Damen - 1. Bundesliga

zur Situatuion

Team

Spielplan

zur Situation

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Feldsaison 2007

13-05-07: Ahlhorn. Nach zwei Wochenendsiegen präsentiert sich der Ahlhorner SV als Tabellenführer der Feldfaustball Bundesliga der Frauen. "Das wäre eine gute Platzierung für die Endtabelle", freute sich Trainerin Edda Meiners.
Ahlhorner SV - MTSV Selsingen 2:0 (20:11, 20:8) Im ersten Match der neuen Saison vor eigenem Publikum mit dem neuformierten Angriffsduo Andrea Besser und Marie Warnick, die verletzte Ilka Theesfeld kam nur zu einem Kurzeinsatz, trat der Ahlhorner SV mehr als überzeugend auf. In der Abwehr spielten Alexa Pabst und Annika Lohse auf höchstem Niveau, so dass der Aufsteiger in knapp 38 Minuten in seine Schranken verwiesen wurde.
Ahlhorner SV - SG Bademeusel 2:0 (20:14, 20:14) Etwas mehr Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Doch nach nur anfänglichen Schwierigkeiten stand die Abwehr wieder hervorragend. Janna Meiners fütterte ihre Angreiferinnen mit genauen Vorlagen, die effektiv verwertet wurden. Nach einem klaren 15:9 im zweiten Satz verkürzte Bademeusel plötzlich auf 14:15. Mit einem Ass gab Marie Warnick die richtige Antwort und leitete den effektiven Endspurt ein. "Das war heute gut aber noch kein echter Maßstab für einen oberen Tabellenplatz. Das wird in den nächsten Partien anders werden!" erklärte eine überaus erfreute Trainerin Edda Meiners.

06-05-07: Berlin.

Mit zwei Siegen startete der Ahlhorner SV in der Bundeshauptstadt erfolgreich in die Feldfaustball Bundesliga der Frauen. Trotzdem war Berlin kaum eine Reise wert, denn der Ahlhorner SV siegte jeweils im Schnelldurchgang.

SV Düdenbüttel - Ahlhorner SV 0:2 (12:20, 9:20) Im ersten Match der neuen Saison mit dem neuformierten Angriffsduo Andrea Besser und Marie Warnick, die verletzte Ilka Theesfeld musste noch pausieren, trat der Ahlhorner SV auf, als hätte es in der Mannschaftsformation keinen Wechsel gegeben. Allerdings waren die Stader Vorstädter auch nicht als echter Prüfstein anzusehen.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (13:20, 9:20) Etwas mehr Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Doch nach nur anfänglichen Schwierigkeiten machten Annika Lohse und Alexa Pabst in der Abwehr eine ausgezeichnete Figur. Nun punktete vor allem Marie Warnick mit variablem Leinenspiel im Angriff und ließ die Berliner ein um das andere Mal ins Leere laufen. Insgesamt wurde auch der zweite Tagessieg noch zu einer eindeutigen Angelegenheit. "Das war heute kein Maßstab für einen oberen Tabellenplatz. Das wird nächste Woche in Ahlhorn bestimmt anders werden!" erklärte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.

Unsere Damen Sieger beim TKH Hannover Turnier:

Foto: Rouven Schönwandt -Weitere Fotos

02-05-07: Vielleicht etwas mehr Glück!
Vorschau auf die Bundesliga-Feldsaison der Damen
Sie kommen aus Güstrow, Hannover, Bremen, sie durchqueren halb oder fast ganz Norddeutschland auf dem Weg zum Training, sie stoßen an Spieltagen irgendwo an stets wechselnden BAB-Raststätten zur Mannschaft, und vier von ihnen haben in fremden Vereinen ihr Handwerk gelernt - eher eine Ausnahme in der Ahlhorner Faustballphilosophie!
Die Strapazen aber, die gerade die Spitzenspielerinnen in unserer Sportart in Kauf nehmen müssen, werden nur selten "entlohnt", finanziell schon gar nicht und auch gar zu selten durch volle Halle und treue Fans! Warum nimmt man sie dennoch auf sich? Wenn das Gefühl sportlicher Kameradschaft und kollektiver Verlässlichkeit auch im Heimatverein vorhanden ist, bleibt nur die Hoffnung auf größeren Erfolg: einmal an einer DM teilnehmen, dort eine Medaille umgehängt bekommen oder gar noch höhere Meriten erwerben! Das wiederum ist in Ahlhorns und Eddas Elitetruppe nicht ausgeschlossen!
Doch mit der garantierten DM- oder EM-Teilnahme können wir auch an der Lethe nicht mehr dienen. Seitdem es Bianca Mollenhauer beruflich und privat in den Süden gezogen hat, befürchteten wir mit Wasser kochen zu müssen und die Zugangsberechtigung für das Schlaraffenland einzigartiger Erfolge zu verlieren. Und in der Tat fand die Hallen-DM 2007 ohne die ASV-Mädel statt.
Wer sich aber noch erinnert, wie knapp wir an der Fahrkarte nach Mannheim vorbeischrammten, der wird mit einer gewissen Zuversicht die Freiluftsaison erwarten. Denn trotz des Abschieds unserer Ausnahmeangreiferin Bianca Mollenhauer und trotz der Schlagarmverletzung, die Ilka Theesfeld zu schaffen macht, stehen mit Andrea Besser aus Bremen und unserem Neuzugang Marie Therese Warnick aus Güstrow zwei Hoffnungsträgerinnen bereit, die auf ihren langen Fahrten zum Team stetig neuen Erfolgshunger entwickeln und noch längst nicht satt sind. Mit unserer bewährt kompakten Abwehrreihe um Sabine Ansel in der Hinterhand sollten sie zu mancher Überraschung in der Lage sein.
Dabei verlangt im verwöhnten Oldenburger Land natürlich keiner, dass unsere Truppe bereits wieder mit Jahn Schneverdingen oder dem TV Voerde mitzuhalten in der Lage sein wird. Die beiden amtierenden Deutschen Meister gelten wohl doch als die Topfavoriten im Kampf um die DM-Fahrkarten. Auch unser Nachbar vom Küstenkanal hat eine fantastische Hallensaison abgeliefert, nur den Rahm bei der DM nicht abschöpfen können und in Mannheim Nerven gezeigt. Vielleicht kann Blau-Weiß ja im Bundesliga-Alltag auf ähnliche Anfälligkeiten des SV Moslesfehn hoffen!
Dass mehr drin sein könnte als der undankbare vierte Platz der vergangenen Hallensaison, stellten unsere Mädel eindrucksvoll unter Beweis, als sie mit einer überragenden Andrea Besser im Hauptangriff das Vorbereitungsturnier in Stuttgart ungeschlagen überstanden. Selbst gegen das einzige süddeutsche Topteam, den TV Bretten, der mit Bianca Mollenhauer an der Leine auflief (!), gelang nach großem Kampf und prächtigem Faustball ein umjubelter 25:21-Erfolg.
Wenn es gelingen sollte, eine solche Frühform und die damit verbundene Motivation über die gesamte Saison zu konservieren, sollte es vielleicht doch möglich sein, die jungen, aufstrebenden Teams aus Blumenthal, Düdenbüttel, Bademeusel, Selsingen und von TiB Berlin auf Distanz zu halten und in den Kreis der drei Favoriten vorzudringen. Immerhin treten wir noch immer als amtierender Deutscher Vizemeister in den Ring und immerhin sollen sich die weiten Wege doch auch lohnen, die Marie, Andrea, Sabine und Co. für ihren geliebten Faustball in Kauf zu nehmen bereit sind!
Also, Mädels, haut rein und geht lange Wege!
(Horst Strömer)

29-04-07: Letztes Saisonvorbereitungsturnier in Hannover
Eine Woche vor dem Saisonauftakt zur Feld-Faustball Bundesliga der Damen präsentierte sich der Ahlhorner SV in guter Form.
Auch das letzte Vorbereitungsturnier des TK Hannover wurde (nach dem Sieg vor einer Woche in Stuttgart) in überzeugender Manier gewonnen.
Im Finale geriet der Ahlhorner SV gegen den ostdeutschen Erstbundesligisten SG Bademeusel beim 23:17 Sieg nie ernsthaft in Bedrängnis und siegte im Endeffekt souverän.
Schon das Halbfinale gegen TG Berlin (25:18) , das der Ahlhorner SV nach sieben Siegen in der Vorrunde ungeschlagen erreichte, war von einer konzentrierten Ahlhorner Leistung bestimmt.
Nach diesem Sieg im 16er Feld des hannoveraner Turniers lässt der Südoldenburger Verein für die Feldsaison die Erwartungen höher schrauben. So konstatierte die Trainerin Edda Meiners: "Alles andere als die Qualifikation zur DM wäre ein Misserfolg für uns!".

22-04-07:

Vorbereitungsturnier zur Feldsaison 2007 in Stuttgart

Ahlhorn. Stuttgart. Beim Vorbereitungsturnier auf die Faustball Feldsaison 2007 sorgte die Damenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins für ein Ausrufezeichen. Mit einem nicht erhofften Turniersieg gegen das badische Spitzenteam TV Bretten zeigte der Ahlhorner SV außergewöhnliche Frühform.
Ohne die verletzte Ilka Theesfeld, aber dafür mit Neuzugang Marie Warnick im Angriff, setzte sich der Ahlhorner SV in der Vorrunde nach klaren Siegen gegen TV Kornwestheim, TV Stammheim II, TV Mannheim-Käfertal und TV Böblingen ungeschlagen durch.
Auch das Halbfinale gegen den einheimischen TV Stuttgart-Stammheim sah vor vielen Zuschauern einen überlegen agierenden ASV, der am Ende mit 25:18 die Nase vorn hatte.
Das Finale gegen die wohl beste süddeutsche Mannschaft , TV Bretten, die sich zu Saisonbeginn mit der ehemaligen Ahlhorner Angreiferin Bianca Mollenhauer verstärkt hatten, bot Damenfaustball vom Feinsten. Nach einem 13:13 zur Halbzeit gelangen Andrea Besser im Ahlhorner Angriffszentrum spektakuläre Schmetterschläge zum umjubelten 25:21 Sieg.
"Das ist ein Auftakt der Feldsaison nach Maß!", freute sich die Trainerin Edda Meiners, "So kann es ruhig weiter gehen!"
Der Ahlhorner SV spielte in folgender Aufstellung: Andrea Besser, Marie Therese Warnick, Janna Meiners, Sabine Ansel, Alexa Pabst, Annika Lohse.

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In der Feldsaison möchte der Ahlhorner SV wieder angreifen. Ein Platz unter den ersten drei Teams ist das erklärte Ziel.

Allerdings werden einige Veränderungen abwarten lassen müssen, wie sich das wieder umformierte Team zusammenfindet.

Neueres gibt es an dieser Stelle zu gegebener Zeit.

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Die zweite Mannschaft des Ahlhorner SV wird in der 2. Bundesliga ihre Erfahrungen sammeln müssen. Der Klassenerhalt sollte aber nach den guten Leistungen der Hallensaison in jedam Fall möglich sein..

Hallensaison 2006/07

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4-2-2007: Moslesfehn. Saisonfinale in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen: Der SV Moslesfehn schafft trotz zweier Niederlagern vor eigenem Publikum die DM Qualifikation, während der Ahlhorner SV nach einer Niederlage und einem Sieg auf den undankbaren vierten Platz rutscht und die DM Qualifikation nur aufgrund der schlechteren Satzdifferenz verpasst.

TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (21:19, 20:15) In der vorentscheidenden partie um den begehrten dritten Tabellenplatz startete der Ahlhorner SV ausgezeichnet. Mittelfeldmotor Janna Meiners und Angreiferin Andrea Besser gaben dem Erzrivalen in der Anfangsphase wiederholt das Nachsehen. Mit 19:13 führte Ahlhorn im ersten Satz, schaffte es aber dann aus unerklärlichen Gründen nicht, den Sack zuzumachen. Dieser Satzverlust baute Schneverdingen mächtig auf. Trotz verzweifelter Gegenwehr konnte Ahlhorn anschließend den Spieß nicht mehr drehen und bezog eine vorentscheidende Niederlage.
SV Moslefehn - Ahlhorner SV 0:2 (19:21,15:20) Trotz des Tiefschlages aus dem vorangegangenem Match zeigte der Ahlhorner SV noch einmal eine nie erwartete Moral. Moslesfehn wollte die Tabellenführung verteidigen und vor eigenem Publikum mindestens ein Spiel gewinnen. In einer dramatischen Begegnung, mit einer überragenden Abwehr um Sabine Ansel und Annika Lohse auf Ahlhorner Seite, zog Moslesfehn noch einmal den Kürzeren.

"Klasse gespielt, aber gegen Schneverdingen versagten die Nerven. Das ist schade!", trauerte Trainerin Edda Meiners den vergebenen Chancen nach. Trotzdem kann der Ahlhorner SV auf sein neuformiertes Team, das eine tolle Hallensaison noch dem Abgang von Nationalspielerin Bianca Mollenhauer gespielt hat, stolz sein.

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28-01-07: Ahlhorn. Hamm. Beim vorletzten Spieltag der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen festigte der SV Moslesfehn mit Siegen seine führende Position. Der Ahlhorner SV überraschte im Heimspiel mit einem Sieg gegen TV Voerde und kletterte auf den zweiten Tabellenplatz.


Ahlhorner SV - TV Voerde 2:1 (20:15, 19:21, 22:20) Im ersten Match gegen den favorisierten amtierenden Deutschen Meister lieferte der Ahlhorner SV eine tolle Leistung. In einem spannendem und hochklassigen Spiel hätte Ahlhorn beim 19:17 im zweiten Satz eigentlich schon den Sack dichtmachen müssen. Auch im dritten Satz reichte eine 19:13 Führung nicht. Erst in der Verlängerung wurde der wichtige Sieg erkämpft.
Ahlhorner SV - TG Berlin 2:0 (20:12, 20:18) Keine Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Obwohl Berlin sich mit allen Mitteln wehrte, war gegen den Ahlhorner SV dieses Tages nichts zu holen. Jetzt reihte sich auch Alexa Pabst in das Ahlhorner Team mit einem konzentrierten Auftritt nahtlos ein. "Das war klasse heute! Am kommenden Sonntag die gleiche Leistung, und wir schaffen vielleicht auch noch die DM Qualifikation!" , forderte Trainerin Edda Meiners ihr Team vor dem entscheidenden Spieltag in Moslesfehn. ( Sonntag, 4. Februar, 11 Uhr).

21-01-07: Bochum. Beim ersten Spieltag der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen im neuen Jahr rutschte der Ahlhorner SV durch zwei Siege in Bochum wieder auf den begehrten dritten Tabellenplatz, der zur DM Qualifikation reichen würde.

VfL GG Güstrow - Ahlhorner SV 1:2 (9:20, 21:19, 6:20) Im ersten Match gegen das starke ostdeutsche Team fand der Ahlhorner SV schnell ins Spiel. Mit einer starken Andrea Besser als Hauptangreiferin lief das Ahlhorner Spiel wie geschmiert. Anschließend hätte der Ahlhorner SV nach einer 10:4 Führung eigentlich den Sack zumachen müssen. Ilka Theesfeld konnte nun mit ihren Angaben nicht mehr erfolgreich punkten. Eigene Unachtsamkeiten und ein bedingungslos fightender Gegner sorgten für den Satzausgleich in der Verlängerung. Im Entscheidungsdurchgang gaben Sabine Ansel, Annika Lohse und Janna Meiners mit spektakulären Abwehrparaden den nötigen Rückhalt, um den doppelten Punktgewinn unangefochten zu sichern.
USC Bochum - Ahlhorner SV 0:2 (13:20, 13:20) Keine Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Obwohl Bochum sich mit allen Mitteln wehrte, war gegen den Ahlhorner SV dieses Tages nichts zu holen. Jetzt reihte sich auch Alexa Pabst in das Ahlhorner Team mit einem konzentrierten Auftritt nahtlos ein. "Am kommenden Sonntag in eigener Halle gegen Voerde müssen wir noch einen Zahn zulegen!" , forderte Trainerin Edda Meiners ihr Team vor dem entscheidenden Spieltag in Ahlhorn.
(Sonntag, 28. Januar, 11 Uhr, Ahlhorner SV - TV Voerde und gegen TG Berlin, Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule, Ahlhorn).

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10-12-06: Ahlhorn. Mit zwei Siegen gegen die Abstiegsaspiranten bleibt der Ahlhorner SV weiter auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe.

Ahlhorner SV - Westfalia Hamm 2:0 (20:11, 20:07) Ohne Probleme absolvierte der Ahlhorner SV seine Partie gegen den ersten Tagesgegner. Obwohl Hamm alles versuchte, ließ sich der Ahlhorner SV nicht irritieren. Eine kompakte Leistung des Angriffsduos Andrea Besser und Ilka Theesfeld bei gewohnt sicherem Abwehrverhalten von Sabine Ansel und Annika Lohse waren der Garant für den überdeutlichen ersten Tageserfolg.
Ahlhorner SV - SV Düdenbüttel 2:0 (20:05, 20:14) Im zweiten Match der Rückrunde trat der Ahlhorner SV weiterhin überzeugend auf. Der Mittelfeldmotor und ewige Antreiber Janna Meiners konnte sogar nach der klaren Anfangsphase ausgewechselt werden, ohne dass das Ahlhorner Spiel an Qualität verlor. Vor allem Alexa Pabst mit spektakulären Abwehrparaden und Andres Besser mit ihren platzierten Angaben sorgten im zweiten Durchgang für die Highlights auf Ahlhorner Seite. "Das war heute kein Maßstab für einen vorderen Tabellenplatz. Nur werden wir auf Position vier überwintern und im Januar neu angreifen!" erklärte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.

03-12-06: Ahlhorn. In der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen sackte der Ahlhorner SV nach zwei Niederlagen auf den vierten Tabellenplatz ab. Doch schon am kommenden Sontag (Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule, Ahlhorn, 14 Uhr) besteht die Chance zur Rehabilitation.

Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen 0:2 (18:20, 15:20) In diesem Klassiker hatte der Ahlhorner SV in beiden Sätzen eine 9:5 Führung herausgespielt, die jeweils leichtfertig abgegeben wurde. Insgesamt erzeugte Ahlhorn mit der Angabe zu wenig Gefährlichkeit, um die Heidestädter in Verlegenheit zu bringen. Dadurch konnte Schneverdingen unbedrängt aufbauen und die Ahlhorner Defensive mehrfach in Schwierigkeiten bringen. "Wenn der Gegner nicht gleich unter Druck gesetzt wird, hat man keine Chance!" zeigte sich die Trainerin Edda Meiners leicht verärgert.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 1:2 (20:14, 13:20, 18:20) Vor eigenem Publikum wollte Ahlhorn mindestens einen Sieg. Im Anfangssatz lief das eigene Spiel wie geschmiert, Andrea Besser punktete im Angriff nach guten Vorlagen fast nach Belieben. Anschließend führte Ahlhorn im zweiten Durchgang schon wieder 6:2, bevor der Faden riss und Moslesfehn zum Satzausgleich kam.
Der Entscheidungssatz glich einem Krimi. Dem 13:9 für Ahlhorn folgte nach Unkonzentrietheiten das 14:13 für Moslesfehn. Beim 18:18 Ausgleich punktete Sandra Mundt mit zwei Stoppbällen zum umjubelten Moslesfehner Sieg.
"Durch diese Niederlagen lassen wir uns nicht verrückt machen. Wir stehen eigentlich besser da als ursprünglich erwartet und haben noch alle Chancen nach oben!", warf die Trainerin Edda Meiners die Flinte noch längst nicht ins Korn.

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Vorschau auf die Dezemberheimspiele der Frauen-Bundesliga
Ein Blick auf die Tabelle zeigt es deutlich: Viel b(B)esser hätte das ASV-Flaggschiff, die Frauentruppe, kaum in die Hallensaison starten können! Einen Platz im Spitzentrio der Tabelle mit 10:2 Punkten hätten auch Optimisten nach dem Rückzug von Bianca Mollenhauer nicht unbedingt erwartet.
Gut, man mag die Erfolge gegen Hamm, Düdenbüttel, Güstrow, Bochum und TG Berlin als Pflichtsiege klassifizieren. Andererseits war auch die - von vielen wieder erwartete - Niederlage gegen den favorisierten TV Voerde keine so eindeutige Sache. Da verschwimmt eine endgültige Standortbestimmung für Eddas Mädels noch immer ein wenig im Spätherbstnebel der Norddeutschen Tiefebene. Dies allerdings nicht mehr lange!
Am
ersten Adventssonntag nämlich (3.12., 11.00 Uhr) erblüht uns endlich der lang ersehnte erste Heimspieltag der Saison - und was für einer! Da frohlockt das Faustballerherz, und der Adventskranz steht hell in Flammen, der ganze wohlgemerkt: Mit dem Tabellenführer vom Küstenkanal, dem ewigen Widersacher aus der Lüneburger Heide und dem Gastgeber von der Lethe treffen die ersten Drei der Nordbundesliga unmittelbar aufeinander: SV Moslesfehn, TV Jahn Schneverdingen, Ahlhorner SV! Wenn das keine Klärung der Perspektiven bedeuten sollte, wo dann sollte diese erfolgen?
Als Tabellenzweiter wird unser Team beiden Gegner einen unfreundlichen Empfang bereiten wollen. Immerhin stehen auch die Mossis etwas unerwartet ganz oben in der Tabelle und sollten nicht von vornherein als unbezwingbar gelten, zumal sich Mollenhauer-Nachfolgerin Andrea Besser immer besser in das Mannschaftsgefüge integriert. Es wird ein heißer Dezember-Tanz werden mit dem Nachbarn vom Kanal, der in der Oldenburger Faustballhierarchie seit Jahren nur die zweite Geige spielt und jetzt natürlich Morgenluft wittert.
Nach der jüngeren Tradition müsste der TV Jahn Schneverdingen Hecht im Karpfenteich des Spieltags sein, immerhin kein Geringerer als der erfolgreichste Frauenfaustballverein Deutschlands und amtierender Europapokalgewinner im Freien. Doch mit zwei Niederlagen (gegen VfL GG Güstrow und den alten Rivalen TV Voerde) steht die Truppe von Jürgen Meyerhoff zwar auf dem dritten Tabellenplatz, jedoch bereits ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Das kann nervös machen oder zu Höchstleistungen motivieren. Hoffen wir auf die erstgenannte Variante!
So hochkarätig ist der unmittelbar folgende Heimspieltag dann doch nicht, der bereits die Rückserie einläutet
(Sonntag, 9. Dezember, 14.00 Uhr): Mit dem TV Westfalia Hamm und dem SV Düdenbüttel, der aus dem Ruhm alter Zeiten nur noch mit Mühe ein wenig dünnen Nektar saugen kann, treten am Zweiten Advent die Kellerkinder in der ehrwürdigen Halle am Lemsen gegen Eddas Mädels an. Nach der Papierform sind in beiden Begegnungen Erfolge Pflicht, doch endeten die Hinspiele auch knapper, als Beobachter dies erwarteten. "Vorsicht ist angesagt!", gibt Edda Meiners denn auch kurz und bündig zu bedenken. "Aber in der Bilanz beider Spieltage strebe ich für mein Team 6:2 Punkte an!" Damit wäre ihr neuformiertes Team auch im Januar 2007 noch immer oben mit dabei. Und das sähe manch einer denn doch als höchst erfreuliche und ganz und gar nicht selbstverständliche Jahresabschluss-Entwicklung an!
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19-11-06: Voerde. In der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen verlor der Ahlhorner SV verlor sein erstes Saisonspiel, steht aber immer noch auf der ausgezeichneten Tabellenposition zwei.

TG in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 18:20) Im ersten Match gegen das Team aus der Bundeshauptstadt fand der Ahlhorner SV sofort zu seinem Spiel. Ilka Theesfeld und Andrea Besser sorgten mit konsequentem Leinenspiel für eine klare Führung. Vor allem Neuzugang Andrea Besser fügte sich immer besser in das Ahlhorner Spiel ein. Nachlässigkeiten im Angriffsverhalten ließen den Gegner im folgenden Durchgang stärker werden. Trotzdem stellte der Ahlhorner SV in einem spannendem zweiten Satz den Sieg sicher.
TV Voerde - Ahlhorner SV 2:1 (20:16, 14:20, 20:14) Vor eigenem Publikum demonstrierte der amtierende Feldmeister seine Stärke. Erst im zweiten Satz gelang es dem Ahlhorner SV, die Angriffe der starken Voerder Schlagfrau Petra Schmitthuysen zu entschärfen. Sabine Ansel und Annika Lohse zeigten nun eine fehlerlose Leistung, die gesamte Mannschaft wuchs über sich hinaus. Im Entscheidungssatz hielt sich der eigene Angriff nicht an die Devise der Trainerin, der gegnerische Schlagfrau aus dem Spiel zu nehmen. Dem fast logischen 0:5 Rückstand lief der Ahlhorner SV fast den ganzen Satz hinterher, ohne der Vorsprung entscheidend verkürzen zu können. In der Schlussphase fehlte die Kraft, durch entscheidende Akzente das Spiel noch einmal zu drehen.
"Unsere erste Saisonniederlage war zwar äußerst ärgerlich, aber dadurch lassen wir uns nicht verrückt machen!", mahnte die Trainerin Edda Meiners zur Gelassenheit.
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12-11-06: Güstrow. Beim zweiten Spieltag der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen festigten der SV Moslesfehn und der Ahlhorner Sv ihre führende Position in der Tabelle durch jeweils zwei Siege.
VfL GG Güstrow - Ahlhorner SV 1:2 (20:15, 8:20, 12:20) Im ersten Match gegen das starke ostdeutsche Team fand der Ahlhorner SV zuerst überhaupt nicht ins Spiel. Nach etwas lauteren Instruktionen der Trainerin Edda Meiners stand plötzlich eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld. Eine äußerst stark auftretende Sabins Ansel neben Annika Lohse in der Abwehr und eine Janna Meiners mit Vorwärtsdrang sorgten dafür, dass die eigenen Angreiferinnen besser in Position kamen. Ilka Theesfeld und die sich immer besser auf das Ahlhorner Spiel sich einstellende Andrea Besser nahmen nun Güstrow nach Belieben auseinander. Die beiden deutlichen Satzgewinne belohnten eine ausgezeichnete Leistung.
Ahlhorner SV - USC Bochum 2:0 (20:9, 20:11) Keine Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Obwohl Bochum sich mit allen Mitteln wehrte, war gegen den Ahlhorner SV dieses Tages nichts zu holen. Jetzt reihte sich auch Alexa Pabst in das Ahlhorner Team mit einem konzentrierten Auftritt nahtlos ein. "So darf es ruhig weitergehen. Aber die harten Brocken kommen erst nächstes Wochenende in Voerde!", warnte die Trainerin Edda Meiners vor zu viel Euphorie.

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05-11-06: Hamm. Mit zwei Siegen startete der Ahlhorner SV erfolgreich in die Hallenfaustball Bundesliga der Frauen.
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SV Düdenbüttel - Ahlhorner SV 0:2 (6:20, 15:20) Im ersten Match der neuen Saison mit dem neuformierten Angriffsduo Andrea Besser und Ilka Theesfeld trat der Ahlhorner SV auf, als hätte es in der Mannschaftsformation keinen Wechsel gegeben. Da Trainerin Edda Meiners zudem auch noch auf die Weltmeisterin Sabine Ansel in der Abwehr verzichten musste, machte der klare Erfolg gegen die Stader Vorstädter Hoffnung auf weitere Siege.
Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 1:2 (20:22, 20:18, 9:20) Probleme bereitete der zweite Tagesgegner. Obwohl Hamm sicher nicht zu den Spitzenteams der Liga zu rechnen ist, ließen vor allem die kurz ins Halbfeld geschlagenen Bälle die Ahlhorner Angreiferinnen öfters ins Leere laufen. Doch angetrieben von Mittelfeldmotor Janna Meiners kämpfte sich der Ahlhorner über einen 7:13 Rückstand SV zum 19:19 heran, um den Satz knapp in der Verlängerung zu gewinnen. Ähnlich verlief der Durchgang Nummer zwei. Nur war diesmal die Ahlhorner Aufholjagd nicht von Erfolg gekrönt. Im Entscheidungssatz ließen Alexa Pabst und Annika Lohse in der Abwehr keinen Ball passieren. Andrea Besser und Ilka Theesfeld punkteten auf einmal wieder nach Belieben, so dass der zweite Tagessieg zum Schluss doch noch zu einer eindeutigen Angelegenheit wurde. "Das war heute kein Maßstab für einen oberen Tabellenplatz. Das wird nächste Woche in Güstrow bestimmt anders werden!" erklärte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.
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Andrea B(b)esser behutsam integrieren
Vorschau auf die Hallensaison 2006/2007 der Frauen
Die legendäre Nummer 8 hat sie von Bianca übernommen, als Bürde soll sie sie auf keinen Fall betrachten! Andrea Besser ist in keinerlei Weise dazu verdonnert, ihrem Namen alle Ehre zu machen und ihre Vorgängerin zu übertreffen. Geht das denn überhaupt? Wir hoffen jedoch, dass sie im Laufe ihrer ASV-Zeit kontinuierlich ihre Fähigkeiten entfalten und immer "besser" werden wird.
In der Tat wird es in der bevorstehenden Wintersaison für unsere Bundesligafrauen in allererster Linie darauf ankommen, wie Ilka Theesfeld, die sich selbst nicht gerade als Hallenspezialistin betrachtet, und Neuzugang Andrea Besser aus Blumenthal im ASV-Angriff harmonieren und Druck ausüben werden. Die anderen Mädel im Kader sind seit Jahren eingespielt, befinden sich auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit und sollten beruhigend und ausgleichend wirken können.
Dass das ASV-Team die sensationellen Erfolge der letzten Jahre, die ja fast schon als Selbstverständlichkeiten aufgenommen wurden - sie waren das nie! -, nicht permanent wird fortsetzen können, dürfte jedem Faustballer klar sein. Unsere alten Dauerkontrahenten Jahn Schneverdingen und TV Voerde sind trotz der guten Ahlhorner Vorbereitungsergebnisse wohl zunächst eine Nummer zu groß, und ob Teams wie das des Nachbarn aus Moslesefehn in alter Gewohnheit beherrscht werden können, lassen wir einmal als offene Frage im herbstlichen Nebel verschwimmen. So wird Edda mit ihren Mädels erst einmal anstreben, die Punkte zum Klassenerhalt gegen die Mannschaften aus Berlin, Güstrow, Düdenbüttel, Bochum oder Hamm einzufahren.
Drücken wir unserem umformierten Frauenteam kräftig die Daumen!
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NWZ: Ahlhorns Faustballerinnen zeigen schon gute Ansätze
BRETTORF/MC - Als ein Gradmesser für die kommenden Hallen-Saison wollten die Betreuer der Frauen-Faustballteams das Abschneiden beim Turnier des TV Brettorf nicht

Zufrieden war Edda Meiners, Trainerin beim Ahlhorner SV, nicht nur mit demverstanden wissen. Dennoch gab es erste Hinweise darauf, wie weit die Teams in ihrer Vorbereitung sind.
Abschneiden der ersten Mannschaft, die das Turnier durch den Finalsieg über eine ersatzgeschwächte Mannschaft von Jahn Schneverdingen mit 2:0 gewann (die NWZ berichtete). Auch das Auftreten von ASV II und ASV III gefiel ihr.

Bei der Bundesliga-Mannschaft des ASV galt es vor allem, sich mit der neuen Schlagfrau Andrea Besser, die aus Blumenthal in den Landkreis gewechselt ist, abzustimmen. „Das klappte schon recht gut“, war Meiners angetan. ASV I bestand alle Prüfungen, auch die gegen die eigene dritte Mannschaft, in der Ilka Kreye und Co. wieder einmal ihre ganz Routine ins Spiel brachten. Nur 14:12, 14:12 setzte sich ASV I im Halbfinale gegen ASV III durch. Das Finale (11:6, 12:10) gegen Schneverdingen war da deutlicher.

Zweitligist ASV II wusste auch zu überzeugen. „Die Mannschaft verlässt noch zu schnell ihre Linie und riskiert in entscheidenden Momenten zu viel“, weiß Meiners, wo sich diese Formation noch ändern muss. Mit ein wenig mehr Glück wäre auch ein Sieg im Viertelfinale über den SV Moslesfehn (11:13, 611) möglich gewesen.

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Feldsaison 2006

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NWZ-Oldenburg vom Montag (18-09-06):

Mollenhauer wird zur tragischen Figur

FAUSTBALL Ahlhorner SV verliert Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den TV Voerde

Schlagfrau Bianca Mollenhauer versagten die Nerven. Das Aufbäumen des ASV kam zu spät.

Von Ole Rosenbohm-OLDENBURG - "Wir sind nicht ins Spiel gekommen. Vielleicht wollten wir zu viel, auf jeden Fall waren wir verkrampft", analysierte Ahlhorns Trainerin Edda Meiners die Vorstellung ihres ASV im Finale der Deutschen Meisterschaften im Oldenburger Marschwegstadion. Erst zum Ende des verlorenen und entscheidenden zweiten Satzes gegen den TV Voerde war ihr Team wirklich präsent. Das konzentrierte Aufbäumen aber kam zu spät. Voerde gewann mit 2:0 (20:13, 20:18).
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Im ersten Satz spielte der ASV gegen die Sonne, aber auch im zweiten Satz gelang es den Spielerinnen nicht, die Fehlerquote zu minimieren. Tragisch, dass gerade Schlagfrau Bianca Mollenhauer in ihrer letzten Partie für den ASV zur mitentscheidenden Figur wurde. Viermal berührte sie die Leine, ebenso oft flog ihr Ball darunter durch. Gegenüber Petra Schmitthuysen bestätigte hingegen ihren Ruf als beste Schlagfrau Deutschlands. Mit einem Ass beendete sie nach vier ASV-Punkten in Folge die Partie.
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"Ich habe versucht, meinen Abschied aus dem Kopf zu bekommen, aber es lief nichts zusammen!", sagte Mollenhauer – Stunden später immer noch fassungslos. Vorher konnte sich Ahlhorn auf die Ausnahmespielerin verlassen.
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War der schwache TV Stammheim kein Maßstab (20:9, 20:7), legte der ASV im Halbfinale gegen den TV Bretten noch zu (20:15, 20:14). Doch nach der verpatzten Chance, den Titel von Jahn Schneverdingen zu übernehmen – die sich als Favorit im Halbfinale gegen Bretten zu sicher fühlten, vermischten sich Ärger und Tränen. "Vorne fehlte uns der Biss. Zudem haben wir die Fehler nicht ausbügeln können!", meinte Sabine Ansel. Sie wurde zur besten Abwehrspielerin gekürt. Vorher hatte sie immer wieder versucht, ihr Team aufzurichten.
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Auch Janna Meiners verdiente sich auch dank klasse Verteidigungsaktionen die Auszeichnung als beste Zuspielerin. Den gleichen Preis hätte auch ihre kongeniale Partnerin Mollenhauer aufweisen können, deren neuer Erstliga-Club noch nicht fest steht. Zwei verpatzte Sätze verhinderten dies.

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Und jetzt auf zum Marschweg
Vorschau auf die Deutsche Faustball-Meisterschaft am 16./17. September



Oldenburg. Der nationale Höhepunkt der Faustballsaison findet am 16. und 17. September im Marschwegstadion in Oldenburg statt. Mit dem SV Moslesfehn hat die veranstaltende Deutsche Faustball-Liga einen kompetenten Ausrichter für die Deutsche Meisterschaft der Damen und Herren gefunden.
Als einziger Vertreter aus der Region qualifizierte sich die Damenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins nach einem guten zweiten Platz in der Bundesligasaison (hinter dem ungeschlagenem Favoriten TV Jahn Schneverdingen) zu dieser Meisterschaft. Der SV Moslesfehn scheiterte mit einem 4. Bundesligaplatz nur hauchdünn.

Der Ahlhorner SV steht so bei der DM mächtig unter Druck. Vom Weltpokalsieger und Zweitem des Europapokals erwartet jeder nun auch wieder DM-Edelmetall.
Die Chancen dazu stehen am kommenden Wochenende im Marschwegstadion in Oldenburg nicht schlecht:
Als Nordzweiter trifft der Ahlhorner SV am Sonnabend (11 Uhr) zunächst auf den Dritten der Südbundesliga, TV Stammheim. Diese Aufgabe erscheint durchaus lösbar. Im Halbfinale ginge der ASV dann sogar dem Topfavoriten Jahn Schneverdingen zunächst aus dem Wege, träfe allerdings auf den nicht zu unterschätzenden TV Bretten (Karlsruhe), dem im Süden nicht weniger als der absolute Durchmarsch gelang.

So nimmt denn auch die Trainerin Edda Meiners ihre Mannschaft klar in die Pflicht und schätzt die Chancen ihres Teams als relativ gut ein: "Nach der Papierform ist die Konstellation für den Zweiten der Nordbundesliga immer günstig, weil die Südvereine meistens etwas leichter zu spielen sind. Aber das könnte auch gerade das Verhängnis sein!"
Für ein erfolgreiches Abschneiden des Ahlhorner Sportvereins gibt es nach Edda Meiners zwei wichtige Voraussetzungen: "Wir müssen schnell unseren Rhythmus und im Meisterschaftsverlauf unsere Top-Form finden. Wenn dann die Unterstützung der Fans noch hinzukommt, dann ist alles möglich!"

Zeitplan
Freitag, den 15.9.2006:
19.00 Uhr: Empfang durch die Stadt Oldenburg
Sonnabend, den 16.9.2006:
9.30 Uhr: Offizielle Eröffnung der DM
ab 10.00 Uhr: Qualifikationsspiele der Damen und Herren
(u.a. ASV gegen TV Stammheim)
ab 13.00 Uhr: Halbfinals der Damen und Herren
19.30 Uhr: DM-Fete in der Sporthalle Südmoslesfehn
Sonntag, den 17.9.2006:
9.30 Uhr: Spiel um Platz 3 Damen
11.00 Uhr: Spiel um Platz 3 Herren
12.30 Uhr: Endspiel Damen
14.00 Uhr: Endspiel Herren
15.30 Uhr: Siegerehrung

Aufgebot des Ahlhorner SV

Angriff Bianca Mollenhauer Nordhorn geb. 30.9.1977 Nr. 8
Ilka Theesfeld Ahlhorn geb. 7.3.1983 Nr. 1
Sarah Meyer Ahlhorn geb. 7.3.1987 Nr. 7
Zuspiel Janna Meiners Oldenburg geb. 16.8.1981 Nr. 2
Abwehr Sabine Ansel Hannover geb. 27.12.1982 Nr. 6
Annika Lohse Oldenburg geb. 15.5.1982 Nr. 3
Christina Lütkenhues Oldenburg geb. 1.3.1984 Nr. 9
Alexa Pabst Ahlhorn geb. 11.9.1983 Nr. 4
Trainerin: Edda Meiners
Betreuer: Arne Koopmann
Physiotherapeut: Frank Einert

26-08-06: Schneverdingen: Mit einem zweiten Platz in der Abschlusstabelle - nach insgesamt nur zwei Niederlagen - beendete der Ahlhorner SV die Feldserie und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft am 16. und 17. September im Oldenburger Marschwegstadion.

Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (9:20, 13:20) Ohne die beruflich verhinderte Hauptangreiferin Bianca Mollenhauer trat der Ahlhorner SV in Schneverdingen an. Im ersten Match sorgten Ilka Theesfeld und Sarah Meyer nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten für den nötigen Druck, um den Bremer Vorortverein zu besiegen. Dabei überraschte die Deutlichkeit des Sieges, den die Angreiferinnen herausschossen.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (20:12, 20:16) Gegen den souveränen Tabellenführer machte sich das Fehlen von Bianca Mollenhauer dann doch deutlich bemerkbar. Ahlhorns Angriff konnte die Heidestädter nicht entscheidend in die Defensive drängen. Schneverdingen baute immer wieder gekonnt auf und fand die Lücke im Ahlhorner Team. Da nützten auch die teilweise starken Abwehrleistungen von Annika Lohse und Sabine Ansel nichts. Erst im zweiten Satz, nun mit Sarah Meyer in der Mittelposition, sorgte der Ahlhorner SV nach einer zwischenzeitlichen 13:9 Führung für Aufregung. Gegen die starke Schlussphase des Tabellenführers war jedoch kein Kraut gewachsen. "Nun heißt es volle Konzentration auf die DM in Oldenburg. Hier wollen wir es noch einmal wissen!" forderte Trainerin Edda Meiners ihr Team.

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Ahlhorns Frauen jubeln mit Verzögerung
(Nordwest-Zeitung - Montag, 24. Juli 2006)

FAUSTBALL Weltpokal auf der eigenen Anlage gewonnen – Curitiba ganz stark – Windhuk fällt ab


Vor einer stattlichen Kulisse hatte Ahlhorns Schlagfrau Bianca Mollenhauer großen Anteil daran, dass ihre Mannschaft sich zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Weltpokal holte.
BILD: THORSTEN KONKEL

Zwei hochklassige Spiele lieferten sich die Faustballerinnen aus Ahlhorn und Curitiba im Weltpokalfinale. Am Ende musste die Balldifferenz über den Turniersieger entscheiden.


von Fried-Michael Carl
AHLHORN - Wie nahe Freude und Enttäuschung beim Sport nebeneinander liegen können, erlebten gestern 1400 Zuschauer beim Finale des Faustball-Weltpokals der Frauen in Ahlhorn: Eben noch bejubelten die Spielerinnen von Clube Duque de Caxias Curitiba aus Brasilien nach einem hochklassigen letzten Spiel den 2:1-Sieg gegen den gastgebenden Ahlhorner SV. Wenig später ließen sie ihren Tränen freien Lauf, denn nach Punkt- und Satzgleichheit entschied die Balldifferenz über den Gewinn des Pokals. Hier war Ahlhorn mit +67 gegenüber +47 im Vorteil. So waren es die Gastgeberinnen, die, nachdem sie die Niederlage verdaut hatten, in Freudentränen ausbrachen. Sie sicherten sich nach 2004 zum zweiten Mal den Weltpokal.

Den entscheidenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz holten sich die Gastgeberinnen im Vergleich mit Afrikameister SK Windhuk (Namibia), der in der Leistung deutlich abfiel. Während Ahlhorn die beiden Spiele jeweils deutlich in zwei Sätzen gewann, ließen es die Brasilianerinnen am Sonnabend lockerer angehen und gewannen einen Satz nur mit der Minimaldifferenz von zwei Punkten.

Schon das erste Aufeinandertreffen von Ahlhorn und Curitiba am Sonnabend (der ASV siegte 2:1) machte deutlich, dass sich die beiden Teams ebenbürtig waren. Bei Ahlhorn harmonierte in der entscheidenden Phase das Duo Janna Meiners und Bianca Mollenhauer, die mit kraftvollen Schlägen den müder werdenden Gegner in die Knie zwang.

Auch im entscheidenden Match am Sonntag deutete nach dem Gewinn des ersten Satzes alles auf einen Ahlhorner Erfolg hin. Bis dahin spielte Mollenhauser wieder stark und die Abwehr um die überragende Sabine Ansel bot erfolgreich Gegenwehr.

In den folgenden Durchgängen schlichen sich leichte Fehler ins Spiel der Ahlhornerinnen ein. Bedingt auch dadurch, dass die 19-jährige und 1,82 m große Tatiana Schneider am Schlag des Teams aus Curitiba ihr überragendes Talent erkennen ließ. Sie schlug druckvoll, ließ kräftemäßig nie nach und hatte aber auch das Auge für die gegnerische Abwehr, die sie mit gut gesetzten Schlägen matt setzte. „Die hatte keine Schwachphase“, erkannte Ansel die großartige Leistung der Gegnerin an. „Wir wollten diesen Spiel gewinnen“, gestand ASV-Trainerin Edda Meiners. Ihr Team wehrte sich auch nach Kräften gegen die Niederlage und hielt den zweiten Satz dank Bianca Mollenhauer bis zum 17:17 offen. Dann aber dominierte Curitiba. Nur gut, dass Ahlhorn sich ein gutes Ballpolster zugelegt hatte. Es sollte letztlich für Enttäuschung bei Curitiba und Freudentränen bei den Gastgebern sorgen.

ASV-Kader: Ilke Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Sarah Meyer, Christina Lütkenhus, Sabine Ansel, Janna Meiners, Annika Lohse, Alexa Pabst, Trainerin: Edda Meiners; Betreuer: Arne Koopmann.

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08-07-07: Ahlhorn. Seine blendende Form der vergangenen Wochen bewies der Ahlhorner SV auch beim Heimspieltag der Faustball Bundesliga der Frauen. Mit zwei Siegen wurde der zweite Tabellenplatz gefestigt und zwei Wochen vor dem Weltpokalfinale vor eignem Publikum ein deutliches Zeichen gesetzt.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:0 (20:12, 20:16) Gegen den Tabellendritten aus dem Rheinland zeigten Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld und Co. eine hervorragende Leistung. Vor allem Bianca Mollenhauer glänzte nach präzisen Vorlagen von Janna Meiners mit knallharten Angriffsschlägen. Ein deutlicher Sieg im ersten Durchgang war die logische Folge. Doch anschließend spielte nur noch der TV Voerde. Nationalangreiferin Petra Schmitthuysen machten mit ihren platzierten Angriffen dem ASV bis zum 11:14 Rückstand das Leben schwer. Die anschließende "Auszeit" bewirkte Wunder. Fünf Punkte in Folge besiegelten die Wende und den verdienten Ahlhorner Erfolg. "Diese Form brauchen wir auch unbedingt beim Weltpokal!" blickte Trainerin Edda Meiners auf die kommende große Aufgabe voraus.
Ahlhorner SV - VfK 01 Berlin 2:0 (20:8, 20:5) Das zweite Match gegen den designierten Absteiger aus der Bundeshauptstadt geriet zu einer reinen Formsache. Auf allen Positionen präsentierte sich der Ahlhorner SV in Top-Form und siegte in Rekordzeit. Dabei ließen die Abwehrspezialisten Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel kaum einen Ball passieren. "Diese Leistung in zwei Wochen ... !" war die Trainerin in Gedanken schon ganz beim Weltpokal.

.Faustball Europapokal der Frauen


Schneverdingen. Tränen der Enttäuschung flossen nach dem verlorenem Finale um den Faustball Europapokal der Damen beim Ahlhorner Sportverein. Nach einem vergebenen Matchball gab der Ahlhorner SV noch das ganze Spiel aus der Hand und schrammte hauchdünn an der Titelverteidigung vorbei. Mit 1:2 (20:17, 19:21 und 11.20) verloren die Ahlhorner Frauen das Finale in einer knapp zweistündigen Hitzeschlacht gegen den einheimischen TV Jahn Schneverdingen.
Doch Stunden später wich die erste Enttäuschung der Freude über den Gewinn der Silbermedaille in diesem wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb. Mit Stolz konnten Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Sarah Meyer, Janna Meiners , Annika Lohse, Alexa Pabst, Sabine Ansel und Christina Lütkenhues die Silbermedaille aus der Hand des Präsidenten de Internaltional Fistball Association entgegennehmen.
Nur knapp drei Wochen vor dem wichtigsten Wettbewerb , dem Faustball Weltpokal in Ahlhorn am 22./23. Juli, zeigte sich der Ahlhorner Sportverein bei den Spielen um den Europapokal in blendender Form.
In der Vorrunde wurden der spätere Sieger, Schneverdingen, mit 2:0 (20:13, 20:13), der österreichische Meister Union Arnreit mit 2:0 (20:10, 20:18) sowie der schweizerische Bronzemedaillengewinner STV Ettenhausen 2:0 (20 15 - nach einem 1:9 Rückstand- und 20:14) in überragender Manier besiegt.
Das Halbfinale am Sonntagmorgen gegen den Österreichischen Vizemeister SU Raika Zwettl dominierte mit ebenfalls 2:0 (20:15, 20:16) wiederun nur der ASV, bevor es zu dem Superfinale gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Schneverdingen kam. Nach dem gewonnenen ersten Satz lag Ahlhorn im zweiten Durchgang schon 11:6 in Führung. Den Schneverdinger Generalangriff zum 15 :17 Rückstand konterte Ahlhorn wiederum zur 19:18 Führung. Den Matchball wehrte Schneverdingen mit letzten Einsatz ab und verwandelte die anschließenden Angriffe rauschhaft zum Satzausgleich. Bis zum 8:8 hielt ein da schon enttäuschter ASV das Spiel offen, bevor Schneverdingen in der Euphorie der abgewendeten Niederlage die entscheidenden Punkte zum Europapokalsieg einfuhr.
"Ein tolles Spiel! Meine Mannschaft hat eine Superleistung gebracht. Auf die Silbermedaille können wir mehr als stolz sein!" bilanzierte die Trainerin Edda Meiners nach Spielschluss.
Endstand der Europapokals:
1. TV Jahn Schneverdingen (D), 2. Ahlhorner Sportverein (D), 3. SU Raika Zwettl (Aut), 4. TV Voerde (D), 5. TV Ettenhausen (CH), 6. Union Arnreit (AUT), 7. TV Bretten (D), 8. STV Schlieren (CH).

Faustball Europapokal der Frauen

27-06-06: Ahlhorn. Mit dem Monat Juli beginnen die Wochen der Wahrheit für die Faustball Frauenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins: Mit der Beteiligung an den drei hochkarätigsten Veranstaltungen im Faustball können die Ahlhorner Frauen alles gewinnen aber auch viel verlieren.
Der Reihe nach: Die Wochen der Wahrheit starten mit dem Faustball Europapokal am 1. und 2. Juli in Schneverdingen.
Sie werden fortgesetzt mit dem Faustball Weltpokal, der am 22. und 23. Juli in Ahlhorn ausgetragen wird!
Den Abschluss bildet die Faustball Weltmeisterschaft der Damen vom 27. - 30. Juli im schweizerischen Jona.
"Wir haben uns in dieser Saison so intensiv vorbereitet wie nie zuvor!" so die Trainerin Edda Meiners. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir unsere Leistungsfähigkeit auch abrufen können!"
Die erste große Aufgabe, die Spiele um den Europapokal, führt den Ahlhorner Sportverein zu dem größten Konkurrenten der letzten Jahre, zum amtierenden Deutschen Meister TV Jahn Schneverdingen. Als amtierender Titelträger hatten die Heidestädter das Vorrecht zur Ausrichtung dieser Veranstaltung, die im Sportzentrum Osterwald durchgeführt wird.
In der Vorrundengruppe A des 8-er Feldes trifft der Ahlhorner SV auf TV Jahn Schneverdingen, den österreichischen Meister Union Raika Arnreit und den schweizerischen Bronzemedaillengewinner STV Ettenhausen. - alles Gegner, die es in sich haben.
Zwei Siege sind zum Erreichen des Halbfinals nötig. Als mögliche Konkurrenten wären dann TV Voerde und der Schweizer Meister FBS Schlieren im Gespräch.
"Doch so weit sind wir längst nicht. Erst einmal müssen wir die Vorrunde überstehen!" warnt Abwehrspezialistin Alexa Pabst vor zu viel Selbstsicherheit.

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25-06-06: Moslesfehn. Ahlhorn. Jeweils vier Spiele in nicht einmal 24 Stunden forderten von den Landkreisteam in der Frauen Bundesliga alles. Der Ahlhorner SV festigte in Top-Form - "In Weltpokalform" (in Vorausschau auf den Weltpokal am 22. / 23. Juli in Ahlhorn) , so die Trainerin Edda Meiners - mit vier Siegen seinen zweiten Tabellenplatz.

TG Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (10:20, 10:20) Gnadenlos nahmen die Ahlhorner Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld die Bundeshauptstädter "auseinander". Berlin fand überhaupt kein Mittel gegen die starken Ahlhornerinnen.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (10:20, 12:20) Das Landkreisderby war eher ein Langweiler. Ahlhorn war diesmal auf allen Positionen besser besetzt und siegte im Schnelldurchgang. Besonders die Abwehr mit Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel war an diesem Tag kaum zu überwinden.
Ahlhorner SV - SV Düdenbüttel 2:0 (20:8, 20:11) Am Sonntagmorgen, vor eigenem Publikum fegte der Ahlhorner SV weiter wie ein Wirbelwind über seine Gegner. Vom Mittelfeldmotor Janna meiners gur in Szene gesetzt konnten die Ahlhorner Angriffsspitzen nach Belieben schalten und walten.
Ahlhorner SV - TV Westfalia Hamm 2:0 (20:7, 20:9) Auch das zweite Match gegen Hamm geriet zu einer reinen Formsache. Auf allen Positionen präsentierte sich der Ahlhorner SV top in Form und siegte in Rekordzeit. "Diese Leistung am nächsten Wochenende beim Europapokal und wir mischen ganz oben mit!" blickte die Trainerin auf die kommende Aufgabe voraus.
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11-06-06: Berlin. Für den Ahlhorner Sportverein bleibt Berlin ein gutes Pflaster. Mit zwei Siegen festigte das Team seinen zweiten Tabellenplatz in der Faustball Bundesliga der Frauen und kann damit schon fast den Termin für die Deutsche Meisterschaft am 16. und 17. September im Oldenburger Marschwegstadion buchen.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 1:2 (20:15, 10:20, 9:20 ) Das Bezirksderby in der Deutschen Hauptstadt Berlin. Was sich der Spielplangestalter bei dieser Ansetzung gedacht hat, das wird sein Geheimnis bleiben. In diesem "Vier-Punkte-Spiel" um Rang drei startete Moslesfehn trotz des Frustes der vorangegangenen Niederlage hochkonzentriert. Der Ahlhorner Sv agierte demgegenüber fehlerhaft in Angabe und Angriff. Im zweiten Satz drehte sich das Bild um 180 Grad. Es spielte nur noch der Ahlhorner Sportverein. Bianca Mollenhauer mit ihrer enormen Schlaghärte und Ilka Theesfeld mit genau gesetzten Angriffen brachten den ASV klar auf die Siegerstraße. In der Abwehr ließen Alexa Pabst, Annika Lohse und Sabine Ansel gar nichts anbrennen, während Janna Meiners als unermüdlicher Mittelfeldmotor ihr Team trotz der über 30 Grad Mittagshitze immer wieder nach vorne trieb.
TiB Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 13:20 ) Mit nur 20 Minuten Verschnaufpause traf der Ahlhorner SV gleich anschließend auf den unbequemen Berliner Gegner. Aber es lief beim ASV alles weiterhin wie am Schnürchen. "Die Hitze bekommt uns offensichtlich gut!"
freute sich Ahlhorns Trainerin Edda Meiners. "Aber in der Weltpokalsaison - am 22./23. Juli findet in Ahlhorn der Frauen Weltpokal statt - muss ich von meinem Team verlangen, dass es topfit ist!"

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Bundesliga - Pfingstturnier in Hamm

Ahlhorn. Nicht einmal zu Pfingsten gönnt sich die erste Damenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins eine Pause. Da bekanntlich am 22./23. Juli die Spiele um den Faustball Weltpokal in Ahlhorn stattfinden, will man im Ahlhorner Lager für die optimale Vorbereitung sorgen. Deshalb nahm das Team vor dem Nationallehrgang einiger Spielerinnen am Pfingstsamstag noch einmal "eben" am Turnier des TV Westfalia Hamm teil.
Erstmals gab es in dieser Saison keinen Turniersieg. In einem hochklassigen Finale, dass nach Zeit gespielt wurde, unterlag der Ahlhorner Sportverein dem amtierenden Deutschen Meister TV Schneverdingen mit 24:27. Dabei hatte der Ahlhorner SV schon mit 8:15 zurückgelegen, aber bei 20 und bei 23 jeweils den Ausgleich geschafft. In der umkämpften Schlussphase erwies sich Schneverdingen als einen Tick spielstärker und verwies Ahlhorn auf den zweiten Platz.
In der Vorrunde des mit 10 Teams ansehnlich besetzten Turniers hatte der Ahlhorner SV gegen die U23 Nationalmannschaft mit 24:17 sowie gegen den "Restkader" (ohne Schneverdinger und Ahlhorner Spielerinnen) der A-Nationalmannschaft mit 14:23 verloren. Nach dem Viertelfinalsieg gegen VfL Bochum (24:20) traf der ASV im Halbfinale wieder auf den A-Kader. In einem dramatischen Spiel, dem besonders Ilka Theesfeld mit gelungenen Angaben ihren Stempel aufdrückte, musste nach dem 23:23 Unentschieden die Verlängerung her. Hier siegte das Team von Trainerin Edda Meiners glücklich mit 25:24.
"Ein guter Härtetest, der uns im Bundesligaalltag am Sonntag in Berlin weiter helfen soll!" kommentierte die Trainerin die Leistung ihrer Ahlhorner Mannschaft.

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20-05-06: Ahlhorn. Seine erste Saisonniederlage kassierte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga der Frauen vor eigenem Publikum gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Schneverdingen.

Ahlhorner SV - TV Schneverdingen 0:2 (12:20, 17:20) In der Partie der beiden bisher ungeschlagenen Teams baute der Ahlhorner SV auf seinen Heimvorteil. Doch Schneverdingen brachte mit einer überragenden Janine Mertsch im Angriff die Ahlhorner Abwehr mächtig unter Druck. Ohne geeignete Vorlagen konnten auf Ahlhorner Seite Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld auch bei regennassem Boden nichts ausrichten.
Durchgang zwei sah einen verbissen kämpfenden Ahlhorner SV. Nach anfänglichem Rückstand wurde bei 15 und bei 16 jeweils der Ausgleich geschafft. Doch die entscheidenden Angriffe zum Sieg gelangen wieder dem Rivalen aus der Lüneburger Heide. "Diese Niederlage ist zwar kein Beinbruch, aber ich hätte doch mehr Gegenwehr von unserer Seite erhofft!" zeigte sich die Trainerin Edda Meiners leicht verschnupft.
Ahlhorner SV - Blumenthaler TV 2:0 (20:10, 20:18) Den ganzen Frust der ersten Saisonniederlage spielte sich der Ahlhorner SV im ersten Satz gegen die Brmer Vorstädter von der Seele. Starke Abwehraktionen und eine nun glänzend aufgelegte Bianca Mollenhauer fegten den Gegner vom regennassen Rasen. Im zweiten Satz war es Ilka Theesfeld in der engen Schlussphase vorbehalten, mit ihren konsequenten Angaben den Satz- und Matchgewinn zu sichern.

14-05-06: Berlin . Mit zwei Siegen in Berlin setzte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga der Frauen seine Erfolgsserie fort, verlor aber durch eine Satzverlust die Tabellenführung. .

TV Voerde - Ahlhorner SV 1:2 (13:20, 20:17, 10:20) In der Partie gegen den Mitfavoriten der Liga kam Ahlhorn von Beginn an gut ins Spiel. Annika Lohse und Sabine Ansel lieferten eine starke Abwehrleistung, auf der die Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld mit Erfolg aufbauten. Nach dem Voerder Generalangriff im zweiten Durchgang kam der ASV etwas ins Straucheln. Aber als man ein 10:14 in eine 16:15 Führung ummünzte, sah alles nach einem klaren Sieg aus. Doch Voerde setzte die letzen fünf Punkte. Im Entscheidungssatz sorgte Janna Meiners mit starken Annahmeleistungen in der Mittelposition für den Umschwung. Ahlhorn spielte nun wie aus einem Guss und gab Voerde deutlich das Nachsehen.
VFK Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 11:20) Auch gegen die Berliner Gastgeber zeigte der Ahlhorner SV keine Schwächen. Ohne die noch immer leicht verletzte Alexa Pabst ließ man dem Gegner überhaupt keine Chance. Vor allem Bianca Mollenhauer mit ihren scharfen Schmetterschlägen sowie Ilka Theesfeld mit gesetzten Angaben schraubten das Ergebnis in eindeutige Höhen. "Berlin war heute eine Reise wert!" freute sich die Trainerin Edda Meiners. "Bisher sind wir ausgezeichnet in unsere Weltpokalsaison gestartet!"
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7-05-06: Hamm. Gegen die beiden Liganeulinge aus Hamm und Stade spielte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga der Frauen hochüberlegen und setzte sich gleich an die Tabellenspitze.
TV Westfalia Hamm - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 7:20) In die bisher wohl wichtigste Spielzeit der Vereinsgeschichte - bekanntlich finden am 22./23. Juli die Spiele um den Weltpokal in Ahlhorn statt - startete der Ahlhorner SV so gut vorbereitet wie nie zuvor. Mit zwei Turniersiegen aus der Vorbereitung im Rücken sprühte das Team beim 1. Punkt-spieltag in Hamm nur so vor Spielfreude. Diesen Elan bekamen die jungen und engagierten Aufsteiger voll zu spüren. Der einheimische TV Westfalia hatte gegen die geballte Angriffswucht von Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld nichts entgegenzusetzen. Da Annika Lohse und Sabine Ansel in der Abwehr kaum zu überwinden waren und Janna Meiners in der Mitte ihren souveränen Part spielte, war der deutliche Sieg nur eine Formsache.
SV Düdenbüttel - Ahlhorner SV 0:2 (7:20, 10:20) Auch gegen die Stader Vorstädter bot sich das gleiche Bild. Trainerin Edda Meiners konnte im Angriff verschiedene Variationen ausprobieren, ohne das ihr Team den Rhythmus verlor. Einen kleinen Wermutstropfen bildete lediglich die leichte Knöchelverletzung von Alexa Pabst, die wohl eine Woche pausieren muss. "Das war heute überhaupt kein Maßstab für uns. Das wird nächste Woche in Berlin bestimmt anders werden!" erklärte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners.
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It's the same old story
(Vorschau auf die Feldsaison 2006 der Frauen)
Erstmals seit Ewigkeiten kein Edelmetall! Mit der Blechmedaille, der goldenen Ananas kehrten sie von der Hallen-DM zurück und waren alles andere als zufrieden! Unsere erfolgsverwöhnten Mädel müssen sich neu motivieren, und das werden sie auch tun!

Denn immerhin steht ihnen eine auf Jahrzehnte einmalige Chance ins Haus: Vor heimischem Publikum um den Weltpokal zu spielen, ist nicht jeder Sportlerin beschieden!

Da sollte die Bundesliga den richtigen Aufgalopp bilden, zumal auch die DM, an der wir natürlich wieder teilnehmen wollen, vor der Haustür stattfindet: Das Marschwegstadion ruft, und alle Ahlhorner wollen kommen!
Schlecht stehen die Chancen nicht, denn im Gegensatz zur Männer-Bundesliga scheint im Damen-Oberhaus alles beim Alten zu sein: Die großen Drei heißen wohl wieder Schneverdingen, Voerde und Ahlhorn. Nicht nur Insider gehen fest davon aus, dass dieses Trio gemeinsam zur DM fahren wird.
Doch Langeweile wird kaum aufkommen, und vor Überheblichkeit sei ausdrücklich gewarnt: Nachbar Moslesfehn, aber auch Teams wie Blumenthal oder die beiden Hauptstadtvereine schicken die Punkte nicht per Post. Dass in Hamm nicht nur die Männer Faustball vom Feinsten zu präsentieren wissen, dürfte sich herumgesprochen haben, und der Traditionsverein aus dem Faustballdorf Düdenbüttel baut auf motivierte Nachwuchskräfte.
Unsere Frauen aber bilden immer noch den halben Nationalkader und haben in den letzten Jahren steter Triumpfe immer mehr zu einer homogenen Einheit gefunden.

Bei gewissenhafter Vorbereitung sollten Eddas Mädel also das Saisonziel realisieren können, das zunächst lauten muss: Von Anfang an zum Spitzentrio zählen! Dann bliebe bei den Faustballfrauen wirklich alles beim Alten!

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29./30. April - TKH - Turnier
Hannover. Die Generalprobe für die Feldfaustballsaison 2006 verlief für die Oldenburger Bundesligisten bei dem hochkarätigen, zweitägigen 14. Hannoveraner TKH-Turnier insgesamt zufriedenstellend.
In dem mit 20 Spitzenteams stark besetzten Turnier gelang dem Ahlhorner SV in der Frauenklasse wiederum der Turniersieg, während SV Moslesfehn in der Endabrechnung auf Rang vier landete.
Bei den Männern, in einem 36er Feld mit Teams aus der Schweiz, Dänemark und Deutschland, überraschte der TV Brettorf mit seinem im Angriff neuformierten Team durch den nie erwarteten Rang vier, während der Ahlhorner SV hier einen guten achten Platz erkämpfte.
Als Gastgeber des Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn scheut der Ahlhorner SV in der Frauenklasse in dieser Saison keine Mühen, um durch eine optimale Vorbereitung bei diesem Top-Ereignis erfolgreich zu sein.
In einem packendem Endspiel wurde in Hannover der ewige Rivale TV Jahn Schneverdingen knapp mit 21:19 in die Schranken verwiesen. In den 11 Spielen des Wochenendes gab sich der Ahlhorner SV nicht einmal eine Blöße und unterstrich damit seine blendende Frühform. "Das darf uns aber nicht zu selbstsicher werden lassen!" warnt die Trainerin Edda Meiners vor zu großer Euphorie. "Die Saison ist noch lang und Einbrüche gibt es mit großer Sicherheit!" In Hannover spielte der Ahlhorner SV in folgender Aufstellung: Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Janna Meiners, Alexa Pabst, Annika Lohse, Sabine Ansel und Andrea Besser.
Neben dem Ahlhorner SV überzeugte bei den Frauen durchaus auch der SV Moslesfehn. Ohne die etatmäßige Hauptangreiferin Sandra Mundt am Finaltag muss der vierte Platz als gutes Ergebnis angesehen werden. Entsprechend kämpferisch gab sich Trainer Frank Kannegießer: "Wir sind noch einen Tick stärker als im letzten Jahr! Wir wollen endlich in der Saison auf einem DM Platz landen!"
Endstand bei den Frauen: 1. Ahlhorner Sv, 2. TV Jahn Schneverdingen, 3. TSV Eldagsen, 4. SV Moslesfehn, 5. EV Schwerin, 6. TV Stuttgart-Stammheim
Endstand bei den Männern: 1. TV Hannover, 2. TV Westfalia Hamm, 3. Schweiz Team B, 4. TV Brettorf, 5. Schweiz Team A, 6. MTV Diepenau, 7. TSV Hagen, 8. Ahlhorner SV

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22./23. April: Stuttgart.
Das
Vorbereitungsturnier der Faustball Bundesligasaison 2006 und des Weltpokaljahres in Stuttgart-Stammheim endete mit einem Erfolg des Ahlhorner SV. Das Landkreisteam traf dabei am Wochenende hauptsächlich auf die Teams aus der Süd-Bundesliga.
Im Finale des Achterfeldes siegte der Ahlhorner SV gegen den alten Rivalen TV Bretten nach überzeugenden Leistungen mit 25:17. Schon vorher hatten die Süd-Oldenburger nichts anbrennen lassen. Nach teilweise ungefährdeten Siegen in der Vorrunde fuhr der Ahlhorner SV in der Zwischenrunde zwei 22:18 und 27:23 Siege gegen TSV Dennach und den veranstaltenden TV Stuttgart-Stammheim ein.
"Besser konnte der Saisonauftakt nicht verlaufen!" freute sich die Trainerin Edda Meiners.
Der Ahlhorner SV steht bekanntlich vor der vielleicht wichtigsten Spielzeit seiner Geschichte.
Neben der Bundesligasaison ist das Team für den Europapokal qualifiziert und richtet außerdem als Gastgeber den Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn aus.
In Stuttgart-Stammheim spielte der Ahlhorner SV in folgender Aufstellung: Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Alexa Pabst, Sabine Ansel und Christina Lütkenhues.
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Vor großen Aufgaben steht die 1. Frauenmannschaft in der Saison 2006:

Nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten - die Hallensaison wurde auf der DM erstmals seit langem ohne Medaille mit einem enttäuschenden vierten Platz abgeschlossen - wartet auf die Spielerinnen des Ahlhorner SV in der Feldrunde ein Mammutprogramm gespickt mit Highlights. Die Bundesligaspielrunde wird ergänzt durch die Spiele um den Europapokal am 1./2. Juli in Schneverdingen, durch den Weltpokal am 22./23. Juli in Ahlhorn, durch die Damen Weltmeisterschaft vom 27.-30. Juli in Jona sowie abgeschlossen durch die Deutsche Meisterschaft am 16. und 17. September im Oldenburger Marschwegstadion.

"Bei diesem Programm können wir viel gewinnen, aber auch viel verlieren!" sinniert Hauptangreiferin Bianca Mollenhauer. Für die Ahlhorner Mannschaft, deren Kader durch Christina Lütkenhues ergänzt wurde, wird es nach intensiven Training darauf ankommen, wieder an ihre erfolgreiche Spielweise der früheren Saisons anzuknüpfen. "Das Potential hat mein Team! Es kommt nur auf eine nachhaltige Vorbereitung und die mentale Stärke an!" fordert die Trainerin Edda Meiners ihr Team.

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NWZ - SPORT (5.4.06) Wettkämpfe bringen Faustball-Größen nach Ahlhorn – Herausforderung


Janna Meiners (l.) beim Zuspiel für Bianca Mollenhauer.
BILD: KREYE

AHLHORN/LD - Nahezu auf den Tag genau vor zwei Jahren schrieb die erste Damenmannschaft des Ahlhorner Sportvereins Faustballgeschichte, als sie mit dem Gewinn des Weltpokals im brasilianischen Porto Alegre das Abenteuer einer Südamerikareise erfolgreich beendete und für einen Meilenstein in der Geschichte des Traditionsvereins sorgte.

Im Jahre 2006 steht dem Ahlhorner Sportverein mit der zweiten Teilnahme an diesem Weltfinale eine fast noch größere Herausforderung bevor, finden die Spiele diesmal doch sogar vor eigenem Publikum statt!

Mit dem Gewinn des Europapokals 2005 im schweizerischen Jona hatte sich die erste Damenmannschaft wieder für den Weltpokal qualifiziert, der 2006 von der International Fistball Association (IFA) turnusmäßig nach Europa vergeben wurde. Da der Ahlhorner SV als einziger europäischer Teilnehmer (neben dem Südamerikameister Duque de Caixias Curitiba aus Brasilien und dem Afrikameister Sport Klub Windhoek/Namibia) für den Weltpokal qualifiziert ist, hat der Präsident der IFA, Ernesto Dohnalek, dem Verein Anfang März die Austragung dieses internationalen Events übertragen.

„Das ist eine riesige sportliche und organisatorische Herausforderung von neuer Dimension für uns!“, ist sich die Führungsspitze der Faustballabteilung mit dem 1. Vorsitzenden des Ahlhorner Sportvereins, Siegfried Kamp, einig, die schon so manche nationale Meisterschaft ausgerichtet hat. Dabei konnte die Zusage des Ahlhorner SV zur Übernahme der Veranstaltung erst nach Absicherung durch eine Gruppe von Hauptsponsoren erfolgen.

Der Faustball-Weltpokal wird am 22. und 23. Juli dieses Jahres in Ahlhorn stattfinden – zwei Wochen nach Beendigung der Fußball-Weltmeisterschaft, sowie am ersten Wochenende der niedersächsischen Sommerferien.

Mehr Infos unter www.ahlhornersv.de und www.faustball.de

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Hallensaison 2005/06

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ASV fehlt bei DM die Bestform
(Nordwest-Zeitung - Montag, 06. März 2006)
FAUSTBALL Nur Platz vier in Voerde - Jahn Schneverdingen holt sich den Titel
VON FRIED-MICHAEL CARL
Jahn Schneverdingen heißt der deutsche Hallenmeister der Faustballerinnen. Die Frauen aus Ahlhorn blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und wurden Vierte.
VOERDE/AHLHORN - Bei den vergangenen sechs deutschen Meisterschaften im Hallen-Faustball der Frauen wechselten sich TV Voerde und Ahlhorner SV als Sieger ab. Bei den Titelkämpfen am Wochenende in Voerde wäre der Ahlhorner SV wieder an der Reihe gewesen. Dazu hätte die Mannschaft ihre beste Leistung abrufen müssen. Das konnte sie nicht. So brach die Serie: Ahlhorn wurde enttäuschter Vierter, der Meister heißt überraschend Jahn Schneverdingen, der sich im Finale gegen Gastgeber TV Voerde nach Satzrückstand 2:1 durchsetzte.

Die Ahlhornerinnen hatten im ersten Satz des Halbfinales gegen Schneverdingen arge Probleme mit dem variablen Spiel des Gegners. Sie mussten reagieren, anstatt selbst agieren zu können. Erst in der Mitte des zweiten Abschnitts änderte sich das. Da hatte sich der ASV auf die kurzen und halblangen Bälle von Jahn eingestellt und kämpfte sich von 8:15 auf 14:16 heran. Jetzt verschlug Angreiferin Bianca Mollenhauer Bälle knapp. Die Niederlage war perfekt, das Finale verpasst.

Wenigstens sollte Platz drei erkämpft werden. Hier aber erwies sich der TV Bretten, der schon TV Voerde im Semifinale viel Probleme bereitet hatte, als eine zu hohe Hürde. Auch hier fanden die Ahlhornerinnen nicht zu der Lockerheit, die zum Siegen erforderlich ist. Hinzu kam, dass Bretten den Schwung aus dem Voerde-Spiel mitgenommen hatte und dem ASV nie die Führung überließ.

Schon in der Vorrunde war deutlich geworden, dass die Ahlhornerinnen nicht ihr bestes Wochenende erwischt hatten. Zum Auftakt verloren sie gegen Voerde sang- und klanglos. "Die Mannschaft hat einfach nur schlecht gespielt und sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten", war Trainerin Edda Meiners einigermaßen ratlos. Voerdes überragende Schlagfrau Petra Schmitthuysen wurde nicht durch direktes Anspiel gebremst. "So war für uns nichts zu holen", analysierte sie frustriert. Damit hatte sich die Mannschaft vor dem Spiel gegen Niedernhall selbst unter Druck gesetzt. Der ASV siegte - aber mehr mit Kampf und Krampf als mit spielerischer Klasse, die an diesem Wochenende komplett fehlte.

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DEUTSCHE MEISTERSCHAFT IM HALLENFAUSTBALL DER FRAUEN
(Voerde, 4./5. MÄRZ 2006)


Sie fahren als klarer Außenseiter zur Deutschen Meisterschaft. Die Favoritenrolle haben andere Teams inne. Damit machen sich die Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins mit unbelasteten Gefühlen auf die Reise nach Voerde, wo am Wochenende das Rennen um den nationalen Titel in die Endphase geht.
Vorsichtig wie erwartet fällt die Einschätzung der Trainerin Edda Meiners aus, die bereits mit dem berühmten Platz auf dem Treppchen mehr als zufrieden wäre: "Die Bundesligasaison ist nicht ganz optimal für uns gelaufen, mindestens drei andere DM-Teilnehmer sind besser oder gleichstark einzuschätzen, es wird also eine ganz enge Kiste."
Als Dritter der Nordbundesliga - allerdings mit einem komfortablen Vorsprung von gleich acht Punkten - qualifizierte sich der ASV zum mittlerweile zwölften Male seit 1982 für die Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft. Um den Einzug in das Halbfinale zu schaffen, muss in der Vorrunde mindestens ein Sieg her, der gegen den Südzweiten TSV Niedernhall, einen alten Bekannten, sicher leichter zu erzwingen sein dürfte als gegen den hohen Favoriten TV Voerde, der sich als souveräner Tabellenerster der starken Nordstaffel die DM-Fahrkarte sicherte. "Voerde gilt als Topfavorit auf die Goldmedaille und ist im Moment nur zu schlagen, wenn man über 100 % der eigenen Leistung abrufen kann.", gibt Meiners zu bedenken.
Vor eigenem Publikum wird Voerde noch einen Tick besser aufspielen.
Sollte in den Vorrundenspielen am Sonnabend zumindest der zweite Platz herausspringen, so wartet tags darauf im Halbfinale der TV Jahn Schneverdingen oder der TV Karlsruhe-Bretten auf die Meiners-Schützlinge. Diesen beiden Teams traut man zu, sich in der Parallelgruppe gegen den Süddritten und Neuling TSV Dennach durchzusetzen. Das Team aus der Lüneburger Heide gilt als ewiger Widersacher und setzte sich in der Bundesliga zweimal gegen den ASV durch. Die Badener dagegen sind den Norddeutschen als dynamische, kampfstarke Truppe in Erinnerung . " Im Reigen der letzten Vier werden die Karten immer neu gemischt.", weiß Edda Meiners. "Da kann jeder jeden schlagen! Vor allem diesmal glaube ich an ein offenes Rennen!"
Den Gegnern Paroli zu bieten und die Erfahrung der letzten Jahre in die Waagschale zu werfen, muss die Devise ihrer Mannschaft lauten. Denn wenn sie auch als Außenseiter nach Voerde reist, so hofft sie doch heimlich darauf, die umfangreiche Ahlhorner Trophäensammlung um eine weitere DM-Medaille erweitern zu können. Es wäre im zwölften Anlauf die neunte.

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5-2-06: Leichlingen. Mit zwei Siegen beendete der Ahlhorner SV die Hallenfaustball Bundesliga der Frauen.
Der Ahlhorner SV qualifizierte sich damit als Tabellendritter für die Deutsche Meisterschaft am 4. und 5. März in Voerde.

TV Leichlingen - Ahlhorner SV 0:2 (19:21, 10:20) Stark ersatzgeschwächt, ohne die verletzten Stammkräfte Janna Meiners, Sabine Ansel und Annika Lohse, entwickelte sich gegen den Tabellenletzten eine umkämpfte Partie. Trainerin Edda Meiners beorderte Zweitangreiferin Ilka Theesfeld auf die ungewohnte Position in die hintere Abwehrreihe und Lara Wilke nach vorne rechts. Trotz dieser Umstellungen zeigte der Ahlhorner SV nach Unsicherheiten im ersten Satz anschließend deutlich, wer die bessere Spielanlage aufwies und besiegte den Absteiger im Endeffekt klar.
Ahlhorner SV - TG in Berlin 2:1 (20:17, 19:21, 23:21) Von einem anderen Kaliber erwies sich der zweite Tagesgegner. Bis zum 16:16 war der erste Durchgang heiß umkämpft. Christina Lütkenhues und Alexa Pabst zeichneten sich in der hektischen Schlussphase durch spektakuläre Abwehraktionen aus. Dadurch gaben sie dem eigenen Team die nötige Sicherheit zum knappen Satzerfolg. Anschließend war der Berliner Widerstand keineswegs gebrochen. Vor allem über kurze Angriffe brachten die Bundeshauptstädter den Ahlhorner SV in Verlegenheit und erzwangen einen Entscheidungssatz. Hier führte Ahlhorn schon sicher mit 19:15, vergab aber vier Matchbälle, um in der hektischen Schlussphase doch noch die Nase vorn zu haben. "Diesen Spieltag müssen wir schnell abhaken. Zur DM haben wir hoffentlich wieder alle "Mann" an Bord!" blickte die Trainerin auf den Saisonhöhepunkt voraus.
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29-01-06: Schneverdingen. Mit einem Sieg gegen den Deutschen Meister sowie einer Niederlage gegen den Tabellenzweiten kehrte der Ahlhorner SV in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen vom Spitzenspieltag in Schneverdingen zurück.
TV Voerde - Ahlhorner SV 1:2 (18:20, 21:19, 16:20) Im Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und amtierenden Deutschen Meister bot der Ahlhorner SV eines der besten Spiele der Saison. Nach den umkämpften ersten beiden Sätzen, in denen die Abwehrreihe mit Annika Lohse, Alexa Pabst und Christina Luetkenhuis mit spektakulären Aktionen glänzte, musste eine Entscheidungssatz Klarheit über den Sieger verschaffen. Mit einem taktischen Schachzug stellte Trainerin Edda Meiners beim 9:9 Alexa Pabst auf die "Vorne-Rechts-Position" zum Erspielen der vielen kurz angedrehten Angriffe. Janna Meiners übernahm den Zweitangriff. "Das klappte diesmal richtig gut!" freute sich die Trainerin über den Erfolg ihrer Mannschaft. Damit war die erste Saisonniederlage des Deutschen Meisters perfekt.
TV Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (20:14, 20:15) Im sofort anschließenden zweiten Match war dann beim Ahlhorner SV etwas die Luft heraus. Vor allem im vorderen Halbfeld punktete der Gegner sehr geschickt. Mit ihren durchaus sehenswerten Angaben konnte Ilka Theesfeld die Heidestädter aber nicht genügend auf Distanz halten, so dass Ahlhorn relativ deutlich ins Hintertreffen geriet. Mitte des zweiten Satzes versuchte die Trainerin den Trick mit der Umstellung noch einmal. Doch die Maßnahme war diesmal nur bis zum 14:14 vom Erfolg gekrönt. "An der Abwehrarbeit in den vorderen Mannschaftsteilen müssen wir noch arbeiten!" resümierte Edda Meiners nach einem insgesamt zufriedenstellendem Punktspieltag..
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22-1-06: Ahlhorn. Mit zwei Siegen vor eigenem Publikum baute der Ahlhorner SV seinen dritten Tabellenplatz in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen weiter aus und kann schon fast für die DM Anfang März in Voerde planen.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:1 (17:20, 20:15, 20:9) Das Duell der Landkreisrivalen musste eine Vorentscheidung über den begehrten dritten Tabellenplatz bringen, es war also als ein Vier-Punkte Spiel zu bezeichnen. Moslesfehn überraschte den Ahlhorner SV vor allem in Person von Sandra Mundt mit starken Angriffen und führte mit 12:6. Auf 15:16 kämpfte sich Ahlhorn heran, um in der Schlussphase der stark aufspielenden Moslesfehner Mannschaft den Sieg zu überlassen. Auch im zweiten Durchgang führte Moslesfehn mit 7:4. Nun entwickelten die Ahlhorner Angreifer Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld deutlich mehr Druck und bogen den Satz noch zum knappen Erfolg. Im Entscheidungsdurchgang spielte nur ein Team. Beim Ahlhorner SV kämpften Annika Lohse, Alexa Pabst und Janna Meiners in der Abwehr jetzt überdurchschnittlich. Damit konnten die eigenen Angreifer Nach Belieben punkten, während Moslesfehn immer mehr verzweifelte. "Ein wichtiger Sieg für uns, aber Moslesfehn hat sich toll verkauft!" erkannte Trainerin Edda Meiners die Leistung des Gegners an.
Ahlhorner SV - VfL GG Güstrow 2:0 (20:18, 20:13) Im zweiten Match machte der Ahlhorner SV dort weiter, wo er in der Schlussphase gegen Moslesfehn aufgehört hatte. Trotz einiger Abwehrschwierigkeiten mit dem flexiblen Güstrower Angriffen im ersten Durchgang hatte man das Spiel besonders im zweiten Satz klar im Griff. Hervorragende Noten verdienten sich Christina Lütkenhues mit spektakulären Abwehrparaden sowie im zweiten Durchgang Lara Wilke mit guten Angaben.
"Nun können wir etwas beruhigter dem Gipfeltreffen entgegensehen!" blickte Edda Meiners auf den Spitzenspieltag am 29. Januar gegen Schneverdingen und Voerde in Schneverdingen voraus.

19-01-06: Ahlhorn mit Sorgen
(Nordwest-Zeitung - Donnerstag, 19. Januar 2006)
FAUSTBALL I Moslesfehner Frauen benötigen Sieg im Derby

AHLHORN/ING - Neues Jahr, neue Personalsorgen: Kaum haben die Faustballerinnen des Ahlhorner SV ihre lange verletzte Zweitangreiferin Ilka Theesfeld wieder an Bord, da fehlt ihnen vor dem Start in die zweite Saisonhälfte am Sonntag die wichtigste Stütze in der Abwehr. Nationalspielerin Sabine Ansel wird wegen einer schweren Erkrankung wohl für den Rest der Saison ausfallen. "Sie war zuletzt eine Bank", sagt Ahlhorns Faustball-Chef Ulrich Meiners, "aber jetzt ist nur wichtig, dass sie schnell wieder gesund wird".

Sportlich dürfte die Lücke zu schließen sein. In Annika Lohse und Alexa Pabst verfügt der Ahlhorner SV ohnehin noch über zwei erfahrene Defensivkräfte, außerdem hat Trainerin Edda Meiners aus der 2. Mannschaft Christina Luetkenhaus ins Aufgebot geholt.

Dem Landkreis-Derby gegen den SV Moslesfehn am Sonntag in eigener Halle (10 Uhr, Am Lemsen) sieht man beim ASV deshalb relativ gelassen entgegen. "Aber der Respekt ist groß", räumt Meiners ein. Ein Sieg würde die Moslesfehnerinnen zurück ins Rennen um die drei DM-Fahrkarten bringen, bei einem Erfolg des ASV wären die Verhältnisse an der Bundesliga-Spitze wohl geklärt - ein Vier-Punkte-Spiel für beide Mannschaften.

Zweiter Gegner der Landkreis-Teams ist am Sonntag Aufsteiger VfL Güstrow. "Die darf man auch nicht unterschätzen", hat Ulrich Meiners erkannt. Die junge Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern schlägt sich als derzeit Fünfter hervorragend. "Da wächst auf mittlere Sicht echte Konkurrenz heran", glaubt Meiners.

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11-12-05: Ahlhorn. Mit zwei Siegen in Bochum festigte der Ahlhorner SV seinen dritten Tabellenplatz in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen.

Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (12:20, 13:20) Gegen den Bremer Vorstädter spielte der Ahlhorner SV in Bochum sehr variabel. Die nach ihrer Verletzung erstmals in dieser Saison wieder eingesetzte Ilka Theesfeld konnte Bianca Mollenhauer im Hauptangriffszentrum durch ihre Angaben merklich entlasten. In der Abwehr standen Sabine Ansel, Alexa Pabst und Annika Lohse gewohnt sicher umd Janna Meiners sorgte für die notwendigen Vorlagen. Ohne Probleme beherrschte man in beiden Sätzen das Match.
USC Bochum - Ahlhorner SV 0:2 (17:20, 15:20) Von einem ähnlichem Kaliber zeigte sich der zweite Tagesgegner. Allerdings agierte der Ahlhorner SV nun nicht mehr ganz so konzentriert wie in der Partie zuvor. Leichte Unaufmerksamkeiten führten nach anfänglicher Führung zum 16:16 Ausgleich. Mit zwei sehenswerten Schmetterschlägen sicherte Bianca Mollenhauer den ersten Satzgewinn. Auch im zweiten Durchgang gab der Ahlhorner SV höchstens 90% seines Leistungsvermögens. Besonders die halblang geschlenzten Bochumer Angriffe sorgten wiederholt für Verwirrung in der ASV-Defensive. Trotzdem war der Gesamtsieg nie ernsthaft gefährdet. "Zwei eingeplante Siege vor der Weihnachtspause!" kommentierte Trainerin Edda Meiners knapp die Ergebnisse.
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4-12-05: Ahlhorn. Mit zwei Siegen in Berlin holte der Ahlhorner SV sich den dritten Tabellenplatz der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen zurück, weil der SV Moslesfehn in Schneverdingen bei einem Sieg auch einmal patzte.
TV Leichlingen - Ahlhorner SV 0:2 (7:20, 14:20) Gegen den Tabellenletzten entwickelte sich in der Bundeshauptstadt eine einseitige Partie. Trotz des Fehlens von Janna Meiners und Annika Lohse, die im Examensstress stecken, zog der Ahlhorner SV sein druckvolles Spiel auf. Christina Lütkenhues zeigte auf der Mittelposition eine ausgezeichnete Leistung, so dass Lara Wilke noch Bianca Mollenhauer mit ihren Angriffen den Gegner von einer Verlegenheit in die andere stürzten.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (17:20, 12:20) Von einem anderen Kaliber erwies sich der zweite Tagesgegener. Bis zum 16:16 war der erste Durchgang heiß umkämpft. Sabine Ansel und Alexa Pabst zeichneten sich in der hektischen Schlussphase durch spektakuläre Abwehraktionen aus. Dadurch gaben sie dem eigenen Team die nötige Sicherheit zum knappen Satzerfolg. Anschließend war der Berliner Widerstand schnell gebrochen und der zweite glatte Tageserfolg in trockenen Tüchern. "Zum Abschluss der Hinrunde zwei wichtige Siege!" atmete Trainerin Edda Meiners tief durch. Besonders freute sie sich über den gelungenen Einstand von Karen Macke und Christina Lütkenhues, die aus der zweiten Mannschaft hochrücken mussten.


Am kommenden Sonntag beginnt in Bochum die Rückrunde. Gegen den einheimischen USC Bochum sowie gegen den Blumenthaler TV steht der Ahlhorner SV dann weiter unter Druck, will er seinen dritten Tabellenplatz halten.


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27-11-05: Ahlhorn. In den Spitzenspielen der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen unterlag der Ahlhorner SV gegen den amtierenden Meister TV Voerde und den TV Schneverdingen jeweils knapp. SV Moslesfehn verdrängte nach zwei Heimerfolgen den Ahlhorner SV von dem begehrten dritten Tabellenplatz.
Ahlhorner SV - TV Voerde 1:2 (20:17, 17:20, 15:20) Gegen den amtierenden Deutschen Meister entwickelte sich eine hektische Partie, die von hohem Risiko und vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten gekennzeichnet war. Insgesamt konnte weder Lara Wilke noch Bianca Mollenhauer mit der Angabe den nötigen Druck entfalten, um den Gegner entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Beim 15:15 im Entscheidungssatz gelangen Voerdes Angreiferin Petra Schmitthuysen sehenswerte Schmetterschläge zum knappen Sieg.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen 1:2 (16:20, 20:11, 17 :20) Das Duell mit dem ewigen Rivalen aus der Heidestadt stand auf wesentlich höherem Niveau. Nach dem verlorenem ersten Durchgang zeigte der Ahlhorner SV im zweiten Satz endlich sein wahres Spielvermögen. Der Entscheidungssatz schien zunächst eine klare Angelegenheit für Schneverdingen zu werden. Dann zahlte sich die Umstellung im ASV Team aus. Alexa Pabst erkämpfte von der Vorne-rechts-Position die kurz gefahrenen Angriffe, Janna Meiners punktete erfolgreich mit dem Zweitschlag. Unter dem Jubel der Zuschauer egalisierte der ASV einen 9:17 Rückstand (!) zum 17:17. Anschließend ging der Angriff Mollenhauers Millimeter ins Seitenaus - Punkt für Schneverdingen. Die unterrissene Angabe touschierte im nächsten Spielgang knapp das Band und Schneverdingen bedankte sich mit dem 20:17 Satzgewinn. "Diese beiden Niederlagen sind äußerst ärgerlich. Ein Sieg hätte unbedingt her gemusst!" grantelte Trainerin Edda Meiners nach den beiden Punktverlusten.

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Am kommenden Sonntag muss der Ahlhorner SV in Berlin unbedingt vier Punkte gegen TG in Berlin und TV Leichlingen einfahren, um seine Chancen auf den dritten Tabellenplatz zu erhalten.


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Die Champions kommen

Vorschau auf die Begegnungen mit TV Jahn Schneverdingen und TV Voerde ; Sonntag, 27. November (10.00 Uhr)
Das Männer Bundesliga Spiel gegen Hamm findet am Samstag statt, doch die "Hammer-Auftritte" gehen am Sonntag nahtlos weiter!
Am 27. November (10.00 Uhr) treffen mit den drei ungeschlagenen Top-Teams der Damen-Bundesliga alle Stammspielerinnen der aktuellen Nationalmannschaft, der Deutsche Hallenmeister TV Voerde, der Deutsche Feldmeister Jahn Schneverdingen und der Europapokalsieger Ahlhorner SV unmittelbar aufeinander. Was für ein Spieltag!
Euphorisch dargestellt:
23 Deutsche Meistertitel, 13-fach kontinentales und 4-fach globales Gold unter einem Hallendach vereint, und dabei zählen wir die Fülle der Silber- und Bronzemedaillen noch gar nicht mit - ein Spieltag der Superlative, eine vorgezogene Endrunde um die Deutsche Meisterschaft!
Schlichter gesagt:
Wer den Sonntag mit vier neuerlichen Punkten auf dem Konto und weißer Weste vor der Brust übersteht, wird die DM-Betten fast schon buchen dürfen.
Für unser Team wird es darauf ankommen, den Ausfall von Ilka Theesfeld zu kompensieren, die ihre Knieverletzung nur sehr langfristig auskurieren kann. Lara Wilke hat sich indessen überzeugend in das Mannschaftsgefüge integriert und besitzt vor allem die nötige nervliche Ruhe, um ihre Aufgaben zu bewältigen. Viel wird davon abhängen, wie Bianca Mollenhauer mit ihrer Voerder Kontrahentin Petra Schmitthuysen umgehen, mit welcher Motivation sie ihren alten Verein aus der Heide herausfordern und wie sie sich auf kurze Bälle einstellen wird. Wenn der Ahlhorner SV sich auf die Abwehr wie gewohnt verlassen kann und Mannschaftsgefüge sowie Einstellung stimmen, sollte gegen beide Champions eine Siegchance bestehen. Denn immerhin ist der Ahlhorner SV Gastgeber dieses Spektakels und hat auf der Tribüne Platz für viele anfeuernde Fans!

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13-11-05: Güstrow. Mit zwei Siegen verteidigte der Ahlhorner SV seine führende Position in der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen, musste aber aufgrund eines Satzverlustes die Tabellenspitze abgeben. SV Moslesfehn verbuchte wiederum einen Sieg und eine äußerst knappe und unglückliche Niederlage gegen des Landkreisrivalen aus Ahlhorn.

SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 1:2 (25:23, 15:20, 18:20) Das Duell der Landkreisrivalen entwickelte sich zu einem Faustballkrimi auf hohem Niveau. Bestimmte zuerst der Favorit aus Ahlhorn bis zum 14:8 und 17:13 das Spiel , so sorgte danach Sandra Mundt mit vielen kurz geschlenzten Bällen für viel Verwirrung im Ahlhorner Defensivverhalten. In der Satzverlängerung hatte Moslesfehn gekonnt das glückliche Ende für sich. Den zweiten Durchgang spielte Ahlhorn mit solider Abwehr von Annika Lohse und Sabine Ansel nach dem 15:15 routiniert nach Hause. Im Entscheidungssatz beorderte Trainerin Edda Meiners Alexa Pabst auf die wichtige "Vorne-rechts" Position, zunächst ohne den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil, Moslesfehn führte mit 7:4 und schien einer Sensation nahe. Doch spektakuläre Abwehraktionen von Sabine Ansel sowie Bianca Mollenhaers druckvolle Angriffe sorgten noch für den Umschwung. "Ein glücklicher Sieg. Moslesfehn hat sich toll verkauft!" erkannte Trainerin Edda Meiners die Leistung des Gegners an.
VfL GG Güstrow - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 11:20) Im zweiten Match machte der Ahlhorner SV dort weiter, wo er in der Schlussphase gegen Moslesfehn aufgehört hatte. Trotz des vorangegangen 2-Stunden-Matches harmonierte das eigene Spiel wie am Schnürchen, Güstrow wurde im Schnelldurchgang aus der Halle gefegt. Aus der homogenen Ahlhorner Mannschaft ragten besonders Lara Wilke mit platzierten Angaben sowie Janna Meiners durch gelungene Vorlagen hervor.
"Nun können wir etwas beruhigter dem Gipfeltreffen entgegensehen!" blickte Edda Meiners auf den Spitzenspieltag am 27. November gegen Schneverdingen und Voerde vor eigenem Publikum in Ahlhorn voraus.


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6-11-05: Mit zwei Siegen stürmte der Ahlhorner SV fast erwartungsgemäß an die Spitze der Hallenfaustball Bundesliga der Frauen.
Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (9:20, 14:20) Gegen die junge Mannschaft des Bremer Vorortvereins hatte der Ahlhorner SV zum Saisonstart überhaupt keine Probleme. Die Abwehrreihe mit Annika Lohse , Alexa Pabst und Sabine Ansel stand wie eine "Eins", Bianca Mollenhauer und Lara Wilke setzten sich im Angriff nach schönen Vorlagen von Janna Meiners kraftvoll durch. Nach einem 2:5 Rückstand im zweiten Durchgang wendete der Ahlhorner SV mit einem Zwischenspurt souverän das Blatt.
Ahlhorner SV - USC Bochum 2:0 (20:9, 21:19) Im zweiten Match machte der Ahlhorner SV dort weiter, wo er gerade aufgehört hatte. Das eigene Spiel harmonierte weiter wie am Schnürchen, Bochum wurde im Schnelldurchgang aus der Halle gefegt. Im zweiten Satz schlich sich der Schlendrian und ein Stück Überheblichkeit beim Ahlhorner SV ein. Der Gegner wurde auf die leichte Schulter genommen und führte prompt mit 14:11. In einer hektischen Schlussphase hatte der Ahlhorner SV nach dem 18:18 und 19:19 das Glück auf seiner Seite und siegte wiederum ohne Satzverlust. "Trotz des Ausfalls von Ilka Theesfeld klappte es schon sehr gut. Lara Wilke hat einen guten Part gespielt!" resümierte Trainerin Edda Meiners nach den beiden Erfolgen.

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Spitzenplatz als Ziel?
Vorschau auf die Hallenserie in der Frauen-Bundesliga
Schneverdingen, Voerde und Ahlhorn! Kaum einmal gelingt es einem anderen Verein, in die langjährige Phalanx dieser drei Großmächte des Damenfaustballs einzudringen. Die DM in Waibstadt hat diese unumstößliche Tatsache erneut drastisch unter Beweis gestellt; denn nicht einmal dem hoffnungsvollen Südersten TV Bretten, im Sommer 2004 noch leistungsstarker Deutscher Vizemeister und seit längerem der Angstgegner von Jahn Schneverdingen, war es diesmal vergönnt, einen dieser drei Großen auch nur ansatzweise in Schwierigkeiten zu bringen. Schade dabei neben dieser gewissen Berechenbarkeit des Frauenfaustballs allerdings, dass unserem ASV-Team der dritte Titelgewinn in Folge nicht vergönnt war.
Was soll man da für die Hallensaison 2005/2006 also schon Überraschendes erwarten? Natürlich werden diese Drei die Spitzenplätze und den DM-Kuchen wieder unter sich verteilen. Aber zumindest an der Lethe mahnt man immer wieder auch zur Vorsicht. Und heuer hat das einen ganz besonderen Grund, werden wir doch mit ziemlicher Sicherheit für längere Zeit auf unsere Angreiferin und Angabenschlägerin Ilka Theesfeld verzichten müssen, die sich eine schwere, noch nicht exakt diagnostizierte Knieverletzung zugezogen hat. An ihrer Stelle wird Lara Wilke, längst schon bundesligaerfahren, aus der Zweiten ins Erstligateam nachrücken.
Edda Meiners ist denn auch trotz Ilkas Ausfall optimistisch und hofft, in den ersten Auswärtsbegegnungen bereits drei oder möglichst vier Siege einzufahren, bevor es in eigener Halle am 27.11. (10.00 Uhr) zum großen Dreikampf der Gladiatoren kommt, die seit geraumer Zeit "auf Augenhöhe" agieren.
Hinter dem Toptrio der Liga vermuten wir ein enges Gerangel um die Plätze, und zwar zwischen allen sechs anderen Mannschaften. Vom Potenzial her dürften TG Berlin und der SV Moslesfehn die besten Chancen haben, sich vom Abstiegssumpf fernhalten zu können. Doch auch die vor Jahren stets sehr erfolgreichen und stark verjüngten Blumenthalerinnen und die routinierten Bochumerinnen werden hartnäckig um den erneuten Erhalt ihrer Ligazugehörigkeit kämpfen. Da mag man gespannt in die neuen Gesichter aus Güstrow und Leichlingen schauen, die sicherlich frischen Wind in den Bundesliga-Alltag bringen und ihre Chancen auf (mehr als) den Klassenerhalt suchen und nutzen wollen.
Gegen jedes dieser acht Teams müssen die Punkte erst einmal in trockene Tücher geholt werden. Sicher sollte das unseren in den letzten Jahren so erfolgreichen Mädels überwiegend gelingen. Denn als Welt- und Europapokalsieger und mehrfacher Deutscher Meister muss man sich hinter keinem verstecken. Aber gerade darin liegt auch die Gefahr, unterstellten doch einige Journalisten der Truppe eine gewisse "Sattheit" und meinten Überheblichkeit. Andererseits ist doch gerade in den letzten Jahren aus den jungen Himmelsstürmerinnen auch ein Team mit Erfahrung, Selbstdisziplin und Homogenität geworden, das mit überwiegend nicht einmal "Mitte 20" voll im Saft steht. Es ist an uns, mit Routine und Teamgeist, aber vor allem mit Einsatzbereitschaft, Trainingsfleiß und Frische die Skeptiker zu widerlegen. In diesem Sinne, Mädels, frisch ans Werk! Haut rein und stürmt wieder die Spitze!

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Feldsaison 2005

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04-09-05: Ahlhorn. Der Ahlhorner SV verteidigte mit zwei Erfolgen die Tabellenführung der Faustball Bundesliga der Frauen und sicherte sich damit zwei Wochen vor der Deutschen Endrunde in Waibstadt (Pforzheim) eine günstige Ausgangsposition.
Ahlhorner SV - SG Bademeusel 2:0 ( 20:12, 20:10) Das erste Match vor heimischen Publikum sah den favorisierten Ahlhorner SV in guter Form. Das Team von Trainerin Edda Meiners agierte auf hohem Niveau und ließ nie einen Zweifel an dem Sieger aufkommen. "Wenn wir oben mitmischen wollen, dann sind die Ergebnisse nur angemessen. Alles andere hätte unseren Ansprüchen nicht genügt!", kommentierte die Trainerin Edda Meiners.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:4, 20:13) Gegen den Landkreisnachbarn spielte der Ahlhorner SV wie aus einem Guss. Annika Lohse und Alexa Pabst ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren. Janna Meiners setzte mit konstanten Vorlagen ihre Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld immer wieder in Szene, so dass auch die Höhe des Sieges voll in Ordnung ging. "Nun geht es in zwei Wochen zur DM nach Waibstadt. Aber vorher werden wir am nächsten Samstag uns auf unserem Turnier noch einem Härtetest unterziehen!", steckte Edda Meiners die weitere Marschroute ab.

Damit beendete der Ahlhorner SV mit nur einer Saisonniederlage die Punktspielrunde. Das aber zählt während der Deutschen Meisterschaft nicht mehr viel. "Wichtig ist es, in Waibstadt auf dem Punkt topfit zu sein!" fordert Abwehrspielerin Alexa Pabst ihr Team.


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27-08-05: Schneverdingen. Der Ahlhorner SV eroberte in der Faustball Bundesliga der Frauen im Spitzenspiel die Tabellenführung zurück und kann die Fahrkarten für die DM in Waibstadt buchen.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 18:20) Das Schlagerspiel des Spieltages fand in der Lüneburger Heide statt. Hatte der Ahlhorner SV das Hinspiel und jüngst auch beim Aufeinandertreffen im Rahmen eines hochkarätigern Schweizer Turniers noch empfindlich verloren, so drehte man diesmal den Spieß herum. Die frisch- gebackenen Europameisterinnen Bianca Mollenhauer, Janna Meiners und Sabine Ansel boten auch in Schneverdingen eine starke Leistung. Dem standen aber Annika Lohse und Alexa Pabst in der Abwehr sowie Ilka Theesfeld als Zweitangreiferin um nichts nach. Nach einer 16:10 Führung musste Ahlhorn im zweiten Satz den Ausgleich hinnehmen, um dann in der Schussphase mit zwei sehenswerten Angriffen Mollenhauers den Sieg zu sichern.
Ahlhorner SV - VFK 01 Berlin 2:0 (20:9, 20:17) Die momentane Ahlhorner Spielstärke bekam auch Berlin deutlich zu spüren. Erst als der Ahlhorner SV im zweiten Satz im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel schleifen ließ, kam Berlin noch einmal auf. Ilka Theesfeld sorgte aber mit ihren gefährlichen Angaben für den entscheidenden Druck zu Satz- und Spielgewinn. "Nächste Woche könnte eigentlich die DM stattfinden, viel besser als heute gegen Schneverdingen geht es kaum!2, kann die Trainerin Edda Meiners die drei Wochen bis zur Meisterschaft kaum noch abwarten.
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10-07-05: Berlin. Moslesfehn. Der frischgebackene Europapokalsieger, der Ahlhorner SV, bewahrte in der Faustball Bundesliga der Frauen in Berlin seine gute Tabellenposition. Vor eigenem Publikum kam der SV Moslesfehn zu zwei Siegen, während TV Brettorf nach zwei weiteren Niederlagen den Abstieg nicht mehr vermeiden kann.
TG 48 in Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (20:15, 20:17) Einen ungefährdeten Auftakt legte der Ahlhorner SV in der Bundeshauptstadt hin. Auf knochentrockenem Rasen setzte sich die bessere Spielanlage der Mannschaft schnell durch. Bianca Mollenhauer punktete nach gelungenen Vorlagen von Janna Meiners in überragender Manier. Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren, so dass die Satzerfolge gegen die sich wacker wehrenden Berlinerinnen berechtigt waren.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:0 (20:8, 20:08) Das Schlagerspiel dieses Spieltages wurde um 12 Uhr mittags bei hohen Temperaturen den hohen Erwartungen kaum gerecht. Im ersten Durchgang gelang dem Ahlhorner SV fast alles. Voerde verzweifelte an sich selbst und machte dem Gegner das Siegen leicht. Auch im zweiten Satz konnten die Rheinländerinnen nicht zu ihrem Spiel finden. Der Europapokalsieger punktete weiter nach belieben und zeigte sich in Höchstform. "Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ist uns nicht mehr zu nehmen. Jetzt heißt es unsere Topform zu halten", bilanzierte sich Abwehrspielerin Alexa Pabst.
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Unsere Frauen werden Europapokalsieger !!!

Spitzenfaustball am See
Vorschau auf den Europapokal der Damen in Jona (2./3. Juli)
Wo kann man sich schon nach heißen Faustballgefechten unmittelbar vom Spielfeld aus in die kühlenden Fluten stürzen? Aber nicht allein wegen der traumhaften Lage des Stadions am Zürichsee ist Jona immer eine Reise wert. Der Traditionsclub aus dem Schweizer Kanton St. Gallen ist vielmehr international für seine vortreffliche Organisationsarbeit bekannt, und so liegt der Europapokal der Damen bei Karl Raymann und seinen Mitstreitern vom TSV sicher in besten Händen.
Unsere Mädel, die vor gut einem Jahr den Weltpokal aus Brasilien mitbrachten und auch 2005 gern nach Namibia geflogen wären, um ihn zu verteidigen (die Chance blieb uns leider vervoerdet), nehmen am 2./3. Juli als amtierender Deutscher Meister von Brettorf 2004 wieder einmal an der europäischen Endrunde teil und wollen, auch wenn Jona dazu beste Bedingungen böte, nicht allzu früh baden gehen.
Sollten unsere Mädel die Vorrunde gegen den starken österreichischen Titelträger SU Raika Zwettl sowie die eidgenössischen Topteams FBV Ettenhausen und FB Embrach überstehen und das Halbfinale erreichen, würde am Sonntag die Spitze der Gruppe A auf den ASV warten. Dazu könnten neben den favorisierten deutschen Teams TV Voerde und TV Bretten auch der FBS Schlieren, seines Zeichens eidgenössischer Titelträger, oder der österreichische Vizemeister Martin Sepp Neusiedl gehören.
Sicherlich werden Bianca, Ilka Lara, Janna, Alexa, Sabine und Annika samt Trainerin und Betreuerstab am Sonntag erneut in den Zürichsee eintauchen. Taucht dann eine Medaille mit?

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26-6-05: Ahlhorn. Brettorf. Der Start in die Rückrunde der Faustball Bundesliga der Frauen verlief für den Ahlhorner SV mit zwei Siegen optimal. Moslesfehn und Brettorf blieben jeweils ohne einen zählbaren Erfolg.
Ahlhorner SV - Blumenthaler TV 2:0 (20:17, 20:12) Die Partie gegen den Bremer Vorortverein brachte der Ahlhorner SV nach einigen Problemen im ersten Satz routiniert über die Bühne. Ohne die aus dienstlichen Gründen verhinderte Sabine Ansel zeigten Alexa Pabst und Annika Lohse nach anfänglichen Abstimmungsproblemen eine solide Abwehrleistung. Kaum zu bremsen war das Angriffsduo Bianca Mollenhauer und Janna Meiners, das vor eigenem Publikum hervorragend miteinander harmonierte. Da auch Ilka Theesfeld zunehmend Druck in ihre Angaben brachte, war der doppelte Punktgewinn im zweiten Durchgang eine reine Formsache.

Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:7, 20:9) Gegen den hohen Favoriten aus Ahlhorn hielt die junge Moslesfehner Crew nicht lange mit. Eine kaum zu bremsende Bianca Mollenhauer, unterstützt durch eine kompakte Leistung ihres Teams, fegte den Gegner förmlich vom Feld. Die im zweiten Durchgang eingewechselte Christina Lütkenhues fügte sich ausgezeichnet in das homogene Ahlhorner Team ein. Zum Schluss konnte Trainerin Edda Meiners sogar munter die Positionen tauschen lassen, ohne dass Ahlhorn seinen Rhythmus verlor. "Eine Woche vor dem Europapokal in der Schweiz scheinen wir gut gerüstet zu sein!", versprühte Edda meiners durchaus Optimismus vor dem wichtigen internationalen Termin.

12-06-05: Bademeusel. Der Ahlhorner SV verteidigte mit zwei Erfolgen an der polnischen Grenze in der Faustball Bundesliga der Frauen seinen zweiten Tabellenplatz. TV Brettorf und SV Moslesfehn blieben ohne Wochenendeerfolg.

TV Brettorf - Ahlhorner SV 0:2 ( 3:20, 12:20) Gegen den Landkreisnachbarn spielte der Ahlhorner SV wie aus einem Guss. Sabine Ansel, Annika Lohse und Alexa Pabst ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren. Janna Meiners setzte mit konstanten Vorlagen ihre Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld immer wieder in Szene, so dass auch die Höhe des Sieges voll in Ordnung ging. "Heute war für uns kein Blumentopf zu gewinnen!", ärgerte sich ein frustrierter Brettorfer Trainer Bernd Ellinghusen.
SG Bademeusel - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 9:20) Das zweite Match sah den favorisierten Ahlhorner SV in ähnlich guter Form. Das Team von Trainerin Edda Meiners agierte wieiterhin auf hohem Niveau und ließ nie einen Zweifel an dem Sieger aufkommen. "Wenn wir oben mitmischen wollen, dann sind die Ergebnisse nur angemessen. Alles andere hätte unseren Ansprüchen nicht genügt!", forderte die ehrgeizige Trainerin ihr Team. Nach Beendigung der Hinrunde steht der Ahlhorner SV nun mit deutlichem Abstand auf einem Tabellenplatz, der zur DM Qualifikation berechtigen würde.
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4-06-05: Berlin. Der Ahlhorner SV bezog in der Faustball Bundesliga der Frauen seine erste Saisonniederlage gegen TV Jahn Schneverdingen und verlor die Tabellenführung.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (20:17, 20:17) Das Schlagerspiel des dritten Spieltages fand in der Bundeshauptstadt statt. Die beiden ungeschlagenen ewigen Rivalen trafen zum nächsten Duell aufeinander. Nach der Niederlage im German Open Endspiel vor zwei Wochen drehte Schneverdingen diesmal den Spieß um. Ahlhorn hatte jeweils in den entscheidenden Satzphasen nichts mehr zuzusetzen und verlor knapp. Dabei vergab der Ahlhorner SV im ersten Satz eine 16:11 (!) Führung, im zweiten Durchgang sogar ein 17:14. "Insgesamt hat meine Mannschaft nicht schlecht gespielt, aber der letzte Biss fehlte! Zweimal hintereinander dürfen wir nach eigenen Führungen die Sätze nicht abgeben!", kritisierte Trainerin Edda Meiners die unnötige Niederlage.
VFK 01 Berlin - Ahlhorner SV 0:2 (6:20, 11:20) Den Ahlhorner Ärger über die verlorene Spitzenpartie bekam anschließend der gar nicht so schlechte Aufsteiger aus Berlin zu spüren. Bianca Mollenhauer im Zusammenspiel mit Janna Meiners fegte den Gegner förmlich vom Feld. Dabei konnten sie auf eine nun starke Abwehr mit Sabine Ansel, Annika Lohse und Alexa Pabst bauen.

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Nach dem furiosen Saisonstart möchte der Ahlhorner SV in der Frauen Bundesliga natürlich seine weiße Weste behalten. In Berlin muss das Team von Edda Meiners am Samstag gegen VFK Berlin und den bisher ebenfalls ungeschlagenen TV Jahn Schneverdingen antreten. Ob die Bundeshauptstadt ein gutes Pflaster für den Ahlhorner SV sein wird, wird man am Samstagabend wissen. "Ein Sieg gegen VfK Berlin ist Pflicht, gegen Schneverdingen wird die Tagesform entscheiden!", blickt Angreiferin Ilka Theesfeld auf den Samstag voraus.
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29-05-05: Ahlhorn. Berlin. Der frischgebackene German Open Sieger, der Ahlhorner SV, bewahrte in der Faustball Bundesliga der Frauen seine weiße Weste und sicherte sich mit zwei Siegen die Tabellenspitze. In Berlin kam der SV Moslesfehn mit zwei Niederlagen mächtig unter die Räder, während TV Brettorf seinen ersten Saisonsieg verbuchte.
Ahlhorner SV - TG 48 in Berlin 2:0 (20:11, 20:8) Einen überzeugenden Heimspielauftakt legte der Ahlhorner SV hin. Auf knochentrockenem Rasen setzte sich die bessere Spielanlage der Heimmannschaft schnell durch. Bianca Mollenhauer punktete nach gelungenen Vorlagen von Janna Meiners fast nach Belieben. Annika Lohse, Alexa Pabst und Sabine Ansel ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren, so dass die Satzerfolge gegen die sich wacker wehrenden Berlinerinnen auch in dieser Höhe berechtigt waren.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:0 (20:8, 21:19) Das Schlagerspiel dieses Spieltages wurde um 12 Uhr mittags bei hohen Temperaturen den hohen Erwartungen nicht gerecht. Im ersten Durchgang gelang der Ahlhorner SV fast alles. Voerde verzweifelte an sich selbst und machte dem Gegner das Siegen leicht. Der zweite Satz brachte endlich Spannung in die Partie. Einen 9:11 Rückstand wandelte Ahlhorn nach einer Auszeit postwendend in eine 13:11 Führung. Das folgende Angabenduell zwischen Ilka Theesfeld und der Voerde Ausnahmespielerin Petra Schmitthuysen ließ die Spannung bis zum 19:19 steigen. Gelungene Abwehraktionen von Sabine Ansel sowie clever verwandelte Angriffe durch Bianca Mollenhauer sicherten Ahlhorn den umjubelten Satz- und Matchgewinn in der Verlängerung. "Der Sieg gegen Vorde war wichtig für unser Selbstvertrauen!" freute sich die Trainerin Edda Meiners nach dem Doppelerfolg.
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Am kommenden Sonntag (29. 5.) geht es weiter in der Bundesliga. Der Ahlhorner SV trifft bei seinem ersten Heimpunktspieltag auf TG 48 Berlin und den bisher ungeschlagenen TV Voerde. "Mindestens ein Sieg ist Pflicht!" , fordert Abwehrspielerin Alexa Pabst ihr Team. Trainerin Edda Meiners möchte nach der Euphorie über den German Open Sieg am liebsten an die starken Leistungen in Berlin anknüpfen. "In dieser Form können wir auch gegen Voerde gewinnen!" Spielbeginn ist am Sonntag um 10 Uhr (gegen Berlin) und um ca. 12 Uhr (gegen TV Voerde). Sportplatz Stadion, Katharinenstraße.
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09-05-05: In der kommenden Woche (vom 14. bis zum 20. Mai) werden die Bundesligateams des Ahlhorner Sportvereins an den 1. German Open im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin teilnehmen. Über 500 Mannschaften haben zu diesem internationalen einwöchigen Faustballturnier gemeldet. Dabei wird die Ahlhorner Frauenmannschaft fast in Bestbesetzung (bis auf Sabine Ansel und Ilka Theesfeld) in Berlin antreten, während die Männer auf die Crew Sören Dahms, Karsten Bilger, Hauke Dahms sowie Till und Philip Meiners vertrauen. "In dieser Besetzung haben wir schon auf Vorbereitungsturnieren nicht schlecht ausgesehen!" sieht Kapitän Till Meiners dem internationalem Mammutturnier in Berlin durchaus optimistisch entgegen.
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08-05-05: Blumenthal. Zum Saisonauftakt der Faustball Bundesliga der Frauen sicherte sich der amtierende Deutsche Meister, der Ahlhorner SV, durch zwei Siege gleich eine führende Tabellenposition, während SV Moslesfehn mit einem Sieg und der TV Brettorf mit zwei Niederlagen starteten
Zu den ersten beiden Punktspielen der Frauen:
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (17:20, 17:20) Gegen den hohen Favoriten aus Ahlhorn hielt die Moslesfehner Crew lange mit. Die nasse Rasensituation bereiteten beiden Abwehrreihen große Schwierigkeiten. Erst in der Schlussphase setzten sich Ahlhorns kraftvolle Angreiferinnen Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld nach guten Vorlagen von Janna Meiners mehr und mehr in Szene. Im folgenden Durchgang hatte sich die ASV-Abwehrreihe mit Alexa Pabst, Annika Lohse und Sabine Ansel auf die widrigen Platzverhältnisse besser eingestellt. Den Neun-Punkte-Vorsprung verspielte Ahlhorn dann gegen Satzende etwas nachlässig.
Blumenthaler TV - Ahlhorner 0:2 (16:20, 17:20) Auch die Partie gegen den Bremer Vorortverein brachte der Ahlhorner SV routiniert über die Bühne. Einen komfortablen Vorsprung jeweils zur Satzmitte machte den Ahlhorner SV immer wieder leichtsinnig, so dass es zum Schluss immer etwas knapper wurde. "Wir haben heute unser Pflichtprogramm in teilweise erstaunlicher Frühform problemlos bewältigt!" freute sich die Trainerin Edda Meiners über die Erfolge.


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Unsere Frauen haben es leichter
Vorschau auf die Bundesligasaison 2005
Sie sind der Titelverteidiger von Brettorf und haben in den letzten Jahren alle nationalen und internationalen Trophäen abgeräumt, die es zu gewinnen gibt. Ergo: Die
Frauen des ASV werden auch in der Freiluftserie 2005 durch die Bundesliga marschieren und können die DM-Hotelbetten in Waibstadt eigentlich schon jetzt fest buchen! So denken und empfinden doch die meisten Faustballer in der Republik.
Na gut, mit der Geschlossenheit einer immer noch jungen, aber bereits erfahrenen, erneut unveränderten und homogenen Truppe sowie mit der Vielzahl an Erfolgen bis hin zum Weltpokal spricht vieles für die Berechtigung dieser optimistischen Einschätzung. Doch zumindest zwei Mannschaften - so hat auch die Hallenserie gezeigt - könnten den Mädels von Edda Meiners gehörig die Suppe versalzen: der TV Voerde und Jahn Schneverdingen. Sicherlich werden diese beiden Überteams und der ASV wieder die Liga dominieren. Aber warum sollte nicht aus der Gruppe der anderen auch einmal ein Phönix aus der Asche aufsteigen und den begehrten dritten Platz erobern, Blumenthal oder Moslesfehn unterstellt man solche Ambitionen schon seit längerer Zeit.

Bei den
Männern ist diese Situation sogar längst Wirklichkeit. Brettorf und Hamm wird man die Qualifikation kaum nehmen können, doch ob der TKH - wie im letzten Jahr - oder der Deutsche Vizemeister aus der Stadt des Chemiegiganten Bayer oder der bis in die Eingeweide motivierte MTV Diepenau oder evtl. wieder der ASV die letzte Fahrkarte wird lösen können? Wer wagt es zu sagen?
Für hinreichend Spannung dürfte also allemal gesorgt sein, wenn am 7./8. Mai die Saison im Faustballoberhaus beginnt, übrigens ausschließlich mit krachenden Lokalderbies in Moslesfehn bzw. Blumenthal.
Zu Heimspielen wird es dann erst zum Monatswechsel Ende Mai/Anfang Juni kommen, wenn das Berliner Großereignis bereits Geschichte ist.
Sicher werden es Eddas Ladies in diesem Sommer insgesamt etwas leichter haben als die wackeren Streiter von Uli dem Schrecklichen. Aber ein gehöriges Wort mitsprechen bei der Vergabe der DM-Tickets für Waibstadt wollen beide ASV-Teams! Und da sollten wir uns einfach fest an die vorletzte Endrunde 2003 in Heinsberg erinnern! Muss man mehr sagen?

Hallensaison 2004/05

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DM Bronze nach großen Kampf für unsere Frauen

DM am 5./6. März in Stuttgart

Die Nordwest-Zeitung schrieb:

FAUSTBALL-DM Meiners-Team scheitert in dramatischem Halbfinale am Vizemeister
VON FRIED-MICHAEL CARL
Das beste Spiel der Vorrunde lieferten sich Ahlhorn und der spätere Meister Voerde. Der ASV wurde Dritter.

Grund zur Freude hatten die beiden Ahlhornerinnen Ilka Theesfeld (links) und Janna Meiners nur im ersten Satz gegen den späteren Vizemeister Schneverdingen.
BILD: CHRISTOPH BECKMANN

AHLHORN/STUTTGART - Drei Mal in Folge gingen die Faustballerinnen des Ahlhorner SV zuletzt bei Deutschen Meisterschaften in der Halle oder auf dem Feld aus den Finalspielen als Sieger hervor. Gestern endete diese Serie. Bei den Hallen-Titelkämpfen in Stuttgart kam das Aus nach einem dramatischen Halbfinale. Am Ende blieb den Spielerinnen um Trainerin Edda Meiners hinter Meister TV Voerde und Jahn Schneverdingen immerhin noch der dritte Platz.

Dabei sah es nach dem ersten Satz des Halbfinales gegen den Nordrivalen Jahn Schneverdingen ganz nach einem klaren Sieg der ASV-Frauen aus. Beim 20:7-Erfolg klappte einfach alles. "Das lief zu glatt", kommentierte Abteilungsleiter Ulrich Meiners, der bei seinem Team auch im zweiten Abschnitt anfangs noch Vorteile sah (11:8, 12:9). Dann aber kam Schneverdingen auf, glich aus (16:16) und übernahm die Führung (18:16). Der ASV konterte zwar noch einmal (18:18). Unkonzentriertheiten und leichte Fehler ließen den Satz aber verloren gehen.

Durchgang drei entwickelte sich zu einem spannenden und hochklassigen Schlagabtausch, in dem beide Teams aufopferungsvoll kämpften. Ahlhorn startete schlecht, agierte nervös und blieb im Angriff zu drucklos. 5:10 hieß es zum Seitenwechsel. Das Team gab sich aber nicht geschlagen, arbeitete sich heran (14:18) und kam noch zum Ausgleich. Wenig später wurde der erste Matchball abgewehrt. Die Chance war auch beim zweiten Matchball des Teams aus der Heide gegeben. Der Schlag von Bianca Mollenhauer aber touchierte knapp die Leine - aus und vorbei.

Den Frust von der Seele spielten sich Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Alexa Pabst, Annika Lohse, Janna Meiners, Sarah Einert und Sabine Ansel nur 20 Minuten nach Ende des Halbfinales, als sie im Spiel um Platz drei den Süd-Meister TV Bretten aus der Halle schossen. Die Satzergebnisse von 20:6 und 20:9 machten deutlich, dass sie noch einmal zeigen wollten, dass mehr möglich gewesen wäre.

Dabei hatten alle Beobachter dem ASV als einzigem Team zugetraut, dem hohen Favoriten TV Voerde Paroli zu bieten. Denn im ersten Vorrundenspiel dieser Titelkämpfe zeigten beide Teams das beste Spiel der Titelkämpfe. Zwar wurde Abschnitt eins deutlich (13:20) verloren, weil TV-Schlagfrau Petra Schmitthuysen schneller ins Spiel fand als ihre Kontrahentin Bianca Mollenhauer. Im zweiten Satz waren die Verhältnisse dann genau umgekehrt (20:13). Die beiden Schlagfrauen lieferten sich im dritten Durchgang ein imponierendes Duell, wobei allerdings auch die anderen Mannschaftsteile erheblichen Anteil an einem hochklassigen Spiel besaßen. Der dritte Satz war geprägt von Punkteserien auf beiden Seiten. Dem Ahlhorner 5:0 folgte das 8:6 für Voerde. Beim 11:11 war wieder alles offen. Ahlhorn geriet 11:14 ins Hintertreffen, um dann 16:14 zu führen. Etwas fehlendes Glück brachte Voerde wieder ins Spiel und am Ende zum Sieg.

Die Pflichtaufgabe gegen den Süd-Zweiten TSV Niedernhall entwickelte sich für die Ahlhornerinnen im ersten Satz zu einem mühevollen Unterfangen. Daran änderte sich auch bis zum 7:7 in Durchgang zwei nichts. Dann aber war der Widerstand der Süddeutschen gebrochen und das Halbfinale erreicht. Es sollte die Endstation für den Titelverteidiger sein.


DEUTSCHE MEISTERSCHAFT IM HALLENFAUSTBALL DER FRAUEN
(STAMMHEIM, 5./6. MÄRZ 2005)


Sie fahren zwar als Titelverteidiger zur Deutschen Meisterschaft, sehen sich aber nicht in der Favoritenrolle. Eher machen sich die Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins mit gemischten Gefühlen auf die Reise nach Stuttgart-Stammheim, wo am Wochenende das Rennen um den nationalen Titel in die Endphase geht.
Vorsichtiger als erwartet fällt daher die Einschätzung der Trainerin Edda Meiners aus, die bereits mit dem berühmten Platz auf dem Treppchen mehr als zufrieden wäre: "Die Bundesligasaison ist nicht ganz optimal für uns gelaufen, mindestens drei andere DM-Teilnehmer sind besser oder gleichstark einzuschätzen, es wird also eine ganz enge Kiste. Und der Grippevirus hat auch alles andere als einen Bogen um Ahlhorn gemacht."
Als Dritter der Nordbundesliga - allerdings mit einem komfortablen Vorsprung von gleich zehn Punkten - qualifizierte sich der ASV zum mittlerweile elften Male seit 1982 für die Endrunde um die Deutsche Hallenmeisterschaft. Um den Einzug in das Halbfinale zu schaffen, muss in der Vorrunde mindestens ein Sieg her, der gegen den Südzweiten TSV Niedernhall, einen alten Bekannten aus den 90-er Jahren, sicher leichter zu erzwingen sein dürfte als gegen den TV Voerde, der sich als souveräner Tabellenerster der starken Nordstaffel die DM-Fahrkarte sicherte. "Voerde gilt als Topfavorit auf die Goldmedaille und ist im Moment nur zu schlagen, wenn man über 100 % der eigenen Leistung abrufen kann.", gibt Meiners zu bedenken.
Sollte in den Vorrundenspielen am Sonnabend zumindest der zweite Platz herausspringen, so wartet tags darauf im Halbfinale der TV Jahn Schneverdingen oder der TV Karlsruhe-Bretten auf die Meiners-Schützlinge. Diesen beiden Teams traut man zu, sich in der Parallelgruppe gegen den Süddritten NLV Vaihingen durchzusetzen. Das Team aus der Lüneburger Heide gilt als ewiger Widersacher des ASV und setzte sich in der Bundesliga zweimal gegen den Deutschen Meister durch. Die Badener dagegen sind den Norddeutschen noch von der Brettorfer Freiluft-DM als dynamische, kampfstarke Truppe in Erinnerung, die im Finale nur mit Mühe besiegt werden konnte. "Im Reigen der letzten Vier werden die Karten immer neu gemischt.", weiß Edda Meiners. "Da kann jeder jeden schlagen! Vor allem diesmal glaube ich an ein verdammt offenes Rennen!"
Dem Grippevirus wie den Gegnern Paroli zu bieten und die Erfahrung der letzten erfolgreichen Jahre in die Waagschale zu werfen, muss die Devise ihrer Mannschaft lauten. Denn wenn sie auch nicht unbedingt als Favorit nach Stuttgart-Stammheim reist, so hofft sie doch heimlich darauf, die umfangreiche Ahlhorner Trophäensammlung um eine weitere DM-Medaille erweitern zu können. Es wäre im elften Anlauf die achte.

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Braschoss. Zum Abschluss der Faustball Bundesliga der Frauen festigte der Ahlhorner SV mit zwei Siegen seinen dritten Tabellenplatz.
Braschosser TV - Ahlhorner SV 0:2 (18:20, 11:20) Gegen den Abstiegskandidaten aus dem Siegerland spielte Ahlhorn wie aus einem Guss. Sabine Ansel und Alexa Pabst, die die grippekranke Annika Lohse ersetzte, ließen in der Abwehr nicht einen Ball durch. Auch im zweiten Durchgang punkteten Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld nach Belieben.
TG in Berlin - Ahlhorner SV 1:2 (8:20, 20:17, 11:20) Die Berliner Mannschaft war für den Ahlhorner SV schon immer ein unangenehmer Gegner. Nach dem Gewinn des ersten Durchganges ließ der Ahlhorner Angriff die Zügel etwas schleifen. Prompt kam Berlin auf und erkämpfte den Satzausgleich. Anschließend beherrschte Janna Meiners mit ihrem Aktionsradius das Mittelfeld. Bianca Mollenhauer fand zu ihrer alten Stärke zurück und Ilka Theesfeld sorgte mit ihren Angaben für den nötigen Druck. "Das waren zwar Pflichtsiege, aber gewinnen muss man auch erst einmal", resümierte eine zufriedene Trainerin Edda Meiners. Nun rangiert der Ahlhorner SV auf dem dritten Tabellenplatz, da weder Voerde noch Schneverdingen strauchelten.
Bei der DM in zwei Wochen in Stuttgart wird Ahlhorn in seiner Vorrundengruppe zuerst auf Voerde und anschließend auf TSV Niederhall treffen.

DOPPELQUALIFIKATION DER ASV-FAUSTBALLER

Zum ersten Male in der an Erfolgen reichen Geschichte der Ahlhorner Faustballer qualifizierten sich am Wochenende das Frauen- wie das Männerteam für die Deutschen Hallenmeisterschaften 2005. Was unter freiem Himmel ab und an bereits gelang, ist mit diesem überraschenden Doppelschlag nun auch unter dem Dach erstmals möglich geworden.
Hatte man der Frauenmannschaft, die immerhin den Deutschen Meistertitel verteidigt, einen solchen Erfolg sicherlich zugetraut, so erscheint es fast als Sensation, dass auch die Herren den Sprung zur Endrunde in Coburg geschafft haben. Mit einem unangefochtenen 3:0 (20:10, 20:6, 20:13) gegen den schwachen Absteiger SV Großenaspe wurde am Freitag nicht mehr als eine Pflicht erfüllt. Einen ungleich dickeren Brocken hatten Nils-Christoffer Carl, Philip und Till Meiners, André Poguntke, Hauke und Thorge Dahms, Karsten Bilger und Eugen Pflaum am Sonnabend aus dem Weg zu räumen. Beim ambitionierten TK Hannover sah es zunächst nach einer bitteren Enttäuschung und derben Klatsche aus, die die DM-Teilnahme zumindest in Frage gestellt hätte, gerieten die Jungs von der Lethe doch schnell mit 10:20 und 13:20 ins Hintertreffen, und auch im dritten Satz führte der TKH bereits schier uneinholbar mit 18:13. Doch als keiner mehr einen Pfifferling auf den ASV gab, zog die Truppe sich mit bravorösem Kampf am eigenen Schopfe aus dem Sumpf, wehrte dank der aufopferungsvoll kämpfenden Abwehrspezialisten Hauke Dahms, Till Meiners und André Poguntke zwei Matchbälle ab und riss den Satz noch aus dem Feuer (22:20). Der vierte Durchgang war erst recht nichts für schwache Nerven, doch mit einem knappen 20:18 glich der ASV zum 2:2 aus. Jetzt allerdings war der Widerstand der Hannoveraner gebrochen, sodass der Gastgeber im Entscheidungssatz mit sage und schreibe 20:9 aus der eigenen Halle gefegt wurde.
Unbändiger Jubel über den Husarenstreich von Hannover und Stolz auf eine ausgezeichnete Saisonleistung, die letztlich im zweiten Tabellenplatz und in der DM-Teilnahme gipfelte, begleitete die Akteure nach Hause zurück, wo auch das Frauen-Team gerade die erneute DM-Qualifikation in trockene Tücher gebracht hatte. Allerdings ging es bei den Damen in der Halle am Lemsen weniger spektakulär zu. Mit einem souveränen 2:0 gegen den ehemaligen Widersacher TV Blumenthal (20:11, 20:16) gelang es den Akteurinnen von Trainerin Edda Meiners recht sicher, die theoretisch zur endgültigen Endrundenteilnahme noch nötigen letzten beiden Punkte einzufahren. Für Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Janna Meiners, Alexa Pabst, Sabine Ansel und Annika Lohse gab es anschließend gegen Jahn Schneverdingen allerdings einen kleinen 1:2-Dämpfer. Trotz guter Abwehrleistungen ging das Topspiel gegen den Tabellenzweiten knapp mit 16:20, 20:13 und 17:20 verloren.
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Während die Herren nun am 26./27. Februar um den Titel des Deutschen Hallenmeisters spielen und in Coburg eher als Außenseiter an den Start gehen, müssen die ASV-Frauen eine Woche später in Stuttgart-Stammheim ihren Titel verteidigen. Gegen die starken Nordteams aus Voerde und Schneverdingen und den Feldvizemeister aus Bretten dürfte das allerdings ein schwieriges Unterfangen werden. "Schon die Doppelteilnahme, die erste in der Vereinsgeschichte, ist ein Mordserfolg!", freut sich der ASV-Vorsitzende Siegfried Kamp. "Wenn dann noch eine Medaille herausspringen sollte, wäre das der Gipfel!"


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12-02-05: Ahlhorn. Mit einem Sieg und einer Niederlage verteidigte der Ahlhorner SV in der Faustball Bundesliga der Frauen den dritten Tabellenplatz, verpasste aber die Chance, Rang zwei zu erkämpfen.
Ahlhorner SV - TV Blumenthal 2:0 (20:11, 20:16) Gegen die junge Mannschaft des Bremer Vorortvereins hatte der Ahlhorner SV anfangs überhaupt keine Probleme. Die Abwehrreihe mit Annika Lohse , Sabine Ansel und Janna meiners stand wie eine "Eins", Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld setzten sich im Angriff kraftvoll durch. Nach einem 8:11 Rückstand im zweiten Durchgang wendete der Ahlhorner SV mit einem Zwischenspurt souverän das Blatt. In der Abwehr überzeugte nun Alexa Pabst mit guten Leistungen.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen 1:2 (16:20, 20:13, 17:20) Um den zweiten Tabellenplatz ging es in diesem Match. Insgesamt zu fehlerhaft agierte der Ahlhorner SV im ersten Satz im Angriff. Schneverdingen lag schnell in Führung und verteidigte diesen Vorsprung gekonnt. Auch die Einwechselung von Lara Wilke als Angabenschlägerin brachte nicht die erhoffte Wende. Mit 8:1 startete Ahlhorn im zweiten Durchgang und dominierte souverän bis zum Schluss. Im Entscheidungssatz setzte sich Schneverdingen von 10:8 auf 17:9 deutlich ab. Aber der Ahlhorner SV kam unter dem Jubel der Zuschauer noch einmal zurück und verkürzte auf 15:17 und 17:19. Trotzdem reichte es nicht ganz. Schneverdingen glückte im dritten Anlauf der entscheidende Siegpunkt. "Mit der Leistung meiner Mannschaft kann ich nicht ganz zufrieden sein. Gerade vor eigenem Publikum müssen wir gegen den direkten Konkurrenten gewinnen!", kritisierte die Trainerin Edda Meiners die Leistung ihres Teams.

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Vorschau auf den 12. Februar in Ahlhorn
ASV GEGEN BLUMENTHALER TV UND TV JAHN SCHNEVERDINGEN


Die DM-Qualifikation endgültig in trockene Tücher zu bringen, ist das eindeutige Ziel der Erstligafaustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins. Vor eigener Kulisse ist dazu Gelegenheit, wenn es am Sonnabend, dem 12. Februar, gegen die alten Widersacher aus Bremen-Blumenthal und Schneverdingen geht (15.00 Uhr, Halle am Lemsen).
Waren die Begegnungen dieser drei Clubs noch vor wenigen Jahren absolute Faustball-Leckerbissen, so hat sich der TV Blumenthal in jüngster Zeit aus der engeren Spitze der Bundesliga verabschiedet, in der Voerde, Schneverdingen und Ahlhorn mit deutlichem Vorsprung ihre Kreise ziehen. So sollte die junge Truppe aus Bremen eigentlich nicht mehr den ehemals starken Stolperstein für die Mannschaft von ASV-Trainerin Edda Meiners darstellen. Anders stehen die Aktien im Spitzenspiel des Tabellenzweiten und -dritten: Das Prestigeduell mit Jahn Schneverdingen wird in erster Linie für die Rangfolge der ersten drei Teams der Nordbundesliga und insofern für die Zusammensetzung der DM-Vorrundengruppen von Bedeutung sein.
"Wichtig ist für uns in erster Linie nur, dass wir als Titelverteidiger wirklich wieder die DM-Quali schaffen. Es wäre natürlich das Sahnehäubchen auf einer guten Saison, wenn wir den Sack gerade vor eigenem Publikum zumachen könnten, und das ausgerechnet gegen Blumenthal und Schneverdingen.", steckt ASV-Abwehrspezialistin Annika Lohse das Ziel deutlich ab. Mit zwei Erfolgen könnte ihr Team am Sonnabend klare DM-Signale setzen.
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29-1-05: Bochum. Mit zwei Erfolgen setzte der Ahlhorner Sportverein seine Siegesserie in der Rückrunde der Faustball Bundesliga der Frauen fort, während der TV Brettorf nach zwei weiteren Niederlagen den Abstieg nur noch theoretisch abwenden kann. SV Moslesfehn meldete sich mit zwei makellosen Siegen auf Rang vier zurück.

TV Brettorf - Ahlhorner SV 1:2 (11:20, 20:17, 6:20) Der Ahlhorner SV schien kurzen Prozess machen zu wollen. Alexa Pabst und Annika Lohse ließen in der Abwehr kaum einen Ball passieren. Nach einer überraschenden 5:0 Führung des TV Brettorf im zweiten Durchgang kämpfte sich der Ahlhorner SV mit Mühe heran. Bei der 17:15 Führung rechneten alle mit einem schnellen Ende. Doch die erstmals in der Abwehr eingesetzte Karen Macke musste tatenlos mit ansehen, wie fünf Punkte in Folge für den Brettorfer Satzausgleich sorgten. Im Entscheidungssatz kannten Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld mit ihren Angriffen jedoch kein Pardon mehr. Brettorf wurde deutlich aus der Halle gefegt.
USC Bochum - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 16:20) Die Begegnung des Tabellenvierten gegen den Tabellendritten versprach auf dem Papier eine spannende Angelegenheit zu werden. Auf dem staubigen Hallenboden dominierte jedoch nur der Ahlhorner SV. Das Team um den Mittelfeldmotor Janna Meiners machte von Beginn an deutlich, wer das Sagen hatte. Eine kleine Schwächeperiode der Angreiferinnen Mitte des zweiten Durchganges führte den Ahlhorner SV nicht von der Erfolgsspur ab. "Nun können wir eigentlich die Fahrkarten zur DM in Stuttgart buchen!", freute sich die Angreiferin Bianca Mollenhauer über die beiden Erfolge. Denn nur noch theoretisch kann dem Ahlhorner SV die DM Teilnahme streitig gemacht werden.

Heimspiele am Sonntag, 23. Januar

Ahlhorn. Einen Rückrundenauftakt nach Maß vermeldete der Ahlhorner Sportverein in der Faustball Bundesliga der Frauen.
Ahlhorner SV - TV Voerde 2:1 (11:20, 20:15, 20:18) Völlig von der Rolle schien der Ahlhorner SV im Spitzenspiel gegen den frischgebackenen Europapokalsieger aus Voerde. Bis zum 3:11 produzierten Ilka Theesfeld und Bianca Mollenhauer mit den Angaben einen Fehler nach dem anderen. Beim 8:13 im zweiten Durchgang schien das Spiel gelaufen. Voerde wurde etwas unaufmerksamer und Ahlhorn nutzte die Chance zum Satzausgleich. Auf hohem Niveau kämpften beide Teams im Entscheidungssatz. Neben Bianca Mollenhauer, die nun kaum noch zu bremsen war, steigerte sich Ilka Theesfeld von Minute zu Minute. Auch in der Abwehr boten Annika Lohse, Sabine Ansel und Janna Meiners starke Paraden, die das Publikum mit Beifall auf offener Szene bedachte. 13:16 lag Ahlhorn trotzdem zurück und bog mit einer sensationellen Leistung im Schlussspurt die Partie zum umjubelten Sieg.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:12, 20:14) Der Sieg gegen Voerde gab Ahlhorn das Selbstvertrauen, den unangenehmen Gegner aus dem Landkreis jederzeit auf Distanz zu halten. Im zweiten Durchgang übernahm Geburtstagskind Lara Wilke die Angabe und den Zweitangriff. Trotz einiger Unachtsamkeiten in der Abwehr schaukelte Ahlhorn das Spiel sicher nach Hause. "Tabellenplatz drei gefestigt und den Angriff auf die Spitze gestartet! So kann es weiter gehen!", kommentierte Trainerin Edda Meiners.
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Einen Doppelpack an Heimspielen gibt es für die Ahlhorner Faustballfans am Wochenende: Am Freitagabend wollen die Männer ihren dritten Platz verteidigen, während die Frauen am Sonntagmorgen zu zwei Spitzenspielen auflaufen.

Vorschau: Heimspiele am Sonntag, 23. Jan., 10 Uhr, gegen TV Voerde und SV Moslesfehn

Ahlhorn. Zu einem echten Knüller und dem Spitzenspiel der Liga kommt es am frühen Sonntagmorgen in der Faustball Bundesliga der Frauen in Ahlhorn. Die Revanche der bitteren Niederlage des Europapokalhalbfinals von vor zwei Wochen in der Schweiz steht an: Der Ahlhorner SV trifft auf den Tabellenführer und frisch gebackenen Europapokalsieger TV Voerde. Dieses Match gegen die momentan beste deutsche Vereinsmannschaft im Hallenfaustball mit der überragenden Petra Schmidthuysen im Angriff bedarf eigentlich keines weiteren Kommentars. "Wir können eigentlich nur gut aussehen!", meint Angabenspezialisten Ilka Theesfeld. "Alles andere als eine Niederlage gegen Voerde wäre eine Überraschung!"
Wichtiger für den Verlauf der Saison und für die Festigung des dritten Tabellenplatzes ist die folgende Partie gegen den Kreisnachbarn SV Moslesfehn. Die junge Mannschaft vom Küstenkanal, die sich unter Trainer Frank Kannegießer inzwischen zu einem äußerst ernst zu nehmenden Gegner entwickelt hat, möchte dem Ahlhorner SV natürlich allzu gern ein Bein stellen. Vor allem Melanie Zingrosch wird in ihrer alten Heimat alles daran setzen, gegen ihre ehemaligen Mannschaftskameradinnen so gut wie möglich auszusehen. "Alles spricht von dem Match gegen Voerde, das passt mir gar nicht !", schimpft Trainerin Edda Meiners. "Viel bedeutender ist für uns die Partie gegen Moslesfehn!" Am Sonntagmittag wird man wissen, ob der Ahlhorner SV der Doppelbelastung stand gehalten hat und sich nach dem Spitzenspiel noch einmal zu einer guten Leistung motivieren kann. Denn die wird mindestens notwendig sein, um nicht gegen den Kreisrivalen den Kürzeren zu ziehen.
(Sonntag, 23. Januar, 10 Uhr: Ahlhorner SV - TV Voerde, ca. 12.15 Uhr: Ahlhorner SV - SV Moslsfehn , Sporthalle Graf-von-Zeppelin-Schule)

Der Ahlhorner Sportverein wird in folgender antreten: Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke (Angriff), Janna Meiners (Zuspiel), Annika Lohse, Sabine Ansel, Alexa Pabst (Abwehr); Trainerin: Edda Meiners .

Hallenfaustball Europapokal der Damen: Der Ahlhorner SV kämpft um den Titel am 8./9. Januar in Embrach/Schweiz

Schweiz. Kaum fängt das Jahr 2005 an, da steht der erste Höhepunkt für die Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins auf dem Programm: Der Kampf um den Europapokal der Frauen in der Schweiz.
Am Freitag (7.1. 05) wird der amtierende deutsche Hallenmeister nach Embrach in der Schweiz reisen, um zumindest einen Platz auf dem Treppchen zu erklimmen. "Eigentlich wollen wir in jedem Fall das Halbfinale erfolgreich überstehen, aber das wird sicher das schwerste Match!" erklärt Nationalspielerin Bianca Mollenhauer. Paradoxerweise wurde dem Ahlhorner Sportverein für das Halbfinale am Samstag der vermeintlich stärkste Konkurrent, der amtierende Europapokalgewinner und ungeschlagene Bundesligaspitzenreiter TV Voerde zugelost.
Natürlich will das Team von Edda Meiners trotzdem alles versuchen, nach 2003 den Pokal zum zweiten Male nach Ahlhorn zu holen. Nach einem kaum zu erhoffenden Sieg gegen Voerde stände dann der Gewinner des Matches zwischen dem Schweizer Meister FB Embrach und dem österreichischen Meister Union Arnreit für das Finale auf dem Programm.
"Über diese Gegner müssen wir uns erst einmal keine Gedanken machen, denn soweit sind wir längst nicht!" warnt Trainerin Edda Meiners. Gegen TV Voerde hat der Ahlhorner Sportverein das erste Punktspiel in der laufenden Bundesligasaison überdeutlich verloren. "Da lagen Welten zwischen uns", weiß die Trainerin nach der deftigen Niederlage Anfang November noch heute. "Aber jedes Match ist anders. Wir müssen einfach unsere Chancen nutzen!"
Auch im Fall einer Niederlage im Halbfinale hätte der Ahlhorner SV noch Ziele für das kleine Finale um Bronze. "Wir wollen unbedingt eine Medaille!" stellt Abwehrspielerin Sabine Ansel klar.
Wenn dann am Sonntag ab 10.00 Uhr die Medaillen ausgespielt werden, dürfte die Kondition ein ausschlaggebender Faktor sein, da alle Europapokal-Begegnungen über drei Gewinnsätze ausgeschrieben sind. Am frühen Sonntagnachmittag wird feststehen, wie die "Mission Europapokal" für Theesfeld, Mollenhauer und Co. ausgegangen ist.

Der Ahlhorner Sportverein wird in folgender Aufstellung in Österreich antreten: Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke (Angriff), Janna Meiners, (Zuspiel), Annika Lohse, Sabine Ansel, Alexa Pabst (Abwehr); Trainerin: Edda Meiners, Betreuer: Arne Koopmann.

5-12-04: Berlin.
ASV GEGEN BRASCHOSSER TV (2:0) UND TG BERLIN (2:0)

Ein Blick auf die Tabelle der Bundesliga im Faustball der Damen bringt nicht viel Neues: Mit dem TV Voerde und Jahn Schneverdingen liegen die gewohnt starken Teams auf den ersten Plätzen, gefolgt vom Deutschen Meister und Weltpokalsieger Ahlhorner SV, der zwar gegen seine Mitkonkurrenten Federn ließ, aber sonst alle Spiele gewann.
So gab es auch beim Gastspiel in der Bundeshauptstadt keinerlei Überraschungen. Die Ahlhornerinnen sicherten sich, ohne wirklich gefordert zu werden, die Punkte. Denn der Abstiegskandidat Braschosser TV konnte Bianca Mollenhauer, Sabine Ansel und Co. kaum Paroli bieten und unterlag auch in der Höhe verdient mit 7:20 und 13:20, wobei die im zweiten Durchgang eingwechselte Nachwuchsangreiferin Lara Wilke einen starken Eindruck an der Leine hinterließ. Auch im anderen Match, nunmehr gegen den unangenehm zu spielenden Gastgeber TG Berlin, stand die ASV-Fünf sicher. Das Zusammenspiel bei kurzen Angriffen des Gegners, bisher die Achillesferse des Deutschen Meisters, scheint immer besser zu klappen, und so hatte das Team von der Spree beim 20:14 und 20:13 eigentlich keine reelle Erfolgschance.
Nach Beendigung der Hinrunde haben die Ahlhornerinnen als Tabellendritter nun mit vier Minuspunkten bereits einen komfortablen Vorsprung auf den Vierten aus Blumenthal und können in aller Ruhe Weihnachten und Neujahr feiern. Bevor die Winterpause der Bundesliga mit einem spannenden Heimspieltag gegen Tabellenführer Voerde und Kreisnachbar Moslesfehn fortgesetzt wird, wartet auf die Truppe von Trainerin Edda Meiners mit dem Europapokal in der Schweiz Anfang Januar allerdings noch eine ganz besondere Herausforderung von internationalem Kaliber.

27-11-04: TV Blumenthal - Ahlhorner SV 1:2 (20:10, 9:20, 15:20) Gegen den wiedererstarkten, bisher ungeschlagenen Bremer Vorortverein hatte der Ahlhorner SV anfangs überhaupt nichts zu bestellen. Vor allem mit kurz geschlagenen und halblang geschlenzten Angriffen stürzte die Bremer Angreiferin Andrea Besser den Ahlhorner SV von einer Verlegenheit in die andere. Über leidenschaftlichen Kampf quälte sich Ahlhorn anschließend zum Satzausgleich. Im entscheidenden Durchgang sorgte die stabile Abwehr um Sabine Ansel und Annika Lohse für den eigenen Spielaufbau, den Janna Meiners und Bianca Mollenhauer mit gelungenen Kombinationen abschlossen. Trotzdem musste Ahlhorn nach einer 13:7 Führung den 14:14 Ausgleich hinnehmen. Erst dann glückte die Sieg bringende Angriffsserie.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:1 (14:20, 20:13, 20:8) Trotz des schweren ersten Spiels legte der Ahlhorner SV, nun mit einer überzeugenden Alexa Pabst auf der Vorne-Rechts Position, los wie die Feuerwehr. Im zweiten Durchgang machten sich die Strapazen des ersten Spiels bemerkbar. Angreiferin Bianca Mollenhauer punktete nicht mehr so konsequent wie zuvor. Schneverdingen kam ins Match zurück und erreichte auch aufgrund einiger Missverständnisse in der Ahlhorner Abwehr den umkämpften Satzausgleich (über 10:6 und 15:13). Spätestens im sechsten Satz ohne Pause fehlte dem Ahlhorner SV die Angabenspezialistin Ilka Theesfeld sehr. Man musste nun dem schweren Programm Tribut zahlen. Der Gegner wirkte wesentlich frischer, während das ASV-Team nach über drei Stunden Gesamtspielzeit in dem Entscheidungssatz nichts mehr zuzusetzen hatte. "Mit dem Sieg gegen Blumenthal liegt der dritte Platz zumindest in unserer eigenen Hand!", versuchte Trainerin Edda Meiners dem Spieltag die positive Seite abzugewinnen.


VORSCHAU AUF
AHLHORNER SV GEGEN BLUMENTHALER TV UND JAHN SCHNEVERDINGEN (27.11.2004, 15.00 UHR IN SCHNEVERDINGEN)

Die Faustballfrauen des Ahlhorner Sportvereins haben sich mit zwei Siegen gegen TV Brettorf und USC Bochum in der Spitzengruppe der Bundesliga ettabliert. Am Sonnabend können sie unter Beweis stellen, was die beiden Pflichtsiege wirklich wert gewesen sind. Dann nämlich geht die Reise nach Schneverdingen, wo man ab 15.00 Uhr auf die Gastgeberinnen und den TV Blumenthal trifft.
Beide Vereine sind nahezu ewige Kontrahenten der Ahlhornerinnen, treten mit starken, ambitionierten Teams an und machen sich berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Stuttgart-Stammheim. Da auch der ASV als amtierender Titelträger dieses Ziel anstrebt, kommt es in der Lüeburger Heide zu drei echten Top-Begegnungen, die Spannung und Klasse versprechen. "Mindestens zwei Punkte wollen wir mitnehmen!", gibt sich Trainerin Edda Meiners eher bescheiden. Aber auch sie weiß, dass im Oldenburger Land niemand etwas dagegen hätte, wenn ihre Truppe beiden Gegnern zeigen könnte, dass mit dem ASV auch in dieser Hallenserie zu rechnen sein wird.


13-11-04: Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:10, 20:11) Der hohe Favorit aus Ahlhorn sorgte in diesem Match schnell für klare Verhältnisse. Hauptangreiferin Bianca Mollenhauer ließ Brettorf mit fulminanten Schmetterschläge nicht die Spur einer Chance. Maßgebend für den deutlichen ASV-Erfolg war auch die eigene Abwehr, die mit Annika Lohse und Sabine Ansel bombemsicher stand.

Ahlhorner SV - USC Bochum 2:0 (20:13, 20:18) Powerfaustball vom Feinsten bot der Ahlhorner SV. Bianca Mollenhauer glänzte mit sehenswerten "Prellern", Janna Meiners erhechtete aus der Mittelposition fast alle kurz unterrissene Angriffe und setzte ihre Angreiferinnen zusätzlich gut in Szene. Auch Ilka Theesfeld steigerte sich mit ihren Angaben, allerdings war der Trainerin die Fehlerquote noch zu hoch. Für Spannung sorgte die Heimmannschaft, als die Trainerin Mitte des zweiten Durchganges Bianca Mollenhauer aus dem Spiel nahm und Ilka Theesfeld die Hauptangriffsverantwortung übertrug. Nach einigen Unstimmigkeiten schaukelte Ahlhorn die komfortable 15:9 Führung "sicher" ins Ziel. "Heute war das ein Pflichtprogramm. Beim nächsten Spieltag wird es bestimmt schwerer!", warnt Trainerin Edda Meiners ihr Team vor zu viel Euphorie.
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Moslesfehn. Einen enttäuschenden Saisonauftakt meldeten die drei Oldenburger Teams in der Faustball Bundesliga der Frauen. Während der Ahlhorner Sportverein sich zumindest mit einem Sieg schadlos hielt, verloren der TV Brettorf und der SV Moslesfehn jeweils ihre ersten beiden Spiele.

TV Voerde - Ahlhorner SV 2:0 (20:10, 20:11) Drei Monate nach dem beeindruckendem Endspiel um die Deutsche Feldmeisterschaft trafen beide Teams erstmals in der Halle wieder aufeinander. Wer auf einen ähnlich spannenden Verlauf wie im DM-Finale gehofft hatte, sah sich schnell enttäuscht. Jeweils nur bis zum 4:4 konnte Ahlhorn mithalten. Danach reichte der eigene Angriffsdruck, vor allem bei den Angaben, nicht mehr aus, dem in guter Frühform aufspielenden Mitfavoriten auch nur annähernd das Wasser zu reichen. "Wir haben noch viel zu tun!" kommentierte Trainerin Edda Meiners die Leistung knapp.
SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (20:22, 11:20) Im Duell der Verlierer des Auftaktspiels schenkten sich beide Teams im Durchgang eins nichts. Eine Moslesfehner 12:8 Führung konterte Ahlhorn nervenstark zum eigenen 17:14. Nun gelang Moslesfehn die Führung zum ersten Satzball mit 20:19, bevor Bianca Mollenhauer durch sehenswerte Angriffe den Satzerfolg sicherte. Nach dem 9:9 im zweiten Satz spielte nur noch der Ahlhorner SV. Die Abwehrreihe mit Annika Lohse, Janna Meiners und Sabine Ansel stand hervorragend, so dass der Sieg nur noch eine Frage der Zeit war. "Gegen diese Favoriten dürfen wir verlieren, aber nächste Woche muss es richtig losgehen!" machte Trainer Kannegießer schnell einen Haken hinter den beiden Niederlagen.

AUFTAKT: AHLHORNER SV GEGEN SV MOSLESFEHN UND TV VOERDE

Mit zwei äußerst unangenehmen Gegnern haben es die Faustballfrauen des Ahlhorner Sportvereins zum Auftakt der Hallensaison 2004/2005 zu tun: Am Sonnabend, dem 6.11., treffen sie in Moslesfehn auf den Gastgeber und den amtierenden Europapokalsieger TV Voerde.
"Lokalderbys stehen immer unter einem besonderen Stern, und gegen Moslesfehn haben wir in den letzten Jahren auch nicht immer gut ausgesehen. Den TV Voerde schätzen wir sogar als Ligafavoriten ein! Mehr braucht man über die gar nicht zu sagen!", lautet die eher etwas skeptische Prognose der ASV-Angreiferin Ilka Theesfeld. "Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken und wollen mindestens eines der beiden Spiele gewinnen, besser beide!", ergänzt sie jedoch selbstbewusst.
Übertriebene Vorsicht könnte den Ahlhornerinnen auch rasch als Tiefstapelei ausgelegt werden, gehen sie doch immerhin als amtierender Deutscher Meister in Feld und Halle in die bevorstehende Wintersaison. Und da wird es von vielen geradezu als selbstverständliche Pflicht der Truppe betrachtet, die Qualifikation zur DM in Stuttgart-Stammheim zu schaffen, zumal sich der Kader, auf den die erfahrene Trainerin Edda Meiners zurückgreifen kann, sich nicht verändert hat. Ob das gereifte ASV-Team wirklich die hoch gesteckten Erwartungen erfüllen kann, dürfte sich am Sonnabend in Moslesfehn bereits vorentscheidend offenbaren.

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Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Ahlhorner Vereinsgeschichte überhaupt möchte die Frauenmannschaft sich wieder neu motivieren und möglichst an die Erfolge der letzten Spielzeit anknüpfen !

Die Trümpfe sind in unserer Hand!

In Halle Silber und im Feld Bronze auf kontinentaler Ebene, in Halle und Feld nationaler Champion, ein unverändertes Aufgebot und an Durchschlagskraft und Routine durch den Weltpokalerfolg von Porto Alegre und zahlreiche Nationalkaderberufungen noch stärker geworden - was soll unseren Damen da denn eigentlich in der bevorstehenden Hallensaison passieren? Die höchsten Trümpfe des Erstliga-Skats hält Edda ja fest in ihren erfahrenen Händen, und auf's Reizen und Drücken verstehen wir Ahlhorner uns ohnehin seit eh und je!
Natürlich wäre es eine faustdicke Sensation, wenn unser Frauenteam nicht genügend Stiche kassieren würde, um zumindest die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Stammheim, der Heimat von Sabine Ansel, souverän zu schaffen. Denn mit den Turnvereinen aus Voerde und Schneverdingen gehört der ASV sicher zu den Ligafavoriten, das bezweifelt keiner.
Doch steht uns dennoch eine gewisse Vorsicht sehr wohl zu Gesicht, ohne dass wir gleich von Mauertaktik oder Tiefstapelei sprechen müssen. Gut, die ersten drei Plätze der Nordliga scheinen an Voerde, Schneverdingen und Ahlhorn fast schon fest vergeben zu sein, und auch von diesen beiden ewigen Kontrahenten müssen wir uns ja nicht jedes Spiel aufzwingen lassen, obwohl man ja zunächst nicht unbedingt mehr als Dritter der Nordstaffel zu werden braucht.
Auf der anderen Seite stehen den Begegnungen mit diesen beiden Topteams auch noch die Oldenburger Kreisduelle gegenüber; der SV Moslesfehn hat in letzter Zeit immer bessere Karten, rückte schon in der Feldsaison 2004 bedrohlich nahe an das Führungstrio heran und machte sich phasenweise gar berechtigte Hoffnungen auf die Qualifikation zur DM. Der TV Brettorf andererseits bastelt kräftig am Abbau des Fahrstuhl-Images und ist immer einmal für eine Überraschung gut, da die Truppe des bereits legendären DM-Ausrichters nunmehr zumindest gut durchwachsene Blätter in der Hand hält.
Da dürfen sich Eddas Mädel gegen die bewährt-routinierten, fintenreichen Faustballfüchse vom TV Blumenthal, von der TG Berlin und vom wiedererstarkten USC Bochum sowie gegen den schwächer eingeschätzten TV Braschoss keinen Patzer erlauben, müssen jeden Stich mithalten und stets konzentriert am Spieltisch sitzen.
Schon der erste Heimspieltag - nach schwerem Auftakt am Kanal gegen Gastgeber Moslesfehn und Titelaspirant Voerde - kann diesbezüglich richtungsweisend sein: Wenn unsere Mädel am 13. November (Sonnabend um 15.00 Uhr!) abgeklärt ihre Trümpfe ausspielen und ohne Überheblichkeit ihre Stiche einfahren, sollten Nachbar Brettorf und der Gast aus dem krisengeschüttelten Bochum kaum aus dem Schneider kommen.
Denn schließlich hat unser Verein mit vier aktuellen Nationalspielerinnen (Janna Meiners, Bianca Mollenhauer, Sabine Ansel, Annika Lohse) und den nachdrängenden bzw. längst etablierten Jungstars Lara Wilke, Sarah Einert, Alexa Pabst und Ilka Theesfeld zumindest die besten Bundesligatrümpfe selbst in der Hand - sie müssen nur geschickt und zum richtigen Zeitpunkt ins Spiel gebracht werden. Also kann das Saisonziel in diesem Winter erneut nur die Qualifikation zur DM sein; vor der Anreise nach Stammheim werden die Karten dann eh neu gemischt...

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Feldsaison 2004

Deutsche Meisterschaft der Frauen und Männer am 24. und 25.Juli in Brettorf


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Empelde. Voerde. Zum Saisonfinale der Faustball Bundesliga der Frauen holte sich der Ahlhorner SV durch zwei Siege die Tabellenspitze zurück, während SV Moslesfehn durch einen Sieg einen hervorragenden vierten Rang belegte. Aufsteiger TV Brettorf sicherte sich den Klassenerhalt.
TuS Empelde - Ahlhorner 0:2 (8:20, 7:20) Die Partie gegen den designierten Absteiger geriet zu einer reinen Pflichtübung. Standesgemäß zog Ahlhorn gegen die Hannoveraner sein Spiel auf. In die gute Leistung fügte sich im zweiten Satz Sarah Einert problemlos ein. "Wir wollen unsere gute Form möglichst bis zur DM halten!" freute sich die Trainerin Edda Meiners über die Erfolge.
Ahlhorner SV - SV Moslesfehn 2:0 (20:9, 20:17) Theoretisch hätte Moslesfehn durch einen Sieg noch Chancen auf einen dritten Tabellenplatz gehabt und Voerde verdrängt. Da das sicherlich auch dem Ahlhorner SV gelegen gewesen wäre (der gefährliche Gegner Voerde nicht bei der DM) , wurde im Vorfeld wild über den Ausgang des Spieles spekuliert. Doch der Ahlhorner SV sezte seine starke Leistung aus dem ersten Match fort. Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld im Angriff, Janna Meiners als Mittelfeldmotor sowie Annika Lohse und Sabine Ansel in der Abwehr sicherten mit einer überzeugenden Vorstellung den Sieg. Lediglich im zweiten Durchgang hielt Moslesfehn nach starken Angriffen von Sandra Mundt und Melanie Zingrosch zunächst die Partie lange offen. Durch eine Serie zum Schluss erkämpfte der Ahlhorner SV jedoch auch diesen Satz. Mit diesem doppelten Punktgewinn schwang sich der Ahlhorner SV wieder an die Tabellenspitze und steht damit bei der DM automatisch im Halbfinale. "Egal wie hier der Gegner heißt, auch wenn es Voerde sein sollte, zum Erreichen des Finales brauchen wir in jedem Fall eine Top-Leistung!", konstatierte Trainerin Edda Meiners. "Doch heute wollen wir erst einmal die Staffelmeisterschaft der Bundesliga feiern!"
Europapokale am 3./4. Juli 2004

Enttäuschung und vorsichtige Zufriedenheit herrschten am Wochenende im Lager der Ahlhorner Faustballer: Mit einem letzten Platz und einer Bronzemedaille kehrten die ASV-Spitzenteams von den Wettbewerben auf europäischer Ebene in der Schweiz und in Österreich zurück.

Dass bereits die Teilnahme eines Herren- wie Damenteams als seltener Erfolg zu werten war, hatten die Männer des Traditionsvereins wohl zu wörtlich genommen, die sich als Deutscher Vizemeister für den IFA-Pokal in Balgach/Schweiz qualifiziert hatten. Nach anfangs durchaus passablen Leistungen fanden Nils-Christoffer Carl und seine Truppe nicht mehr zur gewohnten Form und mussten sich - anders als die Nachbarn vom TV Brettorf, die am Ende die Silbermedaille holten - ohne einen einzigen Sieg mit dem letzten Platz abfinden. "In der Form vom Sonntag haben wir auf europäischer Ebene nicht viel verloren!", übte sich ASV-Abwehrspezialist Hauke Dahms denn auch in Bescheidenheit. Von den Spitzenteams Union Freistadt/Österreich, TV Brettorf und KTV Widnau/Schweiz, die sich die Medaillen teilten, waren die Ahlhorner unterm Strich zumindest weit entfernt.
Ergebnisse der Europapokale unter www.ifa-fistball.com
Ganz anders wurden die blau-weißen Farben von den Frauen des ASV vertreten, aber die Enttäuschung hatten sie letztlich mit ihren männlichen Kollegen gemein. Den Europapokal der Landesmeister, der in diesem Jahre im österreichischen Zwettl ausgetragen wurde, hätten Ilka Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel, Alexa Pabst, Lara Wilke und Annika Lohse zu gern verteidigt, schon um erneut um den Titel der weltbesten Vereinsmannschaft spielen zu können, den sie im Frühjahr in Brasilien einheimsten.

Entsprechend motiviert gingen die Mädel von Trainerin Edda Meiners, die als Titelträger und Deutscher Meister am Turnier teilnahmen, am Sonnabend auch in die Vorrunde, sodass gegen Rotweiß Koblenz, STV Schlieren/Schweiz und Union Arnreit/Österreich hohe Siege erspielt wurden. Am Sonntag jedoch stand im Halbfinale einmal mehr der TV Voerde im Wege; das Match, das Frauenfaustball vom Feinsten bot und an Spannung kaum zu toppen war, ging diesmal mit 2:1 (20:15, 17:20, 20:18) an den Kontrahenten vom Niederrhein, der dann auch das Finale gegen den Gastgeber Union Zwettl gewann und neuer Europapokalsieger wurde. Der entthronte Champion aus Ahlhorn hielt sich - mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch - im Spiel um Bronze schadlos und fegte Union Arnreit aus Österreich gleich mit 20:6 und 20:10 vom Rasen.

Im Alltagsgeschäft der Bundesliga wollen die Ahlhornerinnen nun am Wochenende in Empelde den zweiten Tabellenplatz gegen den stark abstiegsgefährdeten Gastgeber und den Landkreisrivalen SV Moslesfehn verteidigen, der sich noch Hoffnungen auf die DM-Qualifikation (Brettorf, 24./25. Juli) macht. Die ASV-Herren dagegen fühlen sich in der Pflicht, ihrem Publikum einen versöhnlichen Saisonabschluss zu bieten und in den Heimspielen am Sonnabend (10. Juli, 15.00 Uhr) zumindest gegen Hagen 1860 zu punkten; im zweiten Tagesmatch dürfte der Jubilar TSV Bayer 04 Leverkusen eine Nummer zu groß für die Ahlhorner Jungs sein.

Europapokal
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Seite an Seite geht es zunächst nach Süddeutschland, dann aber trennen sich die Wege: Am ersten Juliwochenende erleben die Faustballer des Ahlhorner SV das seltene Glück, gleich mit zwei Teams auf kontinentaler Ebene vertreten zu sein. Während die Damen ihre internationale Erfolgsserie fortsetzen wollen und im österreichischen Zwettl den Europapokal zu verteidigen versuchen, spielen die ASV-Herren erstmals seit längerer Pause wieder im Konzert der kontinentalen Größen. Sie zieht es in die Schweiz, wo in Balgach der IFV-Pokal ausgespielt wird.
"Wir können wir uns wohl kaum zum Favoritenkreis zählen, zumal in der Bundesliga momentan ziemlich die Luft raus ist.", schätzt Co-Trainer Thomas Neuefeind die Chancen seiner Truppe eher vorsichtig ein. In der Vorrunde haben es die Ahlhorner Männer, die als Deutscher Vizemeister am Wettbewerb teilnehmen, mit Union Freistadt (Österreich) und den beiden Schweizer Erstligisten KTV Neuendorf und TSV Jona zu tun. Mit dem Nachbarn TV Brettorf, der in der Parallelgruppe antritt und in seiner momentanen Form zu den heißen Anwärtern auf den IFV-Pokal zählt, fährt ein weiterer Spitzenverein aus dem Oldenburger Land nach Balgach.
Die Ahlhorner Frauen dagegen träumen schon ganz heimlich vom erneuten Europapokalsieg, denn immerhin treten sie als Titelverteidiger und amtierender Deutscher Meister in Zwettl an und würden im nächsten Jahr gern - eventuell gar in Namibia - wieder um den Weltcup spielen, eine Gunst, in dessen Genuss nur der Gewinner des Europapokals kommt. In der Vorrunde möchten RW Koblenz, der Schweizer Meister STV Schlieren sowie Union Arnreit (Österreich) den Mädel von Trainerin Edda Meiners das Leben schwer machen. Der vermeintlich stärkste Gegner dürfte der Deutsche Vizemeister TV Voerde sein, der in der Parallelgruppe spielt und daher frühestens im Halbfinale mit Ahlhorn die Klingen kreuzen könnte.
Beide ASV-Mannschaften wollen sonnabends mindestens Platz 2 ihrer Vorrunde erreichen, um am Sonntag die Chance auf höhere Weihen nutzen zu können. Dann wird sich zeigen, ob weitere hochkarätige Faustballtrophäen in der prall gefüllten Ahlhorner Schatzkammer einen Platz beanspruchen werden.

27-06-04: Braschoss, Berlin. Ein vorentscheidender vorletzter Spieltag stand in der Faustball Bundesliga der Frauen an: Der Ahlhorner SV rutschte durch seine zweite Saisonniederlage auf Platz zwei ab, der SV Moslesfehn wahrte mit zwei Siegen seine Chance auf Rang drei, während TV Brettorf ohne Erfolg blieb.
Ahlhorner SV - TV Voerde 1:2 (20:18, 14:20, 8:20) In der Auftaktpartie am Sonntag gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister musste der Ahlhorner SV ohne seine Angabenspezialistin Ilka Theesfeld auskommen. Ihren Part übernahm Lara Wilke. In einem auf hohem Niveau stehenden ersten Durchgang behielt Ahlhorn knapp die Nase vorn. In den Folgesätzen kam jedoch Sand in das ASV-Getriebe. Bianca Mollenhauer griff sehr fehlerhaft und unkonzentriert an, Lara Wilke konnte dieses Manko mit ihren Angaben sowie Zweitangriffen nicht ausgleichen. Vor allem die deutliche Niederlage im dritten Satz machte Ahlhorns Trainerin zornig: "Einige Spielerinnen meinen offensichtlich, wir hätten die Siege gepachtet und brauchen nichts mehr dafür zu tun. Erfolg bekommen wir nur durch harte Arbeit!"
TV Braschoss - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 18:20) Die Partie gegen den designierten Absteiger aus dem Rheinland geriet anschließend zu einer leichten Aufgabe. Auf die Abwehrachse mit Annika Lohse, Sabine Ansel und Janna Meiners war wie gewohnt Verlass. Mit Karen Macke feierte eine weitere ASV-Spielerin im Angriff ihr Bundesligadebüt. Insgesamt stand trotz einer wackeligen Schlussphase der ASV - Sieg nie in Frage. "Eigentlich wollten wir Moslesfehn mit einem Sieg gegen Voerde Schützenhilfe leisten, aber das ist uns ja gründlich misslungen ", hatte die Trainerin auch nach diesem Pflichtsieg noch immer nicht die ärgerlichen Niederlage aus dem ersten Match verdaut.

Spieltag am 19. Juni 2004

Brettorf. Moslesfehn. Auch am sechsten Spieltag der Faustball Bundesliga der Frauen setzte der Ahlhorner SV seine Siegesserie eindrucksvoll fort und verteidigte die Tabellenspitze. Moslesfehn rutschte nach einer Niederlage wieder auf Rang vier, bleibt aber Voerde weiter auf den Fersen. Aufsteiger TV Brettorf rangiert weiter im Mittelfeld.

Blumenthaler TV - Ahlhorner SV 0:2 (11:20, 10:20) Zu einer Lehrstunde in Sachen Angriffsfaustball ließ der Ahlhorner SV diese Partie werden. Bianca Mollenhauer und Janna Meiners verstanden sich in der Offensive beinahe blind, Ilka Theesfeld ergänzte dieses Duo mit flexiblen Zweitangriffen. Damit hatte Blumenthal nie die Spur einer Chance.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:6, 20:9) Ein einziges Mal führte Brettorf, und zwar mit 1:0 im zweiten Satz. Ansonsten setzte der Tabellenführer aus Ahlhorn seine Lehrstunde fort. Weiterhin bot auch die Abwehr mit Sarah Einert, Annika Lohse und Sabine Ansel eine tadellose Leistung, so dass der eigene Angriff nach Belieben schalten konnte. "Heute hätte ich mir mehr Gegenwehr gewünscht! Diese leichte Siege helfen uns nicht unbedingt weiter!" war Trainerin Edda Meiners zwar von der Form Ihres Teams aber nicht von dem Standard der Gegner angetan. .

Einen mächtigen Schritt in Richtung DM-Qualifikation könnten die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner Sportvereins am Wochenende ausgerechnet an der Stelle unternehmen, an der vier Wochen später diese Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Davon geht zumindest die Zuspielerin der Nationalmannschaft und des amtierenden Weltpokalsiegers, Janna Meiners, aus: "Wenn wir am Sonnabend in Brettorf beide Spiele gewinnen, ist das schon mehr als die halbe Miete!"
Allerdings wird der Auftritt im Nachbarort (19. Juni, 15.00 Uhr) sicherlich kein sommerlicher Spaziergang werden; denn mit dem Blumenthaler TV wartet im ersten Tagesmatch ein harter Gegner aus jüngster Vergangenheit auf die Ahlhornerinnen, der dem Tabellenführer erbitterte Gegenwehr angekündigt hat. Die Bremerinnen konnten zwar den Wechsel ihrer Ausnahmeangreiferin Saskia Menken nach Mannheim noch nicht ganz verkraften und dümpeln momentan neben dem TV Brettorf im gesicherten Tabellenmittelfeld, können aber befreit aufspielen und müssen wie auch die Gastgeberinnen erst einmal besiegt werden.
"Auch gegen Brettorf sind wir Favoriten. Aber gerade in Lokalderbys kann das auch eine schwere Bürde sein!", warnt Janna Meiners ihr Team vor Überheblichkeit. Der Aufsteiger ist nämlich ausgezeichnet in die Feldsaison gestartet und hat sich erst kürzlich durch ärgerliche Niederlagen gegen die Kellerkinder der Tabelle selbst um die Hoffnung gebracht, Kontakt zur Spitze halten zu können.
Doch unter normalen Bedingungen erhofft sich der Tabellenführer aus Ahlhorn vier weitere Punkte aus der benachbarten Faustballhochburg entführen zu können. "Wir werden am Sonnabend in Brettorf konzentriert und motiviert auftreten.", so Janna Meiners, "denn wir wollen fünf Wochen später allzu gern wieder nach Brettorf fahren, und zwar nicht etwa als Zuschauer!"
Der erste Rückrundenspieltag der Faustball Bundesliga der Frauen hatte es in sich: Der Ahlhorner SV behielt trotz der ersten Saisonniederlage die Tabellenführung, SV Moslesfehn katapultierte sich nach zwei wichtigen Siegen auf den dritten Rang und TV Brettorf verlor überraschenderweise beide Partien!
Ahlhorner SV - TiB Berlin 2:0 (20:3, 20:13) Im ersten Spiel der Rückrunde in Schneverdingen sorgte der Ahlhorner SV schnell für klare Verhältnisse. Das höher eingeschätzte Team aus der Bundeshauptstadt wurde förmlich vom Platz gefegt.
TV Jahn Schneverdingen - Ahlhorner SV 2:0 (20:13, 20:18) Die erste Saisonniederlage gab es gegen den schärfsten Verfolger, TV Jahn Schneverdingen. Dabei sah anfangs alles nach einem klaren Ahlhorner Erfolg aus. Bianca Mollenhauer punktete nach gutem Zusammenspiel mit Janna Meiners fast nach Belieben zur 8:1 Führung. Dieser schnelle Vorsprung erwies sich als Gift für das Ahlhorner Spiel. Unachtsamkeiten und Nachlässigkeiten im Angriff und vor allem bei der Angabe sorgten für den 13:13 Ausgleich und ließen die Heidjerinnen in einen Spielrausch zum klaren ersten Satzerfolg kommen. Im zweiten Durchgang drehte Ahlhorn eine n 14:17 Rückstand zur eigenen 18:17 Führung um, alles schien den gewohnten Weg zu gehen. Doch die entscheidenden drei Punkte verbuchte Schneverdingen zum umjubelten Sieg über den Favoriten! "Eigentlich war eine Niederlage mal überfällig," erklärte Trainerin Edda Meiners," aber die Art und Weise ihres Zustandekommen macht mich doch ärgerlich! So nachlässig darf man nicht agieren!"

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Spieltag am 5. Juni 2004 (Hannover) und der Frauen am 6. Juni 2004 (Schneverdingen)

Die Pfingstpause ist beendet, und für die Faustballteams des Ahlhorner SV beginnt am Wochenende bereits die heiße Phase im Kampf um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im benachbarten Brettorf. Dabei haben die ASV-Männer sicherlich erheblich schlechtere Ausgangschancen als die Frauen des Vereins.
Die Truppe um Spielertrainer Thomas Neuefeind, Hauptangreifer Nils-Christoffer Carl und die Meiners-Zwillinge reist am Sonnabend nach Hannover, um im Kampf um den dritten Tabellenplatz hinter den verlustpunktfreien Spitzenteams aus Leverkusen und Brettorf Boden gutzumachen. Während das gegen den SV Großenaspe, der allgemein als Abstiegskandidat gehandelt wird, bei konzentriertem Auftreten gelingen müsste, dürfte ein Sieg gegen den Gastgeber TKH nur mit einer Topleistung möglich sein. "Wir wollen versuchen, die Angriffe von Ole Herrmanns in den Griff zu kriegen; dann entscheidet sicherlich die Tagesform unserer Schlagleute über Sieg oder Niederlage.", so die Einschätzung des ASV-Abwehrspezialisten Hauke Dahms. Da Hannover einer der Anwärter auf einen Spitzenplatz in der Nordstaffel der Bundesliga ist, würde ein ASV-Erfolg sicher doppelt zählen, eine Niederlage jedoch könnte schon das Aus im Kampf um die DM-Fahrkarten bedeuten.
Da sehen die Perspektiven der
ASV-Frauen erheblich freundlicher aus. Als ungeschlagener Tabellenführer fahren die Mädel von Trainerin Edda Meiners am Sonntag in die Lüneburger Heide und treffen auf TG Berlin und den ewigen Widersacher Jahn Schneverdingen. Mit einem erneuten Doppelsieg würden Bianca Mollenhauer, Sabine Ansel und Co. das Tor zur DM in Brettorf bereits sehr weit aufstoßen. "Aber wir können auch mit einer Niederlage leben.", gibt sich ASV-Zuspielerin Janna Meiners zurückhaltend, zumal das Match gegen den abstiegsgefährdeten Angstgegner aus der Hauptstadt kein Selbstläufer wird und die Gastgeberinnen vom Tabellenzweiten TV Jahn momentan neben dem ASV das stärkste Bundesligateam zu stellen scheinen.
Beim Traditionsverein an der Lethe hofft man natürlich auf ein weiteres erfolgreiches Faustballwochenende mit einem insgesamt positiven Punktverhältnis. "Solange der Verein noch Chancen auf eine Doppelteilnahme in Brettorf hat, wollen wir alles geben.", fordert auch "Paule" Neuefeind von beiden Teams und spielt auf die DM-Erfolge 2003 in Aachen an: "Schließlich haben wir Gold und Silber zu verteidigen!"

22./23. Mai: Ahlhorn. Moslesfehn.Brettorf. Ein Marathon Wochenende stand in der Faustball Bundesliga der Frauen an. Alle Teams hatten vier Spiele zu bestreiten, die Vorrunde wurde beendet, die ersten Vorentscheidungen fielen: Der Ahlhoprner SV wurde Halbzeitmeister, der SV Moslesfehn wahrte seine Chance auf Rang drei, während Brettorf sich im Mittelfeld festsetzte.
TV Voerde - Ahlhorner SV 1:2 (23:21, 16:20, 18:20) In der Auftaktpartie am Samstag gegen den amtierenden Deutschen Vizemeister sah der Ahlhorner SV schon wie der sichere Verlierer aus. Mit 10:17 lag man im entscheidenden Satz zurück. Doch dann starteten Ilka Theesfeld, Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel und Annika Lohse eine furiose Aufholjagd. Mit einer sensationellen Serie von 10:1 Punkten drehte Ahlhorn den Spieß noch herum und behielt weiterhin seine weiße Weste.
Ahlhorner SV - TV Braschoss 2:0 (20:14, 20:16) Die Partie gegen den designierten Absteiger aus dem Rheinland geriet zu einer reinen Formsache. Der ASV - Sieg stand nie in Frage.
Ahlhorner SV - TiB Berlin 2:0 (20:10, 20:15) Auch im ersten Sonntagsspiel sorgte der Ahlhorner SV schnell für klare Verhältnisse. Die im zweiten Satz eingewechselte Angreiferin Lara Wilke bot eine starke Leistung, die ihre Nominierung für den Juniorinnennationalkader allemal rechtfertigte.
Ahlhorner SV - TV Jahn Schneverdingen 2:0 (20:12, 20:18) Die fast schon unheimliche Siegesserie des Ahlhorner SV hielt auch im Spitzenspiel der beiden bis dato ungeschlagenen Teams an. Mit einer überragenden Janna Meiners in der Mittelposition lief das Spiel vor zahlreichen Zuschauern auch gegen die Erzrivalen fast wie geschmiert. Ein 9:12 Rückstand im zweiten Durchgang wurde durch Powerfaustball schnell wettgemacht und der Sieg sichergestellt. "Nun muss die Trainerin ein Spargelessen ausgeben, wir sind ungeschlagen Halbzeitmeister geworden!" jubelte Abwehrspielerin Annika Lohse.
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Auch am zweiten Spieltag der Faustball Bundesliga der Frauen setzte der Weltpokalsieger vom Ahlhorner SV seine Siegesserie fort und sicherte sich die Tabellenspitze.
Ahlhorner SV - TV Brettorf 2:0 (20:13, 20:12) In der Auftaktpartie zeigte sich der Ahlhorner SV von seiner Schokoladenseite. Bianca Mollenhauer und Janna Meiners harmonierten hervorragend im Angriff, so dass Brettorf ständig in der Defensive stand. Hier zeigten beim Neuling Christina Renken und Sandra Abel noch die besten Leistungen. Der eigene Angriff konnte den Ahlhorner SV zu wenig unter Druck setzen. Damit war die deutliche Niederlage vorprogrammiert.
Ahlhorner SV - Blumenthaler TV 2:0 (23:21, 20:16) Die Partie der beiden bisher ungeschlagenen Teams sah zu Beginn deutliche Vorteile auf Ahlhorner Seite. Unkonzentriertheiten im Angriff ließen eine 16:10 Führung schnell schmelzen. Beim 18:19 hatte Ahlhorn sogar einen Satzball gegen sich, den man mit Glück abwehrte und anschließend dann routiniert in der umkämpften Verlängerung zum Erfolg kam. Ein 1:5 und ein 8:10 brachte Ahlhorn anschließend nicht aus dem Konzept. Zu sicher stand in der Folge die eigene Abwehr mit Annika Lohse und Sabine Ansel. Ilka Theesfeld punktete wiederholt im Zweitangriff. Über 16:14 baute Ahlhorn den Vorsprung aus und behielt im Endeffekt die weiße Weste. "Ganz überzeugend haben wir uns heute nicht präsentiert. Aber auch diese Spiele muss man gewinnen!" analysierte Trainerin Edda Meiners.

Der erste Heimspieltag am Sonntag (16.5., 10.00 Uhr, Stadion an der Katharinenstraße) hat es nun allerdings bereits in sich. Gegen den Nachbarn und Aufsteiger TV Brettorf, der den Klassenerhalt zum Saisonziel erkoren hat und gegen den Ligafavoriten TV Voerde bereits überraschend punkten konnte, wird der ASV die Favoritenrolle nicht leugnen können, obwohl jeder weiß, unter welch unkalkulierbaren Vorzeichen Lokalderbys zu stehen pflegen.
Der zweite Tagesgegner, der Blumenthaler TV, enttäuschte seinen Anhang in der Hallenserie maßlos, scheint allerdings im Freien an alte Erfolge anknüpfen zu können. Da die Bremer Vorstädterinnen ihre beiden Auftaktmatches gewinnen konnten, kommt es im tradionsreichen Ahlhorner Faustballstadion bereits am Sonntag zu einem ersten Spitzenduell gegen den Widersacher aus alten Zeiten. Angesichts der jüngsten Erfolge der Ahlhornerinnen rechnen dennoch alle Fachleute mit vier weiteren Punkten für das Team von der Lethe. Hoffentlich sind Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld und Co. diesem Erwartungsdruck weiterhin gewachsen.


SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 0:2 (8:20, 17:20)

Zum Saisonstart in die Bundesliga zeigte sich der Ahlhorner SV von seiner Schokoladenseite. Bianca Mollenhauer und Ilka Theesfeld im Angriff, Janna Meiners als Mittelfeldmotor sowie Annika Lohse und Sabine Ansel in der Abwehr sicherten mit einer überzeugenden Leistung den ersten Saisonerfolg. Lediglich im zweiten Durchgang zog Moslesfehn nach starken Angriffen von Sandra Mundt und Melanie Zingrosch zunächst auf 11:6 davon. Durch eine Serie glich der Ahlhorner SV jedoch bei 15 aus und erkämpfte im Endeffekt dank einer guten Defensive sicher den doppelten Punktgewinn.

Ahlhorner -TuS Empelde 2:0 (20:9, 20:10)

Die Partie gegen den Aufsteiger geriet zu einer reinen Pflichtübung. Standesgemäß zog Ahlhorn gegen die Hannoveraner sein Spiel auf. In die gute Leistung fügte sich im zweiten Satz Sarah Einert in der Mittelposition problemlos ein. "Wir wollen unsere gute Form möglichst lange halten!" freute sich die Trainerin Edda Meiners über die Erfolge.


Faustball-Bundesliga Frauen: Spieltag an 8. Mai 2004 in Moslesfehn
Der Alltag ist wieder eingekehrt nach dem Rummel um den Weltpokalerfolg der Faustballfrauen aus Ahlhorn. Seit Mitte April wird systematisch und konzentriert im Freien trainiert und am Sonnabend beginnt in Moslesfehn mit dem ersten von zahlreichen Landkreisduellen die Bundesligasaison 2004 (Anpfiff: 15.00 Uhr).
Als amtierender Deutscher Meister, Europapokal- und Weltpokalgewinner trägt die Truppe von Trainerin Edda Meiners natürlich die volle Favoritenbürde und hat die Teilnahme an der DM im benachbarten Brettorf zum Minimalziel erhobern. Das aber ist nur auf dem Papier ein leichtes Unterfangen, denn zumindest TV Voerde, Jahn Schneverdingen und TG Berlin werden den Ahlhornerinnen heiße Kämpfe um die Punkte liefern. Da darf sich das Team um die Nationalspielerinnen Bianca Mollenhauer, Janna Meiners, Sabine Ansel und Annika Lohse gegen die vermeintlich schwächeren Vereine keine Ausrutscher erlauben.
Wenn dabei am Samstag auch das Match gegen TuS Empelde klar gewonnen werden müsste, so sollten die Ahlhornerinnen im Saisonauftaktmatch gegen den Kreisnachbarn SV Moslesfehn mit voller Konzentration antreten. Denn immerhin stehen Nachbarschaftsduelle stets unter einem besonderen Stern, und außerdem ging Moslesfehn aus dem letzten Duell der vergangenen Hallensaison als Sieger hervor. Der ASV hat also mit dem Rivalen vom Küstenkanal noch eine Rechnung offen.
Eines ist den Ahlhornerinnen aber klar: Wer sich sicher für die DM qualifizieren will, sollte mit vier Punkten aus Moslesfehn heimkehren.
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Gibt es Hoffnung auf einen erneuten Doppelschlag?

Vor exakt 20 Jahren bei der legendären Ahlhorner DM 1984 erlebten 5000 Zuschauer den bisher größten - oder jetzt eher zweitgrößten? - Erfolg der Vereinsgeschichte: den in Faustballdeutschland bisher einzigen Doppelmeistertitel! Natürlich ist das ein Grund zum zufriedenen Innehalten, zumal die ersten Helden von damals gerade dabei sind, ihren 50. Geburtstag zu begehen. Ein Jahr zuvor, 1983, hatte es in Bocholt die erste Doppelpack-DM des ASV gegeben - immerhin auch mit einem Titelgewinn (die Frauen belegten damals noch Platz 4). Und was 20 Jahre später in Heinsberg 2003 passierte, weiß ohnehin jeder!

Folglich könnte man optimistisch auf die DM blicken, die unser Nachbar TV Brettorf bereits akribisch und euphorisch vorbereitet und am 24./25 Juli ausrichten wird. Und uns Ahlhornern sowie ebenso unseren Freunden und Konkurrenten vom TVB wäre eine erneute ASV-Doppelteilnahme sicher lieber als lieb, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen! Doch solche Hirngespinste entbehren zunächst jeder sachlichen Grundlage!
Die größten Chancen, sich nach Brettorf durchzukämpfen, haben natürlich unsere Frauen, sind sie doch nicht mehr und nicht weniger als Titelverteidiger, Europacupsieger und Weltpokalinhaber - na herzlichen Glückwunsch! Da kann man die Favoritenbürde nicht nach Braschoß verschieben. Doch muss man einerseits erst einmal die Topmatches gegen die bekannten
Größen wie Voerde, TG Berlin und Schneverdingen gewinnen und darf sich andererseits keinen Durchhänger gegen die vermeintlich schwächeren Gegner, z.B. aus Braschoß oder Empelde, leisten. Welche besondere Rolle dabei die Lokalderbys spielen - immerhin ist der Landkreis wieder dreifach vertreten -, muss keinem extra verklickert werden. Trotzdem gehen wir fest davon aus, dass unsere Mädel nicht nur am 19. Juni in Brettorf auflaufen, sondern auch vier Wochen später! Sie harmonieren mittlerweile gut, haben Erfahrung en masse in kürzester Zeit hinzugewonnen und sind auf allen Positionen überdurchschnittlich besetzt.

Schwieriger wird es unseren Männern fallen, den Coup von Heinsberg zu wiederholen! Einerseits hat die Hallensaison klar erwiesen, dass zu den Spitzenteams aus Brettorf und Hamm unter normalen Umständen ein deutlicher Abstand besteht. Andererseits lauert hinter den beiden Großen eine unberechenbare Meute, bestehend aus dem TKH, dem MTV Diepenau und vor allem Bayer Leverkusen, zu der wir auch unsere Truppe rechnen dürfen. Selbst Essel, Großenaspe und den deutlich in die Jahre gekommenen Altmeister 1860 aus Hagen darf man keineswegs unterschätzen.

Weltpokalsieger 2004

Der Ahlhorner SV spielte am 3. und 4. April um den Weltpokal 2004 der Frauen in Brasilien gegen Sogipa Porto Alegre.

o09-04-04: Einen phänomenalen Empfang gab es für den Weltpokalsieger am Flughafen Bremen mit dem Bürgerverein und vielen Fans

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Ahlhorns kesse Frauentruppe Ist das Flaggschiff im Verein! Feld und Halle - völlig schnuppe: Stets fährt sie nur Siege ein.

Länderspiele ohne Zahl, Deutsche Titel nicht zu knapp, Letztes Jahr in Blumenthal Gab's gar den Europacup.

Da erhob sich ein Geschrei, Ahlhorn jubelte: "Hurra! Weltpokal, wir sind dabei, Auf nach Südamerika!"

In Brasiliens tiefem Süden Wohnt der Gegner Sogipa. Samstag war er noch zufrieden: Ahlhorn ließ die Punkte da,

34 Hitzegrade Dort im Brasilianerland, 1 : 3 verloren - schade! Logisch, dass die Hoffnung schwand.

Doch im Rückspiel tags darauf Voller Kraft und ohne Frust Drehte Ahlhorn mächtig auf, Siegte ohne Satzverlust

Und gewann den Weltpokal, Diesen heiß begehrten Pott. Seitdem schallt's durch's Lethetal: "Edda Meiners Faustballgott!"

Jetzt stehn wir am Airport Bremen Und der Norden schreit: "Hurra!", Um euch in Empfang zu nehmen - Endlich seid ihr wieder da!

Greift die Rosen, knutscht die Freunde, Fahrt zum Dorfgemeinschaftshaus Mit der Faustballfangemeinde! Dort gibt Ulli einen aus.
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Fortsetzung des Empfanges in Ahlhorn vor den Vereinsheim - hier das Bild mit dem Bürgermeister

Der NDR I Hörfunk war life präsent und berichtete am Samstag umfangreich.

Auch Radio Bremen und der Regionalsender Oldenburg I berichteten zweimal.

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FAUSTBALL-WELTPOKAL DER FRAUEN
(PORTO ALEGRE / BRASILIEN, 3./4. APRIL 2004)


In Ahlhorn träumt man vom größten Titel und spricht vom größten Abenteuer der Vereinsgeschichte, und die ist wahrlich an Erlebnissen nicht arm! Am 28. März hebt in Frankfurt am Main die Maschine ab, die die Faustballerinnen aus der Hochburg im Oldenburger Land nach Südamerika tragen wird. Dort kämpft der Europapokalsieger von der Lethe gegen das Team von Sogipa Porto Alegre am 3. und 4. April um den Weltpokal.
"Das wäre ein Ding, wenn die Trophäe der weltbesten Vereinsmannschaft für ein Jahr in unserer Schatztruhe aufbewahrt werden könnte!", gerät auch die erfahrene Trainerin Edda Meiners ins Schwärmen. Doch als Favorit tritt ihre Truppe den Flug über den Atlantik sicherlich nicht an. Zwar tauschten ihre Schützlinge unmittelbar nach dem erneuten Gewinn der deutschen Hallenmeisterschaft rasend schnell das Hallenparkett gegen den grünen Rasen und trainierten, soweit es Wetter und Platzverhältnisse zuließen, im Freien. Doch der Vorsprung der jungen Mannschaft aus der Hauptstadt des brasilianischen Südstaates Rio Grande do Sul ist in dieser Kürze nicht wettzumachen, und der Klimaunterschied tut sein Übriges. Allgemein wird auch die Leistungsstärke des Sogipa-Teams als sehr hoch eingeschätzt, sodass der Gastgeber vor eigenem, lautstarken Publikum als Favorit auf den Weltpokal gilt.
"Aber wir treten die Expedition nicht an, um sang- und klanglos unterzugehen. Wir wissen um unsere Stärke und sind motiviert bis in die Fingerspitzen. So eine Chance kommt nicht so schnell wieder. Und unseren Sponsoren gegenüber fühlen wir uns mehr als verpflichtet.", so Edda Meiners. In der Tat sorgten einige Hauptsponsoren und etliche Gönner dafür, dass das Abenteuer Brasilien überhaupt angegangen werden konnte, sind doch die ASV-Faustballer reine Amateure, denen die Finanzierung solcher Großereignisse ernsthafte Sorgen bereitet. So geht man in Ahlhorn z.B. davon aus, dass der umfassenden Jugendarbeit durch den Brasilienflug der Frauenmannschaft keine Einschränkungen auferlegt werden dürfen.
Aber in jedem Falle wird die Südamerikareise für die Ahlhornerinnen ein riesiges Abenteuer werden. Das "Unternehmen Weltpokal" beginnt am 28. März mit dem Flug ab Frankfurt, dem sich mehrere Tage der konzentrierten Eingewöhnung sowie ein Trainingsspiel gegen SG Novo Hamburgo, den zweiten brasilianischen Topverein, anschließen. Der absolute Höhepunkt folgt dann am ersten Aprilwochenende: Am Sonnabend und Sonntag, dem 3. bzw. 4. 4., wird der Weltpokal durch Hin- und Rückspiel auf jeweils drei Gewinnsätze gegen den Amerikameister Sogipa Porto Alegre


entschieden. Für Bianca Mollenhauer, Ilka Theesfeld, Lara Wilke, Janna Meiners, Sabine Ansel, Annika Lohse, Alexa Pabst und Sarah Einert sowie weitere acht Begleiter ist anschließend ein kurzer Entspannungsaufenthalt in Florianopolis sowie ein weitere Spiel gegen Blumenau am 7. April geplant, bevor die Ahlhorner Delegation am 9. April gegen 14.30 Uhr wieder in Frankfurt am Main landen wird. Ob dann ein kleines Dorf im Oldenburger Land die beste Faustballmannschaft der Welt wird begrüßen dürfen oder ob lediglich eine eindrucksvolle Südamerika-Exkursion vorüber sein wird, mag dem einen oder anderen ASV-Fan vielleicht sogar als sekundär erscheinen! Ein guter Grund, zufrieden und stolz zu sein, wird allemal bestehen.


Aufgebot Weltpokal Ahlhorner SV:

Angriff: Bianca Mollenhauer Abwehr: Sabine Ansel
Ilka Theesfeld Annika Lohse
Lara Wilke Alexa Pabst
Zuspiel: Janna Meiners Sarah Einert

Trainerin: Edda Meiners

Zeitplan:

28. März: Flug nach Brasilien (ab Frankfurt am Main)
31. März: Freundschaftsspiel gegen SG Novo Hamburgo
3. April: Weltpokal-Hinspiel: Sogipa Porto Alegre - Ahlhorner SV
4. April: Rückspiel und Ehrung des Weltpokalgewinners
anschl.: Aufenthalt in Florianopolis
7. April: Freunschaftsspiel gegen SP Blumenau
9. April: Ankunft in Frankfurt am Main (14.30 Uhr)