Saisonauftakt
meldeten die drei Oldenburger Teams in der Faustball Bundesliga der Frauen. Während der
Ahlhorner Sportverein sich zumindest mit einem Sieg schadlos hielt, verloren der TV Brettorf
und der SV Moslesfehn jeweils ihre ersten beiden Spiele.
TV Voerde - Ahlhorner SV 2:0 (20:10, 20:11) Drei Monate nach dem beeindruckendem Endspiel um die Deutsche Feldmeisterschaft
trafen beide Teams erstmals in der Halle wieder aufeinander. Wer auf einen ähnlich spannenden
Verlauf wie im DM-Finale gehofft hatte, sah sich schnell enttäuscht. Jeweils nur bis zum
4:4 konnte Ahlhorn mithalten. Danach reichte der eigene Angriffsdruck, vor allem bei den
Angaben, nicht mehr aus, dem in guter Frühform aufspielenden Mitfavoriten auch nur annähernd
das Wasser zu reichen. "Wir haben noch viel zu tun!" kommentierte Trainerin Edda
Meiners die Leistung knapp.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (20:22,
11:20) Im Duell der Verlierer des Auftaktspiels
schenkten sich beide Teams im Durchgang eins nichts. Eine Moslesfehner 12:8 Führung konterte
Ahlhorn nervenstark zum eigenen 17:14. Nun gelang Moslesfehn die Führung zum ersten Satzball
mit 20:19, bevor Bianca Mollenhauer durch sehenswerte Angriffe den Satzerfolg sicherte.
Nach dem 9:9 im zweiten Satz spielte nur noch der Ahlhorner SV. Die Abwehrreihe mit Annika
Lohse, Janna Meiners und Sabine Ansel stand hervorragend, so dass der Sieg nur noch eine
Frage der Zeit war. "Gegen diese Favoriten dürfen wir verlieren, aber nächste Woche
muss es richtig losgehen!" machte Trainer Kannegießer schnell einen Haken hinter den
beiden Niederlagen.
AUFTAKT: AHLHORNER
SV GEGEN SV MOSLESFEHN UND TV VOERDE
Mit zwei äußerst unangenehmen Gegnern haben es die Faustballfrauen des Ahlhorner Sportvereins
zum Auftakt der Hallensaison 2004/2005 zu tun: Am Sonnabend, dem 6.11., treffen sie in
Moslesfehn auf den Gastgeber und den amtierenden Europapokalsieger TV Voerde.
"Lokalderbys stehen immer unter einem besonderen Stern, und gegen Moslesfehn haben
wir in den letzten Jahren auch nicht immer gut ausgesehen. Den TV Voerde schätzen wir sogar
als Ligafavoriten ein! Mehr braucht man über die gar nicht zu sagen!", lautet die
eher etwas skeptische Prognose der ASV-Angreiferin Ilka Theesfeld. "Aber wir brauchen
uns nicht zu verstecken und wollen mindestens eines der beiden Spiele gewinnen, besser
beide!", ergänzt sie jedoch selbstbewusst.
Übertriebene Vorsicht könnte den Ahlhornerinnen auch rasch als Tiefstapelei ausgelegt werden,
gehen sie doch immerhin als amtierender Deutscher Meister in Feld und Halle in die bevorstehende
Wintersaison. Und da wird es von vielen geradezu als selbstverständliche Pflicht der Truppe
betrachtet, die Qualifikation zur DM in Stuttgart-Stammheim zu schaffen, zumal sich der
Kader, auf den die erfahrene Trainerin Edda Meiners zurückgreifen kann, sich nicht verändert
hat. Ob das gereifte ASV-Team wirklich die hoch gesteckten Erwartungen erfüllen kann, dürfte
sich am Sonnabend in Moslesfehn bereits vorentscheidend offenbaren.
.
Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Ahlhorner Vereinsgeschichte überhaupt möchte die Frauenmannschaft sich wieder neu motivieren und möglichst an die Erfolge der letzten Spielzeit anknüpfen !
Die Trümpfe sind in unserer Hand!
In Halle Silber und im Feld Bronze auf kontinentaler Ebene, in Halle und Feld nationaler
Champion, ein unverändertes Aufgebot und an Durchschlagskraft und Routine durch den Weltpokalerfolg
von Porto Alegre und zahlreiche Nationalkaderberufungen noch stärker geworden - was soll
unseren Damen da denn eigentlich in der bevorstehenden Hallensaison passieren? Die höchsten
Trümpfe des Erstliga-Skats hält Edda ja fest in ihren erfahrenen Händen, und auf's Reizen
und Drücken verstehen wir Ahlhorner uns ohnehin seit eh und je!
Natürlich wäre es eine faustdicke Sensation, wenn unser Frauenteam nicht genügend Stiche
kassieren würde, um zumindest die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Stammheim,
der Heimat von Sabine Ansel, souverän zu schaffen. Denn mit den Turnvereinen aus Voerde
und Schneverdingen gehört der ASV sicher zu den Ligafavoriten, das bezweifelt keiner.
Doch steht uns dennoch eine gewisse Vorsicht sehr wohl zu Gesicht, ohne dass wir gleich
von Mauertaktik oder Tiefstapelei sprechen müssen. Gut, die ersten drei Plätze der Nordliga
scheinen an Voerde, Schneverdingen und Ahlhorn fast schon fest vergeben zu sein, und auch
von diesen beiden ewigen Kontrahenten müssen wir uns ja nicht jedes Spiel aufzwingen lassen,
obwohl man ja zunächst nicht unbedingt mehr als Dritter der Nordstaffel zu werden braucht.
Auf der anderen Seite stehen den Begegnungen mit diesen beiden Topteams auch noch die Oldenburger
Kreisduelle gegenüber; der SV Moslesfehn hat in letzter Zeit immer bessere Karten, rückte
schon in der Feldsaison 2004 bedrohlich nahe an das Führungstrio heran und machte sich
phasenweise gar berechtigte Hoffnungen auf die Qualifikation zur DM. Der TV Brettorf andererseits
bastelt kräftig am Abbau des Fahrstuhl-Images und ist immer einmal für eine Überraschung
gut, da die Truppe des bereits legendären DM-Ausrichters nunmehr zumindest gut durchwachsene
Blätter in der Hand hält.
Da dürfen sich Eddas Mädel gegen die bewährt-routinierten, fintenreichen Faustballfüchse
vom TV Blumenthal, von der TG Berlin und vom wiedererstarkten USC Bochum sowie gegen den
schwächer eingeschätzten TV Braschoss keinen Patzer erlauben, müssen jeden Stich mithalten
und stets konzentriert am Spieltisch sitzen.
Schon der erste Heimspieltag - nach schwerem Auftakt am Kanal gegen Gastgeber Moslesfehn
und Titelaspirant Voerde - kann diesbezüglich richtungsweisend sein: Wenn unsere Mädel
am 13. November (Sonnabend um 15.00 Uhr!) abgeklärt ihre Trümpfe ausspielen und ohne Überheblichkeit
ihre Stiche einfahren, sollten Nachbar Brettorf und der Gast aus dem krisengeschüttelten
Bochum kaum aus dem Schneider kommen.
Denn schließlich hat unser Verein mit vier aktuellen Nationalspielerinnen (Janna Meiners,
Bianca Mollenhauer, Sabine Ansel, Annika Lohse) und den nachdrängenden bzw. längst etablierten
Jungstars Lara Wilke, Sarah Einert, Alexa Pabst und Ilka Theesfeld zumindest die besten
Bundesligatrümpfe selbst in der Hand - sie müssen nur geschickt und zum richtigen Zeitpunkt
ins Spiel gebracht werden. Also kann das Saisonziel in diesem Winter erneut nur die Qualifikation
zur DM sein; vor der Anreise nach Stammheim werden die Karten dann eh neu gemischt...
.
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Feldsaison 2004
Deutsche Meisterschaft der Frauen und Männer am 24. und 25.Juli in Brettorf
.
Empelde. Voerde. Zum Saisonfinale der Faustball
Bundesliga der Frauen holte sich der Ahlhorner SV durch zwei Siege die Tabellenspitze zurück,
während SV Moslesfehn durch einen Sieg einen hervorragenden vierten Rang belegte. Aufsteiger
TV Brettorf sicherte sich den Klassenerhalt.
TuS Empelde - Ahlhorner 0:2 (8:20, 7:20) Die Partie gegen den designierten Absteiger geriet zu einer reinen Pflichtübung.
Standesgemäß zog Ahlhorn gegen die Hannoveraner sein Spiel auf. In die gute Leistung fügte
sich im zweiten Satz Sarah Einert problemlos ein. "Wir wollen unsere gute Form möglichst
bis zur DM halten!" freute sich die Trainerin Edda Meiners über die Erfolge.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:9,
20:17) Theoretisch hätte Moslesfehn durch
einen Sieg noch Chancen auf einen dritten Tabellenplatz gehabt und Voerde verdrängt. Da
das sicherlich auch dem Ahlhorner SV gelegen gewesen wäre (der gefährliche Gegner Voerde
nicht bei der DM) , wurde im Vorfeld wild über den Ausgang des Spieles spekuliert. Doch
der Ahlhorner SV sezte seine starke Leistung aus dem ersten Match fort. Bianca Mollenhauer
und Ilka Theesfeld im Angriff, Janna Meiners als Mittelfeldmotor sowie Annika Lohse und
Sabine Ansel in der Abwehr sicherten mit einer überzeugenden Vorstellung den Sieg. Lediglich
im zweiten Durchgang hielt Moslesfehn nach starken Angriffen von Sandra Mundt und Melanie
Zingrosch zunächst die Partie lange offen. Durch eine Serie zum Schluss erkämpfte der Ahlhorner
SV jedoch auch diesen Satz. Mit diesem doppelten Punktgewinn schwang sich der Ahlhorner
SV wieder an die Tabellenspitze und steht damit bei der DM automatisch im Halbfinale. "Egal
wie hier der Gegner heißt, auch wenn es Voerde sein sollte, zum Erreichen des Finales brauchen
wir in jedem Fall eine Top-Leistung!", konstatierte Trainerin Edda Meiners. "Doch
heute wollen wir erst einmal die Staffelmeisterschaft der Bundesliga feiern!"
Europapokale am 3./4. Juli 2004
Enttäuschung und vorsichtige Zufriedenheit herrschten am Wochenende im Lager
der Ahlhorner Faustballer: Mit einem letzten Platz und einer Bronzemedaille kehrten die
ASV-Spitzenteams von den Wettbewerben auf europäischer Ebene in der Schweiz und in Österreich
zurück.
Dass bereits die Teilnahme eines Herren- wie Damenteams als seltener Erfolg
zu werten war, hatten die Männer des Traditionsvereins wohl zu wörtlich genommen, die sich
als Deutscher Vizemeister für den IFA-Pokal in Balgach/Schweiz qualifiziert hatten. Nach
anfangs durchaus passablen Leistungen fanden Nils-Christoffer Carl und seine Truppe nicht
mehr zur gewohnten Form und mussten sich - anders als die Nachbarn vom TV Brettorf, die
am Ende die Silbermedaille holten - ohne einen einzigen Sieg mit dem letzten Platz abfinden.
"In der Form vom Sonntag haben wir auf europäischer Ebene nicht viel verloren!",
übte sich ASV-Abwehrspezialist Hauke Dahms denn auch in Bescheidenheit. Von den Spitzenteams
Union Freistadt/Österreich, TV Brettorf und KTV Widnau/Schweiz, die sich die Medaillen
teilten, waren die Ahlhorner unterm Strich zumindest weit entfernt.
Ergebnisse der Europapokale unter www.ifa-fistball.com
Ganz anders wurden die blau-weißen Farben von den Frauen des ASV vertreten,
aber die Enttäuschung hatten sie letztlich mit ihren männlichen Kollegen gemein. Den Europapokal
der Landesmeister, der in diesem Jahre im österreichischen Zwettl ausgetragen wurde, hätten
Ilka Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel, Alexa Pabst, Lara Wilke
und Annika Lohse zu gern verteidigt, schon um erneut um den Titel der weltbesten Vereinsmannschaft
spielen zu können, den sie im Frühjahr in Brasilien einheimsten.
Entsprechend motiviert gingen die Mädel von Trainerin Edda Meiners, die als
Titelträger und Deutscher Meister am Turnier teilnahmen, am Sonnabend auch in die Vorrunde,
sodass gegen Rotweiß Koblenz, STV Schlieren/Schweiz und Union Arnreit/Österreich hohe Siege
erspielt wurden. Am Sonntag jedoch stand im Halbfinale einmal mehr der TV Voerde im Wege;
das Match, das Frauenfaustball vom Feinsten bot und an Spannung kaum zu toppen war, ging
diesmal mit 2:1 (20:15, 17:20, 20:18) an den Kontrahenten vom Niederrhein, der dann auch
das Finale gegen den Gastgeber Union Zwettl gewann und neuer Europapokalsieger wurde. Der
entthronte Champion aus Ahlhorn hielt sich - mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch -
im Spiel um Bronze schadlos und fegte Union Arnreit aus Österreich gleich mit 20:6 und
20:10 vom Rasen.
Im Alltagsgeschäft der Bundesliga wollen die Ahlhornerinnen nun am Wochenende
in Empelde den zweiten Tabellenplatz gegen den stark abstiegsgefährdeten Gastgeber und
den Landkreisrivalen SV Moslesfehn verteidigen, der sich noch Hoffnungen auf die DM-Qualifikation
(Brettorf, 24./25. Juli) macht. Die ASV-Herren dagegen fühlen sich in der Pflicht, ihrem
Publikum einen versöhnlichen Saisonabschluss zu bieten und in den Heimspielen am Sonnabend
(10. Juli, 15.00 Uhr) zumindest gegen Hagen 1860 zu punkten; im zweiten Tagesmatch dürfte
der Jubilar TSV Bayer 04 Leverkusen eine Nummer zu groß für die Ahlhorner Jungs sein.
Europapokale
Seite an Seite geht es zunächst nach Süddeutschland, dann aber trennen sich die Wege: Am
ersten Juliwochenende erleben die Faustballer des Ahlhorner SV das seltene Glück, gleich
mit zwei Teams auf kontinentaler Ebene vertreten zu sein. Während die Damen ihre internationale
Erfolgsserie fortsetzen wollen und im österreichischen Zwettl den Europapokal zu verteidigen
versuchen, spielen die ASV-Herren erstmals seit längerer Pause wieder im Konzert der kontinentalen
Größen. Sie zieht es in die Schweiz, wo in Balgach der IFV-Pokal ausgespielt wird.
"Wir können wir uns wohl kaum zum Favoritenkreis zählen, zumal in der Bundesliga momentan
ziemlich die Luft raus ist.", schätzt Co-Trainer Thomas Neuefeind die Chancen seiner
Truppe eher vorsichtig ein. In der Vorrunde haben es die Ahlhorner Männer, die als Deutscher
Vizemeister am Wettbewerb teilnehmen, mit Union Freistadt (Österreich) und den beiden Schweizer
Erstligisten KTV Neuendorf und TSV Jona zu tun. Mit dem Nachbarn TV Brettorf, der in der
Parallelgruppe antritt und in seiner momentanen Form zu den heißen Anwärtern auf den IFV-Pokal
zählt, fährt ein weiterer Spitzenverein aus dem Oldenburger Land nach Balgach.
Die Ahlhorner Frauen dagegen träumen schon ganz heimlich vom erneuten Europapokalsieg,
denn immerhin treten sie als Titelverteidiger und amtierender Deutscher Meister in Zwettl
an und würden im nächsten Jahr gern - eventuell gar in Namibia - wieder um den Weltcup
spielen, eine Gunst, in dessen Genuss nur der Gewinner des Europapokals kommt. In der Vorrunde
möchten RW Koblenz, der Schweizer Meister STV Schlieren sowie Union Arnreit (Österreich)
den Mädel von Trainerin Edda Meiners das Leben schwer machen. Der vermeintlich stärkste
Gegner dürfte der Deutsche Vizemeister TV Voerde sein, der in der Parallelgruppe spielt
und daher frühestens im Halbfinale mit Ahlhorn die Klingen kreuzen könnte.
Beide ASV-Mannschaften wollen sonnabends mindestens Platz 2 ihrer Vorrunde erreichen, um
am Sonntag die Chance auf höhere Weihen nutzen zu können. Dann wird sich zeigen, ob weitere
hochkarätige Faustballtrophäen in der prall gefüllten Ahlhorner Schatzkammer einen Platz
beanspruchen werden.
27-06-04: Braschoss, Berlin. Ein vorentscheidender
vorletzter Spieltag stand in der Faustball Bundesliga der Frauen an: Der Ahlhorner SV rutschte
durch seine zweite Saisonniederlage auf Platz zwei ab, der SV Moslesfehn wahrte mit zwei
Siegen seine Chance auf Rang drei, während TV Brettorf ohne Erfolg blieb.
Ahlhorner SV - TV Voerde 1:2 (20:18, 14:20,
8:20) In der Auftaktpartie am Sonntag
gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister musste der Ahlhorner SV ohne seine Angabenspezialistin
Ilka Theesfeld auskommen. Ihren Part übernahm Lara Wilke. In einem auf hohem Niveau stehenden
ersten Durchgang behielt Ahlhorn knapp die Nase vorn. In den Folgesätzen kam jedoch Sand
in das ASV-Getriebe. Bianca Mollenhauer griff sehr fehlerhaft und unkonzentriert an, Lara
Wilke konnte dieses Manko mit ihren Angaben sowie Zweitangriffen nicht ausgleichen. Vor
allem die deutliche Niederlage im dritten Satz machte Ahlhorns Trainerin zornig: "Einige
Spielerinnen meinen offensichtlich, wir hätten die Siege gepachtet und brauchen nichts
mehr dafür zu tun. Erfolg bekommen wir nur durch harte Arbeit!"
TV Braschoss - Ahlhorner SV 0:2 (8:20,
18:20) Die Partie gegen den designierten
Absteiger aus dem Rheinland geriet anschließend zu einer leichten Aufgabe. Auf die Abwehrachse
mit Annika Lohse, Sabine Ansel und Janna Meiners war wie gewohnt Verlass. Mit Karen Macke
feierte eine weitere ASV-Spielerin im Angriff ihr Bundesligadebüt. Insgesamt stand trotz
einer wackeligen Schlussphase der ASV - Sieg nie in Frage. "Eigentlich wollten wir
Moslesfehn mit einem Sieg gegen Voerde Schützenhilfe leisten, aber das ist uns ja gründlich
misslungen ", hatte die Trainerin auch nach diesem Pflichtsieg noch immer nicht die
ärgerlichen Niederlage aus dem ersten Match verdaut.
Spieltag am 19. Juni 2004
Brettorf. Moslesfehn. Auch am sechsten Spieltag der Faustball
Bundesliga der Frauen setzte der Ahlhorner SV seine Siegesserie eindrucksvoll fort und
verteidigte die Tabellenspitze. Moslesfehn rutschte nach einer Niederlage wieder auf Rang
vier, bleibt aber Voerde weiter auf den Fersen. Aufsteiger TV Brettorf rangiert weiter
im Mittelfeld.
Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (11:20,
10:20) Zu einer Lehrstunde in Sachen
Angriffsfaustball ließ der Ahlhorner SV diese Partie werden. Bianca Mollenhauer und Janna
Meiners verstanden sich in der Offensive beinahe blind, Ilka Theesfeld ergänzte dieses
Duo mit flexiblen Zweitangriffen. Damit hatte Blumenthal nie die Spur einer Chance.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:6,
20:9) Ein einziges Mal führte Brettorf,
und zwar mit 1:0 im zweiten Satz. Ansonsten setzte der Tabellenführer aus Ahlhorn seine
Lehrstunde fort. Weiterhin bot auch die Abwehr mit Sarah Einert, Annika Lohse und Sabine
Ansel eine tadellose Leistung, so dass der eigene Angriff nach Belieben schalten konnte.
"Heute hätte ich mir mehr Gegenwehr gewünscht! Diese leichte Siege helfen uns nicht
unbedingt weiter!" war Trainerin Edda Meiners zwar von der Form Ihres Teams aber nicht
von dem Standard der Gegner angetan. .
Einen mächtigen Schritt in Richtung DM-Qualifikation könnten
die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins am Wochenende ausgerechnet an
der Stelle unternehmen, an der vier Wochen später diese Deutschen Meisterschaften ausgetragen
werden. Davon geht zumindest die Zuspielerin der Nationalmannschaft und des amtierenden
Weltpokalsiegers, Janna Meiners, aus: "Wenn wir am Sonnabend in Brettorf beide Spiele
gewinnen, ist das schon mehr als die halbe Miete!"
Allerdings wird der Auftritt im Nachbarort (19. Juni, 15.00
Uhr) sicherlich kein sommerlicher Spaziergang werden; denn mit dem Blumenthaler TV wartet
im ersten Tagesmatch ein harter Gegner aus jüngster Vergangenheit auf die Ahlhornerinnen,
der dem Tabellenführer erbitterte Gegenwehr angekündigt hat. Die Bremerinnen konnten zwar
den Wechsel ihrer Ausnahmeangreiferin Saskia Menken nach Mannheim noch nicht ganz verkraften
und dümpeln momentan neben dem TV Brettorf im gesicherten Tabellenmittelfeld, können aber
befreit aufspielen und müssen wie auch die Gastgeberinnen erst einmal besiegt werden.
"Auch gegen Brettorf sind wir Favoriten. Aber gerade
in Lokalderbys kann das auch eine schwere Bürde sein!", warnt Janna Meiners ihr Team
vor Überheblichkeit. Der Aufsteiger ist nämlich ausgezeichnet in die Feldsaison gestartet
und hat sich erst kürzlich durch ärgerliche Niederlagen gegen die Kellerkinder der Tabelle
selbst um die Hoffnung gebracht, Kontakt zur Spitze halten zu können.
Doch unter normalen Bedingungen erhofft sich der Tabellenführer
aus Ahlhorn vier weitere Punkte aus der benachbarten Faustballhochburg entführen zu können.
"Wir werden am Sonnabend in Brettorf konzentriert und motiviert auftreten.",
so Janna Meiners, "denn wir wollen fünf Wochen später allzu gern wieder nach Brettorf
fahren, und zwar nicht etwa als Zuschauer!"
Der erste Rückrundenspieltag der Faustball Bundesliga der
Frauen hatte es in sich: Der Ahlhorner SV behielt trotz der ersten Saisonniederlage die
Tabellenführung, SV Moslesfehn katapultierte sich nach zwei wichtigen Siegen auf den dritten
Rang und TV Brettorf verlor überraschenderweise beide Partien!
Ahlhorner SV - TiB Berlin 2:0 (20:3, 20:13) Im ersten Spiel der Rückrunde
in Schneverdingen sorgte der Ahlhorner SV schnell für klare Verhältnisse. Das höher eingeschätzte
Team aus der Bundeshauptstadt wurde förmlich vom Platz gefegt.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (20:13, 20:18) Die erste Saisonniederlage
gab es gegen den schärfsten Verfolger, TV Jahn Schneverdingen. Dabei sah anfangs alles
nach einem klaren Ahlhorner Erfolg aus. Bianca Mollenhauer punktete nach gutem Zusammenspiel
mit Janna Meiners fast nach Belieben zur 8:1 Führung. Dieser schnelle Vorsprung erwies
sich als Gift für das Ahlhorner Spiel. Unachtsamkeiten und Nachlässigkeiten im Angriff
und vor allem bei der Angabe sorgten für den 13:13 Ausgleich und ließen die Heidjerinnen
in einen Spielrausch zum klaren ersten Satzerfolg kommen. Im zweiten Durchgang drehte Ahlhorn
eine n 14:17 Rückstand zur eigenen 18:17 Führung um, alles schien den gewohnten Weg zu
gehen. Doch die entscheidenden drei Punkte verbuchte Schneverdingen zum umjubelten Sieg
über den Favoriten! "Eigentlich war eine Niederlage mal überfällig," erklärte
Trainerin Edda Meiners," aber die Art und Weise ihres Zustandekommen macht mich doch
ärgerlich! So nachlässig darf man nicht agieren!"
.
Spieltag am 5. Juni 2004 (Hannover) und der Frauen am
6. Juni 2004 (Schneverdingen)
Die Pfingstpause ist beendet, und für die Faustballteams des Ahlhorner SV beginnt am Wochenende
bereits die heiße Phase im Kampf um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im benachbarten
Brettorf. Dabei haben die ASV-Männer sicherlich erheblich schlechtere Ausgangschancen als
die Frauen des Vereins.
Die Truppe um Spielertrainer Thomas Neuefeind, Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl und
die Meiners-Zwillinge reist am Sonnabend nach Hannover, um im Kampf um den dritten Tabellenplatz
hinter den verlustpunktfreien Spitzenteams aus Leverkusen und Brettorf Boden gutzumachen.
Während das gegen den SV Großenaspe, der allgemein als Abstiegskandidat gehandelt wird,
bei konzentriertem Auftreten gelingen müsste, dürfte ein Sieg gegen den Gastgeber TKH nur
mit einer Topleistung möglich sein. "Wir wollen versuchen, die Angriffe von Ole Herrmanns
in den Griff zu kriegen; dann entscheidet sicherlich die Tagesform unserer Schlagleute
über Sieg oder Niederlage.", so die Einschätzung des ASV-Abwehrspezialisten Hauke
Dahms. Da Hannover einer der Anwärter auf einen Spitzenplatz in der Nordstaffel der Bundesliga
ist, würde ein ASV-Erfolg sicher doppelt zählen, eine Niederlage jedoch könnte schon das
Aus im Kampf um die DM-Fahrkarten bedeuten.
Da sehen die Perspektiven der ASV-Frauen erheblich freundlicher aus. Als ungeschlagener Tabellenführer fahren die Mädel
von Trainerin Edda Meiners am Sonntag in die Lüneburger Heide und treffen auf TG Berlin
und den ewigen Widersacher Jahn Schneverdingen. Mit einem erneuten Doppelsieg würden Bianca
Mollenhauer, Sabine Ansel und Co. das Tor zur DM in Brettorf bereits sehr weit aufstoßen.
"Aber wir können auch mit einer Niederlage leben.", gibt sich ASV-Zuspielerin
Janna Meiners zurückhaltend, zumal das Match gegen den abstiegsgefährdeten Angstgegner
aus der Hauptstadt kein Selbstläufer wird und die Gastgeberinnen vom Tabellenzweiten TV
Jahn momentan neben dem ASV das stärkste Bundesligateam zu stellen scheinen.
Beim Traditionsverein an der Lethe hofft man natürlich auf ein weiteres erfolgreiches Faustballwochenende
mit einem insgesamt positiven Punktverhältnis. "Solange der Verein noch Chancen auf
eine Doppelteilnahme in Brettorf hat, wollen wir alles geben.", fordert auch "Paule"
Neuefeind von beiden Teams und spielt auf die DM-Erfolge 2003 in Aachen an: "Schließlich
haben wir Gold und Silber zu verteidigen!"
22./23. Mai: Ahlhorn. Moslesfehn.Brettorf. Ein Marathon Wochenende stand in der Faustball Bundesliga
der Frauen an. Alle Teams hatten vier Spiele zu bestreiten, die Vorrunde wurde beendet,
die ersten Vorentscheidungen fielen: Der Ahlhoprner SV wurde Halbzeitmeister, der SV Moslesfehn
wahrte seine Chance auf Rang drei, während Brettorf sich im Mittelfeld festsetzte.
TV Voerde - Ahlhorner SV 1:2 (23:21, 16:20, 18:20) In der Auftaktpartie am Samstag gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister sah
der Ahlhorner SV schon wie der sichere Verlierer aus. Mit 10:17 lag man im entscheidenden
Satz zurück. Doch dann starteten Ilka Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine
Ansel und Annika Lohse eine furiose Aufholjagd. Mit einer sensationellen Serie von 10:1
Punkten drehte Ahlhorn den Spieß noch herum und behielt weiterhin seine weiße Weste.
Ahlhorner SV - TV Braschoss 2:0 (20:14, 20:16) Die Partie gegen den designierten Absteiger aus dem Rheinland geriet zu einer reinen
Formsache. Der ASV - Sieg stand nie in Frage.
Ahlhorner SV - TiB Berlin 2:0 (20:10, 20:15) Auch im ersten Sonntagsspiel sorgte der Ahlhorner SV schnell für klare Verhältnisse.
Die im zweiten Satz eingewechselte Angreiferin Lara Wilke bot eine starke Leistung, die
ihre Nominierung für den Juniorinnennationalkader allemal rechtfertigte.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen 2:0 (20:12, 20:18)
Die fast schon unheimliche Siegesserie
des Ahlhorner SV hielt auch im Spitzenspiel der beiden bis dato ungeschlagenen Teams an.
Mit einer überragenden Janna Meiners in der Mittelposition lief das Spiel vor zahlreichen
Zuschauern auch gegen die Erzrivalen fast wie geschmiert. Ein 9:12 Rückstand im zweiten
Durchgang wurde durch Powerfaustball schnell wettgemacht und der Sieg sichergestellt. "Nun
muss die Trainerin ein Spargelessen ausgeben, wir sind ungeschlagen Halbzeitmeister geworden!"
jubelte Abwehrspielerin Annika Lohse.
.
Auch am zweiten Spieltag der Faustball
Bundesliga der Frauen setzte der Weltpokalsieger vom Ahlhorner SV seine Siegesserie fort
und sicherte sich die Tabellenspitze.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:13,
20:12) In der Auftaktpartie zeigte sich
der Ahlhorner SV von seiner Schokoladenseite. Bianca Mollenhauer und Janna Meiners harmonierten
hervorragend im Angriff, so dass Brettorf ständig in der Defensive stand. Hier zeigten
beim Neuling Christina Renken und Sandra Abel noch die besten Leistungen. Der eigene Angriff
konnte den Ahlhorner SV zu wenig unter Druck setzen. Damit war die deutliche Niederlage
vorprogrammiert.
Ahlhorner SV - Blumenthaler TV 2:0 (23:21,
20:16) Die Partie der beiden bisher ungeschlagenen
Teams sah zu Beginn deutliche Vorteile auf Ahlhorner Seite. Unkonzentriertheiten im Angriff
ließen eine 16:10 Führung schnell schmelzen. Beim 18:19 hatte Ahlhorn sogar einen Satzball
gegen sich, den man mit Glück abwehrte und anschließend dann routiniert in der umkämpften
Verlängerung zum Erfolg kam. Ein 1:5 und ein 8:10 brachte Ahlhorn anschließend nicht aus
dem Konzept. Zu sicher stand in der Folge die eigene Abwehr mit Annika Lohse und Sabine
Ansel. Ilka Theesfeld punktete wiederholt im Zweitangriff. Über 16:14 baute Ahlhorn den
Vorsprung aus und behielt im Endeffekt die weiße Weste. "Ganz überzeugend haben wir
uns heute nicht präsentiert. Aber auch diese Spiele muss man gewinnen!" analysierte
Trainerin Edda Meiners.
Der erste
Heimspieltag am Sonntag (16.5., 10.00 Uhr, Stadion an der Katharinenstraße) hat es nun allerdings bereits in sich. Gegen den Nachbarn und
Aufsteiger TV Brettorf, der den Klassenerhalt zum Saisonziel erkoren hat und gegen den
Ligafavoriten TV Voerde bereits überraschend punkten konnte, wird der ASV die Favoritenrolle
nicht leugnen können, obwohl jeder weiß, unter welch unkalkulierbaren Vorzeichen Lokalderbys
zu stehen pflegen.
Der zweite Tagesgegner, der Blumenthaler TV, enttäuschte
seinen Anhang in der Hallenserie maßlos, scheint allerdings im Freien an alte Erfolge anknüpfen
zu können. Da die Bremer Vorstädterinnen ihre beiden Auftaktmatches gewinnen konnten, kommt
es im tradionsreichen Ahlhorner Faustballstadion bereits am Sonntag zu einem ersten Spitzenduell
gegen den Widersacher aus alten Zeiten. Angesichts der jüngsten Erfolge der Ahlhornerinnen
rechnen dennoch alle Fachleute mit vier weiteren Punkten für das Team von der Lethe. Hoffentlich
sind Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld und Co. diesem Erwartungsdruck weiterhin gewachsen.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 17:20)
Zum Saisonstart in die Bundesliga zeigte
sich der Ahlhorner SV von seiner Schokoladenseite. Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld
im Angriff, Janna Meiners als Mittelfeldmotor sowie Annika Lohse und Sabine Ansel in der
Abwehr sicherten mit einer überzeugenden Leistung den ersten Saisonerfolg. Lediglich im
zweiten Durchgang zog Moslesfehn nach starken Angriffen von Sandra Mundt und Melanie Zingrosch
zunächst auf 11:6 davon. Durch eine Serie glich der Ahlhorner SV jedoch bei 15 aus und
erkämpfte im Endeffekt dank einer guten Defensive sicher den doppelten Punktgewinn.
Ahlhorner -TuS Empelde 2:0 (20:9, 20:10)
Die Partie gegen den Aufsteiger geriet zu einer reinen Pflichtübung. Standesgemäß zog Ahlhorn gegen die Hannoveraner sein Spiel auf. In die gute Leistung fügte sich im zweiten Satz Sarah Einert in der Mittelposition problemlos ein. "Wir wollen unsere gute Form möglichst lange halten!" freute sich die Trainerin Edda Meiners über die Erfolge.
Faustball-Bundesliga Frauen: Spieltag an 8. Mai 2004
in Moslesfehn
Der Alltag ist wieder eingekehrt nach dem Rummel um den
Weltpokalerfolg der Faustballfrauen aus Ahlhorn. Seit Mitte April wird systematisch und
konzentriert im Freien trainiert und am Sonnabend beginnt in Moslesfehn mit dem ersten
von zahlreichen Landkreisduellen die Bundesligasaison 2004 (Anpfiff: 15.00 Uhr).
Als amtierender Deutscher Meister, Europapokal- und Weltpokalgewinner
trägt die Truppe von Trainerin Edda Meiners natürlich die volle Favoritenbürde und hat
die Teilnahme an der DM im benachbarten Brettorf zum Minimalziel erhobern. Das aber ist
nur auf dem Papier ein leichtes Unterfangen, denn zumindest TV Voerde, Jahn Schneverdingen
und TG Berlin werden den Ahlhornerinnen heiße Kämpfe um die Punkte liefern. Da darf sich
das Team um die Nationalspielerinnen Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel und
Annika Lohse gegen die vermeintlich schwächeren Vereine keine Ausrutscher erlauben.
Wenn dabei am Samstag auch das Match gegen TuS Empelde
klar gewonnen werden müsste, so sollten die Ahlhornerinnen im Saisonauftaktmatch gegen
den Kreisnachbarn SV Moslesfehn mit voller Konzentration antreten. Denn immerhin stehen
Nachbarschaftsduelle stets unter einem besonderen Stern, und außerdem ging Moslesfehn aus
dem letzten Duell der vergangenen Hallensaison als Sieger hervor. Der ASV hat also mit
dem Rivalen vom Küstenkanal noch eine Rechnung offen.
Eines ist den Ahlhornerinnen aber klar: Wer sich sicher
für die DM qualifizieren will, sollte mit vier Punkten aus Moslesfehn heimkehren.
.
Gibt es Hoffnung auf einen erneuten
Doppelschlag?
Vor exakt 20 Jahren bei der legendären Ahlhorner DM 1984 erlebten 5000 Zuschauer den bisher
größten - oder jetzt eher zweitgrößten? - Erfolg der Vereinsgeschichte: den in Faustballdeutschland
bisher einzigen Doppelmeistertitel! Natürlich ist das ein Grund zum zufriedenen Innehalten,
zumal die ersten Helden von damals gerade dabei sind, ihren 50. Geburtstag zu begehen.
Ein Jahr zuvor, 1983, hatte es in Bocholt die erste Doppelpack-DM des ASV gegeben - immerhin
auch mit einem Titelgewinn (die Frauen belegten damals noch Platz 4). Und was 20 Jahre
später in Heinsberg 2003 passierte, weiß ohnehin jeder!
Folglich könnte man optimistisch auf die DM blicken,
die unser Nachbar TV Brettorf bereits akribisch und euphorisch vorbereitet und am 24./25
Juli ausrichten wird. Und uns Ahlhornern sowie ebenso unseren Freunden und Konkurrenten
vom TVB wäre eine erneute ASV-Doppelteilnahme sicher lieber als lieb, wenn auch aus unterschiedlichen
Gründen! Doch solche Hirngespinste entbehren zunächst jeder sachlichen Grundlage!
Die größten Chancen, sich nach Brettorf durchzukämpfen, haben natürlich unsere Frauen,
sind sie doch nicht mehr und nicht weniger als Titelverteidiger, Europacupsieger und Weltpokalinhaber
- na herzlichen Glückwunsch! Da kann man die Favoritenbürde nicht nach Braschoß verschieben.
Doch muss man einerseits erst einmal die Topmatches gegen die bekannten
Größen wie Voerde, TG Berlin und Schneverdingen
gewinnen und darf sich andererseits keinen Durchhänger gegen die vermeintlich schwächeren
Gegner, z.B. aus Braschoß oder Empelde, leisten. Welche besondere Rolle dabei die Lokalderbys
spielen - immerhin ist der Landkreis wieder dreifach vertreten -, muss keinem extra verklickert
werden. Trotzdem gehen wir fest davon aus, dass unsere Mädel nicht nur am 19. Juni in Brettorf
auflaufen, sondern auch vier Wochen später! Sie harmonieren mittlerweile gut, haben Erfahrung
en masse in kürzester Zeit hinzugewonnen und sind auf allen Positionen überdurchschnittlich
besetzt.
Schwieriger wird es unseren Männern fallen, den Coup
von Heinsberg zu wiederholen! Einerseits hat die Hallensaison klar erwiesen, dass zu den
Spitzenteams aus Brettorf und Hamm unter normalen Umständen ein deutlicher Abstand besteht.
Andererseits lauert hinter den beiden Großen eine unberechenbare Meute, bestehend aus dem
TKH, dem MTV Diepenau und vor allem Bayer Leverkusen, zu der wir auch unsere Truppe rechnen
dürfen. Selbst Essel, Großenaspe und den deutlich in die Jahre gekommenen Altmeister 1860
aus Hagen darf man keineswegs unterschätzen.
Weltpokalsieger 2004
Der Ahlhorner SV spielte am 3. und 4. April um den Weltpokal 2004 der Frauen in Brasilien gegen Sogipa Porto Alegre.
o09-04-04: Einen phänomenalen Empfang gab es für den Weltpokalsieger am Flughafen Bremen mit dem Bürgerverein und vielen Fans
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Ahlhorns kesse Frauentruppe Ist das Flaggschiff im Verein! Feld und Halle - völlig schnuppe: Stets fährt sie nur Siege ein.
Länderspiele ohne Zahl, Deutsche Titel nicht zu knapp, Letztes Jahr in Blumenthal Gab's gar den Europacup.
Da erhob sich ein Geschrei, Ahlhorn jubelte: "Hurra! Weltpokal, wir sind dabei, Auf nach Südamerika!"
In Brasiliens tiefem Süden Wohnt der Gegner Sogipa. Samstag war er noch zufrieden: Ahlhorn ließ die Punkte da,
34 Hitzegrade Dort im Brasilianerland, 1 : 3 verloren - schade! Logisch, dass die Hoffnung schwand.
Doch im Rückspiel tags darauf Voller Kraft und ohne Frust Drehte Ahlhorn mächtig auf, Siegte ohne Satzverlust
Und gewann den Weltpokal, Diesen heiß begehrten Pott. Seitdem schallt's durch's Lethetal: "Edda Meiners Faustballgott!"
Jetzt stehn wir am Airport Bremen Und der Norden schreit: "Hurra!", Um euch in Empfang zu nehmen - Endlich seid ihr wieder da!
Greift die Rosen, knutscht die Freunde, Fahrt zum Dorfgemeinschaftshaus Mit der Faustballfangemeinde! Dort gibt Ulli einen aus.
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Fortsetzung des Empfanges in Ahlhorn vor den Vereinsheim - hier das Bild mit dem Bürgermeister
Der NDR I Hörfunk war life präsent und berichtete am Samstag umfangreich.
Auch Radio Bremen und der Regionalsender Oldenburg I berichteten zweimal.
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FAUSTBALL-WELTPOKAL DER FRAUEN
(PORTO ALEGRE / BRASILIEN, 3./4. APRIL 2004)
In Ahlhorn träumt man vom größten Titel und spricht vom größten Abenteuer der Vereinsgeschichte, und die ist wahrlich an Erlebnissen nicht arm! Am 28. März hebt in Frankfurt am Main die Maschine ab, die die Faustballerinnen aus der Hochburg im Oldenburger Land nach Südamerika tragen wird. Dort kämpft der Europapokalsieger von der Lethe gegen das Team von Sogipa Porto Alegre am 3. und 4. April um den Weltpokal.
"Das wäre ein Ding, wenn die Trophäe der weltbesten Vereinsmannschaft für ein Jahr in unserer Schatztruhe aufbewahrt werden könnte!", gerät auch die erfahrene Trainerin Edda Meiners ins Schwärmen. Doch als Favorit tritt ihre Truppe den Flug über den Atlantik sicherlich nicht an. Zwar tauschten ihre Schützlinge unmittelbar nach dem erneuten Gewinn der deutschen Hallenmeisterschaft rasend schnell das Hallenparkett gegen den grünen Rasen und trainierten, soweit es Wetter und Platzverhältnisse zuließen, im Freien. Doch der Vorsprung der jungen Mannschaft aus der Hauptstadt des brasilianischen Südstaates Rio Grande do Sul ist in dieser Kürze nicht wettzumachen, und der Klimaunterschied tut sein Übriges. Allgemein wird auch die Leistungsstärke des Sogipa-Teams als sehr hoch eingeschätzt, sodass der Gastgeber vor eigenem, lautstarken Publikum als Favorit auf den Weltpokal gilt.
"Aber wir treten die Expedition nicht an, um sang- und klanglos unterzugehen. Wir wissen um unsere Stärke und sind motiviert bis in die Fingerspitzen. So eine Chance kommt nicht so schnell wieder. Und unseren Sponsoren gegenüber fühlen wir uns mehr als verpflichtet.", so Edda Meiners. In der Tat sorgten einige Hauptsponsoren und etliche Gönner dafür, dass das Abenteuer Brasilien überhaupt angegangen werden konnte, sind doch die ASV-Faustballer reine Amateure, denen die Finanzierung solcher Großereignisse ernsthafte Sorgen bereitet. So geht man in Ahlhorn z.B. davon aus, dass der umfassenden Jugendarbeit durch den Brasilienflug der Frauenmannschaft keine Einschränkungen auferlegt werden dürfen.
Aber in jedem Falle wird die Südamerikareise für die Ahlhornerinnen ein riesiges Abenteuer werden. Das "Unternehmen Weltpokal" beginnt am 28. März mit dem Flug ab Frankfurt, dem sich mehrere Tage der konzentrierten Eingewöhnung sowie ein Trainingsspiel gegen SG Novo Hamburgo, den zweiten brasilianischen Topverein, anschließen. Der absolute Höhepunkt folgt dann am ersten Aprilwochenende: Am Sonnabend und Sonntag, dem 3. bzw. 4. 4., wird der Weltpokal durch Hin- und Rückspiel auf jeweils drei Gewinnsätze gegen den Amerikameister Sogipa Porto Alegre
entschieden. Für Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Janna Meiners, Sabine Ansel, Annika Lohse, Alexa Pabst und Sarah Einert sowie weitere acht Begleiter ist anschließend ein kurzer Entspannungsaufenthalt in Florianopolis sowie ein weitere Spiel gegen Blumenau am 7. April geplant, bevor die Ahlhorner Delegation am 9. April gegen 14.30 Uhr wieder in Frankfurt am Main landen wird. Ob dann ein kleines Dorf im Oldenburger Land die beste Faustballmannschaft der Welt wird begrüßen dürfen oder ob lediglich eine eindrucksvolle Südamerika-Exkursion vorüber sein wird, mag dem einen oder anderen ASV-Fan vielleicht sogar als sekundär erscheinen! Ein guter Grund, zufrieden und stolz zu sein, wird allemal bestehen.
Aufgebot Weltpokal Ahlhorner SV:
Angriff: Bianca Mollenhauer Abwehr: Sabine Ansel
Ilka Theesfeld Annika Lohse
Lara Wilke Alexa Pabst
Zuspiel: Janna Meiners Sarah Einert
Trainerin: Edda Meiners
Zeitplan:
28. März: Flug nach Brasilien (ab Frankfurt am Main)
31. März: Freundschaftsspiel gegen SG Novo Hamburgo
3. April: Weltpokal-Hinspiel: Sogipa Porto Alegre - Ahlhorner SV
4. April: Rückspiel und Ehrung des Weltpokalgewinners
anschl.: Aufenthalt in Florianopolis
7. April: Freunschaftsspiel gegen SP Blumenau
9. April: Ankunft in Frankfurt am Main (14.30 Uhr)